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- 25. Januar 2016, 11:17h 1 Min.

Der Stuttgarter CSD wird in der letzten Juli-Woche stattfinden (Bild: CSD Stuttgart)
Der Stuttgarter CSD wird in diesem Jahr unter dem Motto "Operation Sichtbarkeit" für gleiche Rechte werben. Das hat der Trägerverein, der in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag feiert, am Samstag bekannt gegeben.
Der Kampf um Respekt, Gleichberechtigung und Teilhabe habe sich zuletzt zu einer komplizierten Kraftanstrengung entwickelt, so die Veranstalter. "Scheinbar blanker Populismus" und "das bewusste Schüren von Ängsten", ein "Bauchgefühl-betontes Nein zur Öffnung der Ehe" und viele weitere Fragen bedürften vermeintlich komplizierter Antworten, zu einer Zeit, in der man das nicht mehr für möglich gehalten habe.
Mit dem neuen Motto setze man auf ein "beherztes Antworten", erklärte Christoph Michl, der Geschäftsführer des CSD-Vereins: "Klar in Worten und Taten, dialogorientiert und ausdauernd" wolle man "für die selbstverständliche Sichtbarkeit und Akzeptanz von Vielfalt" eintreten. Die Community sei hier gemeinschaftlich gefragt, Stärke und Vielfalt zu zeigen.
Als eine der Aktionen planen die CSD-Organisatoren, im Frühjahr eine "möglichst vielfältige Menschenmenge zu fotografieren" und dem Querschnitt der Community viele sichtbare Gesichter zu verleihen.
Der Stuttgarter CSD findet vom 22. bis 31. Juli in der baden-württembergischen Landeshauptstadt statt. Die CSD-Politparade wird am 30. Juli zum mittlerweile 20. Mal durch Stuttgarts Innenstadt ziehen. (pm/dk)
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Natürlich gibt es (leider) auch Situationen, wo man vorsichtiger sein sollte. Aber ansonsten gilt: wir sind so viele - wenn viel mehr von uns sich offen zeigen, sehen die anderen, wie viele wir sind und wie vielfältig wir sind.
Sichtbarkeit steigert auch Akzeptanz.