https://queer.de/?2503
- 04. März 2005 1 Min.
Düsseldorf Der ehemalige Minister für Arbeit und Soziales in NRW, Friedhelm Farthmann (SPD), hat sich in einem Interview mit der rechten Zeitung "Junge Freiheit" gegen die Homo-Ehe und ein Antidiskriminierungsgesetz ausgesprochen. "Ich halte sowohl die Homo-Ehe, als auch das ADG im Grunde für verfassungswidrig", sagte Farthmann. Die Grünen zielten auf eine "Bevormundung der Bürger". Zur Kritik am neuen Buch des Papstes sagte er: "Das zeigt, wie empfindlich unsere Gesellschaft reagiert, wenn ihr ihre Sünden vorgehalten werden. Christen müssen aber noch das Recht haben, als Sünde zu bezeichnen, was Sünde ist! Und nach biblischem Verständnis kann kein Zweifel daran bestehen, daß jeder außereheliche Geschlechtsverkehr, also immer der gleichgeschlechtliche, Sünde ist." (nb/pm)














Wenn ein ehemaliger SPD-Minister schon so weit heruntergekommen ist, dass er ausgerechnet der "Jungen Freiheit" ein Interview gibt (ein seriöses Blatt würde ihn wohl auch kaum interviewen wollen), sagt das ja wohl alles: Da will jemand um wirklich jeden Preis Beachtung finden. Mehr nicht.
Da fällt mir auf: Sind Eitelkeit und Geltungssucht nicht auch eine Sünde, Herr Fahrtmann??