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Einzelkommentar zu:
Die sieben neuen Safer-Sex-Strategien


#17 TheDadProfil
  • 13.12.2015, 14:40hHannover
  • Antwort auf #9 von ursus
  • ""dass es unterschiedliche strategien für unterschiedliche gruppen geben muss, ist den in der prävention aktiven menschen sehr bewusst und wird seit jahren in der praxis umgesetzt.""..

    Ist das so ?
    Besehen wir uns die Präventions-Strategien der letzten Jahre, und fragen uns, auf welche Zielgruppen die abzielen..

    Da sehen wir Plakatwände auf denen man ein Hetero-Paar abgebildet sehen..
    Und eines, auf denen ein Männer-Paar abgebildet ist..

    Wo identifizieren wir dann bei diesem Männer-Paar einen Bi-Sexuellen Mann, außer in der Imagination derer, die an dem Plakat vorbeigehen, und die Vorstellungskraft besitzen, das könnte auch ein Paar Bi-Sexueller Männer sein ?

    Es kommt nicht vor !
    Die in der Öffentlichkeit identifizierte Zielgruppe ist entweder JUNG UND Hetero, oder JUNG UND Schwul..
    Aus, Ende, das wars..

    Würde ein Plakat mit einem jungem Lesben-Pärchen, das mit abgebildeten Kondomen wirbt, in den Köpfen der Leute überhaupt funktionieren, oder was sagte das dann aus ?

    Überall wird mit Recht an der UNSICHTBARKEIT einzelner Gruppen innerhalb der LGBTTIQ's herumgemäkelt..

    Nur hier nicht !?..
    Interessant..
    Hier ist dann plötzlich die Idee, "naja, die sind selbstverständlich mitgemeint" in Ordnung ?

    Und die naheliegende Frage, wie groß ist eigentlich tatsächlich die Gruppe Schwuler Männer innerhalb aller Infizierten DARF nicht gestellt werden, weil die Beantwortung, die aus diesen vorliegenden Zahlen relativ leicht gelingt, nämlich EIN DRITTEL, das "Feindbild" aus den Kopf vertreiben könnte ?

    ""die nur belegen, dass du nicht wirklich besser rechnen kannst als die fachleute,""..

    Wie niedlich..
    Entweder sind die Zahlen der Fachleute richtig, dann habe ich ebenso Recht..
    Oder die Zahlen sind falsch..
    Dann haben die Fachleute EBENSO Unrecht..

    Eine "überschneidende Gruppe" von 390 innerhalb einer Gruppe von einerseits 460 Frauen, andererseits 590 Heterokontakten KANN man natürlich in SCHÄTZUNGEN durchaus annehmen..
    Sie aber dann GLEICHZEITIG zu den MSM zählen zu wollen, ist schlicht der mathematische Hokus-Pokus, der mir hier angedichtet wird..

    Am Ende gehen mir solche Vorwürfe am Arsch vorbei, wenn es nur gelungen ist, die Leut mal zum nachdenken anzuregen..
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