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Kommentare zu:
US-Wahlen: Mehrere homophobe Kandidaten steigen aus


#19 Johannes45Anonym
  • 22.02.2016, 09:20h
  • So am 20. Februar 2016 stieg nunmehr bei den Republikanern Jeb Bush aus dem Rennen aus.

    Eine Fortsetzung der Politikerdynastie der Familie "Bush" im Präsidentenamt der USA ist damit abgewendet. Darüber bin ich froh, wenngleich Jeb Bush sicherlich nicht der homophobste Kandidat im Rennen bei den Republikanern war.

    Weiterhin hoffe ich derzeit, dass vor allem der evangelikale Politiker Ted Cruz und ebenso der massiv homophobe Ben Carson aus dem Rennen noch ausscheiden. Am Ehesten noch zu ertragen wären bei den Republikanern John Kasich oder Marco Rubio.

    Aktueller Rankingstand nach Homophobiefaktor bei den Republikanern:

    * Platz 1) Ben Carson
    * Platz 2) Ted Cruz
    * Platz 3) Donald Trump
    * Platz 4) Marco Rubio
    * Platz 5) John Kasich

    Aber natürlich wäre mir mit Abstand am Liebsten, wenn Hillary Clinton bei den Demokraten die Wahlen im Herbst gewinnt.
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#18 HatredAnonym
#17 Johannes45Anonym
#16 Johannes45Anonym
  • 13.02.2016, 23:48h
  • Heute am 23. Februar 2016 verstarb plötzlich der US-Supreme-Court Richter Antonin Scalia mit 79 Jahren.

    Das ist zwar eine traurige Nachricht, wenn ein Mensch verstirbt. ABER Scalia stand im Supreme Court der USA immer an vorderster Front der Richter, die gegen den Ausbau von LGBT-Rechten stimmten. So lehnte er im letzten Sommer noch die Eheöffnungsentscheidung im Supreme Court ab.

    In gewisser Weise verstarb er noch "rechtzeitig", bevor die Amtszeit von Barack Obama zu Ende geht. Denn sollte die Republikaner im Herbst das Präsidentenamt gewinnen, wäre dann die Republikaner "am Drücker".

    Obama hat das Vorschlagsrecht als Präsident und kann daher einen liberalen Kandidaten vorschlagen, der in bezug auf die Eheöffnung befürwortend denkt und auch sonst demokratische Inhalte vertritt.

    Der Kandidat muss dann aber vom derzeit republikanisch kontrollierten Senat bestätigt werden.
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#15 Johannes45Anonym
  • 11.02.2016, 01:12h
  • Ärgerlich nach der Vorwahl in New Hampshire am 10. November 2016 steigen nunmehr zwei der noch am moderatesten Kandidaten bei den Republikanern aus:
    * Chris Christie, Gouverneur aus New Jersey,
    * Carly Fiorina aus Kalifornien, ehemals Managerin bei Hewlett Packard

    *
    edition.cnn.com/2016/02/10/politics/chris-christie-2016-elec
    tion/index.html


    Beide Kandidaten wären noch am Ehesten akzeptabel bei den Republikanern gewesen.

    ----

    Reihe derKandidaten bei den Republikanern nach Homophobiefaktor nunmehr am 11. Feburar 2016:

    Platz 1) Ben Carson
    Platz 2) Ted Cruz
    Platz 3) Donald Trump
    Platz 4) Jim Gilmore
    Platz 5) Jeb Bush
    Platz 6) Marco Rubio
    Platz 7) John Kasich

    Hoffentlich scheiden Ben Carson und Ted Cruz noch bei den Republikanern aus, die beiden homophobsten Kandidaten, die noch im Rennen sind.
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#14 PolitRevolutionAnonym
  • 05.02.2016, 11:31h
  • Antwort auf #13 von Mariposa
  • Wollte er scheitern, oder hat er irgendetwas getan, damit er nicht scheitert und Bedingungen geschaffen oder vorangetrieben, der Kapitalistenklasse ("Lobbyisten") die Macht zu entreißen?

    War dies angesichts der strukturellen und organischen Verbindung auch der "Demokraten" mit der herrschenden Konzern-, Banken- und Milliardärsklasse ernsthaft zu erwarten?

    Wen der Aufstieg der faschistoiden Trumps und Cruzs erschreckt, den sollte auch die immer extremere soziale Ungleichheit erschrecken, die diesen Rattenfängern, wie auch hier in Europa, erst den Nährboden bereitet und die sich unter Obama, dank weiterer Krisenabwälzung auf die breite Masse der Lohnabhängigen, weiter verschärft hat.
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#13 MariposaAnonym
  • 05.02.2016, 09:57h
  • Antwort auf #2 von James Cock
  • Einer der Gründe, warum ich in den USA niemals leben möchte. Die Gesetzgebung ist zum Teil eine Katastrophe: Todessrafe, blödes Herumgeballere und kaum soziale Absicherung und alles wird noch allen Ernstes mit dem Christentum begründet. Obama hat zumindest versucht, dem Land ein sympathischen Gesicht zu geben - nur leider ist er an den Lobbyisten gescheitert. Die haben nämlich die eigentliche Macht in den Staaten.
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#12 LegoAnonym
#11 AnthrazitProfil
  • 04.02.2016, 22:00hAlfter
  • Antwort auf #6 von Robin
  • HRC hat den Iowa Caucus "gewonnen" weil auf der demokratischen Seite in sechs Stimmbezirken keine eindeutige Mehrheit festgestellt werden konnte zwischen ihr und Bernie Sanders. In einem Verfahren in dem die Abstimmenden sich in einem Raum versammeln und sich zu der Gruppe für die sie stimmen möchten gesellen um von den Wahlhelfern gezählt zu werden. Es liegt in der Natur der Sache daß man das nicht nachträglich überprüfen, etwa nochmal nachzählen, kann.

    Deshalb wurden diese Bezirke per Münzwurf entschieden. Bei allen sechs Münzwürfen hat HRC gewonnen.

    Ein einfaches Projekt: Jeder nimmt sich eine Euro-Münze und wirft sie sechs Mal. Man kann damit selbst ausprobieren wie wahrscheinlich es ist sechsmal das gleiche Ergebnis zu erzielen. Seid nicht zu überrascht, liebe Kinder.

    Es ist einfach so daß Sanders mit verhältnismäßig wenig und selbst eingeworbenem Geld, explizit ohne Unterstützung eines Super PAC, gegen Kandidaten denen Lobbyverbände zig Millionen hinterherschmeißen, gegen ein Establishment der Demokraten das HRC favorisiert und ihn unfair behindert, immer wieder Stimmanteile weit jenseits von "Achtungserfolgen" erzielt. Handfeste Mehrheiten.

    Umfragen zeigen daß Sanders' wichtigste Kernaussagen von einer signifikanten Mehrheit des Wahlvolks befürwortet werden. Sogar eine Mehrheit der Anhänger der Tea Party ist für eine Umverteilung zulasten großer Vermögen. Er ist also nicht "links" sondern präzise "Mitte".

    Wenn Sanders "links" erscheint, dann weil es in den letzten Jahrzehnten in den USA einen Wettlauf nach rechts gegeben hat. Den er nicht wie vielleicht andere mitgemacht hat.

    Sanders hat nicht wie vielleicht andere im Jahr 2013 allein fast drei Millionen Dollar kassiert für Reden bei Wall Street Konzernen, allein U$ 485.000 von der Deutschen Bank und U$ 675.000 von Goldman Sachs. Weil die Deutsche Bank und Goldman Sachs so irre daran interessiert sind was eine Politikerin so für Ideen hat daß sie sie für Geld bitten es doch gleich persönlich zu erläutern.

    Sanders hat nicht wie vielleicht andere nach generösen Spenden der Pharmaindustrie die Forderung nach einer allgemeinen staatlichen Krankenversicherung für alle fallenlassen. Und dann von denen U$ 2,8 Millionen kassiert. Richtig geraten. Für Reden.

    Wenn er das Rennen gegen Wall Street .. 'schullijung, HRC macht und sich als Kandidat genau wie bisher darauf konzentriert seine Ansätze und Konzepte klar darzulegen kann er jeden GOP-Kandidaten deutlich schlagen. Weil das sein Erfolgsrezept ist. Stets beim Thema zu bleiben und seine Linie unbeirrt und kompetent vertreten, egal wie sehr seine Konkurrenz auf einer persönlichen Ebene mit Anwürfen und Unterstellungen Stimmung zu machen versucht. Sanders stellt dagegen, weitgehend als einziger Bewerber, Fakten und Logik. Seit Jahrzehnten.
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#10 puschelchenProfil
  • 04.02.2016, 19:28h irgendwo in nrw
  • Antwort auf #7 von Jeeens

  • "Ich hoffe, Rubio macht es."

    Wär der schwul und Demokrat würde ich sogar hoffen, seine First Lady zu werden. Rubio es muy schnuffig. Wenn DeNozzo (Navy CIS) und Clark Kent ein Kind hätten, würde das genau so aussehen.

    Leider ist die Realität eine andere, leider ist er halt auch nur ein homophober, hasszerfressener Depp, der die Uhren gerne zurückdrehen würde.

    Die Buchmacher sehen ihn im Moment als klaren Herausforder von Hillary, und ich befürchte, dass seine Chance auf die Präsidentschaft keine geringe ist, wenn es diese Konstellation wirklich geben sollte.

    Deswegen hoffe ich ganz stark auf Cruz als Herausforderer. Der wäre den meisten Unentschlossenen viel zu religiotisch, und hätte da gar keine Chance. Bei Trump könnte ich mir gut vorstellen, die Sache als unabhängiger Kandidat durchzuziehen, wenn sich die Partei hinter Cruz (oder Rubio) stellt. Ist ja schließlich ein Egomane, wie er im Buche steht. In dem Fall ist die neue First Lady zu 100% ein Mann (ob es sich Hillary als Revanche von einem Praktikanten im Oral Office besorgen lässt?).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#9 FennekAnonym
  • 04.02.2016, 18:23h
  • Antwort auf #6 von Robin
  • Ich stimme zu:
    oberstes Ziel muss es sein, einen Republikaner auf dem Präsidentenstuhl zu verhindern.

    Wenn man dann zusätzlich auch noch Bernie Sanders (der bereits seit Jahrzehnten für Gleichstellung kämpft und nicht erst jetzt) statt Hillary Clinton haben kann, wäre das umso besser.
    Aber die Verhinderung der Republikaner muss oberste Priorität haben.
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#8 James CockAnonym
#7 JeeensAnonym
#6 RobinAnonym
  • 04.02.2016, 15:49h
  • Antwort auf #4 von Offenbarungseid
  • Mir wäre Bernie Sanders auch tausendmal lieber als Hillary Clinton. Die ist halt ein eiskalter Machtmensch, die für die Macht jeder Stimmung hinterherläuft.

    Aber die Frage ist immer, wie erfolgreich Bernie Sanders bei den endgültigen Präsidentenwahlen wäre. Denn niemand hat etwas davon, wenn viele, die ansonsten Demokraten wählen würden, diesmal nicht wählen oder gar die Republikaner wählen, weil ihnen der selbsterklärte Sozialist Sanders zu weit links steht. Denn besser als ein Republikaner ist Frau Clinton auf jeden Fall.

    Man wird sehen müssen, wie es bei den anderen Vorwahlen in anderen Staaten aussieht. Wenn Bernie Sanders weiterhin so gut abschneidet oder gar Frau Clinton übertrumpft, kann der es gerne versuchen. Aber ehe da ein Republikaner gewinnt, ist mir auch Frau Clinton immer noch tausendmal lieber.
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#4 OffenbarungseidAnonym
  • 04.02.2016, 14:36h
  • für die bürgerlich-opportunistische und von Konzerninteressen abhängige "Human Rights Campaign".

    Sie unterstützt eine Kandidatin, die noch 2004 mit Verweis auf die Bibel und eine "Tausende Jahre alte Tradition" die Ehe ausschließlich als "Verbindung zwischen Mann und Frau" definierte, noch bei ihrer ersten Präsidentschaftskandidatur 2008 die Ehe-Öffnung ablehnte und immer wieder nur rein opportunistisch dem "Mehrheitswillen" folgte.

    Von ihrer Unterstützung für völkerrechtswidrige Angriffskriege mit Millionen Todesopfern (allen voran Zustimmung zum Irak-Krieg 2003), die das heutige Chaos im Nahen Osten und die Stärke des Terrorismus wesentlich verursacht haben, will die "Human Rights Campaign" anscheinend auch nichts wissen - oder deutet "Human Rights" entsprechend um.
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#3 Johannes45Anonym
  • 04.02.2016, 14:21h
  • Ein guter und informativer Artikel von Dennis Klein, den man so in deutscher Sprache im Internet derzeit nirgendwo findet und daher hat es mich gefreut, das Dennis Klein dieses Thema aufgegriffen hat.

    Auch in der Darstellung der Kandidaten hat der Autor zutreffend dargestellt ,dass mit Huckabee, Santorum und Paul drei der homophobsten Kandidaten gottseidank ausgeschieden sind.

    Auch treffend dargestellt ist die Lage bei den Demokraten und das beide Kandidaten sowohl Clinton als auch Sanders als LGBT-freundlich einzustufen sind.

    -----------
    Mir fehlte im Artikel aber "nur" der Fakt, das es neben dem verbliebenen homophoben Kandidaten Ted Cruz einen weiteren dezidiert homophoben Kandidaten mit Ben Carson gibt. Ich halte Carson für homophober als Cruz. Carson verglich Homosexualität mit Pädophilie und entschuldigte sich dafür dann erst später wieder. Er hält die Ehe für von "Gott gemacht".

    *
    www.politico.com/story/2013/03/ben-carson-gay-remark-apology
    -089475


    Am Ehesten noch zu "ertragen" wäre bei den Republikanern die einzige weibliche Kandidatin Carly Fiorina, frühere CEO bei Hewlett-Packard. Wenn die Republikaner gewinnen sollten, wäre Fiorina die einzige Kandidatin, die in Ordnung wäre. Viel lieber aber ist mir, wenn Hillary Clinton von den Demokraten gewinnt.
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#2 James CockAnonym
  • 04.02.2016, 14:08h
  • Antwort auf #1 von RWTH

  • An den Republicans kann man sehr gut sehen, welche vernichtende Wirkung der christliche Glaube haben kann. Diese Religion tötet die Menschlichkeit, wenn sie wie von den Evangelicals interpretiert wird und die wählen dann alle Republicans. Es gibt halt kaum Linken in USA. Die Democracts sind die bürgerliche Mitte und die Republicans sind die Rechtsradikalen. Nothing inbetween. Scheiss Zweiparteiensystem!
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#1 RWTHAnonym
  • 04.02.2016, 13:49h
  • "allerdings haben die Homo-Hasser mit Ted Cruz noch einen Hoffnungsträger."

    Und Donald Trump ist ja auch noch nicht abgeschrieben. Und der ist ja auch voll auf die homophobe Linie aufgestiegen.

    Und selbst gemäßgtere Kandidaten der Republikaner sind ja immer noch homophob genug und werden genug schlimmes anstellen.
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