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Kommentare zu:
IS richtet angeblich 15-Jährigen wegen Homosexualität hin


#41 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 03.01.2016, 17:12h
  • Antwort auf #37 von wiking77
  • Wenn du meinst, mich, mit deinem Antwort Kommentar auf die Palme zu bringen, bist du an der falschen Adresse, denn ich weis und kenn das Holz, aus dem du geschnitzt bist, daher vergiß es und müll den queer.de Kommentar Bereich nicht mit deinem neoliberalen konservativistischen faschistischen gedankengut voll und tschüß!!
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#42 wiking77
  • 03.01.2016, 17:36h
  • Antwort auf #41 von hugo1970
  • na, vertragen wir keine Meinungsvielfalt? Im übrigen ist es natürlich durchaus sehr schwer es zu ertragen, was Realität ist, ausserhalb der virtuellen Welt. Der Widerspruch zwischen der Welt, die manche sich gedanklich als Ideal konstruieren und dem tatsächlichen Pragmatismus ist - auch für Dich - schwer auszuhalten.

    Das ist überhaupt die Tragik der linken Politiker: sie wollen, vielleicht, aber sie können nicht. Das Beispiel Tsipras und Varoufakis zeigen das eindrucksvoll, aber auch bei den Grünen (ein Witz, dass unter einem grünen Aussenminister Belgrad bombardiert wurde und Deutschland sich in den sog. Jugoslawien-Krieg eingemischt hat).

    Es stimmt im übrigen befremdlich, dass Du "neoliberal", "konservativistisch(?)" und "faschistisch" über eine Leiste schlägst. Ganz klar, was Du damit meinst, ist es nicht. Aber einfach mal verbale Totschlage-Keule hervorgeholt, in der Hoffnung, das eine möglicherweise schon treffen wird.
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#43 wiking77
#44 David77Anonym
  • 03.01.2016, 18:01h
  • Antwort auf #37 von wiking77
  • "weisst Du wieviele Arbeitsplätze in Deutschland in der Rüstungsindustrie von den Waffenlieferungen aus Deutschland auch und vor allem in die Golfstaaten abhängig sind.

    Wievielen Menschen, die Unterhaltspflichten gegenüber Partnern und Kindern haben, soll man einfach so sagen: "tut uns leid, aber wir lassen uns jetzt von einer hohenn Moral leiten, machen keine Waffengeschäfte mehr, dafür aber verliert ihr Euren Arbeitsplatz. Ihr müsst mit dem Gehalt aus der Rüstungsindustrie Euch und andere Ernähren, müsst Eure Hauskredite abzahlen? Das könnt Ihr nicht mehr, Eure Arbeitsplätze sind futsch, aber dafür dürft ihr Euch besser fühlen, weil Ihr moralisch bessere Menschen seid!"."

    Dankeschön für diese ausführliche Antwort. Wenn demnächst wieder jemand stöhnt "das schaffen wir nicht" oder sich über die Zahl der Flüchtlinge aufregt oder von untragbaren Kosten spricht, dann werde ich ihn auf deine Antwort verweisen. Wir wollen doch nicht, dass uns Waffengeschäfte entgehen, dann nehmen wir die Folgekosten auch gerne in Kauf.
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#45 antosProfil
#46 TheDadProfil
  • 03.01.2016, 20:04hHannover
  • Antwort auf #37 von wiking77
  • ""weisst Du wieviele Arbeitsplätze in Deutschland in der Rüstungsindustrie von den Waffenlieferungen aus Deutschland auch und vor allem in die Golfstaaten abhängig sind.""..

    Dient jetzt als "Argument" wofür ?

    Man muß Waffen an Diktatoren, Regime und sogar Terroristen liefern, damit "deutsche familien" nicht "hungern" müssen ?

    Wie sagte doch Urban Priol in seinem Jahresrüchblick ?

    Wenn wir irgendwo eine "strukturschwache Gegend" hätten, würden wir den Saudi's auch die Peitschen liefern..

    ""Wievielen Menschen, die Unterhaltspflichten gegenüber Partnern und Kindern haben, soll man einfach so sagen: "tut uns leid, aber wir lassen uns jetzt von einer hohenn Moral leiten, machen keine Waffengeschäfte mehr, dafür aber verliert ihr Euren Arbeitsplatz.""..

    Wie viele Menschen muß man hier fragen :
    Warum hast Du eigentlich nichts anständiges gelernt, oder warum arbeitest du als Schlosser / Metallfacharbeiter / Dreher / Fertigungstechniker / Maschinenschlosser etc. in der Rüstungsindustrie, und nicht in einem Betrieb, der sinnvolles produziert ?

    ""wir haben das Primat der Wirtschaft""..

    Stimmt..
    Es beherrschen offenbar Primaten unsere Wirtschaft..
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#47 TheDadProfil
  • 03.01.2016, 20:10hHannover
  • Antwort auf #44 von David77
  • ""Wenn demnächst wieder jemand stöhnt "das schaffen wir nicht" oder sich über die Zahl der Flüchtlinge aufregt oder von untragbaren Kosten spricht, dann werde ich ihn auf deine Antwort verweisen. Wir wollen doch nicht, dass uns Waffengeschäfte entgehen, dann nehmen wir die Folgekosten auch gerne in Kauf.""..

    Nicht nur die Folgekosten..
    Sondern vor allem auch die Folgen..
    Die Waffenverkäufe führen zu bewaffneten Konflikten, unter anderem zu Bürgerkriegen, und die führen zu Flüchtlingen..

    Wenn die EU-Staaten also etwas an den Fluchtursachen ändern wollen, sollen sie mal bei den Waffenverkäufen anfangen..
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#48 David77Anonym
  • 03.01.2016, 20:52h
  • Antwort auf #47 von TheDad
  • "Nicht nur die Folgekosten..
    Sondern vor allem auch die Folgen..
    Die Waffenverkäufe führen zu bewaffneten Konflikten, unter anderem zu Bürgerkriegen, und die führen zu Flüchtlingen..
    Wenn die EU-Staaten also etwas an den Fluchtursachen ändern wollen, sollen sie mal bei den Waffenverkäufen anfangen.."

    Nichts anderes wollte ich damit ausdrücken.

    Der Kommentar ist eine solche Steilvorlage,
    "ein Double-Bind Argument"oder wie du es nennst?! Man jammert über die Kosten, fragt aber nicht nach, wieviel die Waffenindustrie daran verdient. Schlimmer noch, dass wird hier einfach verteidigt. "Sollen doch die Menschen DORT sehen wie und wo sie überleben, bitteschön ANDERSWO, aber nicht hier. Hauptsache die Menschen HIER in der Rüstungsindustrie können Hauskredite abbezahlen."
    Na, dann könnte man doch wenigstens aus Dankbarkeit den flüchtenden Menschen eine Unterkunft anbieten und sich an den Kosten beteiligen, oder?!?!? Wenn doch soviele Jobs dranhängen und man einen solchen Umsatz macht, dann fallen die Kosten doch auch nicht ins Gewicht, oder?
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#49 seb1983
  • 03.01.2016, 22:04h
  • Antwort auf #46 von TheDad
  • Letztendlich ist die Diskussion um Waffenexporte scheinheilig.
    Klar wäre es sinnvoll die einzustellen und die Rüstungsindustrie einzustampfen. Bei den gigantischen Fehlinvestitionen würde man Milliarden sparen die man in sinnvolle Projekte stecken könnte und gleichzeitig wäre genug Geld da zuverlässige Technik bei den Amis einzukaufen. A400M, Drohnen, Eurofighter, G36, teurer Müll den es drüben besser gibt.

    Aber:
    Davon wird es keinen Toten weniger geben. China, Indien, Iran, Russland usw. werden gerne einspringen.
    Immerhin können wir uns stolz hinstellen: Deutschland beteiligt sich nicht
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#50 Meinungs MacherAnonym
  • 03.01.2016, 22:20h
  • Antwort auf #30 von Monster-Machern

  • Der zitierte Text ist ideologisierend!
    Er versucht für eine politische Richtung zu missionieren, anstatt Ursachen in ihrer Breite zu erfassen.
    Auf der Suche nach DEM Schuldigen im nahen Osten verlieren sich Diskutanten in Extreme. Kaum ein Thema polarisiert stärker.
    Aber diese ideologisierende, einseitige Kritik spaltet und führt dazu, dass von der einen Seite nur "der böse Westen" wahrgenommen wird ( bis hin zu Verschwörungstheorien) und von der anderen Seite nur der "böse arabische Osten" ( bis hin zu Islamophobie).
    Das hilft keinem weiter, außer Menschen welche die Situation im nahen Osten für ihre politische Agenda nutzen...wie Todenhöfer oder Sarrazin...und auch Sahra Wagenknecht.

    Auch, aber nicht nur, der " böse, kapitalistische" Westen trägt zur derzeitigen Lage bei.
    Auch andere Ursachen, der Jahrhunderte alte Konflikt zwischen den Sunniten und Schiiten, Diktaturen und Instabilitäten schon vor Interventionen des Westens und andere Faktoren spielen eine Rolle.
    Wirkliche(!) Nahost- Experten können die Lage dort in all ihren Fascetten historisch und gegenwärtig anschaulich erklären, aber dazu zählen keine Kasper wie Todenhöfer und keine Politiker mit Scheuklappen.
    Auch Artikel aus ominösen Blogs sind selten hilfreich.
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