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Zwei Mainzelmännchen halten schon mal Händchen

Thüringens Landtagspräsident Christian Carius (CDU) hat LGBT-Organisationen aus dem Bundesland dazu aufgerufen, bis zum 7. März 2016 ihr verbindliches Interesse an einem Sitz im ZDF-Fernsehrat zu bekunden.

Nach einem Vorstoß der rot-rot-grünen Landesregierung im März entsendet der Freistaat Thüringen erstmals einen Vertreter aus dem Bereich "Lesbische, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queere Menschen" in den ZDF-Fernsehrat (queer.de berichtete). Die fristgerecht eingegangenen Bewerbungen dienen dem Landtag als Grundlage für das Auswahlverfahren. Für die Wahrung der Frist ist der rechtzeitige Eingang in der Poststelle des Thüringer Landtags (Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt) maßgeblich.

Die Amtszeit des derzeitigen ZDF-Fernsehrates endet zum 5. Juli 2016. Das Bundesverfassungsgericht hatte gefordert, dass Personen mit möglichst vielfältigen Perspektiven und Erfahrungshorizonten aus allen Bereichen des Gemeinwesens dem Gremium angehören. (cw)

-w-

#1 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 29.12.2015, 11:29h
  • Also liebe Thüringische LGBTI Organisationen, wehe Ihr nutzt die Chance nicht!!!!
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#2 FelixAnonym
  • 29.12.2015, 11:35h
  • Das ist zwar ein Anfang, aber letztlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, da die Kirchen gleich mehrere Vertreter (ich glaube 6) im Fernsehrat sitzen haben.

    Eigentlich sollten diese Fernsehräte, die von politischem Klüngel durchzogen sind, komplett abgeschafft werden. Alle gesellschaftlichen Gruppen und Interessen kann man eh nicht berücksichtigen, so dass das immer einseitig bleiben wird.

    Im übrigen verträgt es sich auch nicht mit der Staatsferne und der Unabhängigkeit, die öffentlich-rechtliche Medien angeblich haben, wenn dort Politiker und politisch bestimmte Interessenvertreter die Aufsicht haben.

    Medien sollten rein journalistisch geführt werden. Erst recht die öffentlich-rechtlichen, deren Zwangsgebühren sich nur begründen lassen, wenn sie wirklich unabhängig und staatsfern sind.

    Gerade beim ZDF zeigt sich ja immer wieder die Macht, die die Politik direkt und indirekt über den ZDF-Fernsehrat ausübt: z.B. bei der Entlassung des zu kritischen Chefredakteurs Nikolaus Brender auf Druck der CDU. Oder erst kürzlich bei der Einstellung des Lobby-Radars, das vielen Politikern unbequem wurde.
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#3 Dont_talk_about
  • 29.12.2015, 17:55hFrankfurt
  • Was machen die Räte anderes als unsere Rundfunktbeiträge zu verfrühstücken ? Trotzdem wäre mein Vorschlag, für unsere Community Kollegen TheDad in das Gremium zu schicken. Weniger, weil dann das Programm besser wird, sondern mehr in der Hoffnung, dass wir dann hier unsere Ruhe haben
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