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Einzelkommentar zu:
Baden-Württemberg: CDU-Kreisverbände kämpfen gegen LGBT-Emanzipation


#53 LorenProfil
  • 22.10.2015, 00:33hGreifswald
  • Antwort auf #51 von alles online
  • Und was lese ich da im Klartext:

    1. Herrn Kaufmanns Kreisverband stellt das Elternecht über (!) die Aufgaben der Erziehung und Bildung durch die Schulen, was dem Landesschulgesetz nicht entspricht, wonach die Schulen das Elternrecht, "die Erziehung und Bildung ihrer Kinder MITzubestimmen, zu achten (haben)" (SchuG Art. 1,3).
    Schon interessant, gerade bei antidiskriminierenden Vorhaben so zu agieren und ein Recht auch auf womöglich diskriminierende Erziehung durch die Eltern als vorrangig zu propagieren.

    2. Herrn Kaufmanns Kreisverband stellt das Grundrecht der Religionsfreiheit auch dann über GG. Art.1 und GG Art.3, wenn religiöse Organisationen diskriminierend handeln. Auch aufschlussreich.

    3. "Der Aktionsplan ist ein Angriff auf die
    Familie, da er wirkungsvoller Familienförderung entgegenarbeitet." Eine nicht belegbare Behauptung im Duktus von Pegidisten und anderen rechten "Bedenkenträgern".

    Wer als Schwuler dieses abnickt oder nach außen vertritt, dem bringe ich selbstverständlich jede Achtung entgegen in seinem Menschsein. In politischer Funktion aber kann er von mir keinen Respekt erwarten, sondern politischen Widerstand. Wer in Onkel Toms Hütte oder deren Umgebung sozialisiert wurde, mag ein solch klägliches Bild womöglich abgeben. Das Holz, aus dem der geschnitzt ist, kann kein hartes sein.
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