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Kommentare zu:
Baden-Württemberg: CDU-Kreisverbände kämpfen gegen LGBT-Emanzipation


#52 Homophobie tötetAnonym
  • 21.10.2015, 22:32h
  • Antwort auf #51 von alles online
  • Lebenswichtige Maßnahmen für homosexuelle Jugendliche, die durch allgegenwärtige Homophobie und nicht zuletzt Herabsetzungen und politische Aggressionen wie seitens der CDU - auf allen Ebenen - einem vielfach höheren Suizidrisiko ausgesetzt sind, sind also "überzogen"?

    Genauso "überzogen" wie auch nur eine halbwegs fundierte Auseinandersetzung mit der Lebenssituation der Betroffenen, die von der Union im Bundestag seit Jahren verhindert wird bzw. zu der sie "keinen Handlungsbedarf" sehen will (siehe Anträge zu einer entsprechenden Studie bzw. einem Aktionsplan auf Bundesebene).

    Eine Partei, die immer wieder auf Kosten von LGBTI-Schüler*innen und mit homophober Stimmungsmache und Herabwürdigungen aller, die nicht in ihren reaktionären Familien- und Genderwahn passen, Wahlkampf betreibt, kann sich hier in keiner Weise herausreden, sondern hat Blut an ihren Händen!
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#53 LorenProfil
  • 22.10.2015, 00:33hGreifswald
  • Antwort auf #51 von alles online
  • Und was lese ich da im Klartext:

    1. Herrn Kaufmanns Kreisverband stellt das Elternecht über (!) die Aufgaben der Erziehung und Bildung durch die Schulen, was dem Landesschulgesetz nicht entspricht, wonach die Schulen das Elternrecht, "die Erziehung und Bildung ihrer Kinder MITzubestimmen, zu achten (haben)" (SchuG Art. 1,3).
    Schon interessant, gerade bei antidiskriminierenden Vorhaben so zu agieren und ein Recht auch auf womöglich diskriminierende Erziehung durch die Eltern als vorrangig zu propagieren.

    2. Herrn Kaufmanns Kreisverband stellt das Grundrecht der Religionsfreiheit auch dann über GG. Art.1 und GG Art.3, wenn religiöse Organisationen diskriminierend handeln. Auch aufschlussreich.

    3. "Der Aktionsplan ist ein Angriff auf die
    Familie, da er wirkungsvoller Familienförderung entgegenarbeitet." Eine nicht belegbare Behauptung im Duktus von Pegidisten und anderen rechten "Bedenkenträgern".

    Wer als Schwuler dieses abnickt oder nach außen vertritt, dem bringe ich selbstverständlich jede Achtung entgegen in seinem Menschsein. In politischer Funktion aber kann er von mir keinen Respekt erwarten, sondern politischen Widerstand. Wer in Onkel Toms Hütte oder deren Umgebung sozialisiert wurde, mag ein solch klägliches Bild womöglich abgeben. Das Holz, aus dem der geschnitzt ist, kann kein hartes sein.
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#54 Dont_talk_aboutProfil
  • 22.10.2015, 00:36hFrankfurt
  • Antwort auf #49 von TheDad
  • Sehr geehrter Herr Kaufmann,

    danke für Ihre sehr ausgewogene Politik für unsere Community. Ich muss mich bei Ihnen für den Beitrag des Kollegen TheDad entschuldigen.

    Für den Kollegen verstehen Berater nur etwas, wenn sie seine Meinung vertreten. Er möchte seine zahlreichen Widersacher mundtot machen. Hören Sie bitte nicht auf ihn
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#55 TheDadProfil
#56 Miguel53deProfil
  • 22.10.2015, 08:25hOttawa
  • Antwort auf #54 von Dont_talk_about
  • Es gibt ja allerhand Schrott, ueber den man besser nicht spricht. Aber dieser Beitrag ist wirklich unterirdisch, geradezu primitiv.

    Wenn man einem Abgeordneten schon in den Allerwertesten kriechen will, dann soll man das direkt tun. Aber keinesfalls in einem offenem Brief.

    Himmel noch mal.
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#57 Miguel53deProfil
#58 goddamn liberalAnonym
  • 22.10.2015, 10:07h
  • Antwort auf #54 von Dont_talk_about
  • "Er möchte seine zahlreichen Widersacher mundtot machen."

    Das ist eine haltlose Unterstellung.

    Zu Stefan Kaufmann: Herr Kaufmann hat sicher das Talent in den Medien seriös und sachlich aufzutreten. Ich fühlte mich da oft gut vertreten.

    Wenn es aber um seine eigene Partei geht, die gerade in BW traditionell nach Rechts-Braun ausfasert (Filbinger! Weikersheim!), dann ist Herr Kaufmann leider nicht mehr seriös.

    Frau Kelle mokiert sich über Aktionspläne gegen Homophobie.

    Im Land des rosa Winkels weiß man: Homophobie tötet.

    Wer die Verschwörungstheoretikerin Kelle und ihre Entrechtungspolemik bejubelt wie die CDU Rems-Murr, der stellt sich in eine für die Betroffenen lebensgefährliche Tradition.

    Das ist dann weder seriös noch bürgerlich, das ist üble deutsche Herrenmenschentradition.
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#59 der_gastAnonym
  • 22.10.2015, 12:55h
  • Die Grünen in Hessen mit der SPD im Bund vergleichen kann auch nur, wer einen Lecklappen als Kondom benutzen würde.

    Die Grünen haben doch in Hessen nichts nennenswertes erreicht. Das Thema wird ja auch nicht in den Ländern entschieden, sondern im Bund.
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#60 LorenProfil

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