https://queer.de/?25381
Polizeibericht
Berlin: Schwuler Flüchtling von Mitbewohner geschlagen
- 12. Januar 2016, 14:49h 1 Min.

Die Berliner Polizei weist in ihren Berichten konsequent auf mögliche homophobe Hintergründe einer Tat hin (Bild: Sebastian Rittau / flickr / by 2.0)
In einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Wilhelmstadt hat sich am Montag offenbar eine homophobe Gewalttat ereignet.
Ein aus dem Irak stammender Mann wurde am Abend nach eigenen Angaben von einem Landsmann aufgrund seiner sexuellen Orientierung angegriffen und leicht verletzt, berichtet die Polizei. Der 26-Jährige erstattete Anzeige wegen Körperverletzung. Laut seinen Schilderungen war er mit einem anderen Bewohner gegen 21.30 Uhr in der Flüchtlingsunterkunft in der Schmidt-Knobelsdorf-Straße aufgrund seiner sexuellen Orientierung in Streit geraten.
Im weiteren Verlauf sei der 26-Jährige dann von dem ihm nicht näher bekannten Kontrahenten mehrmals ins Gesicht geschlagen und auch verbal bedroht worden. Der Angegriffene klagte über Schmerzen im Gesicht, lehnte aber eine ärztliche Behandlung ab.
Die Polizei konnte den mutmaßlichen Angreifer ermitteln. "Nach der Überprüfung seiner Personalien wurde der 27-jährige Verdächtige am Ort entlassen", heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. (pm)













