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Kommentare zu:
Madrider Metro verschenkt Jahreskarten an Transsexuelle


#12 wiking77
  • 29.01.2016, 16:03h
  • Antwort auf #10 von userer
  • oh bitte ... Sie argumentieren an der Sache vorbei und zu dem höchst unsachlich. Aber es passt Ihnen vermutlich gut, da Sachargumente abhanden gekommen sind. Ihre Unterstellung, dass ein User irgendjemand "entsorgen" möchte, trägt zu Vergiftung des Diskussionsklimas bei, sie userer, betätigen sich, leider, als Zündler der höchst destruktiv einen Diskurs führen will. Es spricht nicht für Sie!
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#13 wiking77
  • 29.01.2016, 16:20h
  • Antwort auf #8 von userer
  • "Ungleichbehandlung der Nicht-Berücksichtigten zu beklagen, scheint mir etwas wirr zu sein."

    das ist gar nicht so wirr, wie sie es durch Ihren Beitrag glauben machen wollen. Man kann nicht die Erfüllung einer Vorschrift, eines Geseztes usw. insbesondere was Gleichbehandlung angeht, bis auf das letzte Jota einfordern und dann eben diese Normen beugen, wenn es in den ideologischen Kram passt.

    Und der Vergleich mit Schwerbehindert hinkt. Denn die Beschenkten gehören ja nicht einer Personengruppe mit körperlichen oder geistigen Handicaps an, oder wollen sie die Transen auf eine Stufe mit Schwerbehinderte stellen? Das kann ich von Ihnen gar nicht glauben.
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#14 Patroklos
#15 ursus
  • 29.01.2016, 16:46h
  • Antwort auf #13 von wiking77
  • >"die Beschenkten gehören ja nicht einer Personengruppe mit körperlichen oder geistigen Handicaps an"

    es geht um soziale exklusion. das ist nicht das selbe wie eine behinderung, aber auf einem bestimmten level doch vergleichbar.

    das problem scheint darin zu bestehen, dass cissexuelle menschen sich weder vorstellen können noch wollen, wie massiv dieses problem für viele (nicht alle) transsexuellen ist. reines unverständnis ist allerdings immer noch etwas anderes als aggressive abwehr. dem gekreische um die angebliche diskriminierung von cissexuelllen scheint mir ein deutlicher anteil von aggressiver ignoranz innezuwohnen. nichtwissenwollen, verdrängen und relativieren.

    man stelle sich vor, da wären tickets an eine handvoll senioren, alleinerziehende oder gehbehinderte verschenkt worden. ist es wahrscheinlich, dass junge, zwei-elternfamilien oder nichtbehinderte "diskriminierung!" geschrien hätten? ich kann mir das nicht vorstellen. man hätte gesagt: nette aktion, und das wär's gewesen.

    hier steckt etwas anderes dahinter.
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#16 thysonrexProfil
  • 29.01.2016, 17:32h Köln

  • Wer bei dieser Mini-Symbol-Aktion jetzt eine Welle im Netz macht muss sich auch fragen, ob man nicht auch günstigere Tarife und Freikarten für Sozialhilfeempfänger, behindere, Rentner, Kinder etc. abschaffen sollte. Ne? Dann lasst euer gleiches Recht für alle stecken, und lasst die Metro das Gewinnspiel um ein paar Dutzend Freikarten unkommentiert.
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#17 thysonrexProfil
  • 29.01.2016, 17:50h Köln

  • Das ganze bewegt sich auf dem Level einer Promo oder eines Gewinnspiels. Marketing mir Saucial Cause. Es wird niemand diskriminiert, wenn eine Firma die Teilname an einer Promo an Bedingungen knüpft. Zum. Beispiel die Verlosung von Freikarten an Blut- oder Knochenmarksspender. Oder 30 Freikarten als Sponsoren-Preis für die Tombola beim Transenball oder die Weihnachtsfeier der freiwilligen Feuerwehen. Alles Dinge, von denen man auch aufgrund Körperlicher Merkmale ausgeschlossen sein kann.
    Im Endeffekt hat die Bahn einer gemeinnützigen Organisation ein paar Karten zum verlosen geschenkt.
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#18 userer
#19 Fink AdmirerAnonym
#20 TheDadProfil
  • 29.01.2016, 20:39hHannover
  • Antwort auf #13 von wiking77
  • ""Man kann nicht die Erfüllung einer Vorschrift, eines Geseztes usw. insbesondere was Gleichbehandlung angeht, bis auf das letzte Jota einfordern und dann eben diese Normen beugen, wenn es in den ideologischen Kram passt.""..

    Wer fordert das ?
    Wenn der Madrider Verkehrsbetrieb beschließt eine Gruppe von Menschen mit "Freikarten" zu beschenken, hat das nichts mit der Einhaltung oder Erfüllung von Vorschriften zu tun..

    Und es ist auch kein "ideologischer Kram"..

    ""Und der Vergleich mit Schwerbehindert hinkt.""..

    Eigentlich nicht..
    Denn auch bei uns erhalten Schwerbeschädigte Vergünstigungen..
    Diese können dann für nur 70,-- Euro im Jahr in der 2.Klasse durchs ganze Land fahren, jeden Bus und jede Straßenbahn nutzen, so oft und so lange sie wollen..
    Da ist so eine Jahreskarte für Madrid nicht unbedingt besser..

    ""Denn die Beschenkten gehören ja nicht einer Personengruppe mit körperlichen oder geistigen Handicaps an,""..

    Im falschem Körper zu stecken ist also KEIN "körperliches Handicap" ?
    Die dadurch schwer belastete oder angeknackste Psyche ist also KEIN geistiges Handicap ?

    Du hast ja keine Ahnung was hier alles als Handicap gerechnet wird..
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