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Kommentare zu:
Bayern: "Keine Notwendigkeit" für Aktionsplan gegen Homophobie


#11 giliattAnonym
  • 29.10.2015, 23:01h
  • Seehofer hat in seinem Privatleben die Maßgaben seiner Partei und seiner Religion mit Füßen getreten. Bigotterie nennt man sowas. Oder verlogen. Milde gesagt: Scheinheiligkeit.

    Sakra! Wann der Franzjosef dös g`wusst habbenta tata!
    Aus dem Freistaat Bayern kamen die beiden großen gesellschaftliche Skandale mit homosexuellem Hintergrund - Sedlmayr und Moshammer, aus dem Bussi-Bussi-Promi-Umfeld.

    Schön, dass Bayern sich nun erklärt und brüstet, homophobe Aktivitäten erfolgreich zu bekämpfen (was ja grundgesetzverankerte Pflicht ist!). Schön, dass in Bayern das Tolerieren gleichgeschlechtlicher Lebensformen Bestandteil der HIV-Prävention ist (was bitte hat HIV mit Homoehe zu tun? Hä?).

    Alles in Butter also. Fortschrittlicher geht`s nimmer: Da kann Bayern auch dem Aktionsplan gegen Homophobie seine Teilnahme nicht verwehren.
    Ja mei, logisch...
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#12 ParadoxonAnonym
  • 30.10.2015, 00:43h
  • Antwort auf #9 von Ralf
  • "Ausgerechnet jetzt laut einen Aktionsplan fordern, wo die AfD die Konservativen vor sich hertreibt, ist wenig hilfreich. Zu diesem Zeitpunkt wird die CSU keine Zugeständnisse machen können, selbst wenn sie wollte. Konservative werfen ihren Ballast lieber leise über Bord, wenn gerade keiner hinschaut. Da gilt es, konkrete Inhalte zu transportieren. Das unter der geräuschvoll aufgezogenen Flagge "Aktionsplan" zu fordern, ist kontraproduktiv. Und das weiß Linus Förster auch".

    Ich halte das für eine ganz kluge Analyse der Situation. Natürlich geht es "uns" meist um die Außenansicht von Politik, d.h. wie etwas bei "uns" ankommt, und ich denke, da gibt es in der Bewertung ja auch weitgehende Einigkeit, sogar den LSU geht ihre Partei so sehr auf die Nerven, dass sie nicht mehr auf den CSDs für sie den Kopf hinhalten mögen. Es gibt aber eben auch die "Innenansicht" von Politik, wo man sich fragen mag, warum sich eine Partei so und nicht anders verhält. Man kann sich etwa fragen, ob die Kanzlerin sich wirklich "schwertut" mit dem Homothema, oder ob sie nur nach einer Ausrede sucht, warum sie meint, das jetzt in ihrer Partei nicht verkaufen zu können. Ihr müsste klar sein - und ich denke, das ist es auch - dass sie gemütlicher vor sich hinregieren könnte mit ihren gemeinsamen Lösungen und dem Internet-Neuland und dem Kröten-Lieblingstier, wenn sie das Thema abräumen würde. Bloß ist es um die Gemütlichkeit in der Union erst einmal geschehen, und man versucht, mühsam den rechten Rand zusammenzuhalten, bis man mit der AfD aus dem Gröbsten raus ist. Das trifft die CSU noch stärker als die CDU, weil die sich schon immer als die rechtere Gruppierung gezeigt hat. Also gibt es verstärkte Seehoferei in Berlin und in Bayern. Natürlich nutzen die politischen Konkurrenten das aus, und so eben auch die SPD, zumal sie wegen ihres gebrochenen Wahlversprechens in Berlin einiges hat, wovon sie ablenken will. Das sollte sie aber etwas redlicher tun als mit diesem und anderen albernen Schaufensteranträgen.

    Ob die CSU oder die CDU auf diese Weise die AfD kleinkriegen ist fraglich. Ich bin pessimistisch, dass die Wähler zurückwandern könnten. Wahrscheinlicher ist, dass sich die AfD nochmals spalten könnte, in eine Petry-Gruppe und eine Höcke-Gruppe. Der Knacks ist jedenfalls schon da.
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#13 Markus45Anonym
#14 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 30.10.2015, 08:32h
  • "wo für Schwule und Lesben Milch und Honig fließen."

    In alten diktaturisch rumänischen kommunistischen zeiten, als Besuch aus dem westen kam, sagten die rumänischen Grenzbeamten auch, das Milch und Honig in den rumänischen Flüßen fließen würde.
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#15 PippilottaAnonym
#16 Homonklin44Profil
#17 Homonklin44Profil
  • 31.10.2015, 09:03hTauroa Point
  • Also in Bayern leben ganz bestimmt nicht nur Ahnungslose. Da gibt es eine ganze Menge fortschrittszugewandter und klar denkender Leute wie in jedem anderen Bundesland auch.

    Aber Graitzdaifi nommenòi, für ihre ReGIERenden tun sie mir ernsthaft Leid. Do kunnst eini schlògn! Aber nützt bei den konservenkonservativen Religiototen ja eh nix, die san von Natur aus damisch.

    So auch diese scheinheilige Beschwichtigungspolitik, ja, man täte ja schon alles Erdenkliche für einen maximalen LGBTIQ-Schutz und deren freie Entfaltung sei doch allenthalben garantiert. Jo mei.

    Aber ihren religiotisch eingefärbten, konstanten Widerstand, den verschweigen sie, bzw. halten ihn aufrecht wie einen Anti-Flüchtlingszaun, während sie Welcome Refugees-Schilder hoch halten.

    Ja Luia, was für eine Januskopf-Strategie!
    A Watschn solltn's kriagn! Oane, dass's unterm Düsch inna flaggn! Sóggerlzementnommenòi! Dó kunnst a narrisch werrn!

    Der olle geniale König Ludwig hätt sich in die Grätschn g'langt bei sowas.
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#18 Harry1972Profil

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