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Kommentare zu:
Lesbische Transfrau ist Richterin am High Court


#1 Asta DAnonym
  • 08.02.2016, 10:14h

  • Warum birgt das Privatleben der Richterin Stoff für Spielfilm? Nur weil sie mit einer anderen Transfrau zusammen ist? Sorry, aber das ist eine Zeile auf Bildniveau und ihr solltet es eigentlich besser wissen und können.
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#2 willieAnonym
  • 08.02.2016, 10:22h
  • Outing von Prominenten ist nur zu tolerieren, wenn diese Prominenten anti-LGBT Politik machen, oder in Extremsituationen, wie zb. während der AIDS Krise.
    Das Outing von trans Menschen ist deutlich problematischer als das Outing von LGB, weil trans weniger Rechte haben, weniger geschützt sind, und extremerer Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt sind.
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#3 DandelionAnonym
  • 08.02.2016, 11:16h
  • Ich danke euch recht herzlich dafür, dass ihr das Zwangsouting mit Weiterverbreitung unterstützt.

    Danke auch für eure Detailsverliebtheit, die ihr sowohl mit dem Geburtsnamen, Fotos und vollen Namen der Betroffenen und ihrer Partnerin, demonstiert.
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#4 antosProfil
#5 Maus MopsAnonym
  • 08.02.2016, 12:37h

  • Mal wieder wird sich über das Selbstbestimmungsrecht von Menschen mit geschlechtlichen Hintergrund hinweggesetzt. Darf sie nicht selber bestimmen wem sie von ihrer Vergangenheit erzählt? Und leider macht da Queer.de auch mit.
    Wieder eine Nachricht die eigentlich keine ist. Interessant ist wie gut oder schlecht sie als Richterin ist.
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#6 LaurentEhemaliges Profil
#7 GeorgGAnonym
  • 08.02.2016, 14:05h
  • Eine solche Position kann man nur erfolgreich innehaben, wenn es im eigenen Leben nichts gibt, das man verstecken will. McCloud hätte sich vorher selbst outen müssen. Wahrscheinlich hat sie in den letzten Jahren mit der ständigen Angst gelebt, dass ihr Privatleben bekannt werden könnte.

    Immerhin muss sie als Richterin auch Menschen verurteilen und solche werden immer im Privatleben des Richters/der Richterin herum schnüffeln wollen.
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#8 Maus MopsAnonym
  • 08.02.2016, 14:52h
  • Antwort auf #6 von Laurent

  • Ich finde es trotzdem falsch und auch agressiv wenn irgendwelche Transgendergruppen der Meinung sind Privates gegen den Willen der betroffenen Person zu verbreiten. Ist auch mehr eine Frage des Anstands.
    Generell sind Outings, im Gegensatz zum Comming out, immer schlecht.
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#9 PfoteAnonym
#10 LaurentEhemaliges Profil
  • 08.02.2016, 15:23h
  • Antwort auf #8 von Maus Mops
  • Es kommt, wie so oft, auf die Umstände an.
    Im vorliegenden Fall gibt der Sachverhalt doch recht wenig her.
    Der Aussage, dass ein freiwilliges Coming-out fremdbestimmtem Handeln vorzuziehen ist, stimme ich zu.

    zu #9:
    An sich ist das richtig.
    Aber leider wird das Problem der Leute, die daraus eins machen, schnell zum eigenen.

    Wenn die Angst, dass das Privatleben bekannt wird, mit einer Erpressbarkeit einhergehen könnte (bei Richtern nicht ganz abwegig), ist eine entsprechende Belastung der Betroffenen doch nicht zu unterschätzen.
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#11 TheDadProfil
  • 08.02.2016, 15:39hHannover
  • Antwort auf #5 von Maus Mops
  • Der Artikel beschreibt eine lesbische Frau die in eingetragener Partnerschaft lebt, und als Richterin am High Court fungiert..
    Das allein ist schon einen Bericht wert..

    Mangelnde Sichtbarkeit ist nur ein Grund für die signifikant erhöhte Suizidrate unter LGBTTIQ-Kindern und Jugendlichen..

    Damit wäre es hier auch mehr als sträflich nicht zu erwähnen daß das Paar einen ""geschlechtlichen Hintergrund""
    besitzt..
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#12 TheDadProfil
  • 08.02.2016, 15:41hHannover
  • Antwort auf #10 von Laurent
  • ""Wenn die Angst, dass das Privatleben bekannt wird, mit einer Erpressbarkeit einhergehen könnte (bei Richtern nicht ganz abwegig), ist eine entsprechende Belastung der Betroffenen doch nicht zu unterschätzen.""..

    Nach diesem Artikel hat sich die Erpressbarkeit der Richterin in Bezug auf ihre private Geschichte jedenfalls erledigt !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#13 Nicht versteckenAnonym
  • 08.02.2016, 16:45h

  • Wollen die ihre ganze Biografie umdichten und verheimlichen? Sowas geht nicht lange gut, wenn man sich verleugnet.
    Wir lgbti sollten endlich dazu stehen wer wir sind. Jeder geht sonst automatisch davon aus das man Herero und Cis ist.
    Schwule, Lesben und Transsexuelle sollten Mumm haben und sich nicht unsichtbar machen!
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#14 LottyAnonym
  • 08.02.2016, 17:04h
  • Antwort auf #3 von Dandelion
  • Dem kann ich mich nur anschließen. Wenn Trans* sichtbar sein wollen, dann sollen sie das machen aber was bitte haben Frauen und Männer mit transsexuellem Hintergrund damit zu tun.

    Mehr und mehr geht mir und vielen anderen Menschen mit transsexuellem Hintergrund dieses Trans*tralala Gedöns auf den Geist. Sollen sie ihr Ding machen und gut aber wieso ziehen sie uns da mit rein. Trans* und Transsexualität sind doch ohnehin zwei gänzlich unterschiedliche Dinge. Zumindest wenn man Transsexuell als solches versteht was es ist (Geschlecht und Geschlechtskörper sind konträr).
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#15 RosiAnonym
  • 08.02.2016, 17:04h
  • Zeit, Dir "TheDad", einmal zu danken:

    Für den anständigen Gebrauch Deiner Worte "Frau", "geschlechtlicher Hintergrund" und auch "LSBTTIQ".

    Ganz im Gegensatz zu "Queer.de", die anscheinend noch immer nicht kapiert haben, das die Bezeichnung von Frauen als "Transfrauen", wenn sie dann einen entsprechend geschlechtlichen Hintergrund haben, einfach nur diskriminierend und ausgrenzend ist.

    Zwar ist die mangelnde Sichtbarkeit nicht wirklich ein (weiterer) Grund für die erhöhten Suizidraten in diesen Lebensbereichen, sondern gründet beides im "Nichtverständnis" dieser Phänomene. Queer.de trägt genau dazu seinen Teil bei, durch othering als "Transfrauen" ("Transmänner", "Transmenschen").
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#16 Kakaotrinkerin
  • 08.02.2016, 17:05h
  • Na prost, zwei Leute doppelt zwangsgeoutet und einmal den bei der Geburt zugewiesenen Namen offenbart. Nein, das geht einfach mal gar nicht - die "TG Pals" sollten sich schämen, das auch noch in den Himmel zu loben.

    Ja und selbst wenn es schon woanders steht, ist das kein Grund, die privaten Details hier nochmal auszuwalzen.

    Es gibt auch in Europa gute Gründe, nicht der ganzen Welt die eigene Transsexualität und/oder Nicht-Heterosexualität aufs Brot zu schmieren. Das sollte auch queer.de wissen.

    Die Spielfilm-Anspielung gehört hier auch nicht hin - die hätte ich doch eher in irgendwelchen Hetero-Männer-Pornoheftchen vermutet.
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#17 GeorgGAnonym
#18 LottyAnonym
  • 08.02.2016, 17:12h
  • Antwort auf #6 von Laurent
  • Ist doch klar das dieses Zwangsouting den Transgendergruppen gefällt. Was interessieren die sich für die Belange der Frauen und Männer mit transsexuellem Hintergrund. Ihre eigenen Dinge sind es für die sie eintreten. Sie benutzen Transsexualität lediglich um ihre egenen Interessen durch zu setzen.

    Das Perfide darann ist dann aber, dass sie behaupten sie würden die Interessen der Menschen mit transsexullem Hinterund vertreten. Geht es da um Subventionen?
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#19 LottyAnonym
  • 08.02.2016, 17:25h
  • Antwort auf #16 von Kakaotrinkerin
  • Zur eigenen Transsexualität zu stehen wird doch letztlich auch durch diese Vereinnahmung unter Trans* immer schweriger. Wie oft liest man irgendwo davon dass Trans*Menschen Eigenschaften zugewiesen werden die für Frauen und Männer mit transsexuellem Hintergrund nun absolut nicht stimmen.

    Wir brauchen kein Gender-Gap um uns angesprochen zu fühlen. Wir benötigen keine dritte Toilette, und wir leiden auch in keinerlei Weise unter der dualen Geschlechtlichkeit. Auch ist Transsexuelaität keine Frage eines Lebensmodells sondern es ist Geschlecht, Mann oder Frau.

    Wieso halten sich Trans*-Genderqueere Organisationen nicht endlich aus unserem Leben heraus?
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#20 TheDadProfil
  • 08.02.2016, 19:31hHannover
  • Antwort auf #15 von Rosi
  • Da gebührt mir wenig "Dank"..

    Allerdings bekomme ich bei jedem Artikel immer mehr den Eindruck das hier jede Person nur die eigene Geschichte im Blick hat, und diese eigene Geschichte zur Grundlage all dessen zu erklären sucht, um was sich die Welt drehen soll..

    Niemand unter den Kommentatoren ist irgendwie bereit einmal zu erklären, warum all daß, was bei LGBTTIQ-Kindern und Jugendlichen zum Suizid führt, bei Transidenten/Transsexuellen/Transgendern dann plötzlich nicht mehr auslösender Faktor sein soll..

    Und alle schmeißen wie wild mit unterschiedlichen Begrifflichkeiten umeinander, unter denen sich dann alle anderen einordnen sollen, man selbst lehnt aber jegliche Kategorisierung für sich selbst ab..

    Das liest sich alles sehr absurd..

    Die Sichtbarkeit solcher Frauen (und auch von Männern) ist für Kinder und Jugendliche von immenser Wichtigkeit !
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#21 ursus
  • 08.02.2016, 19:35h
  • Antwort auf #14 von Lotty
  • >"dieses Trans*tralala Gedöns"

    ich nehme an, es würde dir nicht besonders gut gefallen, wenn deine persönlichen und politischen bedürfnisse als "trallala" und "gedöns" abgetan und lächerlich gemacht werden würden. du erwartest völlig zu recht, dass andere deine interessen respektieren. geh doch einfach mit gutem beispiel voran.

    zum artikel:
    >"Victoria McCloud lehnt es Medienberichten zufolge ab, öffentlich über ihre Transsexualiät zu sprechen."

    da ist nicht zu erschließen, wie sie es im privaten umfeld oder im direkten kolleg_innenkreis hält, daher sollten wir nicht darüber spekulieren.

    natürlich darf man sich wünschen, dass jede*r von uns ein beispiel an sichtbarkeit gibt. vorbilder sind wohl für jede gruppe hilfreich.

    aber erstens sind die probleme mit der sichtbarkeit bei homos, trans und trans* nicht so einfach gleichzusetzen. und zweitens ist es ein unterschied, ob man z.b. im privaten bereich oder am arbeitsplatz selber agiert oder ob sich zeitungen ungefragt darüber hermachen, ohne dass man es beeinflussen kann. wer von uns würde sich das denn schon wünschen? wenn frau mccloud nicht möchte, dass ihr hintergrund in der öffentlichkeit diskutiert wird, dann sollten wir das respektieren.
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#22 DandelionAnonym
  • 08.02.2016, 20:02h
  • Antwort auf #13 von Nicht verstecken

  • Da man mit einem Outing eben nicht mehr nur Mann oder Frau, sondern für 99,99% was anderes ist, ist es für manche eben keine Option "offen" zu leben, da sie nur Mann oder Frau sind.

    Ich bin allerdings nicht der Meinung, wie Lotte, dass es z.B. keine Unisex Toiletten oder solche Dinge geben sollte. Nicht-Binäre Menschen gehören zum Spektrum von Geschlecht und sind zu unterstützen.

    Jemanden, der bei Frau oder Mann angekommen ist (wie die Richterin), ins Essen zu spucken und die Uhr wieder rückwärts zu drehen, sollte ein no-go sein, auch für queer.de.
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#24 Maus MopsAnonym
#25 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 08.02.2016, 20:48h
  • Ich finde es wichtig, wenn öffentliche Personen Ihr Privatleben nicht öffentlich teilen wollen, es ist, wie mein Privatleben auch TABU für die Öffentlichkeit. AABER, vor allem öffentliche Personen, insbesondere Sportler/Fussballer sollten der Öffentlichkeit zu ihrer LSBTTIQ -Ausrichtung mitteilen/stehen.
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#26 RosiAnonym
  • 08.02.2016, 21:16h
  • Antwort auf #20 von TheDad
  • Warum haderst Du? Wenn Du neutral und respektvoll schreibst, darf man auch einmal dankend darauf aufmerksam machen ;-)

    Was bei Kindern aus dem LSBTTIQA-Spektrum zum Suizid führen kann, kann auch bei diesen Erwachsenen dazu führen. Die Ursachen sind die selben:

    Gesellschaftliche, Familiäre Ächtung durch Religion, Medizin, Ehre/Stolz im Sinne von krank, abartig, pervers, Verstoß gegen die Schöpfung.

    Die Arbeit, diese Ursachen ausrotten zu können, ist die Aufgabe von ALLEN und nicht die, von ein paar Sichtbaren.

    Weil es sich im Spektrum um unterschiedliche Pänomene handelt, tragen dem dann auch die unterschiedlichen Begrifflichkeiten Rechnung.

    Man braucht ja nur diesen Menschen jeweils zuzuhören und ihr "Sein" als "Wahrheit" anzuerkennen.
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#27 Homonklin44Profil
  • 08.02.2016, 21:40hTauroa Point
  • Ich finde solche Zwangs-Outings eigentlich unerhört, denn das Privatleben von Menschen, das Recht auf Privatsphäre, sollte nicht nur leeres Wort in einem Gesetzestext sein.

    Eine Rehabitilierung ist in so einem Fall nicht mehr möglich, aberdie Boulevardzeitung sollte wenigstens ein empfindliches Strafgeld zahlen müssen. Viele dieser Zeitungsfritzen sollten sich vielleicht einmal den Zwang antun, sich etwas Anstand einzuverleiben. Das scheint in deren Berufsfeld etwas Fremdartiges zu sein.
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#28 TheDadProfil
  • 08.02.2016, 23:19hHannover
  • Antwort auf #26 von Rosi
  • ""Die Arbeit, diese Ursachen ausrotten zu können, ist die Aufgabe von ALLEN und nicht die, von ein paar Sichtbaren.""..

    Stimmt..
    Aber die Unsichtbarkeit ist ein Problem..
    Ganz so wie beim "Glauben"..

    ""Man braucht ja nur diesen Menschen jeweils zuzuhören und ihr "Sein" als "Wahrheit" anzuerkennen.""..

    Das war nicht meine Kritik..
    Die drehte sich darum, wieso sich UNTEREINANDER so wenig zugehört und anerkannt wird..
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#29 TheDadProfil
  • 08.02.2016, 23:28hHannover
  • Antwort auf #27 von Homonklin44
  • Das wurde in genau diesem Zusammenhang schon einmal diskutiert..

    Menschen die wie Richterin Dr. Victoria McCloud ein so hohes öffentliches Amt ausüben sind Menschen mit einer öffentlichen Sichtbarkeit und Vorbildfunktion..
    Personen des öffentlichen Lebens..
    Vorbild für den Nachwuchs..
    Vorbild dafür, daß man trotz dieser persönlichen ""geschlechtlichen"" Geschichte ein solches Amt erreichen kann..
    Da kann man weder die Sichtbarkeit als Richterin in der Gesellschaft, noch die der Frau in der Gesellschaft voneinander trennen..

    Man stelle sich vor, die Bundeskanzlerin wäre eine solche Frau..
    Muß dann nicht auch offen darüber geredet werden daß sie eine Transidente Person ist ?

    Dürfte man ihr dann noch die Kinderlosigkeit vorwerfen, die Teilhabe am Ehegattensplitting, die Ehe ?

    Das läßt sich nicht trennen..
    Denn dann müßte man auch ihr "Bauchgefühl" noch viel stärker diskutieren und öffentlich anprangern..
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#30 LaurentEhemaliges Profil
#31 TheDadProfil
  • 09.02.2016, 12:50hHannover
  • Antwort auf #30 von Laurent
  • ""Zwischen Politikern, die das Heft des Handelns ja in der Hand halten, und (hohen) Richtern oder Beamten ist bei diesem Thema m.E. sehr wohl zu unterscheiden.""..

    Tatsächlich ?

    Welchen "staatsrechtlichen" Unterschied gäbe es denn hier zwischen der Kanzlerin und dem Präsidenten des BVG ?

    Eine lesbische Richterin im Senat des BVG hat mit Sicherheit mehr Einfluß auf Entscheidungen pro LGBTTIQ-Rechte als eine Kanzlerin, selbst dann, wenn sie selbst nicht an der Entscheidung beteiligt ist..
    Aber sie beeinflußt ihre Umgebung, ihre Kolleg*innen, die Formulierungen die bei Verfahren gemacht werden..

    Personen des Öffentlichen Lebens sind eben nicht nur die ABCDE-Promis, die sich durch die Yellow-Press hangeln..

    Ein Fußball-Bundesliga-Profi von dem bekannt ist, ein Schwuler Mann zu sein, hätte weit mehr Einfluß auf die Akzeptanz von LGBTTIQ's in der Gesellschaft, als nur der "Verdacht", es könnte einen oder mehrere geben..

    Sichtbarkeit ist immer noch die stärkste Waffe der Community..
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#32 LaurentEhemaliges Profil
  • 09.02.2016, 14:37h
  • Antwort auf #31 von TheDad
  • Ich will jetzt hier keine Diskussion über die Sonderstellung des BVerfG lostreten.

    Grundsätzlich gilt:
    Legislative - Exekutive- Judikative.

    Die Meinung, dass eine lesbische Richterin am Verfassungsgericht mehr Einfluss auf Entscheidungen pro LGBT-Rechte als die Kanzlerin haben soll, halte ich angesichts des solche Fortschritte verhindernden Bauchgefühls der Kanzlerin für ziemlich gewagt.

    Ich schließe mich der Meinung von willie, Nr. 2, an, dass ein Outing von Prominenten bzw. Politikern nur richtig ist, wenn diese eine Politik gegen die eigenen Leute machen.
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#33 Maus MopsAnonym
#34 TheDadProfil
  • 09.02.2016, 15:05hHannover
  • Antwort auf #32 von Laurent
  • ""Ich will jetzt hier keine Diskussion über die Sonderstellung des BVerfG lostreten.""..

    Die führen wir bereits :
    ""Am High Court of Justice, dem obersten Zivilgericht von England und Wales, arbeitet seit über fünf Jahren eine transsexuelle Richterin.
    Die 46-jährige Victoria McCloud""..

    ""Die Meinung, dass eine lesbische Richterin am Verfassungsgericht mehr Einfluss auf Entscheidungen pro LGBT-Rechte als die Kanzlerin haben soll, halte ich angesichts des solche Fortschritte verhindernden Bauchgefühls der Kanzlerin für ziemlich gewagt.""..

    Das steht dort SO NICHT !

    ""Eine lesbische Richterin im Senat des BVG hat mit Sicherheit mehr Einfluß auf Entscheidungen pro LGBTTIQ-Rechte als eine Kanzlerin, selbst dann, wenn sie selbst nicht an der Entscheidung beteiligt ist..""..

    Was sich klar auf VERFAHREN bezieht !
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#35 TheDadProfil
  • 09.02.2016, 19:06hHannover
  • Antwort auf #33 von Maus Mops
  • Interessant das man hier auf eine Diskussion über ""Hätte Wäre Wenns"" immer nur Antworten erhält, die sich auf
    ""So weit würde ich sicherlich nicht gehen.""
    reduzieren lassen..

    Ich will nicht wissen, wie weit ihr nicht gehen würdet..
    Ich will wissen, wie weit ihr gehen wollt..
    Mithin eben keine Frage des ""Hätte Wäre Wenns"", sondern eine des "So ist das, und nicht anders"..

    ""Ansonsten ist ein Zwangsouting auch strafrechtlich interessant.""..

    Inwieweit ?
    Eine Person des öffentlichen Lebens unterliegt der Einschränkung, das persönliches bekannt wird..
    Das haben Dutzende Urteile festgestellt..
    Eine lesbische Richterin ist eine Sache..
    Dabei dann zu unterschlagen das sie Transident/Transsexuell/Transgender ist, halte ich für fahrlässig und verlogen..

    Unsichtbar halten ist hier sicher keine vernünftige Lösung..

    Und eine Form von "Doppelmoral"..
    Man kann nämlich nicht einen Bundesliga-Profi auffordern sich zu outen, und gleichzeitig verschweigen wollen, das es Transidente/Transsexuelle/Transgender-Persönlichkeiten in höchsten Staatsämtern gibt..

    Für mich baut sich hier im Moment der Nimbus auf, das die Schwulen/Lesbischen/Bisexuellen/Intersexuellen quasi in der Öffentlichkeitsarbeit für die Transgender/Transsexuellen/Transidenten "die Kohlen aus dem Keller holen" sollen..

    Was soll dieser Unsinn ?
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#36 WillieAnonym
  • 09.02.2016, 21:45h
  • Antwort auf #35 von TheDad
  • Es besteht ein grosser Unterschied zwischen "zum Selbst-Outing" aufrufen und von der englischen Boulevard Presse geoutet zu werden.

    Diese ist berüchtigt für ihre brutalen Outings, das englische Presserecht erlaubt auch den Abdruck von Klarnamen und Adressen und Telefonnummern. Es sind schon oft schwule Prister und ähnliches geoutet worden, bei denen dann erstmal die Scheiben eingeworfen wurden und Hetzjagden losgingen.

    Der Kommentar der Transgruppe im englischen Artikel sieht aus dem Zusammenhang gerissen aus, und ich bezweifele stark, dass ein Outing begrüsst wurde. International herrscht Konsens in allen trans Gruppen, dass Outings auf keinen Fall stattfinden dürfen. Siehe die sehr hohe Mordrate an trans Frauen.
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#37 Maus MopsAnonym
  • 09.02.2016, 23:21h

  • Jetzt chill mal deine Base The Dad.

    "Für mich baut sich hier im Moment der Nimbus auf, das die Schwulen/Lesbischen/Bisexuellen/Intersexuellen quasi in der Öffentlichkeitsarbeit für die Transgender/Transsexuellen/Transidenten "die Kohlen aus dem Keller holen" sollen.."

    Gehts eigentlich auch eine Nummer kleiner?

    Ich denke schon das ich mit der Unterscheidung Coming out und Outing gut aufgestellt bin.
  • Antworten » | Direktlink »
#38 TheDadProfil
  • 10.02.2016, 21:02hHannover
  • Antwort auf #37 von Maus Mops
  • ""Ich denke schon das ich mit der Unterscheidung Coming out und Outing gut aufgestellt bin.""..

    Und ich denke weiterhin das gerade Du nicht bereit bist, die Gründe Anderer mit vernünftigen Argumenten zu widerlegen..
    Ist ja auch schon aus den Kommentaren zu anderen Artikeln bekannt..

    Was genau spricht hier gegen die Sichtbarkeit, erreicht durch ein eigenes Outing ?

    Und was genau spricht gegen Fremd-Outing ?

    Wo man doch genau dies auf Umwegen von Intersexuellen Menschen erwartet, deren Eltern sich zunächst für das freilassen der Geschlechtszugehörigkeit in Dokumenten entschieden haben, und die dies dann später selbst immer wieder erklären sollen ?

    dritte-option.de/statement-zur-antwort-der-bundesregierung-a
    uf-die-kleine-anfrage-intergeschlechtliche-menschen-in-deuts
    chland/


    Wenn man das nämlich flächendeckend durchführt werden sich Intersexuelle Menschen in der Zukunft mit dem Zeigen des Ausweises der Krankenkasse oder des Personalausweises JEDESMAL, IMMER und ÜBERALL outen müssen !
    Wo liegt denn dort der Unterschied zum als "Zwang" empfundenem Fremd-Outing ?

    Und hier wird dann über die "Strafrechtliche Relevanz" fabuliert, ohne Gedankengänge auch nur ansatzweise bis zum Ende durchzudenken..

    Dieses Gezeter gerade von Menschen wie Dir als Betroffene, OHNE Fragen zu beantworten, hatte ich schon einmal..

    Wenn es Dir also nicht gefällt zu antworten, weil es Dir einmal mehr zu anstrengend ist, dann laß es doch einfach..

    Fragen sind zum beantworten da, und ich stelle Fragen hier aus INTERESSE, und nicht um Dich zu ärgern !

    ""Jetzt chill mal deine Base The Dad.""..

    Du hast keine Ahnung von meiner Base..
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#39 TheDadProfil
#40 Maus MopsAnonym
  • 11.02.2016, 07:58h
  • Antwort auf #39 von TheDad

  • Hallo TheDad irgendwie habe ich immer das Sesamstraßenlied im Kopf wenn ich deine Postings lese:

    "wer, wie, was,
    wieso, weshalb, warum........"

    Allerdings, das Thema ist doch schon längst durch. Es gibt nichts mehr. Ok du musst unbedingt das letzte Wort haben,(wie immer) bitte schön. Der letzte Post gehört dir.

    Aber nicht wieder soviele Klötzchen werfen wenn du alleine in deiner Bauecke sitzt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#41 TheDadProfil
  • 11.02.2016, 14:55hHannover
  • Antwort auf #40 von Maus Mops
  • ""Allerdings, das Thema ist doch schon längst durch. Es gibt nichts mehr. Ok du musst unbedingt das letzte Wort haben,(wie immer) bitte schön. Der letzte Post gehört dir.""..

    Schön für dich, wenn das Thema dann "durch ist"..

    Ändert nichts an der Tatsache, daß unbeantwortete Fragen dann auch unbeantwortete Fragen bleiben..

    Soviel hättest du als "Sesamstraßen-Generationen-Kind" aus dem Lied wirklich lernen können..

    Ändert auch nichts an meinem Eindruck, daß es hier zwar einige TTT's gibt, die sich uneinig nicht einmal auf eine gemeinsame Linie einigen können..

    Ändert auch nichts an meinem Eindruck, der sich erneut erhärtet hat, daß einige unter den Einigen, die anderen quasi "niederschreiben", um sich ja bloß nicht mal festlegen zu müssen..

    Und es ändert nichts an meinem Eindruck das man andere in der Community die "Kohlen aus dem Feuer holen" läßt, sich zurücklehnt, und jede Erklärung dazu schlicht ablehnt, indem man 2um den heißen Brei herum" schreibt..

    Das mit dem "letztem Wort" hab ich Dir auch schonmal erklrärt..
    Ich kann nichts für Deine "Sprachlosigkeit", und Deinen Hang gestellte Fragen ignorierend ins Blaue hinein zu antworten..

    "Ich will das nicht, und weil ich das nicht will, müssen alle anderen das auch nicht wollen" ist eine Haltung, die sich weder erschließt, noch sich selbst erklärt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#42 Maus MopsAnonym

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