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Kommentare zu:
Schwerin: Homo-Zentrum erteilt schwulem AfDler Hausverbot


#31 TimJohannesWatchAnonym
  • 14.01.2016, 18:58h
  • Antwort auf #29 von Johannes45
  • "Die AfD ist für mich aber eine rechtskonservative Partei "

    "...ich wähle sie, ich wähle sie nicht, ich wähle sie..."

    "Die AfD ist für mich aber eine rechtskonservative Partei und Politiker, die dort mitmachen, dürfen sowohl bei den CSDs mitmarschieren "

    WARUM?! WOZU?!? Um dort Werbung für folgende Aussagen zu machen?!?

    "Sexualkundeunterricht sei ein "sittenwidriger Eingriff in die Kinderseelen", heißt es darin unter anderem, die "Gender-Ideologie" sei mit "Glaubenswahrheiten aller monotheistischen Weltreligionen gänzlich unvereinbar". Und: "Die 'Alternative für Deutschland' hält die politisch-bürokratische und rechtliche Förderung bzw. die aktive massenmediale Werbung für Empfängnisverhütung, Abtreibung und homosexuelles Verhalten für unvereinbar mit den vitalen Interessen der Deutschen.""

    ?!?!?!

    Wie passt dass denn damit zusammen?!?

    DER MANN HAT DORT UND AUF EINEM CSD NICHTS ZU SUCHEN!!!
    Was will er dort? Da wird doch "Werbung für homosexuelles Verhalten gemacht, was unvereinbar mit den vitalen Interessen der Deutschen" ist!!!

    Wer Anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein!
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#32 LuderAnonym
#33 Homonklin44Profil
  • 15.01.2016, 22:52hTauroa Point
  • Zitat:" Bundessprecher Mirko Welsch erklärte, mit dem Politiker sei ein "schwuler Migrant" am "Pranger der linksgrünen Gutmenschen" gelandet: Die AfD sei "nicht homophob", sondern "unbewusst sogar die schwulenfreundlichste Partei", da sie sich gegen "die Islamisierung und Scharia" stelle."Zitat_Ende

    Ah ja, wenn man den Namen vom Mann annimmt, wird man also Mit-Migrant. Oder Namensmigrant.

    Meine Fresse, und dass sie nicht homophob seien, das glauben die wohl selber noch. Aber wenn man schon diese Islamisierungs- und Gender-zerstört-Familien-Phobie im Kopp drinne hat, scheint es ja kaum noch ein Wunder, dass die paranoiden Episoden langsam die Drähte durchschmoren lassen.

    Weiter ist auffällig, wie extragenes gesteigert die Wortverwendung wird. Und dann noch die Interessen der Deutschen. Ja, wir sind's auch, nicht nur die und deren selektiv-ideologisch durchsupptes uber-deutsche.

    Genug extragenese Ausdrücke.

    In dem Club hat er so wenig verloren wie die Unholde mit dem Nazifetisch. Egal ob die Partei verboten ist oder nicht, einen, der dort das katholische Gaybashing gutheißt, würde man auch rausschmeißen.
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#34 paren1957Ehemaliges Profil
  • 16.01.2016, 09:38h
  • Antwort auf #33 von Homonklin44
  • "Meine Fresse, und dass sie nicht homophob seien, das glauben die wohl selber noch."

    Na, immerhin fordern sie nicht die Steinigung von Homosexuellen. Das ist doch schon eine zivilisatorische Errungenschaft.

    Mehr kann man von indigenen Naturen wahrscheinlich nicht erwarten. Gefährlich wird es nur dadurch, dass sie statt des Faustkeils Zugang zu modernen Schnellfeuerwaffen haben. Da ist das vormoderne Gehirn mutmaßlich überfordert.
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#35 wiking77
  • 18.01.2016, 18:02h
  • Antwort auf #30 von TheDad
  • verstößt das nicht gegen das AGG (keine Diskrimination!) und gegen das Grundgesetz (freie Meinungsäußerung?) Komisch, dass jetzt auf einmal das Hausrecht ins Felde geführt wird, wo doch sonst das AGG und die Verfassung ins Spiel gebracht werden. Was wiegt schwerer? GG und AGG oder BGB?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#36 TheDadProfil
  • 18.01.2016, 18:51hHannover
  • Antwort auf #35 von wiking77
  • Du willst hier eine Lösung erzwingen, die dafür spricht, diesen Mann den Zugang zu diesem Zentrum zu ermöglichen..

    Warum ?

    Es ist alles hinlänglich erklärt..
    Die Betreiber des Zentrums haben das Hausrecht..
    Dieses ergibt sich aus dem GG, und steht damit höher, als die AGG`s oder das BGB..

    Nenn mal einen vernünftigen Grund dafür, jemanden in das Zentrum zu lassen, der politisch daran arbeitet, die Arbeit des Zentrums zu beenden, beschädigen, verhindern ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#37 wiking77
  • 18.01.2016, 23:30h
  • Antwort auf #36 von TheDad
  • nun, genauso wie ich Verständnis für das Haurecht des Zentrumbetreibers habe, so finde ich um gekehrt, dass ein homophober Bäcker nicht gezwungen werden soll eine "schwule" Hochzeitstorte zu backen. Sich von einem anderen was zu erwzingen, was dieser nicht will, tut grundsätzlich nicht gut, vor allem wenn dem in der Tasche das Klappmesser aufgeht. Erzwungene Liebe ist schließlich auch Vergewaltigung; sowohl für den Zentrumsbetreiber als auch für den schwulenunfreundlichen Zuckerbäcker.
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#38 David77Anonym
  • 19.01.2016, 09:46h
  • Antwort auf #35 von wiking77
  • "nun, genauso wie ich Verständnis für das Haurecht des Zentrumbetreibers habe,"

    ACH? Auf einmal???
    Hieß es nicht vorher:

    "verstößt das nicht gegen das AGG (keine Diskrimination!) und gegen das Grundgesetz (freie Meinungsäußerung?) Komisch, dass jetzt auf einmal das Hausrecht ins Felde geführt wird, wo doch sonst das AGG und die Verfassung ins Spiel gebracht werden. Was wiegt schwerer? GG und AGG oder BGB?"

    wahrscheinlich genauso wie Freifrau Durchlaucht von Störchin auch nichts gegen Homosexuelle und Verständnis für sie hat...
    Aber sie will ja nur die "Familie schützen"

    www.queer.de/detail.php?article_id=25419

    Ach, daher weht der Wind:
    "so finde ich um gekehrt, dass ein homophober Bäcker nicht gezwungen werden soll eine "schwule" Hochzeitstorte zu backen."
    Um die Diskussion darauf zu lenken...
    Blöder Vergleich... der schwule Kunde kämpft also gegen Bäckereien an sich, so wie die Störchin und ihr Handlanger de Jesus Fernandes gegen die Ziele der Einrichtung kämpft???

    "Von Storch beklagt sich, dass Ministerien und Schulen "ganz offen mit schwulen und lesbischen Initiativen und Organisationen" zusammenarbeiten und dass Schüler lernten, dass "'Regenbogenfamilien' nicht zu diskriminieren und eigene homosexuelle Neigungen zuzulassen" seien. Diese Neigungen "werden also gefördert", so der Text der Initiative, und damit "die Identitätsentwicklung der Kinder gefährdet".

    Das Zentrum "fördert" und "gefährdet damit doch "die Identitätsentwicklung der Kinder".
    Also: Was hat die AFD in dem Laden zu suchen???
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#39 wiking77
  • 19.01.2016, 10:16h
  • Antwort auf #38 von David77
  • verzeihe mir, aber Deine Argumentation finde ich etwas schief geraten.

    Gesetze gelten ja grundsätzlich für alle, für die Guten und die vermeintlich Bösen.

    Jetzt wird das Eigentumsrecht im Grundgesetz bemüht und das AGG ist nachrangig; mag ja dogmatisch richtig sein. Aber ich denke als Laie kann man nicht so einfach Rosinenpickerei betreiben; das AGG ist ja vermutlich nicht grundgesetzwidrig. Und will er dort eine AFD-Veranstalung machen oder kommt er als Privatperson?

    Also entweder hat der schwule AFDler Zutritt zum Zentrum, dann ist es auch o.K. wenn der homophobe Zuckerbäcker den beiden Kerlen die Hochzeitstorte bäckt.

    Oder er hat keinen Zutritt, dann kann man den schwulenfeindlichen Konditor auch nicht zwingen die Torte herzustellen.

    Mehr Sachlichkeit und weniger Emotion täte der Sache auf beiden Seiten ganz gut.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#40 TheDadProfil
  • 19.01.2016, 21:28hHannover
  • Antwort auf #37 von wiking77
  • ""nun, genauso wie ich Verständnis für das Haurecht des Zentrumbetreibers habe, so finde ich um gekehrt, dass ein homophober Bäcker nicht gezwungen werden soll eine "schwule" Hochzeitstorte zu backen.""..

    Wie oft denn noch ?
    Du WILLST nicht verstehen !

    Der homophobe Bäcker WÄRE im Recht, wenn er den Kunden des Ladens verweist..
    Das WÄRE dann Hausrecht..
    Ob er dann mit der Begründung durchkäme, ist eine andere Frage..

    Hier kommt aber noch der Umstand zum Tragen :
    Der Mann war im Zentrum..
    Und hat dann außerhalb des Zentrums erzählt, wie Scheiße er doch das Zentrum findet..

    Ganz so, als wenn man den Bäcker zwingen würde einen Kuchen zu backen, nur damit man erzählen kann, wie schlecht der schmeckt..

    Die Betreiber des Zentrums HABEN den Mann des Hauses verwiesen..
    Dagegen könnte der klagen..
    Oder öffentlich rumheulen..
    Letzteres hat er sich als Möglichkeit ausgesucht..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »

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