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Einzelkommentar zu:
"Wir fordern Erleichterungen bei der Visa-Vergabe"


#19 giliattAnonym
  • 09.11.2015, 23:46h
  • Irgendwie geht der Leitartikel an der Realität vorbei. Wer braucht denn noch ein Visum, um nach Europa einzureisen?

    Das Auswärtige Amt dürfte derweil andere Probleme haben, als 14 LGTB-Aktivisten einzuladen, um mit ihnen darüber zu parlieren, ob Bürger aus Nahost oder Nordafrika leichter eine Einreisegenehmigung nach Europa bekommen, wo doch deren heimatliche Regierungen ihnen die Ausreise verwehrt oder erschwert.
    Das Aussenministerium müsste sich exzessiv damit beschäftigen, wie notleidenden Menschen in Problemregionen geholfen werden kann, damit diese sich in ihrer Heimat nach und nach ein gutes und ordentliches Leben aufbauen können.

    Deutschland hat die "Zuwanderungspolitik" in den letzten 40 Jahren konsequent breitärschig "ausgesessen". Immer verschoben. Die Kabarettistin Lore Lorenz nannte dieses damals bereits "Verhinterung der Politik". Und später, als die Ämter dann auf vom Steuerzahler finanzierten Computer-Tastaturen herumzuklimpern sich versuchten, konnte man auf dem Bildschirmschoner der Hamburger Ausländerbehörde im Biberhaus - Abschiebestelle - den folgenden Satz lesen:

    WELCOME TO NEVERCOMEBACK-AIRLINES! WIR BUCHEN. SIE FLUCHEN.

    Zynischer geht`s nimmer.

    Menschen in Not muss geholfen werden. Dazu zählen LGTB-Leute. Dazu zählen politisch Verfolgte. Dazu zählen Menschen in Kriegsgebieten, die in ihrem zerbombten Heimatort nicht mehr leben können.
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