Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=24938
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Buchhalter gesucht, aber bitte "keine Tunte"


#11 vulkansturmAnonym
  • 31.10.2015, 13:59h
  • Antwort auf #8 von Reto77
  • Wenn diese Anzeige gefaked wäre und nicht von der eigenen Firma stammen würde, dann hätten wir nach dieser öffentlichen Reaktion dies sicher schon längst von der Redaktion erfahren. Man kann im Grunde dafür dankbar sein, dass diese Anzeige offensichtlich in letzter Minute ins Heft genommen wurde, weil sie so ganz offen ein Schlaglicht darauf wirft, welche Intoleranz ("keine Tunten") und Xenophobie ("Muttersprache Schweizerdeutsch") in Teilen der chwulen Subkultur existieren. Wenn man Toleranz für Vielfalt möchte, dann sollten wir auch selbstkritisch in die eigenen Reihen schauen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#12 UrsaMajorEhemaliges Profil
#13 David77Anonym
#14 no_name_01
#15 Harry1972Profil
  • 31.10.2015, 15:31hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #10 von YoungHeterolike
  • Ich habe da einen ganz anderen Erklärungsansatz.
    Du bist Mitte der 1990er Jahre geboren und damit in einer Zeit aufgewachsen, die von Krisen und Ängsten geprägt war.
    Die Anpassung, die Du als gut empfindest, hat weniger mit "schwul" zu tun sondern ist ein Reflex auf neokonservative Verwertungsstrategien.
    Du opferst Deine persönliche Entfaltung für einen Job und pflegst die daraus entstandenen Neurosen dann in der Freizeit, wo das akzeptierte schwule Freizeitverhalten dann gegen Bares angeboten wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#16 johannbAnonym
#17 DefragmentierungEhemaliges Profil
#18 KMBonnProfil
  • 31.10.2015, 15:41hBonn
  • Antwort auf #10 von YoungHeterolike
  • Das sehe ich auch so. Ein Großteil der nachwachsenden Generation geht damit viel lockerer um. Nicht unbedingt zu Schulzeiten, aber später, so mit 20+ findet nicht mehr der Kampf statt wie ich (47) ihn als Twen erlebte.
    Was das Ausgrenzen betrifft, nun ja, es ist eben Realität.
    Allerdings bin auch ich geneigt, dem Herausgeber der Zeitschrift diesen Fehler nachzusehen. Wie er es eben auch ausdrückt, 35 Jahre Arbeit und dann ein Fehler, und schon rollt unbarmherzig der Shitstorm los.
    Das muß auch nicht sein. Hab als Studi selber mal für ein Stadtteilmagazin bei einem Verlag gearbeitet und das auch erlebt, wie so ein Fehler eben mal passieren kann.
    Es fehlt jetzt nur noch, dass zu einem Anzeigenboykott aufgerufen wird.
    Ausgrenzung findet statt und ich praktiziere sie auch. Ganz bewußt.
    Als mein Mann und ich eine Wohnung in unserem Haus anboten, hatten wir ganz klare Vorstellungen von den künftigen Mitbewohnern und Nachbarn, mit denen wir Tür an Tür leben würden.
    Durchs Raster fielen z.B. alleinerziehende Mütter mit Kleinkind. Kinder sind nicht so unser Ding. Dazu stehe ich auch. Käme es jedoch dazu, dass wir ein Kind aufnehmen müßten, würden wir ihm alle Liebe und Zuwendung zukommen lassen, wie sie jedem Kind zusteht. Aber unsere Lebensplanung sieht das nun einmal aktuell nicht vor.
    Ebensowenig hätten wir an religiös aktiven Zeitgenossen und Bibel-Bimbos nicht allzuviel Freude gehabt. Womöglich evangelikale Christen oder RKK-Bodenpersonal. Uaaaaah!
    Ich habe bei jeder Anfrage auch über die Social Medias nach AfD- und Pegida-Aktivitäten geforscht. Wär für uns auch ein Ausschlußkriterium gewesen.
    Auf unserer Webseite haben wir das auch ganz offen formuliert.
    Es war gar nicht einmal eine Frage der Miethöhe. Auf dem freien Markt oder via Bonner Medizintourismus sind die Mieten ziemlich nach oben geschossen.
    Ausgrenzung gibt es aus den unterschiedlichsten Motiven heraus. Jeder von uns sucht sich seine Umgebung aus, in der er sich wohlfühlt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#19 niccinicciAnonym
  • 31.10.2015, 15:46h
  • finde die aufregung auch scheinheilig. wie oft hören ich selber von anderen schwulen: der ist mir zu tuntig, zu feminin, so what? es gibt dicke, dünne, alte, junge, grosse, kleine, nennen wir es doch beim namen. und wenn einer dicker hässlicher nicht in einen laden kommt, egal ob schwul oder hetero, ist das nunmal so, weil jeder privatclubbesitzer das selber bestimmen kann. genauso kann ich bestimmen, wer für mich arbeitet. und klare ansagen sind tausendmal besser als herumgestammel und sich-irgendwas-an den-haaren-erfinden.
    menschen ticken so, ganz einfach.
    deshalb sollte auch eine stellungnahme ausreichen, dann ist aber auch gut.
  • Antworten » | Direktlink »
#20 no_name_01

» zurück zum Artikel