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Kommentare zu:
"Wir fordern Erleichterungen bei der Visa-Vergabe"


#1 SebiAnonym
  • 09.11.2015, 10:10h
  • "wünscht sich im Interview mit queer.de Taten statt Worte."

    Berechtigte Forderung. Aber bei unserer schwarz-roten Bundesregierung stößt das auf taube Ohren. Wirkliche Taten wird es mit Union und SPD nicht geben. Nur Gelaber, mit dem die SPD versucht, ihren Wählern vorzumachen, sie würden was tun. In der Hoffnung, ihre Wähler würden darauf reinfallen...
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#2 HeinerAnonym
  • 09.11.2015, 10:25h
  • Wir brauchen nicht nur Visa-Erleichterungen, sondern einen generellen Asylanspruch für LGBTI aus Ländern, wo diese verfolgt werden.

    Union und SPD deklarieren viele Homohasser-Staaten als "sichere Herkunftsländer", weil dort kein Krieg herrscht, aber das sagt nichts über die Situation von LGBTI aus.

    Und die Krönung des Zynismus war die Aussage von Union und SPD, in diesen Staaten könnten LGBTI ja versteckt leben, dann würde ihnen auch nichts passieren. Noch perverser und menschenverachtender als Union und SPD kann man nicht sein.
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#3 LaurentAnonym
  • 09.11.2015, 11:11h
  • Heutzutage wird von vielen Leuten zu schnell alles Mögliche immer gleich "gefordert."
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#4 RIP FoxxxynessAnonym
#5 David77Anonym
  • 09.11.2015, 11:53h
  • Antwort auf #3 von Laurent
  • ...Genau wie man von Standesbeamten viel zu schnell fordert, sich auf neue gesetzliche und gesellschaftliche Gegebenheiten einzustellen, anstatt erstmal ein paar Jahrzehnte Zeit zu geben, dies mit seinem Gewissen zu vereinbaren...
    Und damit ist die Diskussion auch schon wieder beendet, noch bevor sie anfangen hat...
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#6 PelayoProfil
#7 Johannes45Anonym
  • 09.11.2015, 16:04h
  • Erstes Ziel muss es sein, dass endlich die Strafbarkeitsbestimmungen in den nord- zentral- und ostafrikanischen sowie Staaten des Nahen Ostens endlich aufgehoben werden. Deutsche und EU-Diplomaten sowie Entwicklungshilfeminister müssen Druck ausüben, damit die Kriminalisierung aufgehoben wird.

    Leider fahren CDU und SPD-Minister nur in den Nahen Osten, um in Katar oder Saudi-Arabien Geschäfte mit Milliardenaufträgen zu machen und um Waffen zu verkaufen.

    Ein SPD-Wirtschaftsminister Gabriel hat NICHTS besseres zu tun, als Saudi-Arabien Waffengeschäfte anzudrehen. Und dabei ist gerade Saudi-Arabien mit seinem absolutistischen System KEINE DEMOKRATIE, verachtet die westlichen Menschenrechte und verbreitet den fraurenfeindlichen und LGBT-feindlichen Wahabismus.

    Erst wenn wir endlich aufhören, Saudi-Arabien "hinterherzulaufen", kann sich vielleicht im Nahen Osten einiges ändern.
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#8 PeerAnonym
#9 PeerAnonym
  • 09.11.2015, 19:32h
  • Antwort auf #6 von Pelayo
  • "Also aus fast allen Ländern der Welt (mit einer Handvoll Ausnahmen)..."

    Naja, es sind schon mehr als eine Handvoll. Es ist ja nicht so, dass man aus Staaten ohne volle Gleichstellung (dazu würde auch Deutschland gehören) gleich Asylrecht genießt. (Dann blieben echt nur 10-15 Staaten übrig.)

    Es geht um Staaten, wo LGBTI wirklich staatliche Verfolgung, Inhaftierung, Folter, Todesstrafe, o.ä. befürchten müssen.
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#10 LaurentAnonym
#11 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 09.11.2015, 20:50h
  • "machen Hoffnung auf Hilfe und versprechen viel, aber im Ergebnis wurde ich bislang sehr enttäuscht."

    Das ist ja das Problem aller Probleme: GELD!
    Wie soll man ohne Geld helfen? Das Geld, was auch bei uns nicht nur auf anderen Erdteilen, bei den wennigen superreichen stecken bleibt und diejenigen tun alles, das das auch alle ewigen Zeiten so bleibt.
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#12 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 09.11.2015, 20:54h
  • "Das sind Christen und Muslime, die alle demokratisch eingestellt sind."

    Demokratie ist das Zauberwort aller Zauberworte!
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#13 hugo1970Ehemaliges Profil
#14 TheDadProfil
  • 09.11.2015, 20:58hHannover
  • Antwort auf #10 von Laurent
  • ""Man muss nicht alles, worauf man eigentlich Anspruch hätte, auch haben.""..

    Du hast sicher wie viele andere Menschen auch, einen "Anspruch" darauf Deine unmaßgebliche Haltung hier vorzutragen..

    Aber genauso gibt es jede menge Menschen, die das nicht haben müssen..

    ""Das gilt insbesondere gegenüber dem Staat, also der Allgemeinheit.""..

    Es besteht also nach dieser Deiner Auffassung keine Veranlassung dazu, seine grundgesetzlich garantierten Rechte auch gegenüber dem Staat einzufordern und durchzusetzen ?

    Interessante Auffassung..
    Obwohl ich mir hier sicher bin, dass Du diese Haltung unverzüglich revidierst, sobald es Dir an die Geldbörse geht, und man Dir die Pension streicht..

    Wer Dich in seinen Reihen weiß, braucht keine anderen Gegner mehr..
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#15 hugo1970Ehemaliges Profil
#16 LaurentAnonym
#17 TheDadProfil
  • 09.11.2015, 22:40hHannover
  • Antwort auf #16 von Laurent
  • ""die sich für andere den Arsch aufreißen""..

    Den aufgerissenen Arsch will hier keiner sehen..

    Wie kommt man jetzt von der Einforderung von Rechten, die einem zustehen weil sie die Verfassung garantiert, auf die falsche Scham ""bestimmte Leistungen des Staates in Anspruch zu nehmen"" ?

    Wer ein bisschen überlegt wird von selbst darauf kommen, das JEDER Bürger ""bestimmte"", sprich Transfer-Leistungen des Staates in Anspruch nimmt, und das völlig ohne sich zu schämen..
    Und jeder Bürger ist ein Steuerzahler, und finanziert diese Strukturen mit..
    Selbst das Baby, das nur in die von den Eltern finanzierten Windeln kackt, die diese mit dem Kindergeld kaufen, von denen dann Mehrwertsteuern eingenommen werden..

    Dazu gehören neben Autobahn- und Straßenbau, der subventionierte ÖPNV, die Oper, das Theater, das kostenlose Bildungssystem, und diverse andere Infrastrukturen des Staates die durch Steuern und Abgaben finanziert, jedem Bürger zur Verfügung stehen..

    Aber darum ging es gar nicht..
    Denn Bürgerrechte sind im Grunde keine Transfer-Leistungen, und diese werden auch nicht nur an ""bestimmte"" Menschen für Wohlverhalten verteilt !

    Und so bleibt Deine Haltung die eines offenen Arsches..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#18 hugo1970Ehemaliges Profil
#19 giliattAnonym
  • 09.11.2015, 23:46h
  • Irgendwie geht der Leitartikel an der Realität vorbei. Wer braucht denn noch ein Visum, um nach Europa einzureisen?

    Das Auswärtige Amt dürfte derweil andere Probleme haben, als 14 LGTB-Aktivisten einzuladen, um mit ihnen darüber zu parlieren, ob Bürger aus Nahost oder Nordafrika leichter eine Einreisegenehmigung nach Europa bekommen, wo doch deren heimatliche Regierungen ihnen die Ausreise verwehrt oder erschwert.
    Das Aussenministerium müsste sich exzessiv damit beschäftigen, wie notleidenden Menschen in Problemregionen geholfen werden kann, damit diese sich in ihrer Heimat nach und nach ein gutes und ordentliches Leben aufbauen können.

    Deutschland hat die "Zuwanderungspolitik" in den letzten 40 Jahren konsequent breitärschig "ausgesessen". Immer verschoben. Die Kabarettistin Lore Lorenz nannte dieses damals bereits "Verhinterung der Politik". Und später, als die Ämter dann auf vom Steuerzahler finanzierten Computer-Tastaturen herumzuklimpern sich versuchten, konnte man auf dem Bildschirmschoner der Hamburger Ausländerbehörde im Biberhaus - Abschiebestelle - den folgenden Satz lesen:

    WELCOME TO NEVERCOMEBACK-AIRLINES! WIR BUCHEN. SIE FLUCHEN.

    Zynischer geht`s nimmer.

    Menschen in Not muss geholfen werden. Dazu zählen LGTB-Leute. Dazu zählen politisch Verfolgte. Dazu zählen Menschen in Kriegsgebieten, die in ihrem zerbombten Heimatort nicht mehr leben können.
  • Antworten » | Direktlink »
#20 LaurentAnonym
#21 TheDadProfil
#22 TheDadProfil
  • 10.11.2015, 12:59hHannover
  • Antwort auf #20 von Laurent
  • ""Richtig lesen.
    Ich habe nicht gesagt, dass man sich heutzutage noch schämen muss.""..

    Nicht ?
    ""Früher war es ja noch so, dass man sich schämte, bestimmte Leistungen des Staates in Anspruch zu nehmen.""..

    Ach so..

    ""Den Betroffenen, insbesondere denjenigen, die bisher keinerlei Gegenleistung erbracht haben, stünde allerdings etwas mehr Bescheidenheit und Dankbarkeit gut zu Gesicht.""..

    Ich habe noch keine unbescheidenen oder undankbaren Asylbewerber erlebt..

    Nicht einmal undankbare oder unbescheidene Kinder und Jugendliche, die in Familien aufwachsen müssen, die auf Transfer-Leistungen angewiesen sind..

    Über welche Menschen schreibst Du hier, wenn Du von denen mehr Demut einforderst ?

    Eine Forderung die ich als Arrogant empfinde..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#23 David77Anonym
  • 10.11.2015, 13:11h
  • Antwort auf #16 von Laurent
  • Wegen dieser Bescheidenheit und Scham nehmen Kinder aus sozial schwachen Familien weniger am sozialen Leben teil, werden gemobbt und ihnen werden Bildungschancen und der Aufstieg erschwert, sodass man am Ende nicht aus der Falle rauskommt. Wie bescheiden sollen denn bitteschön Kinder aus sozial schwachen Familien sein?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#24 LaurentAnonym
  • 10.11.2015, 14:50h
  • Antwort auf #23 von David77
  • Leider ist es oft umgekehrt.
    Wenn Kinder aus AlgII-Familien auf Staatskosten für 38.000,- EUR auf 'Klassenfahrt' nach New York gehen können, die sich bestimmte Geringverdiener- und selbst Normalverdienerfamilien nicht leisten oder nur vom Mund absparen können, dann stimmt etwas nicht in diesem Staat.
    Niemand muss sich wundern, dass aufgrund solcher Auswüchse die Motivation für eine Arbeitsaufnahme mit den unter Nr. 16 beschriebenen Folgen gegen null geht .
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#25 TheDadProfil
  • 10.11.2015, 16:07hHannover
  • Antwort auf #24 von Laurent
  • ""Leider ist es oft umgekehrt.
    Wenn Kinder aus AlgII-Familien auf Staatskosten für 38.000,- EUR auf 'Klassenfahrt' nach New York gehen können, die sich bestimmte Geringverdiener- und selbst Normalverdienerfamilien nicht leisten oder nur vom Mund absparen können, dann stimmt etwas nicht in diesem Staat.""..

    Wundervolles Beispiel..

    Dabei wird leider immer vergessen zu erwähnen, das es sich um einen Klassenverband handelte, in dem sämtliche SchülerInnen auf Transfer-Leistungen angewiesen waren..
    Was die Kosten von 38.000 Euro bei Verteilung auf wenigstens 20 Teilnehmende schon deutlich relativiert..

    Deiner Auffassung zufolge sollten sich nun also in anderen Klassenverbänden die SchülerInnen die auf Transferleistungen angewiesen sind, in Demut üben, und von der Teilnahme an einer Reise nach New York Abstand nehmen, um den Staat nicht über Gebühr in Anspruch zu nehmen, während die Eltern der anderen SchülerInnen die Klassenreise ihrer Sprößlinge ungeniert als "außergewöhnliche familiäre Belastung" von der Steuer absetzen, um auf diesem Weg in den "Genuß" ihrer Transfer-Leistungen zu gelangen ?

    ""Niemand muss sich wundern, dass aufgrund solcher Auswüchse die Motivation für eine Arbeitsaufnahme mit den unter Nr. 16 beschriebenen Folgen gegen null geht .""..

    Nun..
    Zunächst war das kein "Auswuchs"..
    Sondern es ist die Folge bestehender Gesetze und hier speziell das SGB, das SchülerInnen die auf Transfer-Leistungen angewiesen sind, die TEILHABE an ALLEN Veranstaltungen der Bildungseinrichtung GARANTIERT !

    Dies wäre übrigens auch dann der Fall, wenn für einen Rolli-Fahrer ein gesonderter Transport an den Ort der Klassenreise, sagen wir mal in die Lüneburger Heide organisiert werden müßte, die die Klasse mit dem Fahrrad unternimmt, und der Rolli-Fahrer dafür einen Spezial-Rolli benötigt, und eine Begleitperson, die dieses Gefährt bewegt, was für eine Woche nebst barrierefreier Unterbringung und Personalkosten für die Begleitung, und Miete für das Gefährt, locker mal zusätzliche 2.000 Euro und mehr kosten kann..

    Der von Dir hier vorgetragene und gerne genutzte Vorwurf an die Menschen die Transfer-Leistungen erhalten, man würde sich in der "Sozialen Hängematte" ausruhen, entbehrt jeglicher Grundlage..

    ""bestimmte Geringverdiener""..

    Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen..
    Moderne Sklavenhaltung..

    Würde jede Beschäftigung angemessen vergütet, gäbe es nur ""Normalverdienerfamilien""..

    Bis auf die Alleinerziehenden natürlich, die weiterhin auf Transfer-Leistungen in Form vom Ehe-Gatten-Splitting verzichten müssen, weil sie sich gefälligst als Schuld-Resultat ihrer gescheiterten Ehe, oder ihre vorsätzliche Ehe-Losigkeit in Demut üben müssen ?
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#26 ursus
  • 10.11.2015, 16:43h
  • und die ganze unsachliche erwerbslosenhetze gehört hier in die diskussion, weil...?
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#27 LaurentAnonym
  • 10.11.2015, 16:54h
  • Antwort auf #25 von TheDad
  • Spar dir bitte doch endlich mal deine Ablenkungsmanöver. Damit kannst du vielleicht deine Gesinnungsgenossen beeindrucken oder "überzeugen".

    Es waren je Schüler um die 2.000,--EUR, die von Normalverdienern erst mal angespart werden müssen.

    Im Übrigen scheint dir keine Ausrede billig genug zu sein, um solche Auswüchse zu rechtfertigen.

    Ich halte es für gut möglich, dass speziell solche Missstände demnächst abgestellt werden, zumal die öffentliche Empörung riesig war. Dies dürfte per Erlass, Dienstanweisung, geänderter Verwaltungsvorschrift möglich sein. Einer Gesetzesänderung bedarf es wohl nicht.

    Fazit:
    Typische linke Ideologie, solche Ungerechtigkeiten auch noch zu rechtfertigen.
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#28 TheDadProfil
  • 10.11.2015, 18:07hHannover
  • Antwort auf #27 von Laurent
  • ""Einer Gesetzesänderung bedarf es wohl nicht.""..

    Falsch..
    Denn die Teilhabe-Vorschrift kennt zur Zeit keine definierte "Obergrenze" nach der es möglich wäre eine/n Schüler/in von der Teilnahme auszuschließen, etwa wenn es sich um einen 5.000 Euro teuren Badeurlaub in Bahrain handelte..

    ""Fazit:
    Typische linke Ideologie, solche Ungerechtigkeiten auch noch zu rechtfertigen.""..

    Ungerechtigkeiten ?
    Für wen ?
    Für diejenigen, die erst sparen müssen, um es dann von der Steuer wieder zu kriegen ?

    Ja, das ist ja auch so ungeheuer mühsam..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#29 TheDadProfil
  • 10.11.2015, 18:20hHannover
  • Antwort auf #26 von ursus
  • ..sie aufzeigen soll, dass sich Hetze weder alleine auf Zuwanderung begrenzt, noch auf Erwerbslose oder Menschen in prekären Erwerbssituationen, noch auf LGBTTIQ's die sich ein Asylrecht aufgrund ihrer Lebensverhältnisse wünschen, oder wenigstens Visa-Erleichterungen annmahnen, was dann schon als "ungerechtfertigte Forderungen" diskreditiert wird..

    Frei nach dem Motto,
    "ich habe ja nichts gegen hartz-iv-kinder, aber die müssen ja nun nicht alles das in der schule kriegen, was andere auch haben"..

    Demnächst könnten die dann doch auch in der Ecke stehen, denn Stühle für alle sind doch so teuer..
    Und überhaupt reicht für die auch die Hauptschule, denn Realschulen und Gymnasien sind schließlich teuer und nur für die Kinder der Normalverdienerfamilien..

    Leuten die unser Grundgesetz nicht verstehen, muß man es erklären..
    Immer wieder..
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#30 LorenProfil
  • 10.11.2015, 18:23hGreifswald
  • Antwort auf #27 von Laurent
  • Klassenfahrten müssen genehmigt werden (in NRW beispielsweise von der unteren Schulaufsichtsbehörde). Sie sollten so geplant werden, dass im Sinne pädagogischer Prinzipien (hier: Sozialerziehung) alle Lernenden teilnehmen können. Ob das im angeführten Beispiel der Fall war, oblag der Planung der Lehrkräfte, der Genehmigung der Schulleitung und der der Schulaufsicht. Die kann man kritisieren, wenn man sachliche Gründe vorzubringen hat (ich kenne die pädagogische Begründung für diese Klassenfahrt nicht, aber vielleicht wissen Sie mehr als ich). Die Lernenden sind von dieser Kritik an Planung und Genehmigung allerdings auszunehmen. Sie haben das Recht, diskriminierungsfrei am Schulleben teilzunehmen, was auch genehmigte Klassenfahrten einschließt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#31 TheDadProfil
  • 10.11.2015, 18:23hHannover
  • Antwort auf #27 von Laurent
  • ""Es waren je Schüler um die 2.000,--EUR, die von Normalverdienern erst mal angespart werden müssen.""..

    Also nur 17 anstatt der behaupteten "etwa 20 SchülerInnen"..

    Da kann man doch schon froh sein, das die Klassen heutzutage nur noch so klein sind..
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#32 LaurentAnonym
  • 10.11.2015, 19:08h
  • Antwort auf #30 von Loren
  • Das mag ja so gewesen sein (die Kritik war allerdings heftig), was dennoch insbesondere an meiner Aussage unter Nr. 24 nichts zu ändern vermag.

    Die Verantwortlichen dürften nunmehr zumindest 'sensibilisiert' sein, verantwortungsbewusster mit Steuergeldern umzugehen.
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#33 LaurentAnonym
#34 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 10.11.2015, 19:42h
  • Antwort auf #25 von TheDad
  • ""Leider ist es oft umgekehrt.
    Wenn Kinder aus AlgII-Familien auf Staatskosten für 38.000,- EUR auf 'Klassenfahrt' nach New York gehen können, die sich bestimmte Geringverdiener- und selbst Normalverdienerfamilien nicht leisten oder nur vom Mund absparen können, dann stimmt etwas nicht in diesem Staat.""..

    Das ist das Schreckgespennst von sollchen leuten, die fürchten, das sie in der Zukunft, ihr Säckel nicht mehr so schnell füllen können wie bisher.
    Wir dürfen nicht vergessen, die ganzen Flüchtlinge essen uns die Haare vom Kopf, die könnten sogar auf die Idee kommen sollche Lebensmittel, die bei uns in den Supermarkt Müllkonteiner geschmissen werden auch zu essen.
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#35 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 10.11.2015, 19:48h
  • Antwort auf #27 von Laurent
  • Wenn es nach euch, neoliberal religiotische erzkonservativische Hetzer ginge, dürften nur sollche Schüller begünstigt werden, die e schon alles in den Hintern geschoben kriegen, sprich sollche Leute, die ihren breiten Hintern von ihren Stühlen nicht hoch kriegen.
    Die Leute, die sich tagtäglich den Rücken krumm biegen müßen, um die Münder der wirklichen Schmarotzer wie ihr die rechts neoliberal religiotischen erzkonservativen hetzer seit, die haben kein Anrecht auf begünstigungen.
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#36 CISHomoEhemaliges Profil
  • 10.11.2015, 20:25h
  • Antwort auf #28 von TheDad
  • Sie sollten sich mit der Steuergesetzgebung beschäftigen. Wenn ein Geringverdiender 2000 absetzt würde dies bei einem Steuersatz von 21% eine Steuerersparnis von 420 bedeuten. Das nennen Sie zurückholen. Kleiner Tipp, um Steuern zu sparen müssen Sie ersteinmal gezahlt und erarbeitet worden sein. Linke Propaganda, der arbeitenden Bevölkerung so lange in die Tasche greifen, bis sich arbeiten nicht mehr lohnt. Raten sie warum immer mehr Spitzenkräfte dieses Land verlassen. Wenn die Linken regieren geht es allen gleich, gleich schlecht!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#37 CISHomoEhemaliges Profil
  • 10.11.2015, 20:38h
  • Antwort auf #35 von hugo1970

  • Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass gerade Geringverdiener am meisten leiden. Beim Thema Klassenfahrt oder Mensaessen, sagen sie ohne Angabe von Gründen nein, danke. Wir wissen, dass das Geld fehlt. Beim ALG II Empfänger zahlt der Staat, der Gutverdiener zahlt selbst. Da der Geringverdiener kaum Steuern zahlt, kann er auch nichts absetzen!
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#38 David77Anonym
#39 LaurentAnonym
#40 LaurentAnonym
#41 TheDadProfil
#42 TheDadProfil
  • 10.11.2015, 22:10hHannover
  • Antwort auf #33 von Laurent
  • """Ungerechtigkeiten? Für wen? ...um es dann von der Steuer wieder zu kriegen?"

    Du hast mal wieder keine Ahnung.""..

    Die "WELT" sagt dazu :

    ""Sind Ausgaben für Klassenfahrten unserer Kinder absetzbar? Was ist mit dem Mittagessen unserer Tochter in der Ganztagsschule?

    Leider sind diese Kostenblöcke nicht absetzbar. Sie sind mit Kindergeld bzw. Kinderfreibeträgen abgegolten. Zusätzlich absetzbar sind aber bei jüngeren Kindern Betreuungskosten, wenngleich ohne Verpflegung. Das gilt auch für den Abzug von Schulgeld für Privatschulen.""..

    Doch allerdings gibt es zu jeder Ausnahme auch eine Regel :

    Sind Klassenfahrten steuerlich absetzbar?

    Im Dschungel der unzähligen Steuerverordnungen lässt sich nur schwerlich der Durchblick behalten.
    Dies gilt auch für die Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten.
    Zu den Kosten, die steuerlich absetzbar sind, gehören unter anderem Beiträge für Kindergärten, Kinderhorte und ähnliche Einrichtungen, Honorare für selbstständige Tagesmütter/-väter und Gehälter für angestellte Betreuungspersonen.
    Leider können Kosten für Weiterbildungsangebote wie Sport- oder Sprachkurse, Lernmaterial und auch Klassenfahrten nicht steuerlich abgesetzt werden.

    Etwas anders verhält es sich bei Privatschulen. Hier können Schulgelder bis zu einem Höchstbetrag von 5.000 bzw. 30% der Kosten für die Privatschule als Sonderausgaben abgesetzt werden.
    Als Schulgeld gelten in diesem Fall u.a. Versicherungen und Kosten für Klassenfahrten.

    Einen weiteren Ausnahmefall bilden Berufsschulen.
    Ausgaben für die erste Berufsausbildung können nach § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG bis zu 6.000 im Kalenderjahr steuerlich abgesetzt werden. Dazu zählen auch die Kosten für Klassenfahrten, Exkursionen und Studientage, sofern die Teilnahme daran verpflichtend ist.""..

    Tja..
    Es war schon immer irgendwie gut, nicht zu den Normalverdienerfamilien zu gehören..
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#43 LaurentAnonym
  • 10.11.2015, 22:13h
  • Antwort auf #38 von David77
  • Du wirst es nicht glauben:

    Ich kenne einige. Denen geht es ganz gut, insbesondere wenn gutsituierte Eltern bzw. Großeltern mit im Spiel sind oder die Leistungen sonst irgendwie aufgebessert werden.

    Ich bemängle schon seit langem, dass die zuständigen Ämter viel zu unkritisch prüfen und entscheiden.
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#44 David77Anonym
  • 10.11.2015, 22:23h
  • Antwort auf #39 von Laurent
  • Hast du eine Ahnung was passiert, wenn sich Kinder aus sozial schwachen Familien den Rücken krumm biegen, um sich SELBER was dazu zu verdienen um sich SELBER banale Dinge leisten zu können, was andere Gleichaltrige SELBSTVERSTÄNDLICH ohne irgendwas zu leisten von ihren Eltern kriegen??
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#45 LaurentAnonym
  • 10.11.2015, 22:30h
  • Antwort auf #41 von TheDad
  • Na also, ich sehe mich voll bestätigt. Selbst die Senatsverwaltung, SPD und Linke äußern sich kritisch.
    Anscheinend gibt es nur in Berlin keine Obergrenze (die haben's ja), was meine Aussage unter Nr. 27, dass eine Änderung des Gesetzes nicht erforderlich ist und es mit Dienstanweisungen geregelt werden kann.

    "Weniger kritisch" ist bei dir genau was?

    Das Thema ist für mich abgeschlossen, nachdem meine
    Auffassung bestätigt wird.
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#46 David77Anonym
  • 10.11.2015, 23:34h
  • Antwort auf #43 von Laurent
  • Und was ist mit denen, die keine gutsituierten Eltern und Großeltern haben?
    Unkritisch prüfen und entscheiden?
    Stimmt. Sozial schwachen Kindern unktritisch den Weg zu erschweren, Aufstiegschancen zu verwehren und zu schikanieren gehört in der Tat bemängelt.

    Ich dachte das ach so hochgelobte Kindeswohl sei so wichtig? Komisch, bei denen die nicht mit dem goldenen Löffel im Arsch geboren sind, ist es scheißegal. Aber wehe ein gleichgeschlechtliches Paar oder andere Konstellationen möchten einem Kind ein zuHause und Fürsorge bieten. Da schreien die Bürgerlich-Konservativen gleich auf.
    Oder wehe, ein sozial schwaches und begabtes Kind möchte ebenfalls aufs Gymnasium. Da schreien dieselben Eltern was von der Entwertung des Abiturs, die ihre eigenen Kinder, seien sie noch so unbegabt selber aber niemals auf die Realschule oder schlimmer noch auf die Hauptschule schicken würden, damit die mit "denen da" bloß nicht in Kontakt kommen...
    Soviel zum ach so hochgehaltenen Kindeswohl...
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#47 LorenProfil
  • 10.11.2015, 23:45hGreifswald
  • Antwort auf #41 von TheDad
  • Na ja, ich habe mir zwischenzeitlich mal ein paar Infos reingezogen. Die heftige Diskussion im Kollegium der Schule, von der in einigen Artikeln berichtet wird, hätte es in den Kollegien, in denen ich arbeitete, wohl auch gegeben. Ob das Kosten-Nutzen-Verhältnis in diesem Fall ein angemessenes war, darüber darf man streiten, da immerhin zur Gänze Steuergelder verwendet wurden. Mein Credo war sowohl als Lehrkraft als auch als Projektleiter und Ausbilder, mit öffentlichen Geldern immer möglichst angemessen und verantwortungsvoll umzugehen. Man kann selbstverständlich Antiamerikanismus pädagogisch begegnen durch eine Bildungsreise dorthin, sofern die Planung der Reise dann entsprechende Lernzielorientierung aufweist und detailliert begründet ist. Es soll auch Lehrkräfte hierzulande geben, die dies anders und kostenbewusster über die Bühne bringen und darüber hinaus eine Klassenfahrt planen, die pädagogisch Sinn macht bei geringeren Kosten. In diesem schon recht speziellen Fall würde es den Kollegen schwer fallen mich von der pädagogischen Notwendigkeit dieser Klassenfahrt zu überzeugen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#48 TheDadProfil
  • 10.11.2015, 23:58hHannover
  • Antwort auf #43 von Laurent
  • "David77" schreibt :
    ""Du weißt einen SCHEISSDRECK davon, was sozial schwache Kinder alles durchmachen und was denen alles zugemutet wird!! ""..

    Antwort :
    ""Du wirst es nicht glauben:

    Ich kenne einige. Denen geht es ganz gut, insbesondere wenn gutsituierte Eltern bzw. Großeltern mit im Spiel sind oder die Leistungen sonst irgendwie aufgebessert werden.""..

    Den Zaubertrick mit dem
    ""sozial schwache Kinder""
    zu
    ""gutsituierte(n) Eltern bzw. Großeltern""
    kommen sollen, kannst du sicherlich dezidiert darlegen ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#49 TheDadProfil
  • 11.11.2015, 00:05hHannover
  • Antwort auf #45 von Laurent
  • ""Anscheinend gibt es nur in Berlin keine Obergrenze (die haben's ja), was meine Aussage unter Nr. 27, dass eine Änderung des Gesetzes nicht erforderlich ist und es mit Dienstanweisungen geregelt werden kann.""..

    Nöö..
    Das SGB ist ein Bundesgesetz..
    Müßte man als Beamter eigentlich wissen..

    Steht auch im Artikel des RBB, was im Artikel des "Focus" oder gar der "Jungen Freiheit" nicht zu finden ist :

    ""Die Entscheidung, Kosten für Klassenfahrten zu deckeln, liege jedenfalls nicht beim Senat, so Rackles. "Das muss der Bund entscheiden."""..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#50 TheDadProfil
  • 11.11.2015, 00:44hHannover
  • Antwort auf #47 von Loren
  • Ich stimme Dir da zu..
    Natürlich kann man das kritisieren..

    Aber es handelt sich um einen absoluten Einzelfall, der nicht nur für die Republik, sondern wohl auch für den gesamten Zeitraum des Bestehens von über Hartz-IV-Leistungen budgetierten BuT's ein Novum darstellt, das nun als Verallgemeinerung herangezogen wird, um darzustellen, wie "unmöglich" sich Menschen "benehmen", die auf Transfer-Leistungen angewiesen sind..

    Allerdings taugt dieses Beispiel eben nur dazu, die anti-soziale Haltung des "Kritikers", der hier angetreten ist, die als übermäßig bemängelten "Forderungen" nach der Gewährung von garantierten Rechten zu entlarven..

    Wie bereits weiter oben angemerkt..
    Wie soll man hier verfahren, wenn die Klasse oder die Gruppe, der Leistungs-Kurs nicht so homogen gestaltet, sondern im Gegenteil sehr heterogen ausgestaltet nur eine/n Schüler/in beträfe ?
    Diese/n ließe man dann nicht mitfahren ?

    Ich halte das für asozial..
    Und da stellt sich dann nicht einmal die Frage ob es sich um 150,-- oder 2500,-- Euro handelte..
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#51 LaurentAnonym
  • 11.11.2015, 09:49h
  • Antwort auf #49 von TheDad
  • "Das SGB ist ein Bundesgesetz."
    Was du nicht sagst.

    Wenn man zitiert, dann sollte man nichts aus dem Zusammenhang reißen, nur weil einem dieser Ausschnitt gerade passt:

    Eine Begrenzung im Hinblick auf die Anzahl und die Höhe der Kosten der Schulausflüge kennt das Gesetz zwar nicht. Eine Prüfung der Kosten auf deren Angemessenheit findet aber dann statt, wenn die schulrechtlichen Regelungen des Bundeslandes eine entsprechende Einschränkung vorsehen.

    Du hast auch vom Föderalismus keine Ahnung.

    zu Nr. 48:
    Es soll sogar Prominente geben, deren Sprösslinge auf Staatskosten leben. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    zu Nr. 47:
    Das kann man abschließend so stehen lassen.
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#52 David77Anonym
  • 11.11.2015, 10:30h
  • Antwort auf #51 von Laurent
  • "Es soll sogar Prominente geben, deren Sprösslinge auf Staatskosten leben. Mehr ist dazu nicht zu sagen."

    Und das rechtfertigt die Härten und Schikanen den Kindern gegenüber, die wirklich in sozial schwachen Familien leben?

    Neee, mehr kannst du dazu auch nichts sagen...

    Weißt du wie beschissen es einem geht, wenn das erste mühsam selbstverdiente Taschengeld EINKASSIERT wird, man sich nichts mühsam zusammensparen darf und man für den Fleiß BESTRAFT wird??!?
    Wenn man machtlos ist, etwas daran zu ändern und sich anstrengen will, es einem aber nicht gestattet wird?
    WO ist da die Gerechtigkeit? Das ist wirklich ein Auswuchs, der einem sagt: Es lohnt eben nicht zu arbeiten!
    Wie beschissen es einem geht, wenn man mit 18 an Wochenenden daheimbleiben muss, weil das erste Azubigehalt komplett einkassiert und angerechnet wird und ein Taschengeld von einem Euro am Tag übrigbleibt???
    NIX mit Teilhabe am sozialen Leben!!
    Wenn man zusieht wie andere 18. fette Geschenke inkl. Führerschein erhalten, man selber machtlos ist, weil man nicht mal dafür arbeiten und sparen darf??
    Wenn Begabungen brachliegen, weil zusätzliche Förderung außerhalb der Schule, die andere Kinder selbstverständlich erhalten, nicht vorgesehen ist?
    Welche Schikane es ist, wenn man mit Ablauf der regulären Schulpflicht plötzlich als unwilliger Langzeitarbeitsloser behandelt wird, sich rechtfertigen muss sich weiterzubilden zu wollen, während der Rest erstmal Urlaub auf Malle macht?
    Wenn Aufstiegsmöglichkeiten verhindert werden, weil Wege zementiert werden, deren Ziel es ist um jeden Preis schnellstmöglich raus aus dem System zu kommen?

    Man kann noch so einiges an "Auswüchsen" aufzählen...Bloß diesen Kindern nichts gönnen. Aber wehe es geht um Banken. Da sind utopische Summen im Spiel, weil ja fette Abfindungen nicht geschmälert werden dürfen...
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#53 TheDadProfil
  • 11.11.2015, 13:13hHannover
  • Antwort auf #51 von Laurent
  • ""zu Nr. 48:
    Es soll sogar Prominente geben, deren Sprösslinge auf Staatskosten leben. Mehr ist dazu nicht zu sagen.""..

    Doch..
    Ich halte Herrn Sarrazin nicht für "Prominent", bestenfalls für "bekannt"..

    Und ich billige jedem Menschen das Recht auf ein eigenes Einkommen zu..
    Auch dem Sohn eines Herrn Sarrazin..
    Dem Vater könnte man die "Aufwendungen" für die Grundsicherung auch über die Steuer belasten..
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#54 LorenProfil
  • 11.11.2015, 14:05hGreifswald
  • Antwort auf #50 von TheDad
  • Wie geschrieben, ein recht spezieller Fall (daher auch das Medienecho), den man politisch ausschlachten oder differenziert mit der Thematik umgehen kann.

    Aus meiner Sicht sollten Lehrkräfte bei der Planung von Exkursionen etc. die Budgets der Erziehungsberechtigten im Blick haben. Handelt es sich um einen oder wenige Schüler, sind vor einer Entscheidung die Möglichkeiten zu prüfen, an unterstützende Gelder zu kommen, seien es staatliche oder private (die es auch geben kann, wenn es gelingt, private Förderer ins Boot zu holen; ich bin da einigen Mitgliedern des Rotary Club Düsseldorf zu Dank verpflichtet). In Einzelfällen habe ich selbst aus meinem Privatbudget Erziehungsberechtigte unterstützt ohne das gegenüber den betreffenden Schülern, Kollegen etc. bekannt zu machen. Wenn keine Geldquellen anzuzapfen sind, halte ich eine neue Planung für wünschenswert, die auch ab einem gewissen Entwicklungsstand der Schüler diese miteinbeziehen kann und die Probleme tranparent berücksichtigt. Jugendliche, mit denen ich primär arbeitete, haben durchaus ein Gespür für das Machbare, so meine Erfahrung. Was für mich pädagogisch nicht verantwortbar ist, ist das "Zurücklassen" von Schülern aus finanziellen Gründen, da dies dem sozialerzieherischen Auftrag von Schule zuwiderläuft.
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#55 ursus
  • 11.11.2015, 14:46h
  • Antwort auf #52 von David77
  • ich weiß, dass "sozial schwach" eine übliche redewendung ist, deshalb ist das keine kritik an dir persönlich. ich finde diese redewendung diskriminierend und denke, wir sollten sie nicht nachplappern.

    "sozial schwach", das klingt so nach einer charakterschwäche, aber darum geht es ja nicht. die menschen bzw. familien, um die es da geht, haben kein soziales defizit, sondern finanziell geringe möglichkeiten. natürlich schränkt das auch soziale möglichkeiten ein, aber das soziale leben ist doch nicht ausschließlich von den finanzen abhängig. den sozialen status allein auf das einkommen zu reduzieren ist kapitalistische ideologie.

    "sozial schwach" sind für mich z.b. eher menschen, die viel verdienen und steuern hinterziehen oder die mietwucher auf kosten anderer betreiben...
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#56 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 11.11.2015, 17:16h
  • Antwort auf #50 von TheDad
  • Was ist gerechter?: Gutsitituierte Eheleute mit Kindern kriegen so und soviel Kindergeld, dasselbe Geld kriegen auch nicht so gutsituierte Eheleute, oder: Gutsituierte Eheleute mit Kindern kriegen wenniger Kindergeld, daführ kriegen nicht so gutsituierte Eheleute mehr als gutsituierte Eheleute? (Ich spreche rein nur über das Kindergeld und nicht sonstige Steuern oder sonst was)
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#57 TheDadProfil
  • 12.11.2015, 01:54hHannover
  • Antwort auf #54 von Loren
  • ""Was für mich pädagogisch nicht verantwortbar ist, ist das "Zurücklassen" von Schülern aus finanziellen Gründen, da dies dem sozialerzieherischen Auftrag von Schule zuwiderläuft.""..

    Jepp.. Geht gar nicht..

    ""unterstützende Gelder zu kommen, seien es staatliche oder private""..

    Jo..
    Elternvereine.. Fördervereine..
    Basare.. Schultheater Aufführungen.. Sammlungen..
    Von jedem Schüler einmal die Woche 50 Cent erbitten, um SchülerInnen zu unterstützen..
    Da kann eine unglaubliche Summe dabei herauskommen..
    Und 50 Cent die Woche tun keinem weh..
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#58 TheDadProfil
  • 12.11.2015, 02:00hHannover
  • Antwort auf #56 von hugo1970
  • Das Kindergeld gehört nicht den Eltern, es gehört den Kindern, denn es dient ihrem Lebensunterhalt..

    Das dieses oft "zweckentfremdet" in den Familien verwendet wird, ist eine andere Frage..

    Gerecht ist es daher trotzdem, wenn jedes Kind das gleiche Kindergeld erhält..

    Die Realität ist eine andere, weil bei Kindern deren Familien auf Transfer-Leistungen angewiesen sind, das Kindergeld Teil dieser Transfer-Leistungen ist, bei Familien die keinerlei Unterstützung erhalten, weil die Eltern "genug" verdienen, dieses Geld hinzu kommt..
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#59 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 12.11.2015, 17:19h
  • Antwort auf #58 von TheDad
  • Uf, muß mich wieder eines besseren belehren lassen, nein im Ernst, aus dem Betrachtungswinkel
    "Das Kindergeld gehört nicht den Eltern, es gehört den Kindern, denn es dient ihrem Lebensunterhalt.." hab ich es in der Tat nicht gesehen, das Kindergeld gehört den Kindern und keinem anderen.

    Der zweite Teil Deiner Antwort zeigt aber das es doch nicht ganz gerecht zugeht. Aber trotzdem, manche, die was "genug" verdienen, fürchten dann doch das die Familien mit Transfer-Leistungen es ungerechtfertig beckommen.
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#60 LaurentAnonym
#61 TheDadProfil
  • 13.11.2015, 00:58hHannover
  • Antwort auf #59 von hugo1970
  • ""Der zweite Teil Deiner Antwort zeigt aber das es doch nicht ganz gerecht zugeht. Aber trotzdem, manche, die was "genug" verdienen, fürchten dann doch das die Familien mit Transfer-Leistungen es ungerechtfertig beckommen.""..

    Ja sicher..
    Weil Neid dazu führt, dass diese Leute denken, die Hartz-IV-Empfänger erhielten ihre Transfer-Leistungen völlig ohne Gegenleistung..

    Was bei Kindern absolut nicht stimmt..

    Erwachsene die ihre Gegenleistung nicht erbracht haben, oder im laufendem Bezug nicht erbringen, werden sanktioniert..
    Denen kürzt man die Kohle..
    Unter Umständen bis auf Null..
    Dann erhalten sie Gutscheine, die man in Kriegszeiten und in der Zeit nachher Lebensmittelkarten nannte..
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#62 TheDadProfil
#63 LaurentAnonym
#64 TheDadProfil
  • 13.11.2015, 15:59hHannover
  • Antwort auf #63 von Laurent
  • ""Zwischen Berechtigung zur Antragstellung und Anspruchsberechtigung besteht ein gewisser Unterschied.""..

    Denn Du immer noch nicht begriffen hast..

    Die Eltern unterschrieben den Antrag auf Grundsicherung für die Kinder, bis diese 18 Jahre alt geworden sind..
    Teil der Grundsicherung ist das Kindergeld..

    Danach stellt und unterschreibt der junge Erwachsene den Antrag auf Grundsicherung selber..
    Das Kindergeld BLEIBT Teil dieser Grundsicherung bis zur Vollendung des 27 Lebensjahres, so lange sich der junge Erwachsene in der Schul- oder Erstausbildung befindet..

    Ab dem 14. Lebensjahr kann die Kindergeld-Stelle des Jugendamtes entscheiden, das Kindergeld auf ein eigenes Konto des Jugendlichen zu überweisen, vor allem wenn zu befürchten ist, dass das Kindergeld von den Erziehungsberechtigten zweckfremd eingesetzt wird..
    Ähnliches gilt auch für Unterhaltsleistungen geschiedener Elternteile..
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#65 LaurentAnonym
#66 ursus
  • 13.11.2015, 17:03h
  • eigentlich ging es um die rechte queerer menschen im nahen osten und in nordafrika und weder um erwerbslose noch um kindergeld. leider wurde diese diskussion erfolgreich vertrollt.

    falls sich trotzdem noch jemand für das eigentliche thema interessiert: hier ist das protokoll einer entsprechenden konferenz der hirschfeld-eddy-stiftung mit ein paar lesenswerten anregungen.

    www.lsvd-blog.de/?p=11917
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#67 TheDadProfil
  • 13.11.2015, 18:13hHannover
  • Antwort auf #65 von Laurent
  • ""Es geht um Kindergeld, nicht um Grundsicherung. Deine Ablenkungsmanöver sind echt zum Kotzen.""..

    Wer da die Diskussion verfolgt hat, wird wissen dass das Kindergeld TEIL der Grundsicherung für diese Kinder ist..

    Und genau um diesen Unterschied, lateinisch discriminare, in der Behandlung der Kinder ging es hier !

    An "ursus"..
    Das "vertrollen" begann mit der Frage, respektive dem Einwand, man solle nicht alle Rechte die einem zustehen, auch erhalten, oder in Anspruch nehmen, weil man damit die Gesamtgesellschaft "über Gebühr" belasten würde..
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#68 ursus
#69 TheDadProfil
  • 13.11.2015, 23:14hHannover
  • Antwort auf #68 von ursus
  • Darf ich Dich n Dein Post von oben erinnern ?

    ""und die ganze unsachliche erwerbslosenhetze gehört hier in die diskussion, weil...?""..

    Ich finde nach wie vor dass man diese Hetze nicht unwidersprochen stehen lassen darf..
    Die Gefahr dass das dann in trollerei ausufert muß man da in Kauf nehmen..

    Im Fall dieses Trolls schreibe ich frühestens nach dem 3.Einwurf; das Thema sei beendet, nichts mehr dazu..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »

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