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Kommentare zu:
Wien: Streit um LGBT-Schulaufklärung


#1 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 08.01.2016, 15:49h
  • "Erziehung und Sexualerziehung sind primäres Recht und Verantwortung der Eltern, nicht von irgendwelchen Magistratsabteilungen, die den Schulen vollkommen absurde Aktionen aufdrängen", kritisierte die ÖVP-Gemeinderätin Sabine Schwarz"

    Absurd sind die gesellschaftlichen anschauungen der politischen rechten Arme der alt- und neufaschisten die konservative und freiheitliche österreichische partei.
    Wahrscheinlich nicht einmal die hälfte der Politiker hat eine Ahung vom ressort, das sie representieren aber so tun als können sie alles. Oh man, Natur lass so viel wie möglich Hirn regnen, aber ich fürchte auch Du würdest schnell an Deine GVrenzen kommen, bewi soviel egoismus und rechthaberei.
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#2 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 08.01.2016, 15:51h
  • "Schulen haben definitiv andere Aufgaben nämlich die bestmögliche Ausbildung der Kinder".

    So is es und dazu gehört die Sexualaufklährung der Lehrer, Kinder und Eltern
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#3 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 08.01.2016, 15:53h
  • "7.000 Homo-Gegner haben Online-Petition unterschrieben"

    Sollche Actionen zeigen das wahre Gesicht einer Gesellschaft.
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#4 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 08.01.2016, 15:58h
  • "Die Wiener Plakataktion "Vielfalt im Schulhaus ist sichtbar" stößt auf heftigen Widerstand. Neben der katholischen Kirche und einigen erzkonservativen Gruppen kritisieren auch Rechtspopulisten und die Österreichische Volkspartei (ÖVP) die Kampagne."

    Damals, vor mehr als 15 Jahren, wie ich eine Dokumentation über christliche Vertreter, die die Naturwissenschaften Darwins anders interpretieren, gesehen hatte, stellten sich meine Haare aus Furcht richtiggehen auf. Die aktuelle weltweite Situation zeigt, das meine damalige Furcht nicht unbegründet wahr.
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#5 TimJohannesWatchAnonym
  • 08.01.2016, 17:51h
  • Was sagen eigentlich "bürgerliche Schwule" und Verteidiger der RKK zum Verhalten der Österreichischen Konservativen und den Kirchen?
    Und wie gedenken die Kirchen, die Konservativen und die besorgten Eltern in Österreich eigentlich, Vorfällen wie in Düsseldorf vorzubeugen?
    Aufklärung ab 18 Jahren, wenn es zu spät ist?
    Komisch. Erst sich gegen Aufklärung massiv wehren, aber wenn Jugendliche homophob aggressiv werden, dann ist die Betroffenheit groß.
    Was für ein verlogenes Pack mit ihrer Doppelmoral!
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#6 michael008
#7 BobAachenProfil
  • 09.01.2016, 03:14hAachen
  • ...Schule "gelebte Heterosexualität" sei...
    Aha. Wird in Österreichs Schulen heterosexuell rumgebumst? Öffentlich? Video nach youtube?
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#9 RobinAnonym
  • 09.01.2016, 14:15h
  • Wenn es darum geht, Bildung und Aufklärung zu verhindern, stehen Konservative, Rechtspopulisten und Rechtsextreme Seite an Seite...

    Warum haben die wohl was gegen Bildung und Aufklärung und warum wollen die wohl die Schüler dumm halten?
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#10 YannickAnonym
  • 09.01.2016, 14:21h
  • Bei dieser Aktion geht es darum, das Mobbing zu reduzieren und die deutlich höhere Selbstmordrate unter LGBTI-Jugendlichen wenigstens etwas zu senken.

    Wer solche Aktionen verhindert, nimmt mindestens Mobbing, Gewalt und Suizide billigend in Kauf oder unterstützt dies sogar.

    Wie weit muss wohl der Hass der Konservativen gehen, dass sie für ihre Ideologie sogar über die Leichen von Jugendlichen gehen?!
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#11 hugo1970Ehemaliges Profil
#12 paren1957Ehemaliges Profil
  • 09.01.2016, 16:05h
  • Aus der Psychologie wissen wir, dass Dinge, die in frühester Kindheit als "Wahrheiten" vermittelt werden, im späteren Leben ganz schwer wieder "neutralisiert" werden können. Das wissen auch die Kirchen und Religionen und lassen deshalb nichts unversucht, an Kleinkinder heranzukommen und ihnen die Sache mit der Erbsünde und dem Ewigen Leben zu vermitteln, dessen sie verlustig gehen, wenn sie sich nicht an die Regeln der Religionen halten.

    Selbst Menschen, die im späteren Leben Abstand dazu gefunden haben, werden im Alter plötzlich wieder "fromm", weil es dann ans Sterben geht und dann doch die Überlegung da ist, es könnte es ja doch geben, das Weiterleben nach dem Tod, und was ist, wenn ich das jetzt verwirke...

    Ich bin, so hoffe ich, noch nicht so weit und werde, so hoffe ich ebenfalls, von solchen Rückfällen verschont.

    Es sind aber diese Lebensalter, in denen Menschen, die darüber noch nicht reflektieren können, auch die Angst vor dem bösen Mann eingeimpft wird, der "natürlich" häufig auch ein Knabenschänder ist. Was die Kinder da noch nicht verstehen, aber schon homophob gepolt werden.

    Ich wäre daher dafür, zumindest in öffentlichen Erziehungseinrichtungen wie Kindergärten und Grundschulen einen religionsfreien Schutzraum zu schaffen. Wer sich später im Erwachsenenalter für diese Ideen erwärmen möchte, soll es zumindest im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte tun können. Das jetzige System der Indoktrination ist aber letztlich emotionaler Missbrauch an Schutzbefohlenen. Es werden "Werte" vermittelt, die letztlich "gesellschaftsschädlich" sind, ganz sicher aber nicht zur psychischen Gesundheit der späteren Erwachsenen beitragen. Weil Dinge als Tatsachen verkauft werden, die bei Lichte betrachtet einfach unwahr sind und ganz bewusst eingesetzt werden, um Ängste im Menschen für ein Leben wachzuhalten.
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#13 ursus
  • 09.01.2016, 17:04h
  • Antwort auf #12 von paren1957
  • ich schätze deine beiträge, weil du meistens ins schwarze triffst, aber deine gedanken trotzdem nicht immer als unumstößliche wahrheiten präsentierst.

    hier ein kleiner einwand: kann es sein, dass die so gern behauptete "sterbebett-konversion" gar nicht so häufig vorkommt, wie manchmal behauptet wird? gibt es irgendwelche glaubhaften statistiken dazu, oder ist das nicht vielleicht nur ein missionarischer mythos (moral: besser, man glaubt von anfang an "richtig", dann erspart man sich die späte reue)?

    man könnte es ja auch mal so sehen: wer seinen tod kommen sieht, hat mit dem sterben an sich ja meistens schon genug ärger. er_sie kann doch himmelfroh sein, sich nicht auch noch irrationale und ängstliche gedanken um eine mögliche höllenfahrt machen zu müssen. (genau so habe ich es übrigens vor einiger zeit indirekt von einem sterbenden gehört, der seinen atheismus gerade in dieser situation extrem erleichternd fand.)

    okay, ist ziemlich off topic, aber ich lasse halt ungern etwas im raum stehen, das ich im verdacht habe, religiöser mythos zu sein.
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#14 paren1957Ehemaliges Profil
#15 Homonklin44Profil
  • 09.01.2016, 21:49hTauroa Point
  • Antwort auf #12 von paren1957
  • Selten, das so schön und prägnant auf den Punkt gebracht zu sehen. Genau das umschreibt, wie Kinder psychisch manipuliert und introjiziert werden.
    Komisch, dass diese Form der Indoktrinierung an den Schulen keinen zu jucken scheint. Religion als Schulfach...

    Vor einer altershalben Rückprägung musst Du dann keine Bange kriegen, wenn Dir klar ist, dass eventuelle biochemische und körpereigen ausgeschüttete Beruhigungsmittelchen während des Sterbeprozesses manche Leute zu wunderlichen Wahrnehmungen bringen. Wenn man das mit dem sich hinein beten frömmig Geprägter koppelt, kommen die Sterbebett-Konvertierten bei heraus.

    Klarheit über den Mumpitz dürfte einem das ersparen.
    Über etliche namhafte Leute werden solche Last-minute-Bekenntnisse allerdings auch herum erzählt, ohne dass es zutraf. So piratiert sich die Glaubensgemeinschaft gerne postum die erklärten Atheisten heran, wenn diese sich nicht länger wehren können.
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#16 paren1957Ehemaliges Profil
  • 09.01.2016, 22:12h
  • Antwort auf #15 von Homonklin44
  • Das habe ich damit auch nicht gemeint. Ich habe dabei Leute gedacht, bei denen das letzte Stündlein noch nicht geläutet hat, die aber im hohen Alter dann plötzlich wieder in die Kirche rennen, um die sie jahrelang einen Bogen gemacht haben, also durchaus noch bei vollem Bewusstsein waren. Hat es in meiner Verwandtschaft mehrfach gegeben.
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#17 paren1957Ehemaliges Profil
  • 09.01.2016, 22:27h
  • "Erziehung und Sexualerziehung sind primäres Recht und Verantwortung der Eltern, nicht von irgendwelchen Magistratsabteilungen, die den Schulen vollkommen absurde Aktionen aufdrängen", kritisierte die ÖVP-Gemeinderätin Sabine Schwarz am Donnerstag in einer Pressemitteilung."

    Für die Gemeinderätin ist die Erziehung zu einem anständigen Benehmen anderen Menschen gegenüber also eine absurde Aktion. Schulen haben für sie definitiv andere Aufgaben. Also offensichtlich eine Wertevermittlung, bei der der Stärkere jedem Schwachen zeigen darf, wer hier austeilen darf und wer zu kuschen hat. Klar, bei Konservativen gilt die Macht des Stärkeren, also des Großkapitals. Da hat Ausbeutung Vorrang vor Menschlichkeit. Liebe nur deinen nächsten, den du dir selber ausgesucht hat. Die anderen treten, treten, treten, bis sie quietschen. Ein Hoch den frühkapitalistischen Verhältnissen des 18. und 19. Jahrhunderts.

    Nebenbei bemerkt: Respekt gegenüber homosexuellen Menschen hat mit Sexualerziehung überhaupt nichts zu tun. Aber mit Anstand. Den kennen aber wohl weder die Gemeinderätin noch die katholische Kirche.
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#18 ursus

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