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Kommentare zu:
Studie: Jeder fünfte Deutsche möchte keine schwulen Kita-Betreuer


#1 Danny387Profil
  • 20.01.2016, 11:59hMannheim
  • Interessante Statistik. Die 17,9% sind natürlich 17,9% zu viel. Aber wenn man an das Geplärr der Homophoben in den letzten Jahren denkt ("Demo für alle", "Keine Frühsexualisierung!" usw.), finde ich die Zahl erstaunlich niedrig. Lasst uns hoffen und weiterhin dafür kämpfen, dass die Homophoben auch weiterhin möglichst wenig Einfluss in der Gesellschaft haben!!
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#2 KatholibanWatchAnonym
  • 20.01.2016, 13:44h
  • "Auf der anderen Seite sagt jeder fünfte Deutsche, er oder sie würde sich lieber einen anderen Kita-Betreuer wünschen, sollte das eigene Kind von einem schwulen Mann betreut werden "

    Ich wette, noch viel mehr Betreuer wünschen sich andere zu betreuende Kinder als die solcher Eltern.
    Dann betreut eure Kinder doch gefälligst alleine. Und hört endlich auf gefälligst rumzujammern, Homosexuelle wären entweder hedonistisch, weil sie keine Kinder erziehen würden, oder wären eine Gefahr für "Eheundfamilie", wenn sie ebenfalls heiraten möchten.
    Verlogenes Pack mit verlogener Doppelmoral.
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#3 NicoAnonym
  • 20.01.2016, 13:58h

  • Wenn Kirchen und manche Parteien beim Thema Gleichstellung im Adoptionsrecht immer mit Kindeswohl argumentieren, fallen eben manche Leute darauf rein und denken, da bestünde eine Gefahr für Kinder.

    Letztlich zeigt das nur, wie wichtig mehr Aufklärung und Bildung ist. Vor allem in den Schulen. Aber auch die Medien sind gefragt, gegen Bigotterie und Vorurteile anzukämpfen.
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#4 Carsten ACAnonym
  • 20.01.2016, 15:28h
  • Interessant wäre ja auch mal die Gegenprobe:
    wieviele Deutsche wollen keine Homohasser als Kita-Betreuer?

    Oder wieviele wollen keine religiös-fanatisierten Kita-Betreuer, die die Kinder mit ihrer hasserfüllten Weltanschauung indoktrinieren?
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#5 SebiAnonym
  • 20.01.2016, 16:17h
  • >> Studie: Jeder fünfte Deutsche möchte keine schwulen Kita-Betreuer

    Und wieviele von diesen 20% haben überhaupt Kinder?

    Von den angeblich "besorgten Eltern" sind ja auch nur die wenigsten tatsächlich Eltern.
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#6 YannickAnonym
  • 20.01.2016, 16:24h
  • Wenn 20% keine schwulen Kita-Betrauer wollen, heißt das im Umkehrschluss, dass 80% kein Problem damit haben.

    Ist doch eigentlich ein super Wert: bei welchem Thema gibt es schon 80% Zustimmung?

    Die Parteien wären froh, wenn ihre Maßnahmen so hohe Zustimmungswerte hätten...
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#7 SonderbarAnonym
  • 20.01.2016, 17:09h
  • Wenn dort Nazis diskutieren würden, wie man Migranten am besten bekämpfen kann, würde Fritz Kuhn dann auch sagen, dass man da leider nichts gegen tun könne und diese Meinung aushalten müsse?!

    Hass und Hetze sind keine Meinung!
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#8 daVinci6667
  • 20.01.2016, 17:28h

  • Wie viele dieser 17,9 % verstehen den Unterschied nicht zwischen Homosexualität und Pädophilie? Ich denke eine ganze Menge von ihnen! Das Unwissen gerade bei Besorgten und Religiösen ist oftmals erschreckend.

    Viel mehr Sorgen machen mir diejenigen die den Unterschied sehr wohl verstehen und TROTZDEM gegen Schwule und Lesben an Kitas und Schulen sind.
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#9 ursus
  • 20.01.2016, 17:51h
  • Antwort auf #4 von Carsten AC
  • das sind ausgezeichnete fragen.

    ein schönes beispiel dafür, dass studien nicht einfach nur "wahrheiten" ans licht bringen, sondern selbstverständlich schon durch die auswahl der fragestellungen wahrheiten filtern.

    aufgesplittet wurde hier ja, wenn ich es richtig sehe, nur nach männern und frauen, (alten und neuen) bundesländern und vorhandenem oder (angeblich) fehlendem migrationshintergrund.

    warum wird der migrationshintergrund hier wieder einmal als ein vermeintlich an sich schon aussagekräftiger faktor vorausgesetzt? ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser faktor sich auf eine sinnvollere weise konkretisiert hätte, hätte man gleichzeitig andere filter quer dazu gelegt, z.b. weltanschauliche haltung, bildungshintergrund, finanzstatus usw.

    ich habe ja grundsätzlich gar nichts dagegen, dass man auch den migrationshintergrund bei solchen statistiken abfragt. aber man muss doch aufpassen, dass man dabei nicht diesen faktor zu einer unabhängigen ursache erklärt, obwohl möglicherweise ganz andere faktoren entscheiden, die sich hiermit lediglich statistisch überlagern und bei (angeblich) nicht-migrierten deutschen genau die selbe rolle spielen wie bei migrant_innen, wenn man nur die wirklich vergleichbaren sozialen untergruppen miteinander vergleicht.
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#10 J-eyeAnonym
  • 20.01.2016, 18:59h

  • Mich würde in diesem Zusammenhang auch mal interessieren, wie viele der Befragten generell etwas gegen männliche Betreuer haben. Sicher, es gibt zu viele die Homosexualität mit Pädophilie in Zusammenhang stellen, aber auch allgemein gegen Männer gibt es da ein gewisses Misstrauen, die meisten Erzieher/Betreuer in Kitas dürften also Frauen sein.
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#11 und auchAnonym
#12 Homonklin44Profil
  • 20.01.2016, 22:18hTauroa Point
  • Neben der Wahrscheinlichkeit, dass viele der GegnerInnen wohl diese verglaubte Idee vom konstruierten Zusammenhang haben dürften, den die Homophoben zwischen Homosexualität und Päderastie/Pädophilie herstellen, stört mich an solchen Studien eigentlich nur die geringe Teilnehmerzahl. Davon lässt sich leider nur 'statistisch' etwas übertragen, aber keine reale Verteilung erheben.

    Sowas müsste man mal als Bürger- oder Haushalts-Umfrage erheben, sodass wenigstens pro Bundesland mehrere Hunderttausend Antworten vorliegen

    Dieselbe Erhebung in einem Gebiet, in dem hauptsächlich Beverfoerde's, Kuby's und Kelle's Geisteskinder leben, und man hat ganz andere Ergebnisse.

    Sonst möchte ich mich auch gern darüber freuen, dass hier nicht so viele dieser Sorte zuden Befragten gehörten.
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#13 miepmiep
  • 21.01.2016, 00:31h
  • Antwort auf #9 von ursus

  • Vollkommen richtig: Drittvariablenkontrolle! Besser mal einen kompletten Forschungsbericht sichten... und nach multivariaten Kausalanalysen suchen.
    Ich hoffe mal, dass auch Konfession (ev/rk/muslim) genau durchleuchtet wurde...
    Spannende Studie jedenfalls.
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#14 paren1957Ehemaliges Profil
  • 21.01.2016, 06:59h
  • Kann ich der Storchenfrau von der AfD nur dringend empfehlen, Berufsverbote für Schwule und Lesben in Betreuungseinrichtungen für Kinder in den Forderungskatalog ihres Flyers aufzunehmen. Die 17,9 Prozent dürften ja exakt ihr Klientel und ihre Wählergruppe sein. Die liegen immerhin noch über den Umfragewerten ihrer Partei und versprechen Luft nach oben.

    Schließlich darf man Kleinkinder nicht ungeschützt Triebtätern ausliefern. Nicht anderes sind Schwule ja offensichtlich für die im Verdrehen von Tatsachen geübte Adelige. Stelle sich einer nur vor, die Zukunft Deutschlands würde von solchen Betreuern einfach umgepolt. Ein Graus. Nachher werden daraus alles kleine Störche.
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#15 saltgay_nlProfil
  • 21.01.2016, 10:56hZutphen
  • Diese Studie ist in der Tat nicht aussagekräftig. Das ist bedauerlich, aber ich könnte mir vorstellen, dass für eine breiter ausgelegte Befragung die finanziellen Mittel nicht ausreichten. Wie schon angeprochen haben die Befragten ja verschiedene Motive, die ihren Antworten zugrunde liegen.

    Es gibt Betroffene, die Kinder in Betreuung haben, bei denen mit Sicherheit wenig Toleranz vorhanden ist, obwohl sie gegen die homosexuelle Orientierung nichts einzuwenden haben. Der Bereich Kinder- und Jugendpflege ist für dort arbeitende Männer vergiftet. Das kommt durch die im Moment nicht sonderlich aktuelle Missbrauchskampagne. Es gibt andere Themen aus denen sich Kapital schlagen lässt.

    Das ist wörtlich zu nehmen. Denn derzeit ist die Betreuung von Flüchtlingskindern vordringlicher und verspricht mehr Arbeitsplätze für ErzieherSternInnen und SozialpädagogSternInnen als die Kinderschutzvereine jemals bieten konnten. Gleichzeitig ist die Feminismusdebatte leiser geworden und die Tatsache, dass alle Männer Schweine sind, steht im Raum wird aber nicht mehr zu jedem Anlass hervorgekramt.

    Sehr interessant wäre es jedoch, wenn man die Betroffenen direkt mit dieser Frage konfrontieren würde: "Sind Sie damit einverstanden, dass Ihr Kind von einem Homosexuellen erzogen und unterrichtet wird, und z.B. auch Ausflüge und Klassenreisen mit ihm unternimmt?" Ich bin davon überzeugt, dass es mehr als 18% wären, die das verneinen würden.

    Deshalb bleibt die gleichgeschlchtliche Orientierung von Erziehern und Pädagogen ein Tabuthema um keine schlafenden "Hunde und Storchinnen" aufzuwecken. Doch das berührt bereits die Wurzeln der deutschen Pädagogik und da hat sich seit Kaisers Zeiten nur wenig geändert.
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