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Einzelkommentar zu:
Gabriele Kuby vergleicht Schwule mit Rauchern


#40 Homonklin44Profil
  • 12.02.2016, 23:55hTauroa Point
  • Läuft es nur mir saukalt den Rücken runter, immer wenn religiotisch verbratzte Personen etwas von "wissenschaftlich belegt" schwafeln?
    Es ist doch reichlich merkwürdig, dass diese gesichtsgrätschelige Dame ausgerechnet wissenschaftliche Erkenntnissse heranzieht, um für ihre hanebüchenen Thesen zu argumentieren.

    Das Problem ist wohl auch die Übernutzung des Begriffs wissenschaftlich durch Laien.

    Die uralte Mär vom sexuellen Lebensstil - ich kann den Mist nicht mehr lesen. Außerdem sind die Risiken im heterosexuellen 'Lebensstil' nur anders verteilt. Wie viele Scheidungskinder leiden unter diesem heterosexuellen Familienbild, das ihr so gut gefällt? Wie viel Eifersuchtsdramen wegen der monogamen Ehe und den tausend Seitensprüngen? Die Risiken psychischer Belastung sind da nicht viel weniger, nur anders gelagert.

    Bei LGBTIQ's kommt der Faktor Diskriminierungsfolgen und Selbstwertverletzung, Abwertung, Ausgrenzung ect. dazu. Homophobes Verhalten wirkt sich in Weisen aus, die samt der gesamten Niederschätzung erst zu den so häufig beschriebenen 'Risiken' hinführen. Das sind aber keine Problemkomplexe, die aus der Natur Andersorientierter entstehen oder resultieren, sondern aus dem Umgang, den gesellschaftlichen Umständen!

    Der Vergleich mit den Rauchern ist so blödsinnig wie einer mit Tennisspielern. Wer raucht, stirbt irgendwann. Wer nicht raucht, auch. Einige Raucher werden so alt wie Helmut Schmidt!

    Es fällt wieder mal auf, dass der religiotische Lebensstil der geistigen Ausgeglichenheit nicht gerade förderlich ist...
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