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Global Benchmark
IBM erneut LGBT-freundlichster Arbeitgeber der Welt

Das verspielte alternative IBM-Logo (Eye Bee M), das der Konzern seit 1981 verwendet
- 3. November 2015, 13:30h 2 Min.
Zum zweiten Mal in Folge ist der US-Konzern als LGBT-freundlichster großer Arbeitgeber der Welt ausgezeichnet worden. Mit Daimler ist ein deutsches Unternehmen in der Top Ten.
Die amerikanische Technologiefirma IBM ist von der "Workplace Pride Foundation" als bester Arbeitgeber für LGBT ausgezeichnet worden. Bereits im letzten Jahr, als die in Amsterdam ansässige Stiftung zum ersten Mal seinen "Global Benchmark"-Bericht vorgestellt hatte, konnte IBM den Preis gewinnen (queer.de berichtete). Der Global Benchmark, der zusammen mit Unternehmen und der Universität Leiden entwickelt worden war, beschreibt den Grad der Arbeitsplatz-Inklusion für Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle.
In diesem Jahr hat die "Workplace Pride Foundation" in Fragebögen 21 der weltweit größten Konzerne befragt, welche Maßnahmen und Initiativen für mehr Chancengleichheit von LGBT-Mitarbeitern angeboten werden. Diese Firmen beschäftigen insgesamt 2,4 Millionen Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern.
Daimler auf Platz sechs
IBM lag mit 87,2 Prozent an erster Stelle vor der französischen Bank BNP Paribas (85,3 Prozent) und der niederländischen Mineralölfirma Shell (85,0 Prozent). Einzige deutsche Firma unter den ersten zehn war der schwäbische Automobilkonzern Daimler (66,1 Prozent). Insgesamt befanden sich unter den Top Ten vier niederländische, drei amerikanische, zwei französische und eine deutsche Firma.
Den beteiligten Unternehmen soll eine detaillierte Liste mit Verbesserungsvorschlägen vorgelegt werden. Insgesamt habe sich die Lage von LGBT in diesen Unternehmen im vergangenen Jahr verbessert: Der durchschnittliche Benchmark stieg demnach von 48 Prozent im Jahr 2014 auf jetzt 57 Prozent.
IBM ist bereits mehrfach als vorbildlicher Arbeitgeber für LGBT ausgezeichnet worden. Im Jahr 2010 wurde der Konzern etwa vom deutschen Bundesverband schwuler Führungskräfte, dem Völklinger Kreis, mit dem Max-Spohr-Preis geehrt (queer.de berichtete). Außerdem gehörte das Unternehmen mit Sitz im Staat New York mehrfach zu den Top-Unternehmen im "Corporate Equality Index" von Amerikas größer LGBT-Organisation Human Rights Campaign.
Auch politisch engagierte sich IBM für LGBT: So unterstützt die Firma ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz oder appellierte zusammen mit anderen Unternehmen vergangenes Jahr an den Supreme Court, die Ehe für Schwule und Lesben zu öffnen. (dk)
Links zum Thema:
» Ergebnisse der Umfrage (auf Englisch)
» Workplace Pride Foundation













