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Der Münchner CSD fordert Respekt – für LGBT ebenso wie für Flüchtlinge (Bild: Erwin Harbeck/CSD München)

Das Motto für den Münchner CSD in diesem Sommer lautet: "Vielfalt verdient Respekt. Grenzenlos!" Darauf hat sich der Münchner Szenestammtisch, das Gremium sämtlicher queerer Vereine und Gruppen der Stadt, im Januar verständigt.

Schon im vergangenen Jahr hatte sich der Szenestammtisch dafür ausgesprochen, den CSD 2016 dem Schwerpunktthema "Respekt" zu widmen. "Respektlosigkeit wird wieder gesellschaftsfähig. Rechtspopulistische Parteien und Bewegungen hetzen gegen Flüchtlinge und Ausländer, gegen Lesben, Schwule und Transgender", erklärte Thomas Niederbühl, politischer CSD-Sprecher und Rosa-Liste-Stadtrat am Freitag in einer Pressemitteilung. Verbale Hassattacken in Medien und sozialen Netzwerken, aber auch reale Gewalt und fremdenfeindliche Übergriffe nähmen wieder zu. Die Gesellschaft radikalisiere sich. "Dagegen wollen wir eine bunte, vielfältige Gesellschaft, in der Lesben, Schwule und Transgender auch als Flüchtlinge und Migrant*innen akzeptiert und gleichberechtigt leben können. Deshalb brauchen wir einen respektvollen Umgang mit anderen Lebensformen und fremden Kulturen."

"Grundvoraussetzung für Gleichberechtigung und Akzeptanz ist ein respektvolles Miteinander, auch in unserer eigenen Szene", ergänzte CSD-Pressesprecherin Rita Braaz. "Auch wir wollen LGBT-Flüchtlinge in München willkommen heißen, ihnen die Teilhabe an unserer Community ermöglichen und eine neue Heimat bieten. Wir wollen im Kleinen in unserer Szene so respektvoll, diskriminierungsfrei und solidarisch miteinander leben, wie wir es von der Gesellschaft als Ganzes fordern."

Der Nürnberger Christopher Street Day wird sich dem Münchner Motto in diesem Jahr anschließen. Beide Veranstalter wünschen sich, dass das gemeinsame Thema so noch ein Mehr an Aufmerksamkeit erfährt.

Die Münchner CSD-Prideweek findet in diesem Jahr vom 2. bis 10. Juli statt, Höhepunkt ist die Politparade am 9. Juli. Der CSD Nürnberg folgt am 9. August. (cw/pm)

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#1 LoreleyTVAnonym
  • 22.01.2016, 22:43h
  • meine Herren "Damen",Euch würde ich empfehlen, in der gleichen Aufmachung wie auf dem Foto einen Spaziergang durch die Münchener Fußgängerzone zu unternehmen. Dann werdet Ihr feststellen,,wer und wie Euch Respekt geboten wird. Der CSD Umzug wird von der Polizei und einem privaten Sicherheitsdienst geschützt,für den größten Teil der Zuschauer ist die CSD Parade eine Zirkusveranstaltung.
    Es gibt fremdenfeindliche Übergriffe, es gibt Übergriffe von Zuwanderer auch gegenüber von Schwulen.Beide Gruppen müssen für ihre Übergriffe bestraft werden und man muss sie öffentlich machen.
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#2 andreMucAnonym
  • 23.01.2016, 10:15h
  • Antwort auf #1 von LoreleyTV
  • Ach die Münchner sehen das sicher lustig. Zumal weit weg, von einer politischen Botschaft. Ein paar Hasser gibts überall. In dem Aufzug durch eine Flüchtlingsunterkunft, in der Hand, als Krönung, das "Neue Deutschland", das wär schon mal interessanter.
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#3 SubitoAnonym
  • 23.01.2016, 13:25h
  • Antwort auf #1 von LoreleyTV

  • ...und bei Pegida und der AfD würden natürlich alle jubeln, weil Respekt und Toleranz ja gerade die deutschen Grundwerte sind, die es zu verteidigen gilt gegen die bösen Flüchtlinge,die es nie lernen werden... Schalt mal dein Hirn an!
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