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Einzelkommentar zu:
Saudi-Arabien: "Verheiratete Schwule" verhaftet


#34 Cygnus2015Profil
  • 31.01.2016, 21:21hNähe Stuttgart
  • Antwort auf #33 von TheDad
  • Der Vergleich mit Fisch am Freitag hat zwar auch religiöse Hintergründe. Allerdings ist der Vergleich nicht ganz passend. Dass auch einem Tag ein Fischgericht im Angebot ist, ist nicht besonders bahnbrechend. Und wenn einige aus religiösen Gründen gerne speziell am Freitag Fisch essen, dürfte es den anderen gleich sein, ob sie am Montag, Dienstag oder sonst einem Tag Fisch im Angebot haben. Aber wenn eben bestimmte Gerichte gar nicht mehr erst angeboten werden, wie zum Beispiel Schweinefleisch, dann ist das eher auf Kosten der anderen.

    Dass auch Schülerinnen das Kopftuch verboten wurde, ist mir eher neu, da den Schülern weniger vorgeschrieben werden kann, wie sie sich kleiden. Das Kopftuch bei Lehrerinnen und das Kruzifix in Schulräumen sind ja mittlerweile verfassungsrechtlich geklärt: Das Kopftuch darf nicht pauschal verboten werden, und Kreuze müssen auf Verlangen der Eltern abgehängt werden. Bei Lehrerinnen war das Kopftuchverbot insofern nicht abwegig, da man eine Lehrperson durchaus zu weltanschauungsneutralem Auftreten auffordern kann. Sprich, weder einen Aufkleber für oder gegen Atomkraft, wenn das Auto auf dem Lehrerparkplatz steht, kein Anstecker für oder gegen Stuttgart 21 im Unterricht, keine religiösen Symbole, keine Parteiwerbung im Unterricht...

    Wobei das Kopftuchverbot vor dem Hintergrund gekippt wurde, dass Nonnen im Habit unterrichten dürfen uns mit dem Kopftuchverbot somit eine Ungleichbehandlung besteht.
    Im laizistischen Frankreich gibt es ja für einige Bereiche des öffentlichen Dienstes sowohl ein Verbot des Kopftuchs als auch des Habits als auch der Kippa.
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