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Caught in the Act
Eloy de Jong: Meine Tochter hat drei Elternteile

Eloy de Jong zieht seine Tochter gemeinsam mit seinem Freund und der leiblichen Mutter groß (Bild: wiki commons / Sven Mandel / by 3.0)
- 7. Januar 2016, 10:01h 2 Min.
Der frühere Sänger der Boyband Caught in the Act zieht seine vierjährige Tochter in einer Regenbogenfamilie groß. Jetzt verrät er Details.
Im Interview mit der deutschen Boulevard-Zeitschrift "Closer" hat der schwule Sänger Eloy de Jong von seiner ungewöhnlichen Familienkonstellation berichtet, die nicht nur ihn, seinen Lebenspartner und die vierjährige Tochter Indy umfasst, sondern auch deren leibliche Mutter. "Wir haben uns vor fünf Jahren zu dritt entschieden, Eltern zu werden. Wir teilen uns das Sorgerecht für Indy und auch sonst alles."
Dabei legten die drei Elternteile großen Wert darauf, gemeinsam an einem Strang zu ziehen: "Einmal im Monat treffen wir uns zum Essen und reden über wichtige Entscheidungen und Erziehungsfragen", erklärte der 42-jährige Niederländer. "Wir gehen auch zu dritt zu Elternabenden. Indy hat drei Menschen, die sie lieben – eine Mutti und zwei Väter."
De Jong wuchs in homophober Familie auf
Der 1973 in Den Haag geborene Sänger sagte auch, dass seine eigene Familie in seiner Kindheit nicht gut auf Schwule zu sprechen war. "Wenn ein schwuler Mann im Fernsehen zu sehen war, sagte er immer: 'Weg damit' – und schaltete sofort um", so de Jong. "Damals war ich in einem Alter, in dem ich noch nicht wusste, dass ich auch auf Männer stehe. Ich dachte nur: 'Ich hoffe nicht, dass ich anders bin…' Ich habe lange nicht verarbeiten können, dass ich schwul bin."
Eloy de Jong war einer der vier Sänger der niederländisch-britischen Castingband Caught in the Act, die von 1992 bis 1998 bestand. Er hatte schließlich ein Jahr nach der Auflösung der Band sein Coming-out. Zu dieser Zeit war er mit dem 2009 verstorbenen Sänger Stephen Gately von der irischen Band Boyzone liiert. Das Paar trennte sich 2002. De Jong versuchte sich später als Solokünstler – mit überschaubarem Erfolg. (ots/cw)















Ein fader Beigeschmack bleibt aber leider, es ist gut wenn Regenbogenfamilien in den öffentlichen Blickpunkt kommen, man drüber redet und es so etwas normales werden kann.
Ich hoffe das ist Eloys Ziel und nicht nur PR da seine Boyband zur Zeit ein Comebackversuch startet, wirkt halt seltsam gerade jetzt damit in die Presse zu gehen.