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Kommentare zu:
Versteckt lebenden Schwulen um 118.000 Euro erpresst


#41 audi5000Profil
  • 19.02.2016, 21:37hlindau
  • ach und das mit dem draufschlagen das machst aber gerne bei anderen? so was aber auch
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#42 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 19.02.2016, 21:55h
  • Antwort auf #41 von audi5000
  • Also jetzt mach' mal halblang.

    ursus schreibt hier so ziemlich die empathischsten Kommentare von allen. Ich kann da nirgends ein Draufschlagen erkennen.

    Allerdings führen wir hier eine offene gesellschaftliche Diskussion. Und wenn jemand nicht verstehen kann, weshalb Du so versteckt leben zu müssen glaubst, ist es nur legitim, da auch mal nachzufragen und nachzuhaken. Mit allem Respekt.

    Also fang' DU jetzt nicht an, um Dich zu schlagen.
    Danke.
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#43 Homonklin44Profil
  • 19.02.2016, 22:21hTauroa Point
  • Antwort auf #37 von TheDad
  • Lieber TheDad, ich weiß nicht, in was für einer sozialen Umgebung Du lebst, und wenn Deine Kontakte derart offen miteinander umgehen, ist das deren bzw. eure Sache.

    In meiner Welt läuft das wesentlich zurückhaltender ab, ich bin damit aufgewachsen, dass man sich anderen nicht mit Details aus dem Privatleben aufdrängt, und Fragen danach auch nicht beantworten muss.

    Mir geht es darum, dass jeder Mensch selbst bestimmen kann, frank und frei, welche Lebensdetails seine Umgebung erfahren mag, oder auch nicht erfahren soll. Die Motive, warum man etwas für sich behält, sind dabei doch ziemlich nebensächlich.
    Schwulsein ist zumindest etwas so Privates, dass es genügt, wenn andere Schwule, so man sie lange kennt, davon erfahren, oder vielleicht ein potentieller Partner.

    Wenn man den Mumm hat oder meint, das muss unbedingt sein und wenn nicht so dann geht die Welt ein Stückerl unter, kann man's irgendwann Eltern und Geschwistern verklickern. Das wäre dann das klassische 'kleine' Outing im engsten Kreis.

    Aber auch dazu ist niemand verpflichtet.

    Mein bester Freund ist leider ein ausgesprochen homophober Mensch aus einer entsprechend geprägten Subkultur seines Landes. Das tut dem aber nicht ab, was die Kenntnis seiner Persönlichkeit unersetzlich für mich macht. Ich möchte diesen Menschen möglichst bis irgendwann Lebensende kennen, und schwul zu sein ist mir nicht bedeutend genug, um diese Freundschaft daran ins Zerbersten zu schicken.
    Sein Privatleben ist sein gutes Recht und ich akzeptiere seine Person auch mit all den Dingen, die er mir nie erzählen wird. Für mich gehört das zum Selbstverständlichen. Andere können das anders sehen, aber ich habe nicht vor, deren Betrachtungsweise nachzuleben.

    Ich weiß heute noch nicht, wo oder wie Omma Opa kennengelernt hat. Oder Vater die Mutter. Über so etwas sprachen die nicht.
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#44 StockholmSyndromAnonym
#45 Homonklin44Profil
  • 19.02.2016, 22:33hTauroa Point
  • Antwort auf #36 von ursus
  • ich suggeriere oder kompliziere nicht, jedenfalls kommen mir gar keine so kimplexen Gedanken zu dem Thema, wie Dir offenbar.

    Ich weise drauf hin, dass jedem Menschen die Entscheidung zusteht, inwiefern er sein Privatleben bestellt hält, mit wem er welche Details teilen möchte, oder auch nicht, wobei die Entscheidung, es nicht zu machen, ebenso frei ist, wie die Gegenteilige.

    Das Privatleben kann ja nur so lange eines sein, solange man es für sich behält. Was Du da von Tabuisierung faselst, versteh ich nicht mal recht.

    Unanständig und schamlos finde ich eher die Art, wie man heute teils mit Details aus dem Privatleben anderer berieselt und bedrängt wird, sogar dann noch, wenn man signalisiert, kein Ohr dafür über zu haben. Gerade unter Schwulen scheint das ja eine Art Zwang zu sein ... mir egal, deren Sache. Ich muss deshalb nicht gleich damit verfahren.

    Mir geht es darum, dass es nicht unbedingt sein muss. Nicht, dass es nicht machbar oder nicht möglich sein soll. Das wäre ja wieder eine Frage der jeweiligen Umstände und der Gewichtung der Sozialkontakte.

    Und so ist es audi5000 freigestellt, mit oder ohne der von Dir ihm unterstellten 'Angst'. Die es meines Erachtens nicht gibt.
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#46 Homonklin44Profil
#47 TheDadProfil
  • 20.02.2016, 00:32hHannover
  • Antwort auf #43 von Homonklin44
  • ""Lieber TheDad, ich weiß nicht, in was für einer sozialen Umgebung Du lebst, und wenn Deine Kontakte derart offen miteinander umgehen, ist das deren bzw. eure Sache.""..

    Ich schrieb schon weiter oben, man schafft sich seine Umgebung selbst..
    Je mehr offenes Leben, desto weniger homophobe Menschen scharen sich um einen herum..
    Natürlich kann man die gerade in der Arbeitswelt nicht ausschließen..
    Aber Freundschaften schließen mit einem Menschen der homophob ist, oder von dem ich daß im Verlauf der Bekanntschaft die sich zu Freundschaft entwickeln kann, erfahre ?

    Nöö..
    Dazu bin ich mir ganz hanseatisch viel zu fein..

    ""dass man sich anderen nicht mit Details aus dem Privatleben aufdrängt""..

    Wenn man seiner Umgebung nicht verborgen hält, ein stolzer Schwuler Mann zu sein, ist das kein "aufdrängen von Privatleben"..
    Jede Hete erzählt mir ungefragt die sexuelle Beziehung, spätestens mit dem herumzeigen des Eheringes..

    ""und Fragen danach auch nicht beantworten muss.""..

    Das kommt darauf an, ob man bereit ist seine Umgebung zu belügen..
    Auf die Frage nach der Freundin kann man antworten, man hätte gerade keine..
    Man kann aber auch den Mann an seiner Seite nennen, und eben nicht lügen, und nicht den Partner verschweigen..

    ""Mir geht es darum, dass jeder Mensch selbst bestimmen kann, frank und frei, welche Lebensdetails seine Umgebung erfahren mag, oder auch nicht erfahren soll."..

    Wenn man darüber einmal richtig nachdenkt, wird man zu der Erkenntnis kommen, das es diese Freiheit für Heten auch nicht wirklich gibt..
    Teil der vorhandenen Homophobie ist es tatsächlich, das Heten immer darstellen müssen, selbst Hetero zu sein..
    Und das stellen sie dann auch klar..
    Mein Haus, mein Auto, mein Boot, meine Frau, meine Kinder..

    ""Schwulsein ist zumindest etwas so Privates,""..

    Schwuler Sex mit dem Partner oder dem ONS ist privat..
    Schwules Leben ist so privat wie die Kasse beim LIDL..

    ""Aber auch dazu ist niemand verpflichtet.""..

    Das seh ich anders..
    Denn wäre dazu keiner "verpflichtet", dann bestünde auch kein Anrecht auf Gleichstellung/Gleichberechtigung..

    Keine Gesellschaft würde Frauen gleichstellen, wenn man sie nicht wahrnehmen würde !

    ""Mein bester Freund ist leider""..

    Deine Entscheidung..
    Daran kritisier ich nichts..

    Meinen besten Freund habe ich vor 41 Jahren kennengelernt..
    Ein kleiner, sehr dicker Junge, der zu einem großem, sehr dicken Mann wurde..
    Hetero und Single, weil keine Frau einen sehr dicken Mann heiratet..
    Außer Reiner Calmund hat halt genug Geld..
    Sie wollen sie selber mästen..

    ""Sein Privatleben ist sein gutes Recht""..

    Meins auch..
    Und zu dem gehört untrennbar ein Schwuler Mann zu sein, der sich nicht verbiegt, um anderen Menschen zu gefallen..
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#48 ursus
  • 20.02.2016, 00:56h
  • Antwort auf #41 von audi5000
  • also, wo ich "draufgeschlagen" haben sollte, das müsstest du mir schon erklären. du hast dich hier zu deinem leben geäußert, und ich habe nachgefragt. da ich mehrmals auf mein "warum?" nur die antwort "darum!" bekommen habe, habe ich nicht locker gelassen, denn solche antworten finde ich nicht besonders befriedigend. dass das irgendwann nervt, wenn man keine andere antwort parat hat, kann ich ja verstehen, aber mit "draufschlagen" hat das nichts zu tun.
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#49 DoubleBindAnonym
#50 audi5000Profil
  • 20.02.2016, 10:54h lindau

  • Also ich habe glaube ich mehrmals gesagt das ich entgegen meinem anderen Leben mein schwul sein nur für mich haben will. Und wenn Teile ich das nur mit Personen mit denen ich das auch teilen will! Ist das so schwer zu begreifen? Und Sex ist mir eh nicht wichtig, da unterscheide ich mich wohl wieder von so ziemlich jedem anderen Schwulen?! Ich habe meinen besten Freund und den schon seit 25 Jahren und außer Sex könnte ne Freundschaft nicht enger sein. Er ist immer für mich da so wie ich für ihn. Ich fahr mit seinen Kindern in Urlaub passe immer auf sie auf wenn's nötig ist und das werd ich mir nicht zerstören nur weil ich sage ich bin schwul. Und wie ich schon mal erwähnt habe vermutet er er sicher es schon. Er weis ja auch das ich nen schwulen Freund habe! Also ich kann mit dieser "Ungewissheit" die für mich keine ist Leben! Und was meine Familie angeht, meine Mutter ist jetzt 80, ihr Input hat 1945 geendet! Ich muss ihr jetzt nicht noch was erzählen das sie nicht begreifen würde und auch früher nicht begriffen hätte. Ich bin froh das wir jetzt wieder so ein gutes Verhältnis Haben egal was mal war.
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