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  • 9. November 2015, 13:36h 12 2 Min.

T9-Helferzelle mit HI-Virus (Bild: NIAID)

3.200 Menschen haben sich nach einer Schätzung des Robert-Koch-Instituts im Jahr 2014 in Deutschland mit HIV infiziert – und damit ebenso viele wie im Jahr zuvor (queer.de berichtete).

Das geht aus den Zahlen des Epidemiologischen Bulletins (PDF) hervor, das am Montag veröffentlicht wurde. 2.300 Männer haben sich bei ungeschützten gleich­geschlechtlichen Sex angesteckt und damit 100 weniger als im Vorjahr. Das entspricht aber immer noch gut 70 Prozent aller Fälle. Des weiteren gab es 590 Übertragungen bei ungeschützten heterosexuellen Sex und 240 durch intravenösen Drogenkonsum.

Die Neuinfektionszahlen sind in Deutschland damit seit 2006 weitgehend stabil und im europäischen Vergleich weiterhin sehr niedrig. So infizieren sie in Großbritannien und Frankreich doppelt so viele Menschen wie in Deutschland, obwohl beide Länder rund 20 Millionen weniger Einwohner haben.

Dennoch könnte die Rate auch hierzulande weiter sinken, erklärte Ulf Hentschke-Kristal von der Deutschen Aids-Hilfe: "Die erfolgreiche Präventionsarbeit gilt es auszubauen und alle Möglichkeiten zu nutzen. Dazu gehört auch, die medikamentöse Vorbeugung gegen HIV verfügbar zu machen. Was Menschen vor einer HIV-Infektion bewahren kann, muss auch zum Einsatz kommen!".

So sei die sogenannte PrEP (Pre-Expositionsprophylaxe, "Vor-Risiko-Vorsorge") eine sinnvolle Ergänzung zu den Präventionsmethoden. In Europa ist das entsprechende Medikament Truvada für diesen Zweck bislang nicht zugelassen. In den USA wird es dagegen bereits seit 2012 erfolgreich angewandt. Ein Problem sind allerdings die hohen Kosten der Einnahme. (dk/cw)

-w-

#1 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 09.11.2015, 20:19h
  • "Ein Problem sind allerdings die hohen Kosten der Einnahme."

    Hm. wie kann man das einem gesundheitminister schmackhaft machen der aus der CFU kommt?
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#2 DennissAnonym
  • 09.11.2015, 21:36h
  • Es ist das unglückliche Reden über die Harmlosigkeit von HIV ("zwar nicht heilbar, aber behandelbar wie eine Zuckerkrankheit").
    Die meisten Schwulen lesen nur die Überschriften und stürzen sich dann ins Vergnügen.
    Von Hepatitis C muss man in diesem Zusammenhang gar nicht reden. Diese Krankheit kostet der deutschen Solidargemeinschaft Millionen von Euros.
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#3 TheDad
  • 09.11.2015, 22:19hHannover
  • Antwort auf #2 von Denniss
  • ""Diese Krankheit kostet der deutschen Solidargemeinschaft Millionen von Euros.""..

    Diese "Argumentation" ist bei egal welcher Krankheit auch immer, grundsätzlich ASOZIAL !
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