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Einzelkommentar zu:
"Wir fordern Erleichterungen bei der Visa-Vergabe"


#25 TheDadProfil
  • 10.11.2015, 16:07hHannover
  • Antwort auf #24 von Laurent
  • ""Leider ist es oft umgekehrt.
    Wenn Kinder aus AlgII-Familien auf Staatskosten für 38.000,- EUR auf 'Klassenfahrt' nach New York gehen können, die sich bestimmte Geringverdiener- und selbst Normalverdienerfamilien nicht leisten oder nur vom Mund absparen können, dann stimmt etwas nicht in diesem Staat.""..

    Wundervolles Beispiel..

    Dabei wird leider immer vergessen zu erwähnen, das es sich um einen Klassenverband handelte, in dem sämtliche SchülerInnen auf Transfer-Leistungen angewiesen waren..
    Was die Kosten von 38.000 Euro bei Verteilung auf wenigstens 20 Teilnehmende schon deutlich relativiert..

    Deiner Auffassung zufolge sollten sich nun also in anderen Klassenverbänden die SchülerInnen die auf Transferleistungen angewiesen sind, in Demut üben, und von der Teilnahme an einer Reise nach New York Abstand nehmen, um den Staat nicht über Gebühr in Anspruch zu nehmen, während die Eltern der anderen SchülerInnen die Klassenreise ihrer Sprößlinge ungeniert als "außergewöhnliche familiäre Belastung" von der Steuer absetzen, um auf diesem Weg in den "Genuß" ihrer Transfer-Leistungen zu gelangen ?

    ""Niemand muss sich wundern, dass aufgrund solcher Auswüchse die Motivation für eine Arbeitsaufnahme mit den unter Nr. 16 beschriebenen Folgen gegen null geht .""..

    Nun..
    Zunächst war das kein "Auswuchs"..
    Sondern es ist die Folge bestehender Gesetze und hier speziell das SGB, das SchülerInnen die auf Transfer-Leistungen angewiesen sind, die TEILHABE an ALLEN Veranstaltungen der Bildungseinrichtung GARANTIERT !

    Dies wäre übrigens auch dann der Fall, wenn für einen Rolli-Fahrer ein gesonderter Transport an den Ort der Klassenreise, sagen wir mal in die Lüneburger Heide organisiert werden müßte, die die Klasse mit dem Fahrrad unternimmt, und der Rolli-Fahrer dafür einen Spezial-Rolli benötigt, und eine Begleitperson, die dieses Gefährt bewegt, was für eine Woche nebst barrierefreier Unterbringung und Personalkosten für die Begleitung, und Miete für das Gefährt, locker mal zusätzliche 2.000 Euro und mehr kosten kann..

    Der von Dir hier vorgetragene und gerne genutzte Vorwurf an die Menschen die Transfer-Leistungen erhalten, man würde sich in der "Sozialen Hängematte" ausruhen, entbehrt jeglicher Grundlage..

    ""bestimmte Geringverdiener""..

    Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen..
    Moderne Sklavenhaltung..

    Würde jede Beschäftigung angemessen vergütet, gäbe es nur ""Normalverdienerfamilien""..

    Bis auf die Alleinerziehenden natürlich, die weiterhin auf Transfer-Leistungen in Form vom Ehe-Gatten-Splitting verzichten müssen, weil sie sich gefälligst als Schuld-Resultat ihrer gescheiterten Ehe, oder ihre vorsätzliche Ehe-Losigkeit in Demut üben müssen ?
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