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Kommentare zu:
Homophobie: Auch in Dresden hilft der Notruf nicht


#1 goddamn liberalAnonym
  • 20.10.2015, 13:56h
  • Jagdszenen im Land des rosa Winkels.

    www.polizei.sachsen.de/de/pdd.htm

    Da kann man sich als Bürger und Steuerzahler erst mal beschweren.

    Und dann kann man sich fragen, ob es sich da nicht um unterlassene Hilfeleistung handelt.

    Beschimpfungen und Bedrohungen sind übrigens auch strafrechtlich relevant.
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#2 reiserobbyEhemaliges Profil
#3 LorenProfil
  • 20.10.2015, 14:05hGreifswald
  • Wenn Strafverfolgungsbehörden bzw. Mitarbeiter derselben mit Staatsfeinden gemeinsame Sache machen oder diese gewähren lassen, kann man vom "tiefen Staat" sprechen. Wer an diesen "tiefen Staat" nicht schonungslos die Axt anlegt, indem verhandene strukturelle Verbindungen zerstört und seine Protagonisten mit rechststaatlichen Mitteln bekämpft werden, kann eine wehrhafte Demokratie, die u.a. jeden Bürger vor Übergriffen (auch des Staates) schützen soll, nicht sichern und bereitet u.a. den Boden für Gewalt und Dskriminierung von nicht heterosexuellen Menschen.
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#4 fast zeitgleichAnonym
#5 Stefan EAnonym
  • 20.10.2015, 14:22h
  • Es ist skandalös, dass die Polizei und Justiz immer wieder bei rechter Hetze und Gewalt wegsehen und den Opfern nicht helfen.

    Nicht erst seit den Vorfällen in der Polizeischule Köln weiß man ja, dass die deutsche Polizei in Teilen von rechtem Gedankengut unterwandert ist und dass aufgrund des Korpsgeist niemand was dagegen unternimmt.

    Das kennt man ja auch vom deutschen Verfassungsschutz, der auf dem rechten Auge blind ist. Da werden harmlose Demonstranten überwacht, eingekesselt, etc., während der NSU ungehindert mordend durch Deutschland ziehen konnte, ohne dass überhaupt in diese Richtung ermittelt wurde.

    Oder erinnert sei auch nochmal an das äußerst brutale Vorgehen der Stuttgarter Polizei gegen friedliche (teils minderjährige) Demonstranten bei den Stuttgart21-Protesten. Manche harmlose Demonstranten sind für den Rest ihres Lebens behindert.

    Etc. etc. etc.

    In Deutschland herrschen Grundrechte und Freiheiten eben nur so lange, wie es herrschende Eliten nicht gefährdet. Und auf dem rechten Auge sind Polizei, Verfassungsschutz, Justiz, etc. generell blind.
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#6 Christian KnuthAnonym
#7 Volker GerloffAnonym
  • 20.10.2015, 14:41h
  • Auch wenn man sich über die Sinnhaftigkeit von Dienstaufsichtsbeschwerden (DAB) streiten kann: Das sollte auf keinen Fall so hingenommen werden. Eine DAB zwingt die Dame vom Notruf jedenfalls, ihr Verhalten zu erklären und sich mit dem Vorwurf auseinanderzusetzen, auch wenn am Ende natürlich keine Maßnahmen gegen sie folgen werden. ...aber aus Stuttgart scheint das Prozedere ja schon bekannt zu sein...
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#8 Patroklos
#9 reiserobbyEhemaliges Profil
#10 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 20.10.2015, 15:24h
  • Liebe Patsy,
    vielen Dank, dass Du Dich diesen Gefahren ausgesetzt hast, um gegen die braune Flut zu demonstrieren. Dein Erfahrungsbericht zeigt, wie die Situation in einer deutschen Großstadt im Jahr 2015 aussieht. Die Rechte von Schwulen und Frauen werden ja auch gerne von den sog. "patriotischen Europäern" herangezogen um den "unaufgeklärten" Migranten zu zeigen, dass sie sich gefälligst an diese westlich-kulturelle Errungenschaft zu halten haben. Pustekuchen, wie Dein Erfahrungsbericht zeigt. Es gilt wohl eher das Motto: "...unsere Minderheiten diskriminieren bzw. klatschen wir selbst...". Aber ich schweife ab. Vielen Dank für Dein Engagement und Deinen Mut und hoffentlich kommst Du gut über das Erlebte hinweg. Beste Grüße aus Moabit.
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#11 reiserobbyEhemaliges Profil
#12 bekanntAnonym
#13 ursus
  • 20.10.2015, 16:34h
  • danke, liebe patsy, für diesen beklemmenden, desillusionierenden und deshalb leider sehr wichtigen bericht.

    mir stellt sich die frage: da solche erlebnisse, mal noch tragischer, mal scheinbar harmloser, keine einzelfälle sind - was können wir tun? solche erlebnisse haben ja konsequenzen, nicht nur für die opfer und ihre psyche, sondern für uns alle.

    wir müssen solche situationen nicht erst selbst erleben, um uns dennoch unsicher zu fühlen. und wer sich unsicher fühlt, der_die verhält sich anders. angst lähmt, raubt energie, die für anderes da sein sollte, macht defensiv.

    soll und kann es jeder_m einzelnen überlassen bleiben, mit so einem erlebnis hinterher umzugehen? soll und kann es uns allen selbst überlassen bleiben, mit der angst, dass so etwas passieren KÖNNTE, irgendwie umzugehen?

    ich bin ratlos. ideen dazu?
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#14 paoloAnonym
  • 20.10.2015, 17:46h
  • Bin weder für christliche pegida noch für islamische flüchtlinge in rekordzahlen, den monotheismus kotzt mich an da es die wurzel allen übel is, unter der die gleichgeschlechtliche liebe schon jahrtausende leidet ,erst langsam gelingt es uns unsere eigenen monotheisten unter kontrolle zu bringen und jetzt kommt ein neuer schub an monotheistischem radikalismus in rekordzahlen.Lieber hätte ich doppelt oder dreifach so viele hinduisten oder buddhisten als flüchtlinge, diese würden sogar eine hilfe sein zur entmonotheisierung .Was wie brauchen ist eine institutionalisierte komission für gesellschaftliches ethisches verhalten mit weitreichenden vollmachten ,damit könnten wir unsere eigenen monotheisten besser unter kontrolle bringen und neuzugezogenen besser helfen sich an ihre neue heimat anzupassen.
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#15 BorchiAnonym
  • 20.10.2015, 18:04h
  • Antwort auf #5 von Stefan E
  • .................
    Oder erinnert sei auch nochmal an das äußerst brutale Vorgehen der Stuttgarter Polizei gegen friedliche (teils minderjährige) Demonstranten bei den Stuttgart21-Protesten. Manche harmlose Demonstranten sind für den Rest ihres Lebens behindert.
    ..................

    Nicht nur das.

    Die Beamten, die da im Dienst straffällig geworden sind, wurden bis heute nicht belangt.

    Aber wie Du schon sagst:
    in einem Land, wo die NSU jahrelang Migranten ermorden kann, ohne dass überhaupt mal in Richtung Rechtsextremismus ermittelt wird, wundert einen gar nichts mehr.

    Übrigens kritisiert Amnesty International Deutschland jedes Jahr für Polizeigewalt.
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#16 Wehrt EuchAnonym
#17 reiserobbyEhemaliges Profil
#18 Johanna DAnonym
  • 20.10.2015, 20:58h

  • Wir waren auch in Dresden schon öfter, und die Polizei ist hier zum Teil berüchtigt in ihren Reaktionen. Ihr habt leider auch die falschestes aller Richtungen gewählt. Die Route am Landtag vorbei war zeitweise die einzige, die für die Pegidioten noch offen war. Alle anderen waren durch die Demos von #HerzStattHetze blockiert. Und die Polizei war sowieso mal wieder auf dem rechten Auge blind und gleichzeitig überfordert, wie es schien. Wie man hört war das aber schon öfter so hier. Dummerweise gabs aber auch Ausschreitung von der Antifa-Seite aus und da Frage ich mich, wann die mal verstehen wie kontraproduktiv das ist.
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#19 hugo1970Ehemaliges Profil
#20 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 20.10.2015, 21:46h
  • Antwort auf #5 von Stefan E
  • "Oder erinnert sei auch nochmal an das äußerst brutale Vorgehen der Stuttgarter Polizei gegen friedliche (teils minderjährige) Demonstranten bei den Stuttgart21-Protesten. Manche harmlose Demonstranten sind für den Rest ihres Lebens behindert."

    Tja, der damalige Baden Würtenbergische Papi Mapus hatte Bei Fuß gerufen und die Polizei hat gehorcht, aus oder nich aus Überzeugung, das wurde nicht überliefert.
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#21 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 20.10.2015, 21:51h
  • Antwort auf #18 von Johanna D
  • "Dummerweise gabs aber auch Ausschreitung von der Antifa-Seite aus und da Frage ich mich, wann die mal verstehen wie kontraproduktiv das ist."

    Wiederspruch, die Zeit der Teddybären ist vorbei, wir müßen uns mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, währen.
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#22 rhiz0mProfil
  • 20.10.2015, 22:32hBerlin
  • Das ist auch der billige Versuch, das Thema Rassismus zu entnennen und durch den eigenen Opferdiskurs zu substituieren, weil man die mangelnde Aufmerksamkeit für sich nicht ertragen kann. Natürlich sind Rechte, die gegen Muslime auf die Straße gehen, meist auch gegen die Emanzipation von Trans*, Lesben und Schwulen eingestellt. Aber es gibt derzeit genügend LGBT-Leute, z.B. im Umfeld von David Berger, die für Pegida oder eine andere, abgespeckte und womöglich "liberalere" Form des antimuslimischen Rassismus in der Szene trommeln. Und zählt dazu nicht letztlich auch die Autorin dieses Artikels, die Werbung für die Bücher islamophober Bahamas-Autoren macht und am 9. Oktober im SchwuZ eine Veranstaltung zum Thema "Warum wir über den Islam nicht reden können" organisierte? Gerade so als ob das Dauergerede über den Islam nicht mittlerweile sämtliche Talkshows füllte! In meinem Kopf kann ich das nicht von der Frage trennen, warum sie sich, während sie Pegida als homophoben Nazi-Mob konstruiert, über den antimuslimischen Rassismus als dem eigentichen Thema, das diese Leute jeden Montag auf die Straße treibt, konsequent ausschweigt.
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#23 ronaldAnonym
  • 20.10.2015, 23:33h
  • Antwort auf #22 von rhiz0m
  • rhiz0m, abgesehen davon, dass du mit einem entmenschlichenden postmodernen Dreh Patsys reale Bedrohungssituation durch einen Nazimob zu einem "substituten Opferdiskurs" umformst (ist das dein voller Ernst?!), scheinst du weder das Buch von Sama Maani, noch das von Tjark Kunstreich gelesen zu haben, sonst würdest du nicht David Berger und atheistische, antirassistische Linke gemeinsam in einen Topf mit dem Label "Islamophobie" werfen.
    Maani beschreibt nämlich, wie PEGIDA und "besorgte Bürger" genausowenig über "den Islam" reden, wie postmoderne Queers. Der rassistische Mob in Dresden schwafelt von der Islamisierung und meint damit genauso syrische Christen wie senegalesiche Atheistinnen. Du Behandelst den Islam ähnlich wie der Mob in Dresden als "Rassenmerkmal" und deine Rhetorik schließt die Existenz von nichtmuslischen Türk_innen und Araber_innen genauso aus, wie die von islamistischen weißen Konverit_innen. Der Islam als Religion mit bescheurter Sexualmoral und Geschlechtertrennung sollte genauso kritisiert werden wie beispielsweise das katholische oder protestantische Christentum. Beides sind keine ethnischen Gruppierungen, sondern Clubs aus denen man auch aussteigen kann, wenn man die ganzen dummen Gebote nicht mehr mitmachen will.
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#24 Thom_ass1973
  • 20.10.2015, 23:44h
  • Dienstaufsichtsbeschwerde ist definitiv eine Möglichkeit !

    Ich denke aber ab zur Staatsanwaltschaft und Strafanzeige stellen ist hier mehr wie gut begründet - offensichtlich ist die Dresdener Polizei nicht mehr in der Lage korrekt zu arbeiten !! Direkt bei der Gelegenheit auch noch Strafanzeige wegen Strafvereitelung im Amt stellen - wer bei diesem Polizeiaufgebot nicht in der Lage ist UNVERZÜGLICH den Straftatbestand der Volksverhetzung abzustellen hat mehr wie versagt !!
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#25 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 21.10.2015, 00:38h
  • Antwort auf #22 von rhiz0m
  • Da Patsi nicht im Hijab, sondern im Fummel durch Dresden lief, kann sie halt über homofeindlliche Übergriffe berichten, aber negiert deshalb doch nicht den rassistischen Markenkern von Pegida. Wir alle wissen, wofür das Kürzel Pegida steht.
    Vielmehr macht sie durch den Bericht klar, das rechtsgestörte Politströmungen keine Religionskritik, sondern Hass aufs Fremde beinhaltet, Patsi zeigt auf, das Xenophobie und Homophobie Schwestern im Geiste sind.
    Auch ein Broder, der sich ähnlich wie Pirinçci in Primitiv-Polemik gegen Muslime ergeht, hat bereits homofeindlich gefärbte Traktate verfasst.
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#26 paoloAnonym
  • 21.10.2015, 00:54h
  • Antwort auf #17 von reiserobby
  • Ich würde eher sagen es gibt eine chronische theofaschistische krise in europa und zwar schon bevor sich bestimmte germanische stämme zusammentaten, aus denen dann später deutschland werden sollte und die theofaschistische krise in nordafrika und im nahen ist sogar noch extremer. Man kann nicht als global denkender mensch christen und moslems getrennt sehen, weil es und derselbe mist ist.Da wird der homophobe pfarrer der vor einer islamisierung europas warnt zurecht ausgebuht aber die dicke fatima die sich für sharia law einsetzt wird in burka in die talkshow eingeladen und als gesprächspartnerin ernst genommen.Wenn man theofaschismus bekämpfen will muss man allen monotheismen GLEICH entgegentreten.
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#27 rhiz0mProfil
  • 21.10.2015, 01:08hBerlin
  • Antwort auf #23 von ronald
  • Die Differenzierung zwischen Muslimen und Ex-Muslimen kriegt auch Pegida hin, wenn sie Akif Pirinçci als Deutschtürken einlädt, der gegen den Islam und muslimische Zuwanderer hetzt. Das hast du Pegida also nicht voraus. Rassismus bezieht sich auf die Konstruktion homogener Gruppen, denen ein homogenes Verhalten entsprechend ihrer Kultur oder Religion unterstellt wird, und ist als Urteil über einen Autor nicht erst dann fällig, wenn über anatomische Merkmale gesprochen wird. Ich soll gefälligst zwischen Leuten wie Tjark Kunstreich und David Berger unterscheiden. Aber in seinem Facebook-Account solidarisiert sich der eine mit dem anderen. Es ist mit der Unterscheidung zwischen den guten und den schlechten Islamkritikern halt doch nicht so einfach. Tatsächlich liegt das Problem halt schon bei der Islamkritik, weil man, um so etwas betreiben zu können, "den Islam" schon als unterschiedsloses, essentialistisches Wesen konstruiert haben muss. Schreibt man "dem Islam", wie du, solche Merkmale wie Geschlechtertrennung oder eine bescheuerte Sexualmoral zu, kann es so etwas wie schwule Muslime auf einmal nicht mehr geben. Die haben sich dann eben gefälligst zu entscheiden. Von einer analogen "Christentumskritik", geschweige denn einer "Judentumskritik", hab ich dementsprechend noch nie gehört. Obwohl du die Existenz einer solchen irgendwie zu unterstellen scheinst, um dein islamophobes Projekt zu rechtfertigen, kriegst du es noch nicht mal selber hin, attributlos von "dem Christentum" zu sprechen, sondern hast gleich zwischen katholischen und protestantischen Christen unterschieden. Dass du solche Unterscheidungen mit Blick auf die Religion der Anderen nicht kennst, sondern so tust, als ob alle Muslime nur die Wahl hätten, aus ihrem "Club" auszutreten oder sich von dir als Feind der Menschheit hinstellen zu lassen, das ist die Zumutung, die ich als rassistisch betrachte und von der ich auch nicht weiß, was sie denn jetzt eigentlich von Pegida und deren Einladepolitik an Pirinçci noch trennt.
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#28 ANTIFAJAGDUBOOTAnonym
#29 RobinAnonym
#30 ronaldAnonym
  • 21.10.2015, 10:58h
  • Antwort auf #27 von rhiz0m
  • rhiz0m, ich kann sehr wohl zwischen verschiedenen Konfessionen des Islam unterscheiden. Ich habe übrigens mehrere Jahre Islamwissenschaft und Arabisch studiert und in Syrien und Ägypten gelebt. Ich homogenisiere keine Gruppen wenn ich "den" Islam als Religion in all seinen Varianten genauso bescheuert finde, wie das Christentum, weil ich ihn nicht mit "den" Muslimen gleichsetze, da die ja noch andere Eigenschaften als ihre Religionszugehörigkeit besitzen. Natürlich ist es generalisierend über "den Islam" zu sprechen, genauso wie wenn man über "das Patriarchat" oder "den Kapitalismus" spricht, oder auch über "die Schia" oder "die Sunna" oder "den Sufismus". Deswegen so zu tun, als hätte der Islam, wie alle anderen Weltreligionen, gar keine bescheuerte Sexualmoral ist jawohl Quatsch. Schwule Christen und Muslime gibt es natürlich, genauso wie es schwule CDUler und schwule Republikaner, schwule Esoteriker und schwule Nazis gibt. Dass diese Menschen widersprüchlichen Ideologien und Glaubensbekenntnissen anhängen ist keine rassistische Feststellung. Wenn jemand sagt, er sei überhaupt nicht sexistisch oder homophob, aber trotzdem Christ, Muslim oder rechtes Parteimitglied, dann muss er sich zumindest die Frage gefallen lassen, ob nicht ein Ausstieg aus der jeweiligen, noch so heterogenen Gruppe angebracht wäre. Per Definition sind "christlicher Feminismus" oder "islamischer Feminismus" doch immer rückständig, weil sie den Bezug auf die Bibel oder den Koran brauchen, es sei denn, sie definieren Christentum und Islam nicht als Glauben, sondern als "Rassemerkmal".

    Ich solidarisiere mich trotzdem, genauso wie Patsy, mit Muslimen, die auf der Flucht sind oder aus sonst irgendwelchen Gründen nach Deutschland ziehen wollen und stelle mich klar gegen den Rassismus, die Deutschtümelei, die Homophobie und den Sexismus von PEGIDA.

    Dass ich den Glauben an Götter für unsinnig halte, genauso wie den Glauben an Jesus, die Tora, die Bibel und den Propheten Mohammed, heißt noch nicht, dass ich alle Muslime als "Feinde der Menschheit" bezeichne. Genauso kritisiere ich Menschen, die irgendwelche moralischen Vorschriften aus dem Christentum, dem Judentum, dem Buddhismus usw. ableiten.
    Ich bin trotzdem für die Religionsfreiheit, aber deshalb muss ich ja nicht so tun, als seien Religionen nicht komplett von Menschen erfunden worden.
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#32 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 21.10.2015, 12:14h
  • liebe "Patsy lAmour laLove", kann deinen notruf in DRESDEN voll verstehen, deine angst, dein schrecken, etc. .... und die reaktion der beamtin am telefon war alles andere als hilfreich. vielleicht hätte sie euch eher beruhigen sollen und zu nen sicheren ort lotsen sollen. // 2 verschiedene demos in dresden, so viele gebäude und menschen abzusichern und - schon mal an die scheiß-situation der polizisten gedacht??? //
    finde deinen artikel daher insgesamt eine weinerliche, egozentrische bauchnabelschau einer gekränkten hauptstadttunte, die in der "provinz" NUR schlechte erfahrungen sammelt (sammeln will)
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#33 LoreleyTVAnonym
  • 21.10.2015, 12:59h
  • Antwort auf #32 von schwarzerkater
  • typisch schwuler Kommentar zu Tunten.Bei den meisten Schwulen ist die Tunte die meist gehaßte Person,denn Schwule wollen wenigsten nach außen hin so wie Heteromänner
    wirken. Die Wirklichkeit ist aber meist anders,in den Schwulentreffpunkten reden sie sich mit weiblichen Vornamen an und beim Sex übernehmen sie passive Rolle.Auf die Anzeige eines rein aktiven Mannes melden sich 100 passive schwule Interessenten.
    Aus Ihnen,User "schwarzerkater" spricht der vollkommende Tuntenhasser (weinerlich,egozentrisch,gekränkte Hauptstadttunte ,so ihre Bezeichnung)
    für Ihren Selbsthass sollten Sie sich schämen
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#34 David77Anonym
  • 21.10.2015, 13:19h
  • Antwort auf #33 von LoreleyTV
  • "Die Wirklichkeit ist aber meist anders,in den Schwulentreffpunkten reden sie sich mit weiblichen Vornamen an"

    WO denn so überall? Vor allem wann?

    "und beim Sex übernehmen sie passive Rolle."

    UND???

    "Auf die Anzeige eines rein aktiven Mannes melden sich 100 passive schwule Interessenten."

    Das wird umgekehrt genauso sein. UND???
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#35 JohaAnonym
  • 21.10.2015, 13:51h
  • Furchtbare Geschichte! Meine Solidarität und mein Beileid habt ihr, gut, dass es glimpflich ausgegangen ist.

    Ich habe leider ähnliche Erfahrungen mit der Polizei gemacht. Nach einem homophoben Übergriff einer vierköpfigen Schlägergruppe im berliner Wedding schlug die dortige Polizeistelle am Telefon auch vor, man solle einfach vorbeikommen statt sie anzurufen, es seien ja nur 400 Meter (Mitten in der nacht. Mit den Angreifern auf den Fersen.)
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#36 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 21.10.2015, 15:16h
  • Antwort auf #32 von schwarzerkater
  • Gegen widerlichen Tuntenhaß hier in der Community und in diesem Forum!

    Pfui Teufel!

    hessen-ist-geil.de/heterolike/

    Und danke, Patsy, für diesen Artikel, der uns zeigt, in welcher prekären Situation wir uns in Deutschland befinden; für Deine Kosten und Mühe, nach Dresden zu fahren und gegen Pegida mitzudemonstrieren; und für Deinen starken Einsatz als "Polittunte"! Wir brauchen Menschen wie Dich dringend, um nicht im rechtsbraunen Einheitssumpf einer Gesellschaft zu versinken, die uns nicht so leben lassen will, wie wir sind.
    Hut ab, nochmals danke und weiter so!
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#37 David aus StuttgartAnonym
  • 21.10.2015, 15:25h

  • Liebe Patsy,

    Ich bin sehr froh dass es euch beiden gut geht, trotz all dem was ihr (erneut) erleben musstet! Wie schon nach dem Vorfall in Stuttgart bin entsetzt, dass Hilfesuchende in derart akuten Bedrohungsszenarien keinerlei Unterstützung erhalten.

    Passt auf euch auf und viele Grüße aus Stuttgart

    David
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#38 gil165Anonym
  • 21.10.2015, 15:48h

  • Echt beängstigend! Fast wie in Büchern oder Filmen, die die Zeit des Faschismus beschreiben :(
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#39 Patroklos
#40 JojoAnonym
  • 22.10.2015, 11:28h
  • Polizei ist auf dem rechten Auge leider blind.
    Nächstes Mal besser gleich den EA anrufen.
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#41 AlaunerAnonym
  • 22.10.2015, 13:38h
  • Gewalt, auch angedrohte Gewalt, ist verachtenswert. Meine Frage zum Text geht in eine andere Richtung: Weshalb kommt der Autor auf den Gedanken, die Polizistin am Telefon hätte überhaupt bemerken können, dass er schwul ist? Es gibt Menschen, die - je nach Ausdrucksweise des Gesprächspartners - sicherlich eine Ahnung haben können. Aber es gibt eben auch Menschen, die hören so etwas nicht heraus - vor allem, wenn es nicht offensichtlich ist. Daher geht mir der Artikel im Hinblick auf das Telefonat zu sehr in Richtung der gewollten Opferrolle von Schwulen. Das Telefonat hat höchstwahrscheinlich gar nichts mit der sexuellen Ausrichtung des Autors zu tun. Davon abgesehen: Dass ihm nicht geholfen wurde, ist natürlich inakzeptabel. Aber ihm wurde nicht als Schwulem nicht geholfen, sondern als Mensch.
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#42 antantAnonym
  • 22.10.2015, 16:15h
  • Verdammt, es macht sehr traurig immer wieder so etwas zu lesen...

    Ich bin in Dresden aufgewachsen (weiß & hetero, also nie als direkt Betroffener mit so einer Scheiße in Kontakt gekommen), und sehe jetzt, wo ich seit einer ganzen Weile nicht mehr dort, sondern am anderen Ende der Welt wohne, wie sich die Situation, die für sichtbar von der Masse abweichende sicher nie super war, immer schlimmer wird. Es schockiert mich einfach nur und macht traurig und wütend. Meine kleinen Nichten wohnen noch in Dresden und sehen aufgrund ihrer afrikanischen Väter "anders" aus, ich hoffe, wenn sie alt genug sind es zu verstehen, sich die Situation etwas gebessert hat...

    Jetzt wohne ich schon eine ganz Weile in Montreal, und es ist so gut zu sehen, wie normal hier mit allen Lebensentwürfen und Herkünften umgegangen wird, nirgends, und ich hab schon in einigen Ländern Europas gewohnt, habe ich Homosexualität als so normal und alltäglich erlebt wie hier, Kollegen, Nachbarn, usw. (Was nicht heißt, daß es hier nicht auch Scheiße, auch von Polizeiseite, gibt. Oder ein Bekannter, der als Schwuler in einer Kleinstadt nicht weit von hier in den 80er auch ne Menge Probleme hatte...)

    Jedenfalls: Meine Solidarität. Passt auf Euch auf.
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#43 KathiGr
  • 22.10.2015, 23:37h
  • Bloß weil man blöd angemacht wird, ruft man doch nicht die Polizei. Es ist doch allgemein bekannt, dass die Polizei erst einschreitet, wenn wirklich etwas passiert ist. Warum sollte sie da für Homos eine Ausnahme machen? Homos fordern doch immer Gleichbehandlung - und das völlig zu Recht. Da die Polizei für Heteros nicht ausrückt, ohne dass etwas passiert ist, ist es doch logisch, dass die Polizei auch nicht für Homos ausrückt, ohne dass etwas passiert ist. Ich habe bisher einmal im Leben die Polizei gerufen und da ist sie natürlich auch gekommen, eben weil es KEIN belangloser Vorfall war.
    Dass du alle PEGIDA-Anhänger mit Nazis gleichsetzt, spricht für mangelndes Differenzierungsvermögen. Wären alle PEGIDA-Anhänger Nazis, dann hättest du deinen Dresdenausflug wohl kaum überlebt. Also lass bitte die Kirche im Dorf.
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#44 AranosAnonym
  • 24.10.2015, 14:29h
  • Das ist definitiv zum kotzen, und hat, wenn man die Antworten der Ansprechpartner des Notrufs betrachtet ("Sollen Wie Sie in Ihren Club fahren?"), eindeutig auch mit deren Homophobie zu tun.
    Allerdings habe ich auch schon in anderen Notfällen (als Zeuge der einen oder anderen Prügelei, die nichts mit Homophobie zu tun hatte) unverschämte und juristisch anfechtbare Abfuhren vom Notruf gekriegt - da fragt man sich doch, wer da eigentlich hinters Telefon gesetzt wird??? Offensichtlich sind das teilweise Menschen, die weder juristisch noch moralisch für diese Stelle qualifiziert sind.
    Eine sehr gute Erfahrung hatte ich alledrings, als ich einmal direkt die Polizei angerufen habe, weil Skins an einem Cruising-Treffpunkt auf Schwulenklatschen aus waren - da wurde sofort gehandelt.
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#45 ursus
  • 26.10.2015, 12:05h
  • Antwort auf #43 von KathiGr
  • >"und da ist sie natürlich auch gekommen, eben weil es KEIN belangloser Vorfall war."

    was patsy berichtet, war demnach "belanglos"?

    was ich über deinen kommentar denke, kann ich nicht mal andeuten, ohne gegen die etikette zu verstoßen. die höfliche version: der selbstoffenbarungsanteil deines kommentars ist nicht besonders positiv.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#46 Katrin
  • 27.10.2015, 16:37h
  • Ist es denn wirklich bereits wieder normal, das rechtsradikale Gewalt gegen andersdenkende ausüben?
  • Antworten » | Direktlink »

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