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Kommentare zu:
Nach Porno-Auftritt: Profiboxer outet sich als bisexuell


#21 Vater
  • 03.11.2015, 21:03h
  • Letzte Woche lasen wir, dass Yusaf Mack angeblich nichts von seinem leidenschaftlichen schwulen Pornodreh wusste, weil ihm irgendwer eine neue Superdroge untergeschoben haben soll.
    Diese Meldung war auf jeden Fall unterhaltsam und schon aufgrund ihrer absoluten Unglaubwürdigkeit ein absoluter Brüller.
    Von der dummen Ausrede abgesehen, ist es natürlich äußerst naiv, seine geheimen Sexbedürfnisse ausgerechnet in der Pornobranche auszuleben und dies dann (als Spitzensportler!!!) geheimhalten zu wollen.

    Angesichts der neuesten Meldungen denke ich nun allerdings, dass es mit der (durchaus wohlverdienten) Häme nun reicht.

    Seine Drogen- und (deshalb) Nötigungs- oder Vergewaltigungs???vorwürfe waren sicher alles andere als Okay.

    Ich unterstelle aber einfach mal, dass er einfach Panik bekam und nicht an die Konsequenzen seiner Behauptungen dachte - nämlich daran, dass es ja um harte Anschuldigungen geht.
    Dass er die Konsequenzen mitunter aus den Augen verliert, zeigt ja schon die Tatsache, dass er einen Porno gedreht hat.

    Ich nehme ihm seine Entschuldigung ab und ziehe (trotz der Umstände) meinen Hut vor seinem Coming Out - egal, ob er nun tatsächlich schwul oder bisexuell ist.

    Ganz nebenbei hat sich hier nämlich ein aktiver Profisportler aus einer der härtesten Sportarten geoutet - dem Boxen!

    Da dieses Video nun im Netz kursiert und wirklich jeder ihn beim Blasen und Geficktwerden sehen kann, ist dieses Coming Out in den Köpfen aller "Interessierten" von ziemlich massiver Substanz.

    Ich kann mir kaum vorstellen, wie es sich als "harter schwarzer Champ" mit diesem sehr eindrücklichen "Zwangs"outing lebt.

    Auf jeden Fall wünsche ich ihm das Allerbeste und finde sein öffentliches Eingeständnis absolut bewundernswert.
    So manch ein in seiner Situation hätte sich etwas angetan.

    Nun birgt dieser Vorfall die Chance, dass etwas wirklich Gutes daraus erwächst!
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#22 no nonsenseAnonym
  • 03.11.2015, 21:59h
  • Antwort auf #19 von Aranos
  • es ist keine "intoleranz gegenüber bisexuellen", wenn es schwule ankotzt, auch in ihren sehr raren und eng begrenzten reellen und virtuellen räumen immer wieder mit bestimmten formen des heterosexismus, auch in "bisexueller" verpackung, konfrontiert zu werden, wie es nicht selten auch hier bei queer.de stattfindet.

    da ist schwulsein dann plötzlich ein "etikett" und "einengend" und man müsse sich nur "mal locker" machen, um doch noch, zumindest anteilig, in den "genuss" der ach so tollen gesellschaftlich verordneten heterosexualität zu kommen usw.

    eine gewisse empfindlichkeit gegenüber solchen (toleranten?) tendenzen ist mehr als nachvollziehbar. ebenso wenig hat es etwas mit "intoleranz" zu tun, dass viele schwule männer sich auch mal ein umfeld wünschen, in dem die sie umgebenden menschen so empfinden wie sie selbst - eben NICHT heterosexuell. daraus eine "intoleranz" zu konstruieren, ist im grunde auch nichts anderes als eine form des heterosexismus, die objektive gesellschaftliche unterdrückungsverhältnisse verdreht.

    zugleich darf und sollte man im interesse aller durchaus auch auf nicht hinterfragte gesellschaftliche prägungen und konditionierungen bei nicht wenigen, die sich als bisexuell beschreiben, hinweisen. und diese prägungen werden unter den angeblich so "toleranten", aber in wahrheit durch eine noch nie dagewesene heterosexistische dauerbeschallung und -indoktrination von kleinauf gekennzeichneten, aktuellen gesellschaftlichen verhältnisse keineswegs geringer, sondern sind so aggressiv wirksam wie selten zuvor.
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#23 niccinicciAnonym
  • 03.11.2015, 22:10h
  • auch meine Erfahrung, das meistens diejenigen, die bi vorgeben sein zu wollen, einfach sich nicht trauen, zu ihrem schwulsein zu stehen. also einfach nur klemmtrinen. ausnahmen bestätigen die regel.
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#24 seb1983
  • 03.11.2015, 22:28h
  • Antwort auf #22 von no nonsense
  • die übliche Leier:
    Schwule werden so pöse diskriminiert, da darf man natürlich auch dünnhäutig reagieren gegen Bisexuelle.
    Denn die sind ja eh nur konditioniert, und nicht wenige (oder gleich alle) nur verkappte Schwule die sich nicht trauen.
    Ganz objektiv natürlich, emanzipierte Schwule haben das schon lange erkannt, und jeder andere ist eben ein Idiot.
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#25 ollinaieProfil
  • 03.11.2015, 23:16hSeligenstadt
  • Antwort auf #16 von no_name_01
  • "Dass Bisexualität existent ist, stellt wirklich niemand infrage."

    Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen ist Bisexualität existent, DAS stellt hier niemand in Frage;

    Wen hier aber über Müller berichtet wird oder Meier und Schmitt selbst schreiben, das sie bi sind, kommt nach spätestens drei Kommentaren ein Depp daher und erklärt dass das "nur eine Phase" ist und das sie in wirklichkeit Schwul (oder Lesbisch) sind und sich gefälligst zusammenreißen und endlich dazu stehen sollen.

    JE - DES - MAL !!!

    ---
    ".. Leute, die nicht müde werden zu betonen, dass sie bisexuell sind (), jedoch mit Frauen noch nie was hatten, mit Männern umso öfter. Da darf es wohl erlaubt sein, .., den sexuellen "Status" infrage zu stellen, oder?

    Was erlauben Strunz? Ficken wie Flasche leer!

    Ich war mir bezüglich meiner sexuellen Orientierung sicher, bevor ich "Praxiserfahrung" hatte. Und ich habe das Recht, meine sexuelle Orientierung selbst zu definieren!

    Könnte es sein, das das bei Juden, Schwarzen und Bisexuellen auch so ist?

    Ich habe fertig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#26 Roman BolligerAnonym
  • 03.11.2015, 23:32h
  • Ich kann diesen Ausdruck "gleichgeschlechtlicher Lebensstil" nicht mehr hören. Herr Mack muss noch viel lernen, wenn er LGBT-Menschen nicht schaden will. Sein Reden und Handeln zeugt von einer noch eher eingeschränkten Reflexionsfähigkeit.

    Immerhin, er hat seine Lüge zugegeben, das ist schon mal ein positiver erster Schritt.
  • Antworten » | Direktlink »
#27 ollinaieProfil
  • 04.11.2015, 17:53hSeligenstadt
  • Antwort auf #22 von no nonsense
  • >es ist keine "intoleranz gegenüber bisexuellen", wenn es schwule ankotzt, auch in ihren sehr raren und eng begrenzten reellen und virtuellen räumen immer wieder mit bestimmten formen des heterosexismus, auch in "bisexueller" verpackung, konfrontiert zu werden, wie es nicht selten auch hier bei queer.de stattfindet.<

    Du schreibst es selbst, ohne es begriffen zu haben:

    *** Queer.de ***

    NICHT: schwule-maenner.gay !
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#28 no_name_01
  • 04.11.2015, 23:39h
  • Antwort auf #25 von ollinaie
  • "Wen hier aber über Müller berichtet wird oder Meier und Schmitt selbst schreiben, das sie bi sind, kommt nach spätestens drei Kommentaren ein Depp daher und erklärt dass das "nur eine Phase" ist und das sie in wirklichkeit Schwul (oder Lesbisch) sind und sich gefälligst zusammenreißen und endlich dazu stehen sollen. JE - DES - MAL !!!"
    Und? Trolle gibts überall. Kein Grund es in einem Ton zu verfassen und alles und jeden zu pauschalisieren.

    "Ich war mir bezüglich meiner sexuellen Orientierung sicher, bevor ich "Praxiserfahrung" hatte. Und ich habe das Recht, meine sexuelle Orientierung selbst zu definieren! " Das ist ja schön für Dich! Applaus, Applaus!
    Und ich habe das Recht aufgrund meiner sexuellen Orientierung anders orientierte Personen vom Dateprozess auszuschließen, ohne irgendwelchen Vorwürfen ausgesetzt zu werden, man sei Bisexophob oder sonstwas. Ich werfe einem heterosexuellen Mann auch nicht Homophobie vor, nur weil er keinen Mann daten möchte...

    Und inwieweit haben die drei genannten Beispiele einen gemeinsamen Nenner?!

    Ja, Prost!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#29 ollinaieProfil
  • 05.11.2015, 08:31hSeligenstadt
  • Antwort auf #28 von no_name_01
  • "Und ich habe das Recht aufgrund meiner sexuellen Orientierung anders orientierte Personen vom Dateprozess auszuschließen"

    Ja!

    "... ohne irgendwelchen Vorwürfen ausgesetzt zu werden, man sei Bisexophob oder sonstwas. ..."

    DAS werfe ich niemanden vor.

    Es ist ein Unterschied, ob ich Rothaarige nicht date oder ob ich hier durchs Forum renne und ständig rumschreie: "Scheiß Rothaarige, die gehen mir sowas von auf den Sack, können die sich nicht endlich mal verpissen, oder wenigstens die Haare schwarzfärben!"

    Ließ noch mal #22 und #12 durch.

    Das gilt allgemein und ist nicht speziell auf dich gemünzt.
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#30 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 05.11.2015, 08:48h
  • verstehe gar nicht, warum yusaf mack behauptet hatte, er könne sich nicht an einen pornodreh erinnern. welche professionelle pornofirma sichert sich nicht mit einer einverständniserklärung ab? besonders in den usa, damit die firma nicht gleich verklagt wird.
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