Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=25198
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Linke erstattet Strafanzeige gegen David Berger


#35 RalfAnonym
  • 10.12.2015, 09:11h
  • Was ist das eigentlich für einer, dieser Herr Berger? Sein halbes Leben lang war er Diener einer extrem schwulenfeindlichen Organisation und lebte ganz nach deren heuchlerischen Art. Erst als das -aus welchem Grund auch immer- nicht mehr funktionierte, entdeckte er seinen Drang zum schwulen Selbstdarsteller. Und seither taucht er unausgesetzt als Spaltpilz auf, dem Solidarität ein Fremdwort ist und der ganz in katholischer Manier denunziert und diffamiert.

    Allgemein: Nach deutschem Recht -andere haben hier schon darauf hingewiesen- ist man Kind, so lange man sein 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Es ist schlichte Schweinerei, von Pädosexualität zu faseln, wenn -was man aber nicht sagt- 15-, 17-, ja mitunter gar 20-jährige Menschen gemeint sind. Und Fummelei unter zwei 12-jährigen hat auch nichts mit Pädophilie zu tun. Man lese ruhig mal "Das Ende von Eddy", ein Buch, das nicht nur in seinem Herkunftsland Frankreich großes Aufsehen erregt hat, weil der Autor seine elende familiäre Herkunft und die Quälereien, denen er als schwules Kind und schwuler Jugendlicher ausgesetzt war, beschreibt. Da gibt es auch Sexszenen zwischen Jungen. Mir ist nicht bekannt,dass der Autor deswegen als Päderast diffamiert worden wäre. Man mag Rexhausens Buch mögen oder nicht. Ich habe es nicht gelesen und habe nach Einsicht in Auszüge auch keine Lust dazu. Aber Literatur darf solche Inhalte haben. Das hat mit Freiheit der Kunst zu tun. In der Alten Pinakothek in München wird ein Gemälde ausgestellt, das den lächelnden nackten Amor von schräg hinten beim Schnitzen des Pfeils zeigt. Sollen solche Kunstwerke im Depot verschwinden, weil "Saubermänner" sie für pädophil halten könnten?
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel