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Kommentare zu:
Theologie-Professor: Schule soll für Heterosexualität werben


#16 stromboliProfil
  • 19.02.2016, 10:43hberlin
  • Sie schei(ie)ßen sich auf uns ein...
    Allerorten "mahnung... mahnung... mahnung.
    Die heterosexuelle norm ist in gefahr, von einer minderheit ausgehebelt zu werden.. gott behüt uns unser vorrecht!
    Gut, die dümmliche anregung der heterosexualität eine bevorzugte hinwendung zu widmen, ist angesichts der überlegenen massenbildhaftigkeit heterosexueller neurosen und normen in unserer gesellschaft, eher mit kanonen auf spatzen schießen...
    Der mann weiß zudem nicht mal, wie seine eigene (?) sexuelle willensbildung entsteht.
    Aber der ist auch nur theologe... da fehlts an wissen und sachverstand!

    Was allerdings tatsächlich ein grundübel der heterosexuellen selbst-wahrnehmung und darstellung ausmacht, im vergleich zum ausufernden nabelbeschau homosexueller, und deren drang den heterosexuellen ihre "abweichung" zu erklären, ist die trotz wissenschaft und aufklärung anhaltenden dummheit und verdrängungsmechanik heterosexueller selbstwahrnehmung.
    Was bleibt ist darwinistischer reflex gepaart mit religiöser überhöhung.
    So eignet sich religion wissenschaft an und formt sie nach ihrem eigen gusto.

    Soll der gewöhgnliche heterosexuelle furz doch erst mal sich selbst erklärten, und dies abseits von biologischer vermehrungstheorie und religiotem schwachsinn.

    Nachdenklich ob der theologischen fähigkeit sexualität zu verstehen, entsteht dort, wo nun dererseits angenommen wird, das göttliche wollen sei gefährdet durch individuelles nichtwollen..
    Immer noch winkt die verführungsangst, was deren unsicherheit ob der eigen "wahrheit" für uns sichtbar macht..

    Wie unausgegoren aber muss ein heterosexuelles gemüt doch sein , nach den zugegeben vorübergehenden unübersichtlichkeiten der pupertären gewühlswelten, immer noch unsicherheiten ob der eigenen sexuellen orientierungen zu verspüren...
    Nun kommt mal in die gänge ihr denkfaulen heteros..!
    Wir homos wissen doch auch, wohin wir gehören, auch wenn mal da experimentiert und mit dem andern geschlecht gespielt wird.

    Werbung um heterosexualität ist wie werbung um einen diesel-vw und der aussage, der schadstoffausstoss sei gesundheitsverträglich.
    Man bewirbt produkte die entweder nicht (mehr) marktfähig, oder nur durch werbungsmanipulation absatzfähig erscheint.

    Wir brauchen homosexualität nicht bewerben, nur gegen diffamierende nachrede verteidigen.
    Die "heten aber müssen ihr produkt "heteronormativität" offensichtlich ständig neu bewerben...
    Soviel unsicherheit ob der eigenen bestimmung, zweckmäßigkeit und gesellschaftlichen notwendigkeit, gibt zu denken und zu hoffungsfroher aussicht auf einen ständig sich vermehrenden hysterischen rundumschlag, der offentsichtlich an ihren eigenen normen scheiternden norm...
    Je öfter solche dumpfköpfe so sich zu wort melden, desto öfter kann man die religion und heterosexualität an sich vorführen!
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#15 kuesschen11Profil
  • 09.02.2016, 09:03hFrankfurt/Main
  • Das ist also das Bild eines Theologieprofessors.

    Er macht sich mit seinen Äußerungen mitschuldig an Diskriminierung, Intoleranz und homophober Gewalt. Und das Schlimmste kommt dazu: aus Steuergeldern wird dieser Universitätsprofessor noch getätschelt.

    Als erste Empfehlung an ihn: Er soll die Verfolgung und Unterdrückung von LGBTTIQs in Deutschland erst mal aufarbeiten und in Sachen Menschenrechte braucht er dingend Nachhilfe.
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#14 Homonklin44Profil
  • 08.02.2016, 21:56hTauroa Point
  • Noch einer, für den sich die Wissenschaft schämen muss!

    Vielleicht ist ihm entgangen, dass in Deutschland zum einen Religionsfreiheit besteht, zum anderen eine Art Quasisäkularität herrscht. Religiös durchsetzte Ideen als Vorschläge zur Sexualpädagogik aller Schüler, was für eine Arroganz.

    LGBTIQ-Kinder völlig zu ignorieren, gehört zwar zum bekannten Tun der Religioten mit dem beschränkten Horizont, aber bei solch einem dreisten Vorschub werden psychologische Schäden einfach in Kauf genommen.

    Ein Verständnis von Biologie und Natur geht dem Mann völlig ab, scheint es. Selbst wirkliche 'Biologisten' sind nicht so hohl!
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#13 DeanAnonym
  • 08.02.2016, 07:42h

  • Unglaublich!!! Man sollte junge Menschen hin zu sich selbst erziehen und nichts vorschreiben, schon gar nicht wen oder welches Geschlecht sie dann irgendwann mal für sich entdecken.

    Die Kirche nervt und ist weltfremd...
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#12 Katrin
  • 07.02.2016, 21:54h
  • Was macht so ein Institut für Evangelische Religion den lieben langen Tag? Was erforscht dieser Theologie Professor? Liest der die Bibel rückwärts weil das noch niemand vor im gemacht hat? Grübelt der nach was die Evangelenchefs so denken? Welchen Dienst erweist der Professor der Gesellschaft für seine Besoldung? Keinen! Aber auf Andersdenkende einhauen! Toll was wir uns so alles leisten können. Ich bezeichne so etwas als Schmarotzer.
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#11 Julian 80Anonym
  • 07.02.2016, 19:19h
  • Solche Äußerungen beweisen nur immer wieder neu, wie wichtig mehr Aufklärung an Schulen ist.

    Und Religion hat in Schulen nichts zu suchen. Lehrer unterrichten nicht in Kirchen, dann sollten Pfaffen auch nicht in Schulen schwafeln, sondern nur in ihren Kirchen.
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#10 Gewalt-WatchAnonym
  • 07.02.2016, 18:10h
  • In anderen Worten:

    Eine Aufforderung zur Gewalt bis hin zum Mord an LGBT-Jugendlichen!
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#9 hugo1970Ehemaliges Profil
#8 LucaAnonym
  • 07.02.2016, 18:02h

  • Ist doch klar:
    Wer seine Sexualität unterdrückt, wird zu einem gestörten Zombie, der dann sein Glück bei irgendwelchen Heilspredigern sucht. Deshalb wollen die auch Selbstbefriedigung, Verhütung und jede Art von Sex, wo kein Kind gezeugt wird, verbieten.

    Und damit auch kommende Generationen leicht führbare Gestörte werden, sollen halt schon GLBTI-Jugendliche gedrängt werden, ihre Sexualität zu unterdrücken.

    Schule ist für religiöse Fanatiker kein geschützter Ort der Bildung, sondern ein Ort der Indoktrinierung und Unterdrückung.
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#7 SebiAnonym
  • 07.02.2016, 17:37h
  • Eine Schule soll für GAR NICHTS werben. Ist doch kein Konzern, der Werbung für ein Produkt betreibt.

    Eine Schule soll Bildung vermitteln. Und dazu gehört die Aufklärung über Heterosexualität genauso wie Aufklärung über Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität, etc. etc. etc.

    Solche Aussagen zeigen immer wieder, wie die Religioten ticken und dass die Schule als Propaganda-Mittel missbrauchen wollen, um schon die Jüngsten ihrer Gehirnwäsche auszusetzen und zu brechen.
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#6 MarekAnonym
  • 07.02.2016, 17:05h
  • Die Evangelen sind halt auch nicht besser als die Katholen...

    Alles dasselbe Religions-Pack...
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#5 FredinbkkProfil
  • 07.02.2016, 17:00hBangkok
  • Theologie ist Wissenschaft ,Kartenlegen dann bitte auch.....

    und Kot-Mann ,das passt wie die Faust auf Auge!!!!
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#4 goddamn liberalAnonym
  • 07.02.2016, 16:59h
  • Der Mann wird aus allgemeinen Steuern bezahlt.
    Er bildet LehrerInnen aus.

    Er malt homophobe Feindbilder im Land des rosa Winkels:

    "Was bedeutet Frau- oder Mann-Sein, was unser biologisches Geschlecht? Sind die Aussagen darüber, was Frau oder Mann tut, aus-schließlich kulturell und gesellschaftlich bedingt und damit jederzeit und beliebig veränderbar? Ist die Identität der Geschlechter nur ein variables soziales Konstrukt? Dies behaupten die Vertreter der Gender-Theorie und lehnen deshalb sowohl die Heterosexualität als auch die Ehe zwischen Mann und Frau als Norm kategorisch ab. Geschlechtergerechtigkeit hieße demzufolge: gleiche Rechte für homosexuelle, bisexuelle oder transsexuelle Lebensformen. " (Zitat aus der Vortragsankündigung)

    Wie innerlich verunsichert muss jemand sein, der behauptet, dass durch ein paar Ehen zusätzlich Heterosexualität und entsprechende Ehen kategorisch abgelehnt würden?

    Wie verfassungswidrig muss er eingestellt sein, wenn der das rechtliche Gleichheitsprinzip für alle BürgerInnen augenscheinlich als Skandal empfindet?

    Apl. Prof. Dr. Thomas Kothmann

    Universität, Gebäude PT, Zi. 4.2.78
    Tel. 0941 943-3743
    Fax 0941 943-3278 (im Sekretariat)
    thomas.kothmann@theologie.uni-regensburg.de
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#3 AntireligiotAnonym
  • 07.02.2016, 16:38h
  • "Wir sind schockiert über solche antiquierten und diskriminierenden Ansichten; es bleibt nur zu hoffen, dass Kothmann seine private Meinung wenigstens vor seinen Studierenden im Hörsaal zurückhält", kommentierte der AK queer den Vortrag Kothmanns in einer Pressemitteilung. "Biologistische und homophobe Ideologien und seien sie noch so gut vermeintlich wissenschaftlich verpackt haben an einer weltoffenen und vielfältigen Universität nichts zu suchen." (cw)

    Dem ist nichts hinzuzufuegen!
    Ausser vielleicht, dass man an einer Universitaet NUR konfesslonslosen, bzw. kirchenunabhaengigen (in JEDER Hinsicht!) Religionswissenschaftlern einen Lehrstuhl bieten duerfte. An staatlichen Universitaeten haben normalerweise Ideologien jedweder Art nichts zu suchen, sollten jedoch durchaus im Rahmen des Studiums behandelt und dann auch von ALLEN Seiten (kritisch) betrachtet werden.
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#2 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 07.02.2016, 16:30h
  • Nur wenn ich das Gesicht sehe, könnte ich..., ich mach es aber nicht, weil ich Anstand und vor allem Achtung vor anderen Menschen habe!!!!
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#1 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 07.02.2016, 16:28h
  • "...dass Kothmann seine private Meinung wenigstens vor seinen Studierenden im Hörsaal zurückhält"

    Das ist scheiß egal, ob er es für seine private Meinung hält oder nicht, so eine erzkonservative reaktionäre person hat als Wissenschaftler mit sollchen diskriminierenden gedanken, als sollcher schon versagt und hat an einer universität nichts zu suchen und wenn doch dann darf diese bildungseinrichtung nicht mehr mit staatlichen Steuergeldern finanziert/subventioniert werden.
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