https://queer.de/?2493
- 02. März 2005 1 Min.
Berlin In Berlin ist die Zahl der Syphilis-Infektionen in den vergangenen Jahren dramatisch angestiegen, berichtet die dpa unter Berufung auf das Robert-Koch-Institut (RKI). So habe sich die Zahl der jeweils neu gemeldeten Fälle von 2001 zu 2004 verdoppelt, von 318 auf 635. Nach Auskunft des RKI-Sprechers Ulrich Marcus sei das eine Anzahl, die es seit Anfang der Achtigzer - und damit dem Auftreten von Aids - nicht mehr gegeben habe. Syphilis-Patienten in Berlin sind in erster Linie homosexuelle Männer. "Wir beobachten ähnlich deutliche Anstiege der Meldungen auch in anderen deutschen Großstädten", ergänzte Marcus. Am 3. März vor genau hundert Jahren wurde der Erreger der über Jahrhunderte heimtückischen Krankheit erstmals durch zwei Berliner Ärzte entdeckt. (nb)













