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Der Bericht kann kostenlos im Internetauftritt der Anti­diskriminierungs­stelle des Bundes heruntergeladen werden

Die Anti­diskriminierungs­stelle des Bundes kritisiert in einem am Donnerstag erschienenen Bericht zur Geschlechterdiskriminierung, dass die deutsche Rechtslage für Trans-Personen nicht menschenrechtskonform sei.

"Die Kommission stellt fest, dass die gegenwärtige Rechtslage in Deutschland dem Grund und Menschenrecht auf Geschlechts­identität von Trans*Menschen nicht gerecht wird", heißt es in dem 55-seitigen Dokument (PDF), das von einer Expertenkommission unter Leitung der Soziologin Prof. Jutta Allmendinger und des ehemaligen Berliner Regierungschefs Klaus Wowereit (SPD) erstellt worden ist.

In dem Bericht wird insbesondere das Trans­sexuellengesetz als überholt kritisiert. Das Gesetz aus dem Jahr 1980 wurde mehrfach für verfassungswidrig erklärt, zuletzt 2011 (queer.de berichtete). Dennoch, so beklagt der Bericht, sei es nicht wie in anderen Ländern reformiert worden und sei daher nunmehr ein "Torso". Dabei sei die Bundes­regierung "ausdrücklich aufgefordert", das Gesetz zu reformieren, etwa durch eine Europaratsresolution und eine Entscheidung des Europäischen Parlaments.

Die Bundes­regierung und die Krankenkassen würden insbesondere aufgefordert, "alle Formen von Trans* zu entpathologisieren". Der diskriminierungsfreie Zugang zum Arbeitsmarkt und zu gesellschaftlicher Teilhabe müsse ermöglicht werden.

Trans-Aktivisten begrüßten das Dokument der Anti­diskriminierungs­stelle: "Mit dem Bericht ist ein deutliches Signal gesendet worden: Trans* sind Teil dieser Gesellschaft, wir müssen uns mit ihren Lebens- und Problemlagen auseinandersetzen, sie verbessern und für die Einhaltung ihrer Menschenrechte in Deutschland sorgen", erklärte Richard Köhler von Trangender Europe. Der deutsche Bundesverband Trans* lobte, dass der Bericht "den aktuellen Umgang mit Trans*personen in Deutschland eindeutig als menschenrechtswidrig und als Teil von Geschlechtsdiskriminierung" kritisiere. (dk)

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#1 LucaAnonym
  • 11.12.2015, 15:36h

  • Das dürfte bei unserer schwarz-rot-braunen Bundesregierung wohl niemanden überraschen.

    Da geht es nicht um Fakten, Argumente oder gar Menschenrechte. Da geht es nur um Populismus, Machtstreben und den eigenen Vorteil.
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#2 YannickAnonym
  • 11.12.2015, 16:13h
  • Und wieder mal ist die SPD wortbrüchig geworden...

    Wenn die LGBTI-Hasser der Union "Spring!" befehlen, fragt die SPD nur noch "Wie hoch?".
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#3 Schlumpfine
  • 11.12.2015, 18:54hSchopfloch
  • Ich bin eine Frau mit transsexueller Vergangenheit. Ich war transsexuell und habe meinen Körper meinem Geschlecht angepasst. Ich bin weder ein Transgender, noch ein Trans*!
    Ich lasse mich nicht mit Transvestiten, oder Männern, welche ALS Frau leben wollen, in einen Topf werfen! Ich habe nichts gegen sie, unterstütze sie auch gerne, aber ich habe ansonsten nichts mit ihnen gemeinsam und auch keine Überschrift. Transsexualität ist ein körperliches und kein Rollenproblem.
    Wir Transsexuellen wollen keine Schachfiguren für die verqueere Genderideologie vom rein sozialen Geschlecht sein, welche wissenschaftlich schon längst widerlegt ist.
    Wir haben in Deutschland keinen Bundesverband, welche unsere Interessen wahren, sondern nur Leute aus der Transgender Community, welchen es um die Unterstützung von Menschen geht, welche sich ihre Geschlechterrolle aussuchen. Transsexuelle suchen es nicht nicht aus, sie sind es.
    In diesen Verbänden sind so gut wie keine wirklichen Transsexuelle, sondern wirklich so gut wie nur Trans*
    Diese Verbände schaden uns Transsexuelle und Männer und Frauen mit transsexueller Vergangenheit erheblich und setzen ein falsches Bild von uns in die Öffentlichkeit. Sie sind nur gut für Menschen, welche einen "Rollenwechsel" anstreben, ohne einen großen Eingriff in das Körpergeschlecht zu vollziehen und trotzdem rechtlich den Wechsel zu vollziehen, nicht aber für Menschen, wo das Hirngeschlecht nicht dem Körpergeschlecht entspricht und der vorhandene Körper, bis zur vollständigen Angleichung, ein großes Leid bedeutet. Sie vereinfachen die Maßnahmen für Transsexuelle nicht, sie verschlimmern sie, denn Ärzte und Psychologen, wie auch die Kassen, gehen danach, dass man ja auch ohne GAOP in seinem "Wunschgeschlecht" (Rolle) leben kann. Das was man IST, wird als Wunsch degradiert und Operationen als nicht unbedingt nötig, sondern als Sonderwunsch hingestellt.
    Wir sind nicht bunt, wir sind einfarbig, habe aber nichts gegen Bunte.
    Wir haben keine Lobby, weil so gut wie alle transsexuellen Menschen so bald wie möglich untertauchen und stelth leben wollen. Sie wollen das sein, was sie sind, einfache Frauen und Männer, ohne "Sternchen". Nach dem Bild, was öffentlich gezeigt wird, ist das nur stelth möglich. Nur sehr wenige sind so selbstlos und engagieren sich öffentlich. Einmal weil es ein Zwansouthing mit allen Folgen bedeutet und zweitens, weil man von Transgendern als Rassist und sogar....hust...Nazi hingestellt wird. Ist einer Bekannten von mir passiert.
    Es ist wie ein Glas Wasser gegen ein Häuserbrand. Sinnlos und die Meisten geben schnell auf und geben das Zepter an die Transgender.
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