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Kommentare zu:
Bischof: "Wir sind keine homosexuelle Bande, die in Frauenkleidern herumläuft"


#1 GeorgGAnonym
  • 30.01.2016, 18:13h
  • Hat Krzystof den Schwulen in der Kirche jetzt einen guten oder einen schlechten Dienst erwiesen? Die homophoben Homosexuellen im Vatikan verhalten sich wie Ratten. Wenn sie in die Ecke gedrängt werden, greifen sie an und beißen um sich.
    Bischof Jascke ist einer der wenigen Bischöfe, die in dieser Frage immer glaubhaft geblieben sind.
    Die Aussage von Krzystof , die katholische Kirche brauche ein riesengroßes Coming Out, ist natürlich Quatsch. Für viele schwule Katholiken ist die Kirche ein Ort der Geborgenheit, die sie nicht mit einem schrillen schwulen Leben tauschen möchten.
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#2 Guy FawkesAnonym
  • 30.01.2016, 18:13h
  • Bevor hier wieder ohne Ende geschimpft wird, bessere Lösung: Lacht solche Typen in Zukunft aus!
    Dies ist viel effektiver als zu schimpfen. Entzieht solchen Leuten durch Lachen euren "Gehorsam"!

    WIDERSTAND ist Pflicht!
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#3 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 30.01.2016, 18:34h
  • Jeden Tag müßten die TV-Sender kritische Sendungen, die mindestens 30Min lang sein müßten, über die katholische sekte bringen. Ich hab bewußt "müßten" verwendet, weil mein Wunsch ein utopischer Traum ist und bleiben wird, den die clerikfasc...en sitzen in den TV-Gremien.
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#4 hugo1970Ehemaliges Profil
#5 Vater
  • 30.01.2016, 19:40h
  • Antwort auf #2 von Guy Fawkes
  • Auslachen...; das sollten wir vielleicht wirklich häufiger tun und dem Schimpfen oder Meckern vorziehen aber hauptsächlich, weil Lachen befreit, und weil man sich an all den Ärgernissen nur allzu schnell aufreibt, sich verbraucht, ohne wirklich etwas gewonnen zu haben.

    Lachen alleine reicht aber nicht, da sich die Kirchen, die Kubys und die Beverfoerdes dieser Welt auch weiterhin massiv in zahlreiche Tätigkeiten des Staates und damit auch die Privatleben der Menschen einmischen und diese andererseits gegeneinander aufhetzen.

    Von daher müssen wir diesem Treiben deshalb entspannt begegnen, um am Ende den längeren Atem zu haben.

    Angesichts der frühen Schwulen- und Lesbenbewegung habe ich schon vor vielen Jahren mit einem deutlich schnelleren Fortschritt in Sachen Gleichberechtigung gerechnet.
    Nicht eingeplant habe ich allerdings damals die Macht des Internets auf der Menschen.

    Dank Facebook & Co werden derartig viele Menschen mit auf das Spielraster gezogen die 'Demo für alle' und PEGIDA sind nur zwei besonders üble Manifestationen, dass der weitere Verlauf des 'Spiels' fast unvorhersehbar bleibt.
    Was jedoch zugunsten einer Verschlechterung für unsereins spricht, ist die Anfälligkeit, beim Auftreten von Verunsicherung oder bei Verlust des Überblickes, auf die Horrorprophezeiungen, die Unkenrufe, Warnungen und Versprechen von Seelenfängern und Volksverhetzern reinzufallen.

    Jede innerhalb sozialer Netzwerke gegründete und/oder geförderte brandheiße Bürgerbewegung für bzw. GEGEN irgendetwas, ist eben nicht nur eine Abbildung der herrschenden (!) Stimmung im Land, sondern eine weitere Strömung innerhalb eines gigantischen Meeres, welches für die Gesamtheit aller Menschen steht und welches eine riesige, unendlich träge und in seinen Strömungen und Bewegungen unvorhersehbare Masse ergibt.

    Dank des Internets der Menschheit 2.0 scheinen emanzipatorische Fortschritte aufgrund unzähliger Faktoren und Variablen völlig unvorhersehbar zu sein, da jeder Hans und Franz mitmischt. Alle nehmen interaktiv am 'großen Spiel' teil und jedes öffentliche Outing birgt das Potential, sofortige Bürgerbewegungen, Petitionen oder Krisen in Staat und Kirche auszulösen.

    Die einzige Konstante scheint darinnen zu bestehen, dass die Menschen bei Angst oder Unsicherheit zum Konservativen zu tendieren.
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#6 Guy FawkesAnonym
#7 Miguel53deProfil
  • 30.01.2016, 21:53hOttawa
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • Das stelle ich mir gerade vor, wie der Hamster im Kaefig. Ab und zu darf er mal raus. Ansonsten hat er Futter und Wasser frei. Und natuerlich das Laufrad, wann immer er moechte.

    Was mich nur erstaunt, warum sich auch manche Menschenin einer solchen Situation geborgen fuehlen. Und noch mehr erstaune ich, wenn dieser Mensch im Kaefig mit Laufrad alle anderen da draussen fuer "schrill" erklaert.

    Nun. Wenn man mit einem Finger auf jemanden zeigt, zeigen mindestens drei Finger auf einen selbst. Ist ja nicht neu.

    Was die Katholische Kirche, was die meisten Religionen brauchen, sind verschiedene Erkenntnisse. Zu allererst, dass Homosexualitaet nicht ausgewaehlt wird und deshalb natuerlich ist.

    Zum anderen wird es endlich Zeit, von diesem elenden "Ehe ist Fortpflanzung" weg zu kommen. Ehe ist Liebe. Und Liebe ist unabhaengig von Geschlechtern.

    Punkt.
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#8 AnthrazitProfil
  • 30.01.2016, 22:13hAlfter
  • Antwort auf #5 von Vater
  • "Dank des Internets der Menschheit 2.0 scheinen emanzipatorische Fortschritte aufgrund unzähliger Faktoren und Variablen völlig unvorhersehbar zu sein .."

    Das ist mir zu schwarzgemalt.

    Eigentlich würde ich das Netz eher als Hilfe für emanzipatorische Ansätze ansehen. Weil es halt dadurch leichter ist sich Information anzueignen, Gleichgesinnte zu finden, sich zu organisieren, Handeln zu koordinieren.

    Beispielsweise werden heute "Meinungen" und "Ansichten" die vor zwanzig Jahren am "Stammtisch" preisgegeben wurden bei facebook gepostet und sind erstens in Sekundenbruchteilen nachprüfbar und zweitens einer ziemlich öffentlichen kritischen Würdigung zugänglich.

    So gab es zB in letzter Zeit eine sehr hübsche Auseinandersetzung um ein junges Pärchen dessen eine Hälfte eine homophobe Äußerung bei fb gepostet hatte. Was dann für die jungen Herrschaften Konsequenzen hatte.

    www.queer.de/detail.php?article_id=24559

    Natürlich hätte in einer Welt ohne Netz kaum eine breitere Öffentlichkeit als Bühne für diese Aussagen bestanden - aber sie wären auch sicherlich niemals so klar sanktioniert worden - inklusive Signalwirkung.

    ".. da jeder Hans und Franz mitmischt."

    Ich fänd's auch ganz toll und es würde so viele Dinge so ungemein vereinfachen, nicht wahr, wenn zB bei Wahlen nur Menschen die genau meiner Meinung sind abstimmen dürften.
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#9 miepmiep
#10 Johannes45Anonym
  • 30.01.2016, 22:31h
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • @GeorgeG
    "Die Aussage von Krzystof , die katholische Kirche brauche ein riesengroßes Coming Out, ist natürlich Quatsch. "

    --> Natürlich braucht sie das; ein grosser Anteil der rk Priestter, Bischöfe und Kardinäle ist schwul. Und in der Vergangenheit in früheren Jahrhunderten haben diese schwulen Männer den Vatikan und die rk Kirche geprägt.

    Heute "läuft" dieses System aber nur noch in den Drittwelstaaten gut, wo es keine staatlichen Sozialsicherungssysteme gibt und homosexuelle Handlungen unter Strafe stehen. Dort in den Drittwelstaaten ist für schwule Männer das Priesteramt immer noch ein rettender Ort, wo sie sich vor dem gesellschaftliche, repressalen Druck verstecken können und gut leben, weil die katholische Kirche sie gut versorgt.

    In den westlichen Industriesstaaten Nordamerikas sowie Nord-West - und Südeuropas funktioniert dieses System aber zunehmend seit den 1960er nicht mehr, denn dort sind schwule Männer aufgrund einer sich liberalisierenden Gesellschaft und staatlicher Sicherungssysteme nicht darauf angewiesen, sich im rk Klerus ein Versteck zu suchen. Deswegen gibt es auch immer weniger Priester in den westlichen Industriesstaaten und immer mehr werden rk Priester aus Drittwelstaaten nach Deutschland, Belgien, Frankreich oder auch Österreich "eingeflogen" und überall in diesen westlichen Staaten entstehen Großgemeinden mit ehemals vier bis fünf selbständigen Kirchengemeinden, weil keine Priester mehr genügend vorhanden sind.

    NUR wenn der Vatikan und die rk Kirche endlich ein Coming Out hinlegen und das Zölibat aufgegeben wird, hat die rk Kirche im 21. Jahrhundert eine Chance.... der Vatikan muss auch Paare in den Priesterhäusern zulassen.
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#11 kuesschen11Profil
  • 30.01.2016, 23:36hFrankfurt
  • Die Sendung hat in den drei Beispielen gezeigt, wo das unfreiwillig verpflichtende Zölibat hinführt, nämlich in einen unermesslichen Leidensdruck der Beteiligten, der mit einer heuchlerischen Doppelmoral verbunden ist, um als Priester im Amt bleiben zu können.

    Es ist mehr als unnatürlich, die Sexualität des Menschen massiv zu unterdrücken und sich nach außen hin keusch zu geben. Einzelne Priester kommen damit überhaupt nicht klar und entgleiten dann in Missbrauchsfälle. Dieses Thema wurde im Nachtcafé allerdings nicht diskutiert.

    Ich glaube, wenn alle Priester, die das Keuschheitsgelübde abgegeben haben, sich morgen outen würden, ihre Sexualität gelebt zu haben, müsste der Klerus den größten Teil der Leute rausschmeißen und das Priestertum würde sich im null-komma-nix auflösen.

    Charamsa machte auf eine Revolution in der katholischen Kirche aufmerksam und dem Weihbischof Jaschke stand die Lüge im Gesicht geschrieben.
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#12 absurdAnonym
  • 31.01.2016, 02:33h
  • die kirche ist nichts anderes als eine sekte voller psychisch kranker religioten.

    allein die tatsache, dass in dieser sendung über jesus und gott gesprochen wird als sei deren existenz unzweifelhaft ist so krass.

    da sitzen erwachsene und labern über dinge, die genauso wahrscheinlich existieren wie die zahnfee. voll krank.

    man stelle sich vor jedes mal wenn sie gott erwähnen würden sie stattdessen fliegendes spaghettimonster sagen. daran würde man sehen wie albern und absurd diese diskussion ist.
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#13 Guy FawkesAnonym
#14 Miguel53deProfil
#15 hugo1970Ehemaliges Profil
#16 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 31.01.2016, 08:17h
  • Antwort auf #11 von kuesschen11
  • "Dieses Thema wurde im Nachtcafé allerdings nicht diskutiert."

    Tja, wenn die clerikfa....sten nicht auch in den TV-Gremien währen, dann würden uns die TV Leute noch mehr unangenehme Dinge präsentieren, was red ich da, überall in den Medien sind diese monstruösen religiösen Menschenfeinde drin.
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#17 TheDadProfil
  • 31.01.2016, 12:28hHannover
  • Antwort auf #10 von Johannes45
  • ""--> Natürlich braucht sie das; ein grosser Anteil der rk Priestter, Bischöfe und Kardinäle ist schwul. Und in der Vergangenheit in früheren Jahrhunderten haben diese schwulen Männer den Vatikan und die rk Kirche geprägt.""..

    Wann kommst du mal von den Märchen weg ?

    ""ein grosser Anteil der rk Priestter, Bischöfe und Kardinäle ist schwul""..

    Nöö..
    ALLE RKK Priester, Bischöfe und Kardinäle, ja selbst der Papst sind MÄNNER..

    Alles andere ist und bleibt eine Vermutung, basierend auf dem Vorurteil, man könne als Schwuler Mann nur Priester werden, um in einem Land zu "überleben"..

    Das ist und bleibt schlicht Unsinn..
    Selbst dann wenn es einmal Deine eigene "Berufswahl" mitbestimmt hat..
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#18 FredinbkkProfil
  • 31.01.2016, 13:14hBangkok
  • Bischof: "Wir sind ( k ) eine homosexuelle Bande, die in Frauenkleidern herumläuft"....

    und weiter Herr Bischof ,weiter ....

    mit einer grausamen Vergangenheit fuer die wir nicht zur Rechenschaft gezogen wurden,
    mit besten Kontakten zu Faschisten in der Vergangenheit,mit echtem Verstaendniss fuer unsre Paedo-Gruppe,mit einer nimmersatten ,machtgeilen ,sich ueberall einmischenden Elite im Vatikan...

    wir verarschen mit Erfolg immernoch einen Grossteil der Menschheit ,durch die Paradiesversprechung (ohne 72 Jungfrauen) mit Hosijana und Freibier...

    Wir haltens mit der Naechstenliebe ,solang es um einen Mitaberglaeubigen geht....

    Aber wir haben Sorgen fuer unser Geschaeftsmodelll ....verherrend ...

    die Dummheit nimmt ab -bisher ein "Muss" fuer unsere Organisation...

    Wir sehen schwarz .....und hoffen auf unsre "Brueder" in Afrika ....

    Was wir heute brauchen sind Taufbecken fuer Afrika .....deshalb erhoffen wir Eure Spenden.
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#19 ggcoloniaProfil
  • 31.01.2016, 16:21hKöln
  • ...eine sehr interessante, informative, offene und gut geführte Diskusionsrunde. Einziger Kritikpunkt: das ständige Lachen des Weihbischofs H.J. Jaschke an den unpassenden Stellen. Für mich ein Zeichen von Unsicherheit, d.h. Tatsachen überspielen und außerdem den Ernst mancher Aussagen des Themas nicht anzuerkennen. (Meine Meinung !!)
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#20 panzernashorn
#21 userer
  • 31.01.2016, 18:54h
  • Ich finde es unsäglich, dass eine Sendung, die durch Zwangsabgaben finanziert wird, die internen Probleme der schrillen Minderheit "Katholiken" lang und breit auswalzt.

    Es geht hier nur darum, dass zwei oder meherere Religionspsychopathen aufgrund selbst gemachter, eigenbestimmter Regeln aneinandergeraten. Solche Klubinterna müssen wirklich nicht der Allgemeinheit zugemutet werden.

    Man könnte meinen, der öffentlich-rechtliche SWR will explizit Figuren wie Jaschke eine Plattform bieten, auf der er seine skurrilen Fantasien à la "alle Homos tragen Kleider" proklamieren darf.
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#22 la_passanteAnonym
  • 31.01.2016, 19:23h
  • Hm, eigentlich ist genau das das Bild, das der Vatikan für mich schon immer abgegeben hat: eine Bande Schranktucken in häßlichen Fummeln... (Ich hab wohlgemerkt überhaupt nichts gegen Tucken und Fummel, aber dann docn bitte ohne Schrank und mit Geschmack.)
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#23 Patroklos
#26 herve64Ehemaliges Profil
  • 01.02.2016, 09:12h
  • "Wir sind keine homosexuelle Bande, die in Frauenkleidern herumläuft": Und wie nennt Ihr dann diese hinreißenden Fummel, in denen vom Papst bis zum einfachen Gemeindepfarrer jeder katholische Geistliche herum läuft?
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#28 Miguel53deProfil
  • 01.02.2016, 22:03hOttawa
  • Antwort auf #21 von userer
  • Ich stimme nicht ganz ueberein mit Dir. Insbesondere bei dieser Talkrunde. Natuerlich war sie nicht ausgewogen in dem Sinne, dass auch Atheisten, als nur ein Beispiel, vertreten waren. Sie war aber ausgeglichen in dem Sinne, dass da "Glaeubige" sassen, die sich ihre kritische Haltung bewahrt haben. Die - und dies vor allem - ihre ganz eigenen Erfahrungen mit dieser Kirche gemacht haben.

    Seien wir doch ehrlich. Ob wir das wollen oder nicht. Und obwohl sich immer mehr Mitglieder der beiden grossen Glaubensrichtungen abwenden. Der Einfluss ist nach wie vor da. Und viele Menschen sehen in den christlichen Kirchen noch immer DIE moralischen Instanzen. So unsinnig uns das auch erscheinen mag und so unsinnig das in der Tat ist.

    Gerade deshalb ist jeder kritische Christ, jeder kritische Begleiter einer Kirche um so wichtiger. Und um so besser gehoert zu werden. Darum hat mir diese Runde, diese Diskussion gut gefallen.

    Charamsa, das konnte man feststellen, verstand entweder die Fragen nicht (vielleicht nicht gut uebersetzt?). Oder er hatte bestimmte Absichten im Hinterkopf. Seine Statements waren dennoch sowohl brillant, wie auch voller menschlicher Waerme. Jeder brachte auf seine eigene Weise sehr viel Positives ein. Jeder war auf seine Weise beeindruckend fuer Zuschauer, die sehen und hoeren wollten. Die die Schwaechen dieser Katholischen Kirche nicht negieren wollen.

    Selbst der Bischof war das auf seine Weise. Denn selbst er hatte seine guten Momente, wie eben auch die, die so ein Gebilde wie die RKK in ihrer voelligen Nackheit, in ihrem Versagen, in ihrem Anspruch, in ihrer Verweigerung von pruefbaren Wahrheiten und und und geradezu beaengstigend belegten.

    Es gab da einen speziellen Moment, als diese Psychologin Jaschke ermahnte: "Dies ist keine Spassrunde." (Oder so aehnlich.) Da zeigte sich, wie schwach die Argumentationskette dieser "geistigen Fuehrer" in Wahrheit ist. So schwach, dass sie sich mit schalen Witzchen versuchen zu retten. Auch dieses Dauerlaecheln zeigte diese Schwaeche.

    Es ist nicht weiter nachgehakt worden, als Jaschke darauf beharrte, dass Homosexuelle nicht Priester werden sollten. Er hat zwar selbst noch mal nachgelegt, als er meinte, sie, die Prister, seien schon genug Maenner. Da muessten nicht auch noch die Schwulen verstaerkt vertreten sein. Das war einer dieser sehr schwachen Momente. Hier wurde deutlich, dass auch dieser so "liberale" Bischof diskriminiert, diskriminieren will. Und das nicht einmal bemerkt.

    Welchen wirklichen Grund gaebe es fuer seine Haltung? Da kann doch nur die Vorstellung dahinter stecken, dass Schwule besonders anfaellig fuer Suenden seien. Fuer Uebergriffe auf Kinder. Fuer sexuelle und damit charakterliche Schwaechen. Geradeso, als seien Hetero- oder Bi-Sexuelle Priester die besseren Maenner. Die staerkeren. Dabei kennt doch uch er die Wahrheit - und drueckt sie einfach weg.

    Damit spricht er genau die Sprache, die Charamsa u.a. anprangert. Diese Manie, dass Schwule nur an Sex denken. Heterosexuelle etc. aber nicht.

    Und noch etwas ist mir aufgefallen. Wieder einmal. Und ich denke, das kann dem Zuschauer ja auch nicht verborgen bleiben. Diese unverheirateten Kleriker tun sich nach wie vor schwer damit, Homosexualitaet (und die vielen Varianten) als etwas natuerliches anzuerkennen. Obwohl sich das doch bei allen Lebewesen offenbart. Und obwohl die Natur sogar Wesen - Menschen inklusive - schafft, die beide Gender-Merkmale mit sich tragen. (Das wird auch nach wie vor in keiner Diskussion mal angesprochen.)

    Aber ihre aufoktruierte "sexlose" Lebensweise, die erklaeren sie fuer natuerlich. Sie verschweigen damit die psychologischen Schaeden, die viele der Priester mit sich herumtragen. (Immerhin die Einsamkeit und der Alkoholismus wurde angesprochen.) Und sie verschweigen den wahren Grund fuer den Zoelibat, naemlich Geld und Vermoegen in der Kirche zu halten. Der Zoelibat ist einer der Gruende fuer den Reichtum der Kirche an Grund und Immobilien.

    Doch. Ich bin, anders als Du, der Meinung, diese Runde war eine gute. In vieler Hinsicht.
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#29 Homonklin44Profil
  • 02.02.2016, 01:53hTauroa Point
  • "Wir sind keine homosexuelle Bande, die in Frauenkleidern herumläuft"

    Da fällt mir 'Radagast der Braune' ein :

    'But yes, it is' und 'Some spawn of Ungoliant, or I'm not a wizzard'


    Mehr Pädophile zwar, als wirkliche Homosexuelle, aber aus den Untiefen von Mordor krabbeln die doch alle, wennst recht guckst.

    Thorin Oakenshield müsste da mal aufräumen.
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#30 userer
  • 02.02.2016, 10:48h
  • Antwort auf #28 von Miguel53de
  • Die christlichen "Kirchen" sind DIE moralische Instanz (für die Christen selbst)? Das Gegenteil ist der Fall. Aus allem, was sich recherchieren lässt, ergibt sich sehr eindeutig, dass viele "Gläubige" überhaupt nicht mehr die christlichen Kirchen als DIE moralische Instanz sehen. Gerade Katholen leben nach dem Motto "Rom ist weit", picken sich ein hier bisschen Beichte, dort etwas Erlösung, Leben nach dem Tod und Rechtfertigung für ihren dumpfen Schwulenhass aus dem Angebot, ohne selbst gemachte Regeln wie Kondomverbot und Verbot von vorehelichem Sex zu beachten. Unethischer geht es kaum.

    Unzweifelhaft ist der "Konflikt" eines Charamsa ein innerkirchlicher (durch Austritt leicht zu lösender) und darf m. E. keine gebührenfinazierte PR bekommen nach dem Motto "Schaut her, Katholiban wie Charamsa sind doch eigentlich ganz lieb und auch nur Opfer (ihrer selbst)." Das hat einen starken Zug von Heuchelei und Verlogenheit - was natürlich bestens zu den Akteuren passt.
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#31 sanscapote
  • 02.02.2016, 11:13h
  • Erst jetzt angesehen, aber das ist belanglos.

    Die Cathosekte hat nichts mehr zu bieten, nicht in sozialer, nicht in menschlicher Sicht. Sie ist nur noch fuer sich da, schmarotzt wo es nur geht, macht die Menschen und deren Beziehungen kaputt und zieht das, worauf es ihr nach dem zitierten Jesus ankommt - die Naechstenliebe - in den Dreck. Und masst sich an, das was Menschen bewegt zu kommentieren und zu massregeln. Ausserdem mischt sie sich in die Politik an.

    Da kann auch das Lachen des Herrn Jaschke nichts zu aendern. Wo es wirklich auf Aenderungen hinaus geht, geht Jaschke auch nicht mehr mit.

    Die ganze Sendung hat m.E. nichts gebracht. Ich nenne es: Thema verfehlt.

    Das wirkliche Thema der Cathosekte ist der durch den Zoelibat verursachte Missbrauch.

    Nicht das "Kreuz mit dem Sex" sondern "Verbrechen durch Sex" durch selbstgefallige Sextaeter, die die Kirche und der Staat schuetzen.
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#32 LarsAnonym
  • 02.02.2016, 14:24h
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • "Für viele schwule Katholiken ist die Kirche ein Ort der Geborgenheit, die sie nicht mit einem schrillen schwulen Leben tauschen möchten."

    Das ist doch ein homophobes Vorurteil - oder Kleingläubgkeit. Es gibt viele Nicht-Katholiken, die ein geborgenes, nicht-schrilles Leben im Kreis ihrer Familie und Freunde leben. Einfach mal die Augen auf machen und sich umschauen.
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#33 LarsAnonym
  • 02.02.2016, 14:44h
  • Ein offensichtliches Problem, ein offensichtlicher Widerspruch wurde leider in der interessanten Diskussion nicht angesprochen. Auf der einen Seite ist Herr Jaschke dagegen, dass Homosexuelle Priester werden, bzw. dass der katholische Klerus von Homosexuellen dominiert / "gefärbt" wird. Auf der anderen Seite ist er dagegen, dass sich homosexuelle Prester outen, wie es Herr Charamsa - mit allen Konsequenzen - getan hat. Wie will er dann, wenn man seine Perspektive ennimmt, diese "Entfärbung" erreichen? Und steckt hinter dieser nicht logischen Argumentation nicht die logisch nachvollzehbare Angst, dass die Kirche nicht mehr funktionsfähig wäre, wenn sich die homosexuellen Priester outeten? Denn: a) gibt es zu viele in der RKK und b) war ein geistlich-zölibatäres Leben seit jeher eine traditionelle kulturell anerkannte Nische für Menschen, die es mit körperlicher Nähe, Sexualität und fleischlicher Hingabe das Leben nicht so hatten. Beides anzuerkennen, kann sich die Kirche gegenwärtig nicht leisten.

    Im besten Fall ist diese Sendung aber sowohl von Herrn Charamsa, wie von Herrn Jaschke wohl ein deutlicher Fingerzeig an junge Homosexuelle mit geistlichen Ambitionen: Solange Euch die RKK nicht als das anerkennt, was ihr seid, lasst die Finger von dem Priesteramt oder eine Flucht in ein rein geistliches Leben ...
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#34 axelsProfil
  • 02.02.2016, 21:37h-
  • Dass der Weihbischof mehrmals (!) unwidersprochen das Argument bringen konnte, dass es ja nicht nur in der römisch-kath. Kirche Homophobie gäbe, sondern die gesamte Gesellschaft homophob sei, war bezeichnend dafür, dass die Diskutanten viel zu wenig die Aussagen der andern überprüften. Denn der Bischof sagte letztlich (und es dürfte ihm gelungen sein, bei einem Großteil des Publikums hier Zustimmung zu finden): Das Problem sei ja nicht wirklich die Kirche und sie verantworte darum auch nicht in besonderer Weise homophobe Tendenzen in der Gesellschaft.
    Das ist natürlich Quatsch. Die röm-kath Kirche ist einer DER (Re-)Produzenten homophober Ideologie. Es gäbe wohl keine homophobe Partei, wenn sie nicht um zentrale gesellschaftliche Institutionen wüsste, die ihr argumentativ Legitimation und damit ideell Rückendeckung gibt...
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