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Kommentare zu:
Homophober Überfall auch in Düsseldorf


#51 seb1983
  • 08.01.2016, 17:15h
  • Antwort auf #46 von Lenkungskreis
  • Es bringt nichts verschiedene Probleme gegeneinander aufzuwiegen und am Ende passiert nichts.

    Wenn in Köln von höchsten Stellen Lügen zu dem was passiert ist verbreitet werden dann gibt es keinen besseren Nährboden für AfD und Co.

    Wenn es um Kirche und Neonazis geht ist das Geschrei auch hier sofort groß, vor anderen Tätergruppen verschließt man aber die Augen und lenkt ab.
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#52 wuermchenEhemaliges Profil
  • 08.01.2016, 17:43h
  • Antwort auf #49 von paren1957
  • "Welchen Täter? Einen türkischen Jugendlichen, der an deutschen Schulen lernt, dass Homophobie obercool ist und damit bestens in die deutsche Gesellschaft integriert ist?"

    Ja genau, eben dieser Täter. Derjenige, der eigenhändig einen Menschen angegriffen hat. Eben dieser Täter, der mit soeiner Wucht zugeschlagen hat, dass es 'nur' zu einer schweren Operation und die Richtung des Kiefers durch eine Titanplatte gekommen ist, der Täter der mindestens den Tod billigend in Kauf genommen hat.
    Aber lustig ist, dass immer die Anderen schuld haben. Da ist es die Schule, da ist es der Lehrer, da ist es die Gesellschaft, da sind es sonstige Gruppen, aber Eigenverantwortung ist für viele ja ein Fremdwort. Und das auch noch bekräftigt aus der Gruppe der Angegriffenen. Absolut unverständlich.

    "Ich möchte nicht warten, bis ich Hausbesuche von diesen Leuten bekomme."

    Tja, dann solltest du aus persönlicher Agenda nicht Gewalttätern von ihrer Verantwortung frei sprechen. Denn diese werden auf deiner Schwelle stehen.
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#53 TimJohannesWatchAnonym
  • 08.01.2016, 17:44h
  • Antwort auf #47 von Johannes45
  • "In der Tat, die Fortschritte wie das Lebenspartnerschaftsinstitut, die Öffnung der Standesämter, die Aufhebung des Paragrafen 175 oder auch das AGG wurden von Linken, Grünen, Sozialdemokratischen und Liberalen Parteien in der Vergangenheit erkämpft und das sollte auch NIE vergessen werden !!! Und daher wähle ich beispielsweise liberale Parteien wie die FDP, die den ersten offen schwulen Vorsitzenden mit Westerwelle in der Parteiengeschichte Deutschlands gestellt hat."

    Deine Satzbausteine scheinen durcheinander gekommen zu sein.
    Das ist ja eine tolle Begründung mit der FDP den CDU-Koalitionspartner zu wählen, um nicht zu vergessen, was LINKE Parteien erreicht haben.
    Wie liberal die sind, sieht man ja in BW, wo sie mit der CDU gegen den Bildungsplan Stimmung macht und somit sich GEGEN Aufklärung und Vorbeugung homophoben Verhaltens stellt.
    Welchen Vorschlag hast du eigentlich, um Homophobie schon in der Schule aus den Köpfen zu kriegen und somit Ereignisse wie in Düsseldorf zu verhindern?
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#54 mal ne FrageAnonym
#55 -Realist-Anonym
  • 08.01.2016, 17:48h
  • Antwort auf #3 von Jimmy67
  • Selbst wenn er nur 1.65m gross (klein) war, so kann auch ein 18-jaehriger vielleicht 75-80 kg wiegen (Muskeln, kein Fett) und Boxen/Kampfsport treiben. Und wenn er mit der richtigen "Motivation" antritt, haben auch sechs Andere (untrainierte, bzw. "praxisunerfahrene") einen schweren Stand, bzw. halten sich zurueck.
    Quantitative Angaben lassen nicht immer zwangslaeufig Schluesse auf qualitative Eigenschaften zu.
    Es gibt halt auch Menschen, die sich, selbst wenn sie angepoebelt und geschlagen werden, lieber zurueckziehen, als dass sie Gegenwehr leisten
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#56 KorinthenkackerAnonym
  • 08.01.2016, 17:59h
  • Antwort auf #50 von Huch
  • Wo bekommt man denn Homophobie aus den Köpfen raus, die Kindern von klein an eingetrichtert wird, wenn nicht in der Schule?
    Man fordert (zurecht) Integration und die Anerkennung westlicher Werte, empört sich darüber, wenn man dies in der Schule vermitteln will.
    Die Konservativen sollten sich mal einigen, ob sie selber so integriert sind, wie sie es von anderen fordern, und ob sie nun alles tun um diese Werte zu vermitteln, oder ob sie Aufklärung an Schulen torpediert aber sich gleichzeitig scheinheilig an den Folgen empört.
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#57 gefällt mirAnonym
  • 08.01.2016, 18:02h
  • so schön faktenbasiert und nicht ablenkend!

    Die alltägliche sexualisierte Gewalt

    Wer nur gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen auftritt, wenn sie von Nicht-Deutschen begangen wird, ist ein Rassist, ohne Wenn und Aber. Wir verurteilen Sexismus und sexistische Gewalt, egal von wem und egal in welcher Form. Sexuelle Gewalt wird nicht von außen nach Deutschland hinein getragen. Sexismus und Gewalt ist Teil jeder hierarchischen Gesellschaft, auch in Europa, auch hierzulande.

    Das Ausmaß der Übergriffe in der Silvester-Nacht ist schockierend. Dabei ist nicht einmal die Straße der gefährlichste Platz für Frauen, nicht Attacken durch Fremde sind das größte Problem. Gewalt gegen Frauen ist in Deutschland vor allem häusliche Gewalt, oftmals ausgeübt von den eigenen Partnern oder anderen nahestehenden Personen. 25% aller Frauen haben mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt durch den eigenen Partner erlebt. 47% der von sexueller Gewalt Betroffenen haben mit niemandem darüber gesprochen.

    Frauen werden am Arbeitsplatz durch ihre Chefs unter Ausnutzung eines wirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnisses sexuell belästigt. Überall prangt die sexistische Werbung auf Großflächenplakaten, auf denen für Bordelle und Flatrate-Sex geworben wird. Die Frau wird zur Ware, jederzeit verfügbar, wenn man Geld oder Macht hat.

    Mit dem alltäglichen, allgegenwärtigen Sexismus haben viele der selbsternannten Frauenfreunde aus der rechten und rechtsextremen Ecke offensichtlich keine Probleme.

    Sexualisierte Gewalt hat wenig mit Sex im eigentlichen Sinne zu tun, aber viel mit Gewalt und Macht. Sie ist das Produkt einer Gesellschaft, in der die Spaltung zwischen Männern und Frauen, aber auch zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen, zu den Grundpfeilern der Herrschaft einer reichen Minderheit gehören.

    Wir kämpfen gegen jede Form von Sexismus und Rassismus, für gleiche Rechte für alle Menschen. Wir rufen dazu auf, sich an den Protesten gegen sexistische Gewalt und gegen Rassismus zu beteiligen.

    www.sozialismus.info/2016/01/koeln-gegen-sexuelle-gewalt-und
    -rassismus/
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#58 WürmchenWatchAnonym
  • 08.01.2016, 18:15h
  • "Der Täter sei weiterhin flüchtig. Der 18 bis 20 Jahre alte Angreifer"

    Die Einstellung kommt ja nicht erst mit 18-20, ist aber auch nicht angeboren.
    Bedankt euch bei den Politikern, den Leuten und den religiösen und "bürgerlichen Schwulen", die die Erziehung als alleiniges "Recht der Eltern" verteidigen und sich vehement gegen jeden Einfluss von außen, der zu einem offeneren, toleranteren und aufgeklärten Verhalten führen könnte, als linksgrüne Propaganda abtun.
    Hauptsache das alleinige Recht der Eltern bleibt bewahrt und die Kinder ticken in religiösen und politischen Ansichten wie die Eltern!
    Wen kümmert es, wenn die später homophob, frauenfeindlich sind und das mit ihren religiösen und/oder politischen Ansichten begründen!
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#59 paren1957Ehemaliges Profil
  • 08.01.2016, 18:31h
  • Antwort auf #52 von wuermchen
  • Deine Unterstellung ist schlichtweg eine Unverschämtheit.

    Aber was erwartest Du von mir? Soll ich mich mit einem Schild um den Hals vor das Veranstaltungslokal von Pro Köln oder die nächste Salafistenmoschee stellen: "Ich bin schwul, bitte töte mich?"

    Nein, es war überhaupt nicht davon die Rede, dass andere schuld an dem konkreten Überfall sind.

    Es ging darum, dass homophobe Überfälle nicht berichtet werden, nicht in Polizeiberichten auftauchen. Das Politiker kein Wort des Bedauerns darüber über die Lippen kommt.

    Ja, auch, dass sie ein Umfeld schaffen, dass dazu animiert. Wenn die Bundeskanzlerin sagt, sie könne Homosexuellen nicht die gleichen Rechte zugestehen, weil ihr Bauchgefühl dagegen spricht, dann spricht daraus eine ganze große und tief sitzende Ablehnung, eine Minderwertigkeit.

    Wenn dann Religionen hinzukommen, die jeden exkulpieren, der im Grunde nur die Gebote von Bibel oder Koran ausführt, woran die weltliche Gewalt fromme Christen wie fromme Muslime leider hindert, muss sich niemand wundern, wenn Dämme brechen.

    Das entbindet niemanden von persönlicher Schuld, der Gewalt ausübt. Aber es zeigt, dass es ein Umfeld gibt, dass Gewalt fördert und Gewalt verschweigt. Darin liegt, und dabei bleibe ich, eine stillschweigende Billigung. Und ich werde einen Teufel tun, die andere Wange hinzuhalten.

    Du wirst mir natürlich weiter unterstellen, dass ich ein massives Feindbild habe und alle Extremisten dieser Welt in Schutz nehme. Tu es bitte. Du würdest mich sonst nur enttäuschen.
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#60 paren1957Ehemaliges Profil
  • 08.01.2016, 18:41h
  • Antwort auf #52 von wuermchen
  • "Tja, dann solltest du aus persönlicher Agenda nicht Gewalttätern von ihrer Verantwortung frei sprechen. Denn diese werden auf deiner Schwelle stehen."

    Es werden diejenigen sein, für die du dich hier massiv einsetzt. Es hat zwei Diktaturen in Deutschland gegeben, und in beiden waren es die Leute aus der Mitte der Gesellschaft, die dafür gesorgt haben, dass andere in KZ's oder Stasigefängnisse kamen.

    Noch eine Anmerkung am Rande: Diejenigen, die immer am lautesten den Patriotismus für sich in Anspruch nehmen, sind häufig auch diejenigen, die die homophobsten Sprüche loslassen. Und meistens gibt es da noch ein paar andere gemeinsame Feindbilder: Ausländer, Muslime, Juden, Sinti und Roma. Und von der Gleichberechtigung von Frauen halten sie auch nicht sonderlich viel.

    Alles Leute, die besonders deutsch sind und auf die ich überhaupt nicht stolz bin.
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