Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=25570
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Gabriele Kuby vergleicht Schwule mit Rauchern


#33 LarsAnonym
  • 12.02.2016, 16:36h
  • Antwort auf #21 von Matui
  • Ich sehe keinen Ansatz bei Frau Kuby, begrifflich zwischen einer medizinisch fassbaren "Veranlagung" und einer wie auch immer gearteten "Lebensweise" zu unterscheiden, wobei "schwule Lebensweise" dann immer das maximale physische Ausleben der Sexualität zu meinen scheint.

    Das ist, man darf es wiederholen, unredlich. Was heißt denn schwuler Lebensstil? Die Wirkungsweise der eigenen Sexualität maximal zu unterdrücken, zu verheimlichen, vor sich selbst odr vor anderen, ist letzlich ja auch einer von vielen möglichen homosexuellen "Lebensstilen", lange Zeit war es sogar gezwungenermaßen "der" mehrheitlich gewählte schwule Lebensstil. So Kuby-mäßig habe ich das in meiner Jugend wahrgenommen: Homosexualität als die Option zwischen zwei nicht lebbaren Extremen, wahlweise in einer hedonistischen oder asketischen Parallelwelt außerhalb der normalen Gesellschaft und Familie. (Letrtes war, das wird selbst in katholischen Kirche nicht bestritten, nicht immer gesund.) Schönen dank auch.

    Wenn Frau Kuby vor Maßlosigkeiten warnen möchte (die es bei allen Menschen gibt) , dann müsste sie das in alle Richtungen hin tun, heute lebbare Perspektiven für eine gesunde Sexualität aufzeichnen und das Bemühen erkennen lassen, die Adresaten ihrer gut gemeinten (??) Ratschläge zu erreichen. All das kann ich nicht erkennen. Frau Kuby redet ja nicht mit Schwulen, sondern über sie, von oben, mit drei Armlängen Abstand. Ihre Rezepte sind, wie bei allen Populisten, schmal und verklären eine Vergangenheit, die es so nie gegeben hat und die auch nicht zurückkommt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »

» zurück zum Artikel