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  • 2. Januar 2016, 17:24h 70 2 Min.

Der "Islamische Staat" hat bereits Tausende von Menschen hingerichtet

Der Junge soll eine Beziehung mit einem "Offizier" der Terrororganisation unterhalten haben.

Der "Islamische Staat" soll am Freitag in Syrien einen 15-Jährigen ermordet haben, nachdem ihn ein Scharia-Gericht der Homosexualität für schuldig befunden habe. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ara News.

Der Junge wurde demnach von einem Gebäudedach in der ostsyrischen Stadt Deir ez-Zor in den Tod gestoßen. Er soll wenige Tage zuvor im Haus eines bekannten IS-Anführers aufgegriffen worden sein und mit ihm eine Beziehung unterhalten haben.

Die Hinrichtung in der Mitte der Stadt soll dem Bericht zufolge von einer großen Menschenmenge verfolgt worden sein, möglicherweise unter Zwang. In der Stadt, die in den letzten Jahren nacheinander von der syrischen Armee, von Oppositionskräften und vom IS eingenommen wurde, soll noch rund ein Drittel der ehemals fast 300.000 Einwohner leben. Die meisten von ihnen sind Kurden.

Anführer angeblich in Irak versetzt

Anders als bei den meisten Hinrichtungen durch den IS von Männern aufgrund einer angeblichen Homosexualität gibt es bislang keine Foto- oder Videoaufnahmen der Tat. Die kurdisch-syrische Agentur Ara bezieht sich in dem Bericht, dem bislang einzigen zu dem Mord, auf Quellen vor Ort. Über die Festnahme der beiden Männer hatte es allerdings zuvor bereits Meldungen gegeben, wenngleich ebenfalls aus schwer einschätzbaren Quellen.

Laut Ara soll das Scharia-Gericht auch für den IS-Anführer die Todesstrafe gefordert haben. Die Terrororganisation habe aber entschieden, ihn an die Front im Irak zu versetzen. Der Mann war zuvor unter anderem mit einem antisemitischen Video bekannt geworden.

Der "Islamische Staat" hat allein im letzten Jahr Dutzende Männer wegen angeblicher Homosexualität in Syrien und im Irak ermordet. Von den meisten Hinrichtungen existieren vom IS erstellte und verbreitete Propaganda-Aufnahmen.

Medienberichten zufolge hatte der "Islamische Staat" in seinem "Strafrecht" die Todesstrafe für Homosexualität festgelegt (queer.de berichtete). Mit dem Tod werden unter anderem auch Ehebruch, der Abfall vom islamischen Glauben und das Spionieren für den Gegner bestraft. Insgesamt soll der IS neben gegnerischen Kämpfern mehrere tausend Zivilisten ermordet haben. (nb)

-w-

#1 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 02.01.2016, 18:57h
  • wunderbar, dass hier "is" in anführungszeichen steht!
    besser sollte es ab sofort heissen: >die mörder und terroristen, die sich "is" nennen
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#2 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 02.01.2016, 19:22h
  • Mir fehlen die Worte, bei sollchen Berichten.
    Was geht in den eckeleregenden Monstern bloß vor? Nicht einmal die Raubtiere gehn mit ihren Opfern so um wie diese menschlichen bestien.
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#3 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 02.01.2016, 19:25h
  • Wann handelt mal die UNO?
    Nein, die UNO hat was besseres zu tun, wenn sie sich einmischt dann sind ja gewisse Interessen gefährdet.
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