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Kommentare zu:
Erster "Gay Red Day" im Europa-Park Rust


#1 HinterländleparkAnonym
  • 15.02.2016, 08:31h

  • Ich frage mich wie das im Hinterländlepark Rust gehen soll. War einmal da, das Personal war unfassbar unfreundlich und allesamt scheiße drauf. Würde mich nicht wundern, wenn dieses "Personal" von offen Schwulen total überfordert wäre und sich nicht mal dumme Sprüche auf Vorschulniveau verkneifen kann.
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#2 SebiAnonym
  • 15.02.2016, 09:43h
  • Da gehe ich lieber zum Gay Day ins Phantasialand, wo das kein inoffizieller Flashmob ist, sondern ein offizielles, vom Park unterstütztes, Event mit tollem Rahmenprogramm.

    Und wo ich anziehen kann, was ich will und nicht als Ersatz für den rosa Winkel ein rotes T-Shirt, damit die Hetros gewarnt sind und Abstand halten können.

    Nein danke.
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#3 MarcAnonym
  • 15.02.2016, 09:52h

  • Ich kann die Bedenken der ersten Kommentare zwar verstehen, aber vielleicht wäre es sinnvoll, gerade im Hinterwäldle massive Präsenz zu zeigen? Eben gerade dort, wo 'uns' noch nicht der rote Teppich ausgerollt wird?
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#4 MarekAnonym
  • 15.02.2016, 09:56h
  • Bisher hat der Europa-Park einen offiziellen Gayday stets abgelehnt. (Typisch Baden-Württemberg eben.)

    Wenn die uns nicht haben wollen, sehe ich auch keinen Grund, da freiwillig mein Geld zu lassen.

    Ich kann mein Geld auch anderswo lassen. Dafür brauche ich kein Unternehmen, dass entweder homophob ist oder zumindest vor Homophoben kuscht.

    Im Übrigen habe ich gar kein rotes T-Shirt. Und selbst wenn hätte ich keinen Bock, da im Einheitslook rumzulaufen wie gleichgeschaltete Lemminge.
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#5 MarekAnonym
  • 15.02.2016, 10:10h
  • Antwort auf #3 von Marc
  • "Präsenz zeigen" kann und sollte man bei homophonen Demos und Kongressen. Bei Parteitagen homophober Parteien. Bei CSDs, beim Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie, bei anderen Demos, Mahnwachen und Blockaden für unsere Rechte.

    Aber nicht, wenn das bedeutet, dass man damit auch noch Unternehmen fördert, die uns eigentlich gar nicht haben wollen. Wer uns nicht haben will, sollte auch nicht unser Geld bekommen.
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#6 PreisCheckAnonym
  • 15.02.2016, 10:22h
  • Preis-Infos: Eintritt für Erwachsene EUR 44,50;
    1 T-Shirt über den verlinkten Onlineshop incl. Versand EUR 28,89.

    Das muss man sich erst mal leisten können.
    Und auch wollen.
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#7 SebiAnonym
#8 equisportProfil
  • 15.02.2016, 11:01hOberderdingen-Flehingen
  • Antwort auf #4 von Marek
  • Hallo und Servus,

    ich würde gerne wissen, was ein Wirtschaftsunternehmen wie der Europapark Rust mit Baden Württemberg zu tun hat.
    Typisch Baden Württemberg ist etwas ganz anderes, junger Mann!!!!
    Wir haben sechs CSD´s im Ländle - Stuttgart, Ulm, Konstanz als einziger grenzüberschreitender mit dem schweizerischen Kreuzlingen, Freiburg und Villingen-Schwenningen sowie Mannheim.
    Also auch sehr kleine und ländliche CSD´s.
    Eine grün-rote Regierung und den offenen Kampf um die Reform zum Bildungsplan.
    Das ist Baden Württemberg!!!

    Deshalb bitte ich einfach nur darum nicht zu pauschalisieren sondern eindeutig zu differenzieren!!!
    Baden Württemberg hat mit der bisherigen Ablehnung der Direktion des Europapark Rust einen Gay-Day oder Gay-Pride im Park durch zu führen mit Sicherheit nichts zu tun und "typisch Baden Württemberg" ist das schon gleich gar nicht!!!!!!!!
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#9 Wahlen2016Anonym
  • 15.02.2016, 11:28h
  • Antwort auf #8 von equisport

  • Die Grün-Rote Regierung ist ja bald laut Wahlumfragen Geschichte.

    Und ansonsten ist gerade BW leider dafür bekannt besonders Offen die Konservative Anti Liberalen Kräften hinterher zulaufen. Vielleicht nicht Mehrheitlich, aber um einiges mehr gegenüber Restdeutschlands.

    Und das Grün-Rot gewonnen hatte, lag ja eher weniger an der so toleranten, Offenen Art der BWler, sondern daran, das Stuttgart21 als Polemisches Wahlthema der Grünen benutzt wurde. Was davon übrig bleibt sieht man ja aktuell in den Umfragen für die Grünen in BW.
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#10 LucaAnonym
  • 15.02.2016, 12:04h

  • Im Phantasialand werden wir mit offenen Armen empfangen. Nicht nur zum jährlichen Fantasypride, sondern immer.

    Wieso sollte ich dann in einen Freizeitpark, der uns eigentlich nicht haben will? Und wo ich mir bei einem früheren Besuch mehrfach homophobe Kommentare anhören musste.
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#11 equisportProfil
  • 15.02.2016, 12:10hOberderdingen-Flehingen
  • Antwort auf #9 von Wahlen2016
  • Ich denke, daß es hier nicht um eine Grundsatzdiskussion von Landesregierungen gehen sollte.
    Was allerdings absolut nicht zusammenpaßt ist das Ergebnis der Volksabstimmung in BaWü mit der Aussage, daß Stuttagart21 als "polemisches Wahlthema" ausschließlich für unsere momentane Regierungsspitze gesorgt haben soll.
    Das widerspricht sich ja komplett!!!
    Es ist immer leichter mit dem Finger zu zeigen wenn man nicht hier lebt und erlebt!!!!!!

    Und was übrigbleiben wird - das werden wir nicht nach den Meinungsumfragen wissen sondern nach den Wahlen!!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#12 audi5000Profil
  • 15.02.2016, 12:30hlindau
  • also ich fahre jedes jahr wenn die lange nacht ist zum europapark. ich wurde noch nie unfreundlich oder schlecht bedient oder behandelt. klar kann man nicht immer gute laune haben wenn man tausende menschen am tag bedient aber das istr menschlich! ok ein rotes t-shirt würde ich jetzt auch nicht tragen da ich immer nur schwarz an habe.
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#13 HinterländleparkAnonym
  • 15.02.2016, 12:42h
  • Antwort auf #10 von Luca
  • "Und wo ich mir bei einem früheren Besuch mehrfach homophobe Kommentare anhören musste."

    Genauso auch meine Erfahrung. Und kommt ja nicht auf die Idee dieses rote Stigma-Shirt im Hochsommer auf der Wildwasserbahn mal auszuziehen. Ich habe selbst miterlebt wie ein junger Mann daraufhin von einem wild krakeelenden Proll der zu besagtem "Personal" gehörte in den Senkel gestellt wurde als gäbs kein Morgen.

    So ist der Europa-Park: Hinsetzen, Maul halten und ja nicht aus der Reihe tanzen! Mir ist absolut schleierhaft wie dieser Park meint mit offen Schwulen umgehen zu wollen. Offensichtlich hat das Marketing ein blindes Auge, wenn es um die tatsächlichen Zustände im Park geht.

    Auf der offiziellen Webseite des Parks ist übrigens natürlich rein gar nichts von dem Event zu lesen. Damit wird klar was das ganze sein soll. Ein Marketing Scam, um den Schwulen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sichtbarkeit? Von wegen! Da werden ein paar schwule Paare mit roten T-Shirts rumlaufen, irgendwo einen Flashmob machen und das wars dann. Und die völlig überraschten Eltern werden weiter ihren Kindern die Hand vor Augen halten, wenn es zwei Schwule in der Öffentlichkeit wagen Zärtlichkeiten auszutauschen.

    Nein Danke, Europa-Park! Einmal und nie wieder! Es gibt viele Parks in denen wir immer und ohne rosa Winkel willkommen sind und wo man sogar Händchen haltend durch die Gegend laufen kann ohne angestarrt oder vom Personal beleidigt zu werden und genau da werden wir hin gehen. Euren Park habt ihr ausschließlich eurer Lieblingszielgruppe verschrieben: Der klassischen deutschen Kleinfamilie nach Vorbild der Adenauer-Zeit, durch und durch "moralisch einwandfrei" auf dem Stand der 1950er Jahre und DAS merkt man an einfach jeder Stelle.

    Europa-Park: "Spaß" für alle Konformisten, der Rest kann draußen bleiben und wenn nicht, dann bitte wenigstens klar erkennbar sein, damit man vom "normalen Publikum" gemieden und vom Personal entsprechend "angemessen behandelt" werden kann. Widerlich!
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#14 haste_gelesenAnonym
#15 HinterländleparkAnonym
#16 ollinaieProfil
  • 15.02.2016, 15:04hSeligenstadt
  • Antwort auf #13 von Hinterländlepark
  • "Es gibt viele Parks in denen wir immer und ohne rosa Winkel willkommen sind und wo man sogar Händchen haltend durch die Gegend laufen kann ohne angestarrt oder vom Personal beleidigt zu werden und genau da werden wir hin gehen."

    Hmm...
    Ja, das Argument ist valide. Ich weiß auch nicht, ob der "Gay Red Day" jetzt so der große Bringer ist.

    Meine Hoffnung: Wenn die Geschäftsleitung vor Augen geführt bekommt, wie groß die queere Zielgruppe ist, gibt das natürlich Anlaß die eigene Umgangsweise zu überdenken, oder auch nicht: Wir werden sehen!

    Ob schon die Einstellung des Phantasialand Parks vorbildlich ist, fände ich es schön, wenn ich nicht nur immer in UnsrenSchwulenfreundlichen-Vergnügungspark gehen müßte, bei UnsrenSchwulenfreundlichen-Computer-und-Smartphonehersteller und UnsrenSchwulenfreundlichen-XYZ einkaufen müßte und mich somit wieder im pseudo-Schwulenghetto bewegte sondern einfach überall vernünftig und gleichberechtigt behandelt werden würde!

    PS: Um an der Aktion teilzunehmen mußt du nicht das Shirt aus dem Shop tragen, nur rot soll es sein.
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#17 haste_gelesenAnonym
#18 HinterländleparkAnonym
  • 15.02.2016, 15:40h
  • Antwort auf #17 von haste_gelesen
  • "Aber es ist auch einfach widersprüchlich gleichzeitig zu behaupten, dass der Park sich von der Aktion distanziert und einen Scam zur Schwulenabzocke fährt."

    Widersprüchlich ist das. Ich hatte beides erwähnt, da ich beides für möglich halte. Wenn du mich fragst was ich für am Wahrscheinlichsten halte, dann denke ich dass das Marketing und die Geschäftsleitung diesen Scam durchaus mitträgt, sich jedoch einen scheiß darum kümmern wird, wie das dann tatsächlich abläuft. Schließlich kann man jederzeit sagen, dies sei ja "informell" gewesen. Wie etwas "informell" sein kann was monatelang vorher angekündigt und mit deren Kenntnis von dritter Stelle beworben wurde, erschließt sich dabei wohl nur denen. Jedenfalls wird es auch weiterhin saumäßig unfreundliche, unprofessionelle und homophobe Angestellte im Park geben sowie verwirrte "besorgte Eltern", die das alles ganz schlimm finden werden, da sie nicht mal im Vorfeld über diesen "Schwulen-Treff" informiert wurden. Mal gucken ob dann demnächst auch informelle "Demos für alle" im Europa-Park zugelassen werden, so als "starkes Statement für die Meinungsfreiheit" des Europa-Parks oder so ... NEIN, DANKE!
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#19 HeinerAnonym
  • 15.02.2016, 17:34h
  • Antwort auf #12 von audi5000
  • Warst Du denn da auch als offen schwul erkennbar?

    Denn wenn zwei Männer da Händchen halten oder sich küssen, habe auch ich schon negative Erfahrungen gemacht.

    Ich weiß nicht, wie sehr sich das verallgemeinern lässt, aber wohl fühle ich mich als schwuler Mann dort nicht.

    Und selbst bei übelsten homophonen Beleidigungen weigert sich der Europa Park die pöbelnden Gäste rauszuschmeissen.
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#20 Ralfilein
#21 AndyAnonym
  • 15.02.2016, 20:17h

  • Ich frage mich schon manchmal, was man mit solchen Aktionen glaubt erreichen zu können..? Grundsätzlich ist der Ansatz für mehr Tolleranz u. Akzeptanz zu werben ja der Richtige. Und dennoch drängt sich mir die Frage auf - warum meinen Homosexuelle denn so oft sie müssten ihre " eigene Suppe" kochen ?? Der Europapark kam mir darüber hinaus bislang nicht homophob vor - im Gegenteil - dort sind ja auch homosexuelle Menschen beschäftigt wie überall in unserer Gesellschaft. Wenn der Park aus freier Entscheidung einen solchen Tag nicht offiziell durchführen möchte, dann finde ich das auch nicht gut - aber das kann jeder bewerten wie er möchte. Ich glaube nicht, dass eine Masse an Menschen mit roten T-Shirts in irgendeiner Form etwas positives bzgl. Homophobie bewirkt. Dazu ist das Thema zu komplex u. zu vielschichtig. Es gibt ja zwischenzeitlich mit den vielen CSD Veranstaltungen genügend Möglichkeiten um das Thema in den Mittelpunkt zu stellen u. für mehr Rechte u. Aktzeptanz zu kämpfen. Es ist immer eine Gradwanderung das Gespür dafür zu entwickeln bis wohin etwas gut und zielführend ist - und ab wann womöglich kontraproduktiv und " too much". Sollte es so sein, dass diese Familie sehr konservativ unterwegs ist - dann wird sich daran i.d.R. auch in Zukunft nichts ändern - die Menschen sind eben unterschiedlich u. auch das muss man tolerieren u. akzeptieren. Findet nicht gerade durch eine solche Aktion die eigentliche Abgrenzung statt u. somit Ausgrenzung u.das " hausgemacht" durch die Regenbogenfamilie selbst? Das meinte ich oben mit der " eigenen Suppe" kochen. Warum immer diese " extra Wurst". Warum muss es eigene schwul lesbische Weihnachtsmärkte geben-wo man sich bewusst von den anderen abgrenzt? Tolleranz u. Aktzeptanz erreicht man m.E. am ehesten wenn man sich mitten unters Volk mischt u. so zu verstehen gibt das man genauso am normalen Leben teilnimmt wie alle anderen. Und was kommt als nächstes? Sollen sich alle Gläubigen homosexuellen Menschen mit einer bestimmten Kennzeichnung in die Sonntagsmesse setzen um die katholische Kirche zu reformieren bzw. um auf Biegen und Brechen deren vorherrschende hinterwäldlerische Meinung zu verändern...?? Ich glaube " weniger ist manchmal mehr" u. zielführender! Und wenn die Aktion schon in der Form durchgeführt werden soll - warum nutzt man hierfür gerade die Farbe ROT, welche aus rein psychologischer Sicht u. im Empfinden von vielen als negativ angesehen wird. Eine andere Farbe , zB. ein positives GRÜN wäre sicherlich was die Interpretation der Farbe anbelangt u. die damit verbundene Message von größerem Nutzen!!
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#22 HinterländleparkAnonym
  • 15.02.2016, 21:01h
  • Antwort auf #21 von Andy
  • "warum meinen Homosexuelle denn so oft sie müssten ihre " eigene Suppe" kochen ??"

    Ja, warum nur? Und warum meinst du als offensichtlicher Nicht-Homosexueller dich dazu überhaupt qualifiziert äußern zu können? Denn das du keine Ahnung hast, zeigt deiner ganzer Kommentar. Hier geht es nicht darum, dass "wir Homosexuelle" unser "eigenes Süppchen" kochen, sondern um die Selbstverständlichkeit der Sichtbarkeit und zwar nicht durch irgendwelche T-Shirts zu bestimmten Tagen, sondern einfach immer und überall. So wie alle Heteros auch. Das heißt Händchen halten, Küsschen geben und sich auch mal an den Arsch fassen, je nach Gusto. So wie eben ALLE Heteropaare auch. Um nicht mehr und nicht weniger geht es.

    "Der Europapark kam mir darüber hinaus bislang nicht homophob vor"

    Das dir als offensichtlichem Nicht-Homosexuellen das so vorkommt verwundert niemanden.

    "dort sind ja auch homosexuelle Menschen beschäftigt wie überall in unserer Gesellschaft."

    Wo steht das? Wer sagt das? Belege bitte!

    "Dazu ist das Thema zu komplex u. zu vielschichtig."

    Am Thema GLEICHE RECHTE ist absolut überhaupt gar nix komplex oder vielschichtig.

    "die Menschen sind eben unterschiedlich u. auch das muss man tolerieren u. akzeptieren."

    Was ist eigentlich an der Aussage "Keine Toleranz der Intoleranz!" so schwer zu verstehen. Eine tolerante Gesellschaft kann es nur geben, wenn man die Intoleranz bekämpft. Sie zu akzeptieren würde bedeuten, dass man Ziel einer toleranten Gesellschaft aufgegeben hat.

    "Findet nicht gerade durch eine solche Aktion die eigentliche Abgrenzung statt u. somit Ausgrenzung u.das " hausgemacht" durch die Regenbogenfamilie selbst?"

    Du als offensichtliches Nicht-Mitglied der Regenbogenfamilie hast da schon mal gar nichts zu melden und verstehst davon auch gar nichts. Wir wollen uns nicht abgrenzen, sondern völlig gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben. Das geht aber nicht mit Leuten wie dir, denen es schon "too much" ist, wenn Homosexuelle als solche offen erkennbar sind.

    "Warum immer diese " extra Wurst"."

    Mit solchen Aussagen kannste gleich der AfD die Hand reichen!

    "Warum muss es eigene schwul lesbische Weihnachtsmärkte geben-wo man sich bewusst von den anderen abgrenzt?"

    Da du offensichtlich noch nie auf einem solchen warst und daher keine Ahnung davon hast, lass es mich erklären: Der schwul-lesbische Weihnachtsmarkt steht JEDEM Menschen offen, der LGBT zumindest tolerieren und sich benehmen kann. Ist umgekehrt auf dem Hetero-Weihnachtsmarkt übrigens genauso!

    "Tolleranz u. Aktzeptanz"

    Weder ist Toleranz automatisch schon "toll", noch ist es ein Akt LGBT zu akzeptieren!

    "Und was kommt als nächstes?"

    Mit solchen Dammbruchphrasen kannst du ebenso gleich der AfD die Hand reichen.

    "Sollen sich alle Gläubigen homosexuellen Menschen mit einer bestimmten Kennzeichnung in die Sonntagsmesse setzen um die katholische Kirche zu reformieren"

    Per Definition kann es gläubige homosexuelle Katholiken gar nicht geben. Lern mal deinen Katechismus zu lesen.

    "bzw. um auf Biegen und Brechen deren vorherrschende hinterwäldlerische Meinung zu verändern...??"

    Nennt sich gesellschaftliche Entwicklung. Schon klar, dass das euch "Gläubigen" sofort zu viel ist.

    "Ich glaube " weniger ist manchmal mehr" u. zielführender!"

    Genau, zurück in den Schrank! Gleiche Rechte sind echt zu viel verlangt!

    "warum nutzt man hierfür gerade die Farbe ROT, welche aus rein psychologischer Sicht u. im Empfinden von vielen als negativ angesehen wird."

    ROT ist die Farbe der Liebe, aber das kann natürlich nur jemand verstehen der weiß wie es ist einen anderen Menschen zu lieben und diese Liebe erwidert zu wissen.

    "Eine andere Farbe , zB. ein positives GRÜN wäre sicherlich was die Interpretation der Farbe anbelangt u. die damit verbundene Message von größerem Nutzen!!"

    So ein Schwachsinn. Erst verdammst du die Sichtbarkeit von LGBT in der Öffentlichkeit und jetzt gibts du kosmetische Ratschläge. Ich werd ja nicht mehr!
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#23 audi5000Profil
  • 18.02.2016, 10:01h lindau

  • Zu #19: nein ich war nicht als schwul zu erkennen. Aber ich habe da auch schon paare gesehen die es nicht verheimlichten und auch nicht mit knüppeln und unter Schmährufen aus dem Park vertrieben worden sind. Deppen gibt es überall! Ich war schon sehr oft in der Therme Bad Wörishofen, also Bayern und auch noch Allgäu. Im Aussenbecken im saunabereich küsste sich mal ein heteropaar da ist gleich der Bademeister dazwischen. Ich hab aber auch schon oft schwule paare eng umschlungen gesehen da hat sich weder der Bademeister noch sonst wer drum gekümmert! Es gibt halt immer noch ein paar ewig gestrige und wir müssen wohl leider damit Leben?!
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#24 JogoleinProfil
  • 19.02.2016, 15:21h Aalen

  • Ich geh schon seit 35 Jahren in den Europa-Park, 20 Jahre davon weiß ich, dass ich schwul bin und 15 Jahre davon gehe ich in männlicher Begleitung da hin, inklusive Händchen halten und Küsschen zwischen durch und hatte noch nie Probleme. Im übrigen gibt es eine große EP-Fangemeinde mit hohem LGB(T?)-Anteil und die verhalten sich auch nicht wie lauter Mauerblümchen. Glaubt jemand allen ernstes, dass die sich sündhafte teure Jahreskarten kaufen, wenn sie nicht akzeptiert werden würden?

    Ich fühl mich da wohl. Deppen gibt es überall, im übrigen auch im ach so aufgeschlossenen Phantasialand.

    Ich brauche im übrigen keine organisierten LGBT-Treffen. Derartige flashmobartigen Aktionen, haben ohnehin mehr Öffentlichkeitswirkung als jede Paradiesvogelschau CSD.
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