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Kommentare zu:
Madrider Metro verschenkt Jahreskarten an Transsexuelle


#21 gatopardo
  • 29.01.2016, 22:13h
  • Bürgermeisterin Manuela Carmena, eine Menschenrechtsaktivistin, die aus einem neuen linken Bündnis hervorgegangen ist, wird in allen ihren Entscheidungen von etablierten Parteien grundsätzlich abgelehnt oder lächerlich gemacht. Da spielt es keine Rolle, welche diskriminierte Gruppe sie im Augenblick bevorteilt. Cristina Cifuentes, zuständige konservativ-gemässigte Präsidentin der "Comunidad de Madrid" (Provinz), steht in Konkurrenz zu ihrer progressiven Kollegin im Rathaus der Hauptstadt und beide versuchen zu punkten, wo es geht. Da sollte man eventuelle Fehlentscheidungen lockerer sehen.
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#22 Petrillo
#23 Miguel53deProfil
#24 Homonklin44Profil
  • 30.01.2016, 00:31hTauroa Point
  • Okay, wenn in der Disse das nächste Mal 'Ladies Night' ist, und ich wegen der Motorradkombi und dem Gandalph-Bart nicht für umme reinkomme, fühle ich mich einfach auch mal so richtig diskriminiert. Aber sowas von!

    Scheint Mode zu werden, dieses Diskriminierten-Diskriminierungs-Bashing. Fühlen sich Erwachsene auch diskriminiert, wenn Kinder beim Bahn- oder Bobbycar-Fahren Vergünstigungen bekommen? Sollen sich 2-Meter-Männer diskriminiert vorkommen, weil Klamotten in ihren Größen teurer sind als für die Hobbit-Größen? Über 100-Jährige, weil Babies gratis Honig auf den Schnuller bekommen, und sie nur abgerundete Schnäbel an die Schnabeltassen?

    Menschen!

    *Koppschüddel*
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#25 Miguel53deProfil
  • 30.01.2016, 00:48hOttawa
  • Ist schon erstaunlich. Da beschliesst eine Politikerin, ein Zeichen zu setzen. Dazu waehlt sie ganz bewusst eine Gruppe aus, die erheblich unter Diskriminierung zu leiden hat. Noch dazu eine winzig kleinen Minderheit in der Minderheit. Das Beispiel einer Transsexuellen, die taetlich angegriffen und schwer verletzt wurde, spricht ja Baende.

    Und schon schaeumt die Mehrheit. Diejenigen also, die selbst nicht nur nicht unter Diskriminierung leiden muessen, sondern selbst diskriminieren. Und jetzt weint der Mob und fuehlt sich benachteilgt.

    Das ist die typische Reaktion heutiger Menschen, die voller Neid, Habgier und frei von jeder Empathy denken und handeln. Das sind genau diejenigen, aus denen sich die "Wutbuerger" von AfD und Pegida rekrutieren.

    Was aber noch schlimmer ist. Hier, unter Menschen, die doch wissen sollten, was Diskriminierung bedeutet. Die ebenso wissen sollten, wie wichtig auch kleinste Zeichen gegen Diskriminierung sind. Ausgerechnet hier schimmert der selbe Neid, das selbe Unverstaendnis durch. Oder wird sogar offen ausgesprochen.

    Dieser schleimige Wurm ueberrascht mich dabei nicht. Auch der wiking nicht. Wobei ich bei diesem mehr und mehr den Eindruck gewinne, er gehoert ebenfalls zu diesen Auftragsschreibern aus der gewissen Ecke. Und spielt dabei ein gewisses Spiel.

    Die sind nicht ernst zu nehmen.

    Aber bei den Anderen? Ich verstehe diese Diskussion echt nicht. Natuerlich kann man auch anderen benachteiligten Gruppen Tickets schenken. Natuerlich kann man dies oder das. Doch die Botschaft zur Transsexualitaet ist doch etwas Positives. Das muss man doch nicht ausgerechnet zwischen anderen Diskriminierten tot diskutieren und zerreden.
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#26 giliatt 2Anonym
  • 30.01.2016, 02:28h
  • Gute Geste. Nett gemeint. Aber 38 verschenkte Jahreskarten werden als popeliger Werbegag angesehen, wie die Reaktion der Bevölkerung zeigt. Exakt 38? Nicht 49 oder 99 oder 111? Welchem Werbefuzzi ist dies ins Gehirn geschlichen?.
    Man muss nun fragen, ob Transsexuelle generell wirklich "bedürftig" sind und ob sie sich wegen der generösen Zuwendung an Bedürftige nicht doppelt diskriminiert fühlen.

    Bedürftige sind p.e. Obdachlose.
    Disktiminierte sind u.a. Schwule, Zigeuner.

    Die 38 Gratis-Jahreskarten wiegen nicht auf, was Schwarzfahrer sich an Transportleistungen erschleichen (Leistungserschleichung ist der rechtliche Begriff), um von A nach B zu kommen, weil sie das nötige Geld nicht haben.
    Hätte METRO Arbeitslosen 10% Rabatt eingeräumt, wäre es okay. So aber führt es zu weiteren Anfeindungen gegen Transsexuelle.
    Eine dumme Idee!
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#27 hugo1970Ehemaliges Profil
#28 Patroklos
#29 LaurentEhemaliges Profil
#30 stromboliProfil
  • 30.01.2016, 12:52hberlin
  • Antwort auf #28 von Patroklos
  • ach schatzerl, die dame steht gerade in ihrem wohnkreis in der warteschlange für waffenkäufer, um gemeinsam mit ihren parteikollegen und der zu gründenden frauenbrigarde ( storch -petry BdK/innen) an deutschen grenzen auf kommende flüchtlinge schießen zu dürfen.. die hat keine zeit also , so banale aufgaben zu erfüllen.. warum übernimst nicht du an ihrer stelle diese aufgabe.. geübt/eingefärbt im afd-denkmodus bist du offenkundig.
    Also entlaste deine ziehmutter...
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