Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=25583
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Erster "Gay Red Day" im Europa-Park Rust


#21 AndyAnonym
  • 15.02.2016, 20:17h

  • Ich frage mich schon manchmal, was man mit solchen Aktionen glaubt erreichen zu können..? Grundsätzlich ist der Ansatz für mehr Tolleranz u. Akzeptanz zu werben ja der Richtige. Und dennoch drängt sich mir die Frage auf - warum meinen Homosexuelle denn so oft sie müssten ihre " eigene Suppe" kochen ?? Der Europapark kam mir darüber hinaus bislang nicht homophob vor - im Gegenteil - dort sind ja auch homosexuelle Menschen beschäftigt wie überall in unserer Gesellschaft. Wenn der Park aus freier Entscheidung einen solchen Tag nicht offiziell durchführen möchte, dann finde ich das auch nicht gut - aber das kann jeder bewerten wie er möchte. Ich glaube nicht, dass eine Masse an Menschen mit roten T-Shirts in irgendeiner Form etwas positives bzgl. Homophobie bewirkt. Dazu ist das Thema zu komplex u. zu vielschichtig. Es gibt ja zwischenzeitlich mit den vielen CSD Veranstaltungen genügend Möglichkeiten um das Thema in den Mittelpunkt zu stellen u. für mehr Rechte u. Aktzeptanz zu kämpfen. Es ist immer eine Gradwanderung das Gespür dafür zu entwickeln bis wohin etwas gut und zielführend ist - und ab wann womöglich kontraproduktiv und " too much". Sollte es so sein, dass diese Familie sehr konservativ unterwegs ist - dann wird sich daran i.d.R. auch in Zukunft nichts ändern - die Menschen sind eben unterschiedlich u. auch das muss man tolerieren u. akzeptieren. Findet nicht gerade durch eine solche Aktion die eigentliche Abgrenzung statt u. somit Ausgrenzung u.das " hausgemacht" durch die Regenbogenfamilie selbst? Das meinte ich oben mit der " eigenen Suppe" kochen. Warum immer diese " extra Wurst". Warum muss es eigene schwul lesbische Weihnachtsmärkte geben-wo man sich bewusst von den anderen abgrenzt? Tolleranz u. Aktzeptanz erreicht man m.E. am ehesten wenn man sich mitten unters Volk mischt u. so zu verstehen gibt das man genauso am normalen Leben teilnimmt wie alle anderen. Und was kommt als nächstes? Sollen sich alle Gläubigen homosexuellen Menschen mit einer bestimmten Kennzeichnung in die Sonntagsmesse setzen um die katholische Kirche zu reformieren bzw. um auf Biegen und Brechen deren vorherrschende hinterwäldlerische Meinung zu verändern...?? Ich glaube " weniger ist manchmal mehr" u. zielführender! Und wenn die Aktion schon in der Form durchgeführt werden soll - warum nutzt man hierfür gerade die Farbe ROT, welche aus rein psychologischer Sicht u. im Empfinden von vielen als negativ angesehen wird. Eine andere Farbe , zB. ein positives GRÜN wäre sicherlich was die Interpretation der Farbe anbelangt u. die damit verbundene Message von größerem Nutzen!!
  • Antworten » | Direktlink »
#22 HinterländleparkAnonym
  • 15.02.2016, 21:01h
  • Antwort auf #21 von Andy
  • "warum meinen Homosexuelle denn so oft sie müssten ihre " eigene Suppe" kochen ??"

    Ja, warum nur? Und warum meinst du als offensichtlicher Nicht-Homosexueller dich dazu überhaupt qualifiziert äußern zu können? Denn das du keine Ahnung hast, zeigt deiner ganzer Kommentar. Hier geht es nicht darum, dass "wir Homosexuelle" unser "eigenes Süppchen" kochen, sondern um die Selbstverständlichkeit der Sichtbarkeit und zwar nicht durch irgendwelche T-Shirts zu bestimmten Tagen, sondern einfach immer und überall. So wie alle Heteros auch. Das heißt Händchen halten, Küsschen geben und sich auch mal an den Arsch fassen, je nach Gusto. So wie eben ALLE Heteropaare auch. Um nicht mehr und nicht weniger geht es.

    "Der Europapark kam mir darüber hinaus bislang nicht homophob vor"

    Das dir als offensichtlichem Nicht-Homosexuellen das so vorkommt verwundert niemanden.

    "dort sind ja auch homosexuelle Menschen beschäftigt wie überall in unserer Gesellschaft."

    Wo steht das? Wer sagt das? Belege bitte!

    "Dazu ist das Thema zu komplex u. zu vielschichtig."

    Am Thema GLEICHE RECHTE ist absolut überhaupt gar nix komplex oder vielschichtig.

    "die Menschen sind eben unterschiedlich u. auch das muss man tolerieren u. akzeptieren."

    Was ist eigentlich an der Aussage "Keine Toleranz der Intoleranz!" so schwer zu verstehen. Eine tolerante Gesellschaft kann es nur geben, wenn man die Intoleranz bekämpft. Sie zu akzeptieren würde bedeuten, dass man Ziel einer toleranten Gesellschaft aufgegeben hat.

    "Findet nicht gerade durch eine solche Aktion die eigentliche Abgrenzung statt u. somit Ausgrenzung u.das " hausgemacht" durch die Regenbogenfamilie selbst?"

    Du als offensichtliches Nicht-Mitglied der Regenbogenfamilie hast da schon mal gar nichts zu melden und verstehst davon auch gar nichts. Wir wollen uns nicht abgrenzen, sondern völlig gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben. Das geht aber nicht mit Leuten wie dir, denen es schon "too much" ist, wenn Homosexuelle als solche offen erkennbar sind.

    "Warum immer diese " extra Wurst"."

    Mit solchen Aussagen kannste gleich der AfD die Hand reichen!

    "Warum muss es eigene schwul lesbische Weihnachtsmärkte geben-wo man sich bewusst von den anderen abgrenzt?"

    Da du offensichtlich noch nie auf einem solchen warst und daher keine Ahnung davon hast, lass es mich erklären: Der schwul-lesbische Weihnachtsmarkt steht JEDEM Menschen offen, der LGBT zumindest tolerieren und sich benehmen kann. Ist umgekehrt auf dem Hetero-Weihnachtsmarkt übrigens genauso!

    "Tolleranz u. Aktzeptanz"

    Weder ist Toleranz automatisch schon "toll", noch ist es ein Akt LGBT zu akzeptieren!

    "Und was kommt als nächstes?"

    Mit solchen Dammbruchphrasen kannst du ebenso gleich der AfD die Hand reichen.

    "Sollen sich alle Gläubigen homosexuellen Menschen mit einer bestimmten Kennzeichnung in die Sonntagsmesse setzen um die katholische Kirche zu reformieren"

    Per Definition kann es gläubige homosexuelle Katholiken gar nicht geben. Lern mal deinen Katechismus zu lesen.

    "bzw. um auf Biegen und Brechen deren vorherrschende hinterwäldlerische Meinung zu verändern...??"

    Nennt sich gesellschaftliche Entwicklung. Schon klar, dass das euch "Gläubigen" sofort zu viel ist.

    "Ich glaube " weniger ist manchmal mehr" u. zielführender!"

    Genau, zurück in den Schrank! Gleiche Rechte sind echt zu viel verlangt!

    "warum nutzt man hierfür gerade die Farbe ROT, welche aus rein psychologischer Sicht u. im Empfinden von vielen als negativ angesehen wird."

    ROT ist die Farbe der Liebe, aber das kann natürlich nur jemand verstehen der weiß wie es ist einen anderen Menschen zu lieben und diese Liebe erwidert zu wissen.

    "Eine andere Farbe , zB. ein positives GRÜN wäre sicherlich was die Interpretation der Farbe anbelangt u. die damit verbundene Message von größerem Nutzen!!"

    So ein Schwachsinn. Erst verdammst du die Sichtbarkeit von LGBT in der Öffentlichkeit und jetzt gibts du kosmetische Ratschläge. Ich werd ja nicht mehr!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#23 audi5000Profil
  • 18.02.2016, 10:01h lindau

  • Zu #19: nein ich war nicht als schwul zu erkennen. Aber ich habe da auch schon paare gesehen die es nicht verheimlichten und auch nicht mit knüppeln und unter Schmährufen aus dem Park vertrieben worden sind. Deppen gibt es überall! Ich war schon sehr oft in der Therme Bad Wörishofen, also Bayern und auch noch Allgäu. Im Aussenbecken im saunabereich küsste sich mal ein heteropaar da ist gleich der Bademeister dazwischen. Ich hab aber auch schon oft schwule paare eng umschlungen gesehen da hat sich weder der Bademeister noch sonst wer drum gekümmert! Es gibt halt immer noch ein paar ewig gestrige und wir müssen wohl leider damit Leben?!
  • Antworten » | Direktlink »
#24 JogoleinProfil
  • 19.02.2016, 15:21h Aalen

  • Ich geh schon seit 35 Jahren in den Europa-Park, 20 Jahre davon weiß ich, dass ich schwul bin und 15 Jahre davon gehe ich in männlicher Begleitung da hin, inklusive Händchen halten und Küsschen zwischen durch und hatte noch nie Probleme. Im übrigen gibt es eine große EP-Fangemeinde mit hohem LGB(T?)-Anteil und die verhalten sich auch nicht wie lauter Mauerblümchen. Glaubt jemand allen ernstes, dass die sich sündhafte teure Jahreskarten kaufen, wenn sie nicht akzeptiert werden würden?

    Ich fühl mich da wohl. Deppen gibt es überall, im übrigen auch im ach so aufgeschlossenen Phantasialand.

    Ich brauche im übrigen keine organisierten LGBT-Treffen. Derartige flashmobartigen Aktionen, haben ohnehin mehr Öffentlichkeitswirkung als jede Paradiesvogelschau CSD.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel