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- 02. März 2005 1 Min.
London Homosexuelle Männer verhalten sich beim Lesen von Landkarten ähnlich wie Frauen, verwenden aber auch die typischen Orientierungsstrategien heterosexueller Männer, berichtet die Nachrichtenagentur ddp unter Berufung auf eine britische Studie mit achtzig Teilnehmern. Lesbische Frauen hingegen zeigten nur charakteristisch weibliches Verhalten, ergab die in der Fachzeitschrift "Behavioral Neuroscience" veröffentliche Studie des Psychobiologen Qazi Rahman von der East London University. Die Studienteilnehmer mussten sich verschiedene Routen auf einer Landkarte merken. Während heterosexuelle Männer sich dabei hauptsächlich an Himmelsrichtungen und Entfernungen orientierten, wählten alle Frauen vor allem markante Punkte wie Kirchen aus. Die schwulen Männer orientierten sich an allem. Rahman schließt daraus auf eine unterschiedliche Entwicklung von Schwulen und Lesben: bei den Schwulen seien sexuelle Orientierung und kognitive Fähigkeiten eng gekoppelt, bei den Lesben nicht. (nb/pm)














