Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=25061
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Deutscher Mr. Gay World tritt zurück


#1 ollinaieProfil
  • 19.11.2015, 11:03hSeligenstadt
  • So gibt es etwa kein Alterslimit ältester Bewerber in diesem Jahr war etwa der 42-jährige ...

    2010 lag das durchschnittliche Alter der Deutschen bei 43,7 Jahren,
    die Lebenserwartung bei 77,9 Jahren für Männer und bei 82,9 für Frauen.
    -Wikipedia-
  • Antworten » | Direktlink »
#2 sehr schwachAnonym
  • 19.11.2015, 11:26h
  • erst dieses große event zur selbstdarstellung nutzen und dann ohne die angabe konkreter gründe einfach hinschmeißen.

    das mindeste, was die community verdient hätte, wäre eine tatsächliche aufklärung über die "persönlichen veränderungen", die er genannt hat.

    ein verheerendes signal von jemandem, der vorgab, gerade für junge schwule ein role model sein zu wollen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 QuitterAnonym
  • 19.11.2015, 11:37h
  • Was soll das denn für eine "Erklärung" sein?

    "Wegen persönlicher Veränderungen..."

    Das klingt fast wie einer, der wieder zurück in den Schrank oder jetzt einen auf "straight" machen will.

    Anscheinend war sich da jemand nicht einmal ansatzweise der Verantwortung bewusst, die mit einem solchen Titel einhergeht.

    Ein Armutszeugnis nicht nur für ihn selbst, sondern für die ganze Veranstaltung, die solche offensichtlich nicht geeigneten Leute pusht, die nicht wissen, was sie wollen, und die anscheinend aus purem Opportunismus handeln.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 ArztgattinAnonym
  • 19.11.2015, 11:42h
  • Antwort auf #3 von Quitter
  • Starker Tobak, Quitter.

    Es könnte doch auch sein, dass eine schwere Erkrankung wie Hodenkrebs der Grund ist. Nicht, dass ich ihm das wünsche, aber möglich ist es doch, oder? Und darüber mag man ja auch nicht gleich sprechen, das muss sich dann erst mal setzen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#5 danny4u1Profil
  • 19.11.2015, 11:49hKöln
  • Meine Güte, jetzt basht doch nicht gleich los.... Ist Euch mal in den Sinn gekommen dass es auch noch andere Gründe gibt die für einen Rücktritt sprechen als "zurück in den Schrank zu gehen"? Vielleicht ist jemand aus seiner Familie oder seinem Umfeld krank und braucht seine Unterstützung. Oder gar er selbst. Oder was auch immer. Es geht nur ihn etwas an. Zurück in den Schrank würde nach der medialen Aufmerksamkeit ja sowieso nicht mehr gehen. Überlegt doch vorher mal, bevor Ihr gleich lostönt.
    Das Leben hält oft Überraschungen bereit, die man vorher nicht planen kann. Da kann man noch so vorbereitet (worden) sein.
    Das musste ich jetzt mal loswerden.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 seltsamAnonym
#7 ollinaieProfil
  • 19.11.2015, 12:08hSeligenstadt
  • Antwort auf #6 von seltsam
  • dann wäre es doch mit der ganz einfachen aussage "aus gesundheitlichen gründen" getan, wenn er über details nicht sprechen möchte.

    Wie wäre es mit:

    "Mein Arbeitgeber hat die Faxen dick und mir gekündigt, bin jetzt auf Harz IV und muß mich um 'nen Job kümmern, weil ich es mir nicht leisten kann meinen Lebensunterhalt von den "aufmunternden" Kommentaren der Queer.de-Community un 'ner Handvoll Werbegeschenken zu bestreiten."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#8 burgerbergProfil
  • 19.11.2015, 12:45hberlin
  • Antwort auf #7 von ollinaie
  • "Mein Arbeitgeber hat die Faxen dick und mir gekündigt, bin jetzt auf Harz IV und muß mich um 'nen Job kümmern, weil ich es mir nicht leisten kann meinen Lebensunterhalt von den "aufmunternden" Kommentaren der Queer.de-Community un 'ner Handvoll Werbegeschenken zu bestreiten.

    Danke, treffender kann man es nicht sagen! Was manche hier ablassen ist einfach nur geschmacklos und dies könnte einer der Gründe sein, warum der Rücktritt erklärt wurde. Vielleicht fühlen sich hier einige um den Sieg beraubt, weil dieser Typ ihnen den Titel weggeschnappt hat vermutlich sind die auch noch weitaus gutaussehender und eloquenter als dieser Bauer aus der Pampa!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#9 Gay ActivistAnonym
  • 19.11.2015, 13:16h
  • Antwort auf #7 von ollinaie
  • Dann wäre es seine Verantwortung gegenüber der Community, die er angeblich repräsentieren wollte, das auch offen so zu sagen. Das könnte dann auch notwendige Diskussionen über die sozialen Verhältnisse in dieser Gesellschaft und generell anstoßen.

    Allgemein ist aber eher davon auszugehen, dass der Titel für die meisten durchaus auch in finanzieller Hinsicht nicht von Nachteil ist.

    Auf mehreren internationalen Seiten löst seine (Nicht-) Erklärung Erstaunen aus, und die Formulierung "persönliche Veränderungen" ohne nähere Ausführung ist sehr unglücklich, weil nicht wenige damit die Rhetorik der "Ex-Gay"-Umpoler assoziieren. Gerade bei jungen Männern, die noch mitten in ihrem inneren wie äußeren Coming-out-Prozess sind, kann sowas angesichts der sozialen Realität, dass Schwulsein immer wieder angegriffen und als veränderbar dargestellt wird, einen gefährlichen Eindruck erwecken.

    Es ist mehr als berechtigt, auf diese Tatsachen hinzuweisen und auch an die Verantwortung zu erinnern, die mit einem solchen Titel einhergeht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#10 Sabelmann
#11 Sabelmann
  • 19.11.2015, 13:47h
  • Antwort auf #9 von Gay Activist
  • Ist schon heavy die Probleme der Gaycomminity auf die Schultern eines 21 Jährigen zu legen.Da gibts andere,besser geeignete Menschen dafür.An so einer Wahl nimmt man aus Spass Teil und nicht aus weltverändernden Gründen!
    Oder kann mir einer sagen(ohne zu googeln)wer in den letzten Jahren Mr.Gayworld war?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#12 ollinaieProfil
  • 19.11.2015, 14:05hSeligenstadt
  • Antwort auf #9 von Gay Activist
  • "Allgemein ist aber eher davon auszugehen, dass der Titel für die meisten durchaus auch in finanzieller Hinsicht nicht von Nachteil ist."

    Als ich das letzte mal auf der Mr.-Gay-Germany Seite war, fand ich es doch beschämend, wie wenig da als Incentive ausgelobt war, da muß man wirklich blöd, Idealist oder manischer Selbstdarsteller sein um da mitmachen zu wollen. Vermutlich nehmen die meißten eher jungen Teilnehmer "just for Fun" teil und lesen das Kleingedruckte erst hinterher.

    Das sich bei Mr. Gay World die Goldbarren dank internationaler Werbeverträge im Keller stapeln halte ich auch eher für ein Gerücht und angesichts des vollen Terminkalenders für ziemlich hart verdientes Geld.

    Falls Du konkretere Informationen hast, kannst Du die uns gerne mitteilen.

    -

    "... löst seine (Nicht-) Erklärung Erstaunen aus, und die Formulierung "persönliche Veränderungen" ohne nähere Ausführung ist sehr unglücklich, weil nicht wenige damit die Rhetorik der "Ex-Gay"-Umpoler assoziieren. Gerade bei jungen Männern, ..."

    Jetzt schlägt deine Fantasie aber Purzelbäume. Wer nicht schon mit den "Ex-Gay"-Umpolern auf Tuchfühlung war wird da keine Assoziation herleiten können.

    "Es ist mehr als berechtigt, auf diese Tatsachen hinzuweisen"

    Wenn's schee macht.

    " und auch an die Verantwortung zu erinnern, die mit einem solchen Titel einhergeht."

    Ich bin mir sicher, das er sich dessen bewußt ist und es daher keiner besonderen Ermahnung der geneigten Leser bedarf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#13 GayknicktAnonym
  • 19.11.2015, 14:24h
  • Ich finde es traurig, daß er sich zu diesem Schritt entschieden hat! Dennoch ist das zu respektieren und anzuerkennen. Alles Gute!
  • Antworten » | Direktlink »
#14 maaaartinAnonym
  • 19.11.2015, 14:40h
  • ich bin voll enttäuscht... wie heißt es so schön bei spiderman "Aus großer Macht folgt große Verantwortung" :D :D :D was werden die csds dieser welt ohne ihn...? und denkt denn keiner an die kinder...?

    vielleicht will der milchtechniker einfach wieder etwas mehr zeit fürs melken... ihr tut so als hätte der dalai lama abgedankt. in schulklassen zur aufklärung kann man auch ohne krönchen im gepäck. wenn euch das so ein anliegen ist, dann macht das doch selber.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 exodusProfil
  • 19.11.2015, 16:42hBasel
  • Die Aussage "persönliche Veränderungen" kann vieles bedeuten. Eigentlich wissen wir jetzt genauso viel oder genauso wenig, als wenn er einfach gar nichts dazu gesagt hätte. Man muss ja über eine Sache nicht viele Worte verlieren, aber sich etwas konkreter formulieren, wäre schon angebracht.

    Im Gegenteil, es verleitet sogar zu Spekulationen.

    Vielleicht hat er sich von Menschen aus bestimmten Gruppierungen beeinflussen lassen oder er war und ist bisexuell, und nun ist eine Frau an seiner Seite und er jetzt vielleicht meint, er könnte der Community so nicht mehr dienen, oder er kam plötzlich zur Erkenntnis, dass er sich sowohl in Mann als auch Frau verlieben kann, oder das soziale Umfeld macht (plötzlich) dumm, oder er ist nur noch über sein Schwulsein definiert worden, oder, oder, oder.

    Genau all diese Spekulationen wären vermeidbar gewesen, wenn Tacheles gesprochen worden wäre. Aber vielleicht will Klaus Burkart das ja alles auch so im Raum stehen lassen, damit überhaupt gar nicht erst nachgehakt wird und interessierte Fragen darüber gestellt werden.

    Es ist wirklich schade hat Klaus Burkart das Handtuch geworfen.

    Auch wenn man sein Verhalten im Umgang mit seinen Fans respektieren sollte, ist es für meinen Geschmack auch und insbesondere denen gegenüber, die ihm zu seinem Titel verholfen hatten nicht ganz fair.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 klingt fast soAnonym
  • 19.11.2015, 18:24h
  • als passt es da plötzlich nicht mehr zum marktwert oder gewünschten image des betroffenen, allzu öffentlich als schwul identifiziert zu werden.

    die auslöschungs- und umpolungsprogramme der heterosexistischen gesellschaft laufen sowieso auf hochtouren, bei allem dümmlichen toleranz-blabla.

    wenn junge menschen immer früher mit einer noch nie dagewesenen flut von heterosexistischen bildern überschüttet und indoktriniert werden - so gehört das herumreichen von machwerken der heterosexistischen gewaltporno-industrie auf dem smartphone ja inzwischen schon zum zwanghaften alltag auf schulhöfen - kann nur noch schwerlich unbefangen und selbstbestimmt seine sexualität entdecken und leben.

    keinerlei angabe von gründen bedeutet jedenfalls auch spekulationen, und die wortwahl klingt tatsächlich nach "change of lifestyle" oder ähnlicher ex-gay-rhetorik.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 jochenProfil
  • 19.11.2015, 19:07hmünchen
  • Eigentlich ist doch so ein Titel ne Ehre , die man dann ja auch 1 Jahr tragen darf. - Man muss sich vorher schon einigermaßen im Klaren sein, ob man das dann auch 1 Jahr durchziehen kann.
    So ein Rücktritt darf natürlich nur eine Ausnahme bleiben.
  • Antworten » | Direktlink »
#18 andreMucAnonym
  • 20.11.2015, 07:16h
  • Scheint ganz wichtig zu sein. Kommt gerade auf sämtlichen Laufbändern der Nachrichtensender. Später soll es wohl eine Sondersendung geben. Terror wurde extra aus dem Programm gekickt.
  • Antworten » | Direktlink »
#19 Vater
  • 30.01.2016, 23:35h
  • Ich weiß nicht, wie sich ein derartiger Titel auf die eigene Kasse auswirkt.
    Möglicherweise kamen da Kosten auf den jungen Mann zu, die er schlussendlich nicht schultern konnte. Ich weiß es nicht. Alles Spekulation...

    Ich kann mich an dieser Stelle allerdings an ein Erlebnis in meiner Kindheit erinnern.
    Wir hatten verhältnismäßig wenig Geld, da meine Mutter ein verspätetes Studium durchzog und für mich und meine Schwester Sozialhilfe bekam.

    Ich war zu dieser Zeit Mitglied in einem (aus heutiger Sicht widerlich konservativen) Schützenverein.
    Einmal jährlich fand das normale Königsschießen statt und ebenfalls einmal im Jahr - einen Tag später- das Königsschießen für Kinder und Jugendliche.

    Ich war damals ein ziemlich guter Schütze, hatte aber von meiner Mutter das klare Verbot, am Königsschießen teilzunehmen, da der Gewinn einem finanziellen Supergau gleichkäme. Spätestens im Folgejahr marschieren dann mehrere Vereine, Spielmannszüge und Passanten zum Haus des zu verabschiedenen Schützenkönig und wollen alle auf dessen Kosten bewirtet werden...

    Und die Moral von der Geschichte?

    Oftmals entstehen in bestimmten Situationen Belastungen (finanzielle oder gesundheitliche - physisch oder psychisch), die Außenstehende weder überblicken, noch einkalkulieren können. Und Beteiligte manchmal auch nicht!

    Man steckt einfach nicht drin. Der Himmel allein weiß, was im Leben dieses Mr.-Gay-World-Titelträgers passiert ist und/oder mit den an ihn gestellten Erwartungen kollidierte.

    Was aber auch immer geschah: gerade weil wir nicht drinstecken und nicht wissen, ob oder warum ihm der Druck zu groß wurde, sollten wir uns mit Urteilen zurückhalten. Eine wie auch immer zustande gekommene unglücklich formulierte Erklärung seinerseits ändert daran nichts und ist ebenfalls kein Grund für einen Verurteilung.

    Im Zweifel IMMER für den 'Angeklagten'.

    aber hier gehört überholt niemand auf die Anklagebank.

    Wenn man nicht drinsteckt, sollte man erst recht Nachsicht üben!
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel