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Kommentare zu:
Buchhalter gesucht, aber bitte "keine Tunte"


#1 UrsaMajorEhemaliges Profil
#2 Harry1972Profil
  • 31.10.2015, 10:04hBad Oeynhausen
  • Ich vertrete die Ansicht, daß Leute, die sich verbiegen, um eine bestimmte Rolle zu erfüllen, letztenendes Schiffbruch erleiden.
    Ein Macho, der ständig seine innere Prinzessin wegsperrt, wirkt unecht, um es mal platt auszudrücken und so kann auch eine Tunte nicht dauerhaft als jemand anderes auftreten.

    Solche Manöver kosten zuviel Energie, behindern die persönliche Entfaltung und schaden dadurch nicht nur dem Einzelnen sondern der gesamten Gesellschaft.
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#3 willieAnonym
  • 31.10.2015, 10:06h
  • Ich finde es gut, dass das hier berichtet wird, und dass der Redakteur sich dafür entschuldigt.
    Aber man muss jetzt nicht endlos auf ihm rumhacken, er kann es ja nicht rückgängig machen.
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#4 SamuelAnonym
#5 vulkansturmAnonym
  • 31.10.2015, 10:53h
  • Wieso fällt queer.de eigentlich bei dieser Anzeige nur auf, dass "Tunten" diskriminiert werden. Genau so unmöglich ist es, nur Bewerber mit Muttersprache Schweizerdeutsch zu akzeptieren.
    Wohlgemerkt reicht es also nicht, perfekt Schweizerdeutsch zu können, wenn die Eltern Migranten sind oder aus dem französichsprachigen, italienischsprachigen oder rätoromanischen Teilen der Schweiz kommen. Auch Kinder von Deutschen, die in der Schweiz geboren sind und schon im Kindergarten perfektes Schweizerdeutch lernten, werden hier ausgeschlossen, nur wiel ihr Schweizerdeutsch, egal wie gut sie es beherrrschen, halt nicht ihre Muttersprache ist.
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#6 LeberwurstpartyAnonym
  • 31.10.2015, 11:29h
  • Scheinheiliges Getue wie gehabt, kein Schwuler will bekanntlich selbst mit Tunten ins Bett, außer neugierigen und betrunkenen Heteros oder Bi´s, aber jetzt wird wieder auf die Empört euch! Taste gedrückt. Über etwas, was in etlichen schwulen Kontaktgesuchen schon immer Gang und Gebe war. Ihr wollt halt einfach auch permanent belogen werden und des Kaisers neue Kleider spielen (es darf bloß kein Kindermund oder Betrunkener in der Runde sein). Deswegen die regelmäßige Hysterie über ein schlechtgeschriebenes Buch, die kläglichen Auftritte irgendwelcher verwirrten Christenmenschen oder einen falschen Kommentar auf twitter. Alleine die Erwähnung einer möglichen Neurose, triggert mittlerweile schon heftig beleidigtes Abwehrverhalten wegen irgendwelcher Pupsigkeiten, wie halt auch bei gestörten, überdominanten Muttis. Solange es noch wirkt, mag das ja alles irgendwie funktionieren. Was aber, wenn es einfach keinen wirklich schert, ob ihr (die selbsternannte "Homo-Lobby") halt mal wieder die eingeschnappte, mopsige Diva gebt, oder nicht? Machtausübung über die Märyter- und Opfertour funktioniert nämlich nur so lange, wie sie nicht als das erkannt wird, was sie ist. Eine simple Manipulationsmethode.
    Ihr wollt Büßerbekundungen einsammeln,wie verkrachte Feldwebel Unterwerfungsgesten von kleinen Rekruten, frustrierte Lehrer die Bloßstellung an der Tafel von lästigen Schülern und beleidigte Muttis üppige Entschuldigungsgeschenke, aber überseht dabei völlig, dass noch niemand irgendwelche dauerhaften Sympathien durch die öffentliche Demütigung anderer gewonnen hat. Doch es ist auf jeden Fall eine idiotensichere Strategie, um sich Feinde fürs Leben zu machen. Prominente "Homohasser" wie Kelle und Konsorten haben das übrigens mit typisch weiblicher Intuition längst geblickt (die lesen hier nämlich fleißig mit) und setzen es schon ziemlich erfolgreich gegen euch ein, Männekens. Ihr treibt ihnen eure zukünftigen Gegner geradezu in die weit geöffneten, scheinbar so verständnisvollen ideologischen Arme.
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#7 MariposaAnonym
  • 31.10.2015, 11:35h
  • Zum Thema "Ausgrenzung innerhalb der Szene" fällt mir leider so einiges ein, ich habe auch persönliche Erfahrungen gemacht....

    Es gilt bisweilen als verpönt, wenn man keinen tollen Job hat, mit dem man viel Geld scheffelt und Karriere macht. Es gibt ja dieses blöde Gerücht, daß die Schwuppen alle so viel Geld haben.... Wer hat das eigentlich in die Welt gesetzt??
    Das gewisse "Schönheitsideal" und diesem entsprechen zu wollen ist ja auch noch so ein Fall für sich.... abgesehen. Ich fand die Schwulen in den 70ern optisch nunmal viel interessanter, da hat man sich noch nicht bürgerlichen Konventionen unterworfen. In der Regel wird eher die Nase gerümpft, wenn man sich ein bißchen "nostalgisch" gibt...
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#8 Reto77
  • 31.10.2015, 11:42h
  • Das Inserat ist unseriös und unprofessionell. Wer mit Verstand schickt seine Bewerbung an eine Gmx-Adresse (jeder kann dort unter falschem Namen gratis ein Konto eröffnen). Die Forderung "Schweizerdeutsch als Muttersprache" würde kein echtes grösseres Unternehmen schreiben. Eine kleine Firma mit einem SVP-Chef, dem ich die Forderung nach der Schweizerdeutsch-Muttersprache und das Tunten-Verbot zutrauen würde, braucht keinen Buchhalter. Die lässt sich den rechtlich verbindlichen Abschluss von einem Treuhänder machen. Um Rechnungen zu tippen, würde man einen Sachbearbeiter/in Buchhaltung oder dergleichen suchen.

    Fazit: Derjenige, der das Inserat geschrieben hat, verfügt über keinerlei kaufmännische Kenntnisse. Deshalb fürchte ich, die Display-Redaktion ist einem pubertären Faker auf den Leim gekrochen, der sich über uns alle lustig macht. Dank queer.de findet er nun ein noch grösseres Publikum. Musste das sein?
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#9 no_name_01
  • 31.10.2015, 12:20h
  • Diese große Empörung ist erstaunlich, zumal in Szeneportalen und in der allgemeinen Szene der gemeine Schwule gerne über Tunten, femine Schwule etc herablassend äußert, weil sie nach seiner Definition nach nicht der "Norm" entsprechen.. und sich lieber mit Worthülsen wie "männlich", "heterolike" etc. schmückt. Selbstreflexionen und Empörungen in diesen Portalen sollten schon häufiger stattfinden und dieses grasiernde Problem schon an der Wurzel anpacken.
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#10 YoungHeterolikeAnonym
  • 31.10.2015, 13:52h
  • Man kann der Realität ins Auge blicken oder man kann es lassen. Die Entwicklung geht ganz klar Richtung Anpassung. Warum auch nicht? Wir genießen immer mehr Rechte und Akzeptanz und es gibt keinen Grund mehr sich abzugrenzen. Ich bin Anfang 20 und von den Schwulen in meiner Generation will kaum noch jemand krampfhaft "anders" sein. Der Akzeptanz von Schwulen wird diese Entwicklung guttun.
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#11 vulkansturmAnonym
  • 31.10.2015, 13:59h
  • Antwort auf #8 von Reto77
  • Wenn diese Anzeige gefaked wäre und nicht von der eigenen Firma stammen würde, dann hätten wir nach dieser öffentlichen Reaktion dies sicher schon längst von der Redaktion erfahren. Man kann im Grunde dafür dankbar sein, dass diese Anzeige offensichtlich in letzter Minute ins Heft genommen wurde, weil sie so ganz offen ein Schlaglicht darauf wirft, welche Intoleranz ("keine Tunten") und Xenophobie ("Muttersprache Schweizerdeutsch") in Teilen der chwulen Subkultur existieren. Wenn man Toleranz für Vielfalt möchte, dann sollten wir auch selbstkritisch in die eigenen Reihen schauen.
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#12 UrsaMajorEhemaliges Profil
#13 David77Anonym
#14 no_name_01
#15 Harry1972Profil
  • 31.10.2015, 15:31hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #10 von YoungHeterolike
  • Ich habe da einen ganz anderen Erklärungsansatz.
    Du bist Mitte der 1990er Jahre geboren und damit in einer Zeit aufgewachsen, die von Krisen und Ängsten geprägt war.
    Die Anpassung, die Du als gut empfindest, hat weniger mit "schwul" zu tun sondern ist ein Reflex auf neokonservative Verwertungsstrategien.
    Du opferst Deine persönliche Entfaltung für einen Job und pflegst die daraus entstandenen Neurosen dann in der Freizeit, wo das akzeptierte schwule Freizeitverhalten dann gegen Bares angeboten wird.
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#16 johannbAnonym
#17 DefragmentierungEhemaliges Profil
#18 KMBonnProfil
  • 31.10.2015, 15:41hBonn
  • Antwort auf #10 von YoungHeterolike
  • Das sehe ich auch so. Ein Großteil der nachwachsenden Generation geht damit viel lockerer um. Nicht unbedingt zu Schulzeiten, aber später, so mit 20+ findet nicht mehr der Kampf statt wie ich (47) ihn als Twen erlebte.
    Was das Ausgrenzen betrifft, nun ja, es ist eben Realität.
    Allerdings bin auch ich geneigt, dem Herausgeber der Zeitschrift diesen Fehler nachzusehen. Wie er es eben auch ausdrückt, 35 Jahre Arbeit und dann ein Fehler, und schon rollt unbarmherzig der Shitstorm los.
    Das muß auch nicht sein. Hab als Studi selber mal für ein Stadtteilmagazin bei einem Verlag gearbeitet und das auch erlebt, wie so ein Fehler eben mal passieren kann.
    Es fehlt jetzt nur noch, dass zu einem Anzeigenboykott aufgerufen wird.
    Ausgrenzung findet statt und ich praktiziere sie auch. Ganz bewußt.
    Als mein Mann und ich eine Wohnung in unserem Haus anboten, hatten wir ganz klare Vorstellungen von den künftigen Mitbewohnern und Nachbarn, mit denen wir Tür an Tür leben würden.
    Durchs Raster fielen z.B. alleinerziehende Mütter mit Kleinkind. Kinder sind nicht so unser Ding. Dazu stehe ich auch. Käme es jedoch dazu, dass wir ein Kind aufnehmen müßten, würden wir ihm alle Liebe und Zuwendung zukommen lassen, wie sie jedem Kind zusteht. Aber unsere Lebensplanung sieht das nun einmal aktuell nicht vor.
    Ebensowenig hätten wir an religiös aktiven Zeitgenossen und Bibel-Bimbos nicht allzuviel Freude gehabt. Womöglich evangelikale Christen oder RKK-Bodenpersonal. Uaaaaah!
    Ich habe bei jeder Anfrage auch über die Social Medias nach AfD- und Pegida-Aktivitäten geforscht. Wär für uns auch ein Ausschlußkriterium gewesen.
    Auf unserer Webseite haben wir das auch ganz offen formuliert.
    Es war gar nicht einmal eine Frage der Miethöhe. Auf dem freien Markt oder via Bonner Medizintourismus sind die Mieten ziemlich nach oben geschossen.
    Ausgrenzung gibt es aus den unterschiedlichsten Motiven heraus. Jeder von uns sucht sich seine Umgebung aus, in der er sich wohlfühlt.
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#19 niccinicciAnonym
  • 31.10.2015, 15:46h
  • finde die aufregung auch scheinheilig. wie oft hören ich selber von anderen schwulen: der ist mir zu tuntig, zu feminin, so what? es gibt dicke, dünne, alte, junge, grosse, kleine, nennen wir es doch beim namen. und wenn einer dicker hässlicher nicht in einen laden kommt, egal ob schwul oder hetero, ist das nunmal so, weil jeder privatclubbesitzer das selber bestimmen kann. genauso kann ich bestimmen, wer für mich arbeitet. und klare ansagen sind tausendmal besser als herumgestammel und sich-irgendwas-an den-haaren-erfinden.
    menschen ticken so, ganz einfach.
    deshalb sollte auch eine stellungnahme ausreichen, dann ist aber auch gut.
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#20 no_name_01
#21 reiserobbyEhemaliges Profil
#22 HonestAbeProfil
  • 31.10.2015, 16:31hBonn
  • Antwort auf #10 von YoungHeterolike
  • "Heterolike" ist sexistisch, weil es pauschal einer Gruppe von Menschen bestimmte Eigenschaften und Verhaltensweisen unterstellt und wer diese nicht erfüllt, darf nicht dazugehören. Schon mal einem Hetero begegnet, der dem Klischee eines Heteros so gar nicht ensprechen mag? Also ich schon! Bei ALLEN ANDEREN geseschaftlichen Gruppen übrigens genauso!

    Daher, in den Mülleimer der Geschichte mit diesen elendigen Klischeevorstellungen, sage ich!
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#24 lucdfProfil
  • 31.10.2015, 17:30hköln
  • Antwort auf #21 von reiserobby
  • Darum geht es nicht.

    Weitere Diskriminierung, er soll Schweizerdeutsch als Muttersprache haben. Also einer mit sächsischen oder thüringischen Dialekt fällt auch durch. Eiferbibsch! Und wenn er einen französischem Akzent hat, was in der Schweiz oft vorkommt, dann ist es Schluss.
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#25 Miguel53deProfil
  • 31.10.2015, 19:48hOttawa
  • Antwort auf #10 von YoungHeterolike
  • Wer sich so nennt, wie Sie, junger Mann, diskriminiert sich schon selbst. Er merkt und weiss es nur nicht, weil er glaubt, sich im Glanze des "besonderen Normalos" zu sonnen.

    Im Grunde ist so jemand eine zugleich laecherliche, wie traurige und tragische Gestalt. Niemand, den man unvoreingenommen gern haben koennte.
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#26 YoungHeterolikeAnonym
#27 ursus
  • 31.10.2015, 20:49h
  • Antwort auf #9 von no_name_01
  • >"Diese große Empörung ist erstaunlich, zumal in Szeneportalen ..."

    ja, auch in der szene gibt es tuntenfeindlichkeit, z.b. hier im forum. na und? das macht es doch nur umso notwendiger, sie zu kritisieren.

    die auswahl der persönlichen sexualpartner_innen ist übrigens deswegen sehr zu recht keiner anti-diskriminierungsrichtlinie unterworfen, weil das ja doch ein bisschen was anderes ist als eine jobsuche. ich denke, den unterschied muss man nicht wirklich erklären, oder?
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#28 ursus
#29 UrsaMajorEhemaliges Profil
#30 ursus
#32 ParadoxonAnonym
  • 01.11.2015, 01:11h
  • Antwort auf #6 von Leberwurstparty
  • Ich habe bei deiner Polemik echt herzlich lachen müssen; manches davon ist gar nicht so unwahr ;-)
    Wenn ich auch kritisch anmerken möchte, dass Intuition keine "typisch weibliche" Angelegenheit ist - Intuition hab ich auch ;-)

    Aber ich will zur Sache kommen: Mich wundert, dass hier niemandem auffällt, wie aberwitzig lächerlich diese Anzeige ist. Ein aberwitzig lächerlicher Sack Reis, der in der Provinz umgefallen ist.

    Thilo Sarrazin, der "Dirty Harry" der SPD, hat mal in einem Interview das unfreiwillig komische Bonmot geprägt: "Die Tunte kann sehr tüchtig sein".

    Was für den SPD-Rechtsaußen völlig normal ist, scheint für dieses Schweizer Unternehmen völliges Neuland zu sein. Ist die Buchhaltung im tuntigen Händchen etwa weniger gut als in dem eines normalen Gay (wodurch auch immer der sich auszeichnen mag)?

    Mir wäre das völlig wumpe, ob meine Buchhaltung von Harald Glööckler, Lady Gaga oder, sagen wir, Arnold Schwarzenegger erledigt würde - die Hauptsache ist, jemand ist fähig und tüchtig. Das ist es, worauf es ankommt.

    Die Frage ist, ob man wegen einer solchen Provinzposse direkt ein Riesenfass aufmachen muss, oder ob man amüsiert zur Kenntnis nimmt, dass es zweifellos auch jede Menge beschränkte Schwule und Lesben gibt. Auch mit dem größten exorzistischen Eifer wird man die Blödheit nie ganz aus der Menschheit rauskriegen, und wenn man will, kann man sich über jeden Pieps aufregen. Oder einfach lachen und dankbar sein, dass man selbst nicht so Banane ist.
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#33 PfoteAnonym
  • 01.11.2015, 07:24h
  • Antwort auf #26 von YoungHeterolike
  • Du hast Dir Deinem Stil aber offensichtlich nicht dazu ausgesucht, wie Du selbst bist, sondern, weil Du halt im sichtbaren Bereich nicht anders sein willst, wie die andern.

    Und nach Deiner Argumentation ist es durchaus legitim, gegen alle die anders sind, auch fleißig auszuteilen.

    Die Selbstdiskriminierung ist schon soweit verinnerlicht, dass Du selbst gar nicht mehr merkst, dass nicht tuntig sein das Problem ist, sondern das Tuntigsein ausmerzen zu wollen.

    Warum darf die Tunte nicht so sein, wie sie ist?

    Die Tatsache, dass Du Dein heterolike immer wieder so betonst, lässt darauf schließen, dass Du lange üben musstest, bis Dir bei einem Schreck kein "Huch" mehr entfleucht.

    Ich möchte jedenfalls keinen Grabstein, auf dem steht: "Sein Leben hat allen gefallen, nur ihm selbst nicht."
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#34 FennekAnonym
  • 01.11.2015, 09:41h
  • Das ist ja wohl eine Frechheit!

    Man kennt zwar leider diese Grüppchenbildung und Vorurteile innerhalb der Community zu Genüge und es ist der Hauptgrund, weshalb wir immer noch nicht gleichgestellt sind (wenn wir uns gegenseitig bekriegen, nehmen wir den Homohassern die Arbeit ab).

    Aber wenn jetzt auch noch ein Homo-Magazin auf dieser Schiene fährt, belegt das nur eines:
    dass dieses Magazin pleite gehen sollte! Und zwar schnell!
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#35 deinameAnonym
#36 TheDadProfil
  • 01.11.2015, 21:00hHannover
  • Antwort auf #10 von YoungHeterolike
  • ""Die Entwicklung geht ganz klar Richtung Anpassung.""..

    Bei dir..

    ""Warum auch nicht?""..

    Warum ?

    ""Ich bin Anfang 20 und von den Schwulen in meiner Generation will kaum noch jemand krampfhaft "anders" sein.""..

    Der einzige der hier krampfhaft "anders" sein will, bist du, weil Du die Tatsache ablehnst, anders zu sein..
    Wer Eins mit sich selbst ist, braucht auch nicht den Hetero zu spielen..

    Als Schwuler Mann würde ich mir einen Schauspieler der einen Hetero darstellt sicher nicht ins Haus holen..
    Da fehlt mir die Authentizität..
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#37 N0GGIProfil
  • 02.11.2015, 09:46hHamburg
  • ch finde die Anzeige nicht diskriminierend.

    Wo bitte fängt denn dann schon Diskriminierung an?
    Wenn ein schwules Unternehmen für sich entscheidet, keine "Tunten" zu beschäftigen, (ja, das Wort ist negativ belastet, aber nunmal gängig)
    finde ich das geradeaus und ehrlich.

    Ich verstehe die Aufregung nicht.
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#38 WhoIsToBlameAnonym
  • 02.11.2015, 12:00h
  • Antwort auf #37 von N0GGI

  • Doch es ist diskriminierend..
    Ganz ohne Zweifel.
    Ich kenne viele Schwule, mich inklusive, die sich tuntige oder dicke oder alte Typen nicht als Sexualpartner wünschen. Das mag für einige arrogant klingen ist aber m.E.
    legitim, da sexuelle Vorlieben wirklich Privatsache sind und sich auch nicht einfach konditionieren oder ändern lassen.
    Aber... im beruflichen oder besser noch im nicht sexuell konnotierten Umgang miteinander darf das einfach keine Rolle spielen.
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#39 jochenProfil
  • 02.11.2015, 13:07hmünchen
  • Die Tunte ist immer der Andere!

    Wer hat es selbst noch nicht erlebt, dass ein Schwuler , den man selber insgeheim als tuntig eingestuft hat, dann dieser selber einen anderen als sog. Tunte bezeichnet (was ja meist bedeutet: von sich abgrenzend herunterqualifiziert).

    Wann fängt eigentlich Tuntigkeit an?
    -Ist es tuntig, wenn der (vermutete hetero-) Bauarbeiter, der sich beim Friseur die Augenbrauen zupfen lässt ?
    -Ist der Banker oder Geschäftsmann, der im Armani-Anzug und Gucci-Schühchen im top angesagten "schicki-micky" Veganerrestaurant ißt, und "seinen" Latte Macchiato mit Sojamilch trinkt , auch irgendwie tuntig, weil Fashion-Vicitim?
    -Ist es tuntig, wenn ein Fussballspieler mit gefärbten Haar, supermodischen Haarschnitt und bunten Fussballschuhen aufs Spielfeld kommt?

    Handelt es sich bei den beschriebenen Beispielen um Heterosexelle, wird man ihnen meist nicht Tuntigkeit unterstellen.
    Handelt es sich bei diesen aber um Homosexuelle - sieht die Beurteilung oft schon anders aus., und man wird es ihnen als tuntig auslegen und seine Vorurteile bestätigt wissen.

    Ich persönlich empfinde tuntige Männer, ebenso wie butche, maskuline Frauen oft als Bereicherung für ein bunteres Leben. Und irgendwie tröstlich, dass es auch "andere Welten" gibt.

    Tunten Fähigkeiten bei der Buchhaltung abzusprechen, oder sonstwelche Defizite oder Vorzüge zu unterstellen , funktiioniert meist nicht.
    Denn wie bei allen Menschen gilt: "Es gibt Solche und Solche"
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#40 jochenProfil
#41 LarsAnonym
  • 02.11.2015, 14:04h
  • Antwort auf #39 von jochen
  • Der begriff "tuntig" ist so uneindeutig, dass man alles mögliche rein legen kann. Er kann alles von "erkennbar feminine Eigenschaften" bis "überzogenes, nerviges Verhalten" bezeichnen, eine Tunte kann "androgyn", "feminin" oder "tuckig" sein.

    Abgesehen davon, dass ich die Skandalisierung der Anzeige für unnötig halte, finde ich es korrekt, dass man auf die diskriminierende Wirkung von Tuntenbashing hinweist und auf diese Weise eine Diskussion anstößt, worüber wir eigentlich reden, wenn wir uns (gegenseitig) als "tuntig", "heterolike" etc. bezeichnen. So ganz klar ist das nämlich meistens nicht.
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#42 YoungHeterolikeAnonym
#43 BBM_FAN
  • 02.11.2015, 15:55h
  • Vielleicht gibt diese berührende Dokumentation über Polit-Tunten Anlass den eigenen Begriff von Tunte zu überdenken. Die Doku trägt den Titel Tunten lügen nicht und zeigt das politisch wichtige Wirken dieser Menschen. Auch wenn es (in diesem speziellen Fall) bereits etwas länger zurückliegt. Hier der Link zum ersten (von 7 ) Teilen:

    www.youtube.com/watch?v=KoaPjojw2eM
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#44 David77Anonym
#45 YoungHeterolikeAnonym
#46 David77Anonym
#47 Harry1972Profil
#48 YoungHeterolikeAnonym
#50 ursus
#51 TheDadProfil
  • 04.11.2015, 15:20hHannover
  • Antwort auf #48 von YoungHeterolike
  • ""Das Gegenteil von ist Oldhomolike und man sagt heute nicht mehr "Newbie" sondern "Noob"!""..

    Es ist nicht wirklich wichtig ob man eine stinkende, weiche Masse Scheiße oder Stuhlgang nennt..

    Vielleicht denkst Du mal darüber nach, wieso Du diese Begriffe nachplapperst, und Dich in Kategorien stecken läßt, in die Du gar nicht hineingehörst..

    Dein Nick und Dein Verhalten hier sind nichts weiter als "Tunten-Hass", und damit eine Form von Homophobie..
    Das kann man therapieren..

    ""Oldhomolike""..

    Davon gibt es hier nur wenige Exemplare, und die wohnen sämtlich in den Schränken neben Deinem in dieser "Möbelausstellung"..
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#52 YoungHeterolikeAnonym

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