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Nach Gemeinderatsbeschluss
Linz: Homo-Ampeln leuchten wieder

Die rechtspopulistische FPÖ will weiter gegen die Ampelpärchen kämpfen (Bild: Facebook/Vielfalt statt Einfalt)
- 5. Februar 2016, 14:53h 2 Min.
Auf der Linzer Mozartkreuzung sind bei Fußgängerampeln wieder Schablonen angebracht worden, die gleich- und verschiedengeschlechtliche Paare zeigen.
Die sogenannten Homo-Ampeln, die anlässlich des CSDs im Sommer letzten Jahres angebracht worden waren, wurden im Dezember auf Geheiß des neuen Verkehrsstadtrats Markus Hein (FPÖ) wieder entfernt, weil sie Ausdruck einer "linken Gesinnungs-Lobby" seien (queer.de berichtete).
Die Nacht-und-Nebel-Aktion des Rechtspopulisten führte nicht nur zu einem Aufschrei unter LGBT-Aktivisten, auch SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger und andere Lokalpolitiker fürchteten um das Image ihrer Stadt. Daraufhin beschloss der Gemeinderat mit den Stimmen von SPÖ, Grünen, NEOS und KPÖ die Wiederanbringung der Ampel-Schablonen. ÖVP und FPÖ lehnten das ab.
Hein hat aber bereits angekündigt, weiter gegen die Homo-Ampeln kämpfen zu wollen. Er erklärte am Donnerstag in einer Pressemitteilung, er habe eine Anfrage an das Land Oberösterreich gestellt, ob der Gemeinderat für die "Wiedermontage der fragwürdigen Ampelpärchen" überhaupt zuständig sei. "Leider hat diese Anfrage keine aufschiebende Wirkung und ich muss den Gemeinderatsbeschluss vorerst umsetzten", so Hein.
Die Idee der Homo-Ampeln stammt aus Wien: Dort waren sie vergangenes Jahr im Vorfeld des Eurovision Song Contest installiert worden (queer.de berichtete). Nachdem darüber weltweit berichtet worden war, haben mehrere Städte in Österreich und Deutschland ebenfalls derartige Ampelschablonen installieren lassen – neben dem Toleranzgedanken vermitteln sie auch einen vergleichsweise günstigen Werbeeffekt. In Linz spendeten dafür Bürger die notwendigen 1.000 Euro. (dk)















Tja, die östereichischen liberalen rechten hetzer haben keine vernünftige Argumente die ihre kranken fantastereien stützen, dann greift man halt zu Diskrimierung von Menschen, die nichts dafür können, das sie so sind, wie sie sind.