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Das diesjährige ESC-Finale wird Mitte Mai im schwedischen Stockholm stattfinden

  • 12. Januar 2016, 14:26h 14 3 Min.

Nach der Blamage mit Xavier Naidoo hat der NDR jetzt zehn Teilnehmer des Vorentscheids vorgestellt: Es gibt Pop, Rock, Metal, Mönchsgesänge und ein Wiedersehen mit Fließbandkomponist Ralph Siegel.

Der NDR hat am Dienstag die Teilnehmer für den ESC-Vorentscheid "Unser Lied für Stockholm" bekanntgegeben, der am 25. Februar in Köln stattfinden und live im Ersten übertragen werden soll. Das Publikum wird in zwei Wahlgängen per Telefon, SMS oder App entscheiden, welche der zehn Künstler oder Bands Deutschland am 14. Mai bei dem Finale des Wettbewerbs in Stockholm vertreten wird.

In der von Barbara Schöneberger moderierten Sendung wird demnach unter anderem der bayerische Singer-Songwriter Alex Diehl antreten, der mit "Nur ein Lied" einen Song vortragen wird, den er als Reaktion auf die islamistischen Terroranschläge in Paris geschrieben hat. Außerdem sind die Berliner Popsängerin Ella Endlich, das weibliche Pop-Duo Joco aus Hamburg, die Fuldaer Metal-Band Avantasia, die Iserlohner Pop-Rock-Band Luxuslärm, die Berlin-Kölner Indie-Band Keøma sowie die Dresdner Pop-Band Woods Of Birnam dabei, die aus dem Schauspieler und Musiker Christian Friedel und vier Musikern der deutschen Popband Polarkreis 18 besteht.

Der wohl bekannteste Teilnehmer ist die Band Gregorian, die seit fast zwei Jahrzehnten Charterfolge feiert, indem sie Werke der Pop- und Rockmusik im Gesangsstil des gregorianischen Chorals von mittelalterlichen Mönchen singt.

"Supertalent" singt Lied von Ralph Siegel


Jamie-Lee Kriewitz konnte erst Mitte Dezember die Castingshow "The Voice of Germany" gewinnen – und könnte diesen Sieg wiederholen, wenn sie ihre Fans von Pro Sieben mitbringt (Bild: ProSiebenSat.1)

Trotz der schlechten Erfahrungen aus dem letzten Jahr, als der frühere Voice-of-Germany-Kandidat Andreas Kümmert den Sieg im Vorentscheid nicht annehmen wollte, sind dieses mal wieder zwei Castingshow-Gewächse des Privatfernsehens beim Vorentscheid dabei: Laura Pinski war 2012 Fünftplatzierte beim RTL-"Supertalent" und wird einen englischsprachigen Song von Eurovision-Urgestein Ralph Siegel vortragen.

Außerdem tritt Jamie-Lee Kriewitz an, die im vergangenen Jahr die Show "The Voice of Germany" von Pro Sieben und Sat.1 gewinnen konnte. Sie wird ihren im Dezember veröffentlichten "Voice"-Siegersong "Ghost" vortragen, der es bereits bis auf Platz elf in den deutschen Charts geschafft hat.

Mit Alex Diehl, Ella Endlich und Luxuslärm werden nur drei der zehn Kandidaten auf Deutsch singen, die sieben anderen haben sich für das massenkompatible Englisch entschieden. "Die Bandbreite reicht vom Liedermacher mit Gitarre über Schlager bis zu Metal, von der Manga-Stimme über deutschen Pop bis zu einem jungen Indie-Duo – ich freue mich über die Vielfalt und Buntheit des deutschen ESC-Vorentscheides", sagte ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber zur Auswahl der Kandidaten. Man habe die zehn Lieder aus 150 Einsendungen ausgewählt.

Eigentlich hatte der NDR bereits im November Xavier Naidoo als deutschen Sänger für den Eurovision Song Contest nominiert (queer.de berichtete). Nach einem Shitstorm zog der Sender die Entscheidung aber nur zwei Tage später wieder zurück (queer.de berichtete). Kritisiert worden war die Nähe Naidoos zu den rechtsextremen Reichsbürgern und ein mutmaßlich homophober Liedtext aus dem Jahr 2012 (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 ReglementAnonym
  • 12.01.2016, 15:46h
  • "Sie wird ihren im Dezember veröffentlichten "Voice"-Siegersong "Ghost" vortragen, der es bereits bis auf Platz elf in den deutschen Charts geschafft hat."

    Sollen beim ESC nicht neue Songs präsentiert werden?

    Wenn man einen Song wählt, der eh bereits länger in den Charts ist, braucht man ja wieder die anderen Kandidaten nicht antreten zu lassen. Dann ist doch klar, dass ein aus den Charts vielfach gehörter Song gewinnt und die anderen Künstler nur Staffage sind.
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#2 ErsoyAnonym
  • 12.01.2016, 15:54h
  • Ich hoffe nur, dass die diesmal auf dafür sorgen, dass alle Teilnehmer im Falle des Sieges zum ESC fahren.

    Nicht wie letztes Jahr, wo Andreas Kümmert erst am Ende der Sendung einfiel, dass er doch keine Lust zur Teilnahme hat. Das fand ich echt asozial, denn wäre ihm das früher eingefallen, wäre die ganze Sendung anders verlaufen und dann hätten andere die Chance zum Sieg gehabt. Denn viele, die für ihn anriefen, hätten dann für andere gestimmt.

    So ein unverschämtes Verhalten den Zuschauern gegenüber die für diese Scheinwahl auch noch Geld bezahlt haben, darf sich niemals wiederholen.
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#3 dumdumdiddle
  • 12.01.2016, 16:00h
  • Ich freue mich sehr, daß Ella Endlich dabei ist. Tolle Stimme, gute Ausstrahlung, hoffentlich wird es ein starker Song. Auch Woods of Birnam find ich sehr interessant (mit Frontman Christian Friedel, dem ausgezeichneten Schauspieler ). J-L Kriewitz muß trotzdem einen geilen Auftritt hinlegen, sonst hilft auch die Chartplazierung nichts. Endlich wird es wieder spannend. Ich brauche gute Nachrichten in dieser Zeit !
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