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Einzelkommentar zu:
Madrider Metro verschenkt Jahreskarten an Transsexuelle


#7 ursus
  • 29.01.2016, 14:40h
  • ich glaube kaum, dass irgendein*e cis-sexuelle*r gern die probleme hätte, mit denen viele transsexuelle und transgender jeden tag ringen müssen. die soziale exklusion, die den anlass dieser aktion bildet, ist teils dermaßen schwerwiegend, dass mir die moralische empörung nach dem motto "jetzt werden cis-menschen diskriminiert!" maßlos und gedankenlos erscheint.

    es soll eine geste sein, die dieser sozialen exklusion ein wenig entgegenwirkt. kann man das ernsthaft als "diskriminierung" der nicht-exkludierten kritisieren? reichte nicht ein wenig empathie, um zu sagen, das ist eine freundliche geste, die ich denen gern gönne? nein, ausgerechnet die privilegierten müssen sich sofort als opfer gerieren. ich finde das peinlich.

    vielleicht wäre die aktion aber besser zu vermitteln gewesen, hätte man gleichzeitig auch andere gruppen einbezogen, die ebenfalls von sozialer exklusion oder mobilitätsproblemen betroffen sind. das hätte vielleicht den eigentlichen kern der sache eher verdeutlicht. allerdings wären in madrid (mit seiner überdurchschnittlich lebendigen trans-szene) z.b. obdachlose oder psychisch kranke möglicherweise weniger publicity-geeignet gewesen.

    die konkurrenzsituation, die du, stromboli, bemängelst, stößt auch mir unangenehm auf. das hätte man sicher anders regeln können.
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