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Kommentare zu:
Nike kündigt Vertrag mit Manny Pacquiao wegen Homophobie


#1 Klare KanteAnonym
  • 18.02.2016, 09:15h
  • Herzlichen Glückwunsch an NIKE! Die Entscheidung ist exzellent und sollte Boxer Manny Pacquiao noch weitere Sponsoren haben, dann sind diese sehr gut beraten, es NIKE nachzumachen! Solche Honks wie Manny Pacquiao und Tyson Fury trifft man damit am härtesten!
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#2 NikeAnonym
#3 ggasdfstAnonym
  • 18.02.2016, 09:43h
  • Nach dem letzten Schritt von adidas konnte Nike jetzt wohl nicht anders. Gerade richtiges Timing.

    Übrigens, was diese Leviticus-Stelle angeht... ich hab auch schon Übersetzungen gelesen, wo da statt Mann "Knabe" geschrieben steht. Welche Variante ist denn jetzt offiziell?
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#4 SebiAnonym
  • 18.02.2016, 09:54h
  • Richtig so!

    Hetze darf man nicht auch noch fördern.

    Und welches Unternehmen will schon mit Faschisten in Verbindung gebracht werden?!

    Falls der noch andere Sponsoren hat, hoffe ich, dass die schnell nachziehen.
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#5 willieAnonym
#6 HeinerAnonym
  • 18.02.2016, 10:09h
  • Ein richtiger Schritt, der aber reichlich spät kommt und längst überfällig war.

    Schließlich hat der sich nicht zum ersten mal so geäußert...

    Aber erst wenn es medial ausreichend große Wellen schlägt, reagiert Nike.

    Vielleicht sollte man in Zukunft besser prüfen, mit wem man zusammenarbeitet. Bevor es zu solchen Vorfällen kommt. Denn ohne die finanzielle Förderung wäre er vielleicht nie so groß geworden und wäre jetzt ein kleiner Provinz-Boxer, dessen Meinung eh niemanden interessiert.

    Aber zumindest sieht man, wie wichtig es ist, dass Medien über Homohass berichten und dass wir dann auch entsprechenden Druck auf Sponsoren, o.ä. ausüben.
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#7 JarJarProfil
  • 18.02.2016, 11:30hKiel
  • Das ist eine Sprache die Typen wie er verstehen, wenn plötzlich finanzielle Einbussen hat.
    Er soll doch bitte auch mal zeigen wo genau in der Bibel steht das Schwule schlimmer als Tiere sind...
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#8 sanscapote
  • 18.02.2016, 11:42h
  • Nike trennt sich von Manny P. Wie maennlich ist denn dann der Namen Manny bei einem Weltmeisterboxer?

    Aber ein Bischof von Chur und andere Hetzer konnten in Fulda dieselben Worte oeffentlich sagen und nichts passiert(e) in der Oeffentlichkeit. Dieser Volksverhetzer laufen noch immer frei herum.
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#9 ThorbenAnonym
  • 18.02.2016, 12:43h
  • >>>> Auf Instagram stellte der evangelikale Christ aber gleichzeitig klar, er habe "nur die Wahrheit gesagt, wie sie in der Bibel steht"

    >>>> Pacquiao hatte bereits 2012 in einem Interview erklärt, dass Gottes Gesetze Vorrang über die der Menschen haben müssten, und einen Vers aus Levitikus zitiert: "Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft"

    Wieder mal die Religion... Das Krebsgeschwür der Menschheit...

    Übrigens:
    laut Bibel darf man auch seine Tochter in die Sklaverei verkaufen, man darf keine Schalentiere essen, man darf kein Leder anfassen, man darf keine Frau berühren die gerade ihre Periode hat, man darf keine gemischtfasrigen Stoffe tragen, etc.

    Hält er sich auch an diese Dinge?

    Oder sucht er sich nur das raus, was ihm passt und ignoriert den Rest?

    Oder kennt er den Rest gar nicht und plappert nur das nach, was er irgendwo aufgeschnappt hat?
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#10 lucdfProfil
  • 18.02.2016, 12:43hköln
  • Nike hat richtig entschieden. Das wird aus Manny Pacquiao wahrscheinlich keinen toleranteren Menschen machen aber das nächste Mal wird er sich besser überlegen, was er für Gemeinheiten von sich gibt und welche Resonanzen er bekommt.
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#11 Nicht der MartinAnonym
  • 18.02.2016, 13:03h
  • Antwort auf #3 von ggasdfst
  • Die Einheitsübersetzung schreibt "Mann", das griechische Wort "ársenos" in der betreffenden Textstelle "òs àn koimethê metà ársenos" ist recht ungebräuchlich und bezeichnet generell Maskulines. Allerdings wird das Kompositum "arseno-koítes" im Neuen Testament in der Regel als "Knabenschänder" wiedergegeben, was aber bereits ideologisch beeinflussend beabsichtigt sein kann.

    Aber halten wir uns doch nicht mit Unwesentlichem auf:

    Egal, was da steht, es darf keinen Einfluss auf und keine Bedeutung für heutige säkulare Fragen haben!

    Es muss klar sein:

    Egal, was da steht, es ist heute für die denkende Menschheit so unbedeutend wie diejenigen, die immer noch daran "glauben" wollen.
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#12 FelixAnonym
  • 18.02.2016, 13:05h
  • Antwort auf #10 von lucdf
  • 100% Zustimmung!

    Manche behaupten ja immer, dass durch sowas die Homophobie der betreffenden Personen nicht weniger wird.

    Aber wenn es keine Konsequenzen gibt, wird deren Homohass auch nicht weniger.

    Und dann sollte man eher Homohass nicht auch noch fördern und solchen Leuten verdeutlichen, dass SIE es sind, die außerhalb der Gesellschaft stehen und nicht diejenigen, gegen die sie hetzen.
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#13 FelixAnonym
  • 18.02.2016, 13:26h
  • Antwort auf #11 von Nicht der Martin
  • Unabhängig von solchen Detailfragen:
    die Bibel ist und bleibt ein Buch, das von Menschen geschrieben wurde, das immer wieder hin und her übersetzt wurde, wo sich vor dem Buchdruck beim Abschreiben auch mal Fehler einschleichen konnten, etc.

    Und natürlich fließt da auch immer der Zeitgeist einer Epoche und die persönliche Meinung der Übersetzer ein.

    Und nicht zuletzt gibt es ja auch Unterschiede zwischen den Sprachen, die eh keine exakte Übersetzung erlauben. Ein ganz einfaches Beispiel: im Englischen unterscheidet man zwischen "sky" für den realen Himmel als das, was in der Atmosphäre über uns (aber unter dem Weltraum) ist und "heaven" für den religiösen Himmel. Im Deutschen gibt es für beides nur "Himmel". Wenn jetzt also ein deutscher Text von "Himmel" spricht, muss der Übersetzer entscheiden, ob er da "sky" oder "heaven" verwendet. Selbst wenn der Kontext das eindeutig macht, kann man da immer noch viel an Sinn verändern. Und dann gibt es ja auch noch Zweifelsfälle, wo das eh nicht klar ist oder wo noch was Drittes gemeint ist, was in beiden Sprachen kein eigenes Wort hat (in anderen Sprachen aber vielleicht wohl).

    Etc. etc. etc.

    Mit anderen Worten:
    die Bibel ist ein Buch, was eh von Menschen geschrieben wurde und was noch dazu im Laufe diverser Übersetzungen immer wieder kleine Änderungen erfahren hat, die sich in der Summe deutlich auswirken.

    Anhand so eines Buches (nur weil es alt ist) moralische Urteile zu fällen, ist absurd. Zumal es in der Bibel genug andere sonderbare Stellen gibt, die auch niemand mehr wörtlich nehmen würde.

    Aber sowas alles kann man natürlich religiösen Fanatikern nicht erklären, weil die das einfach nicht wahrhaben wollen.
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#14 LucaAnonym
  • 18.02.2016, 14:29h

  • Hetze darf nicht ohne Konsequenzen bleiben. Ansonsten fühlen sich solche Menschen auch noch bestätigt und meinen, sie hätten eine schweigende Mehrheit auf ihrer Seite.
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#15 FredinbkkProfil
  • 18.02.2016, 15:15hBangkok
  • Antwort auf #3 von ggasdfst
  • Welche Variante ist denn jetzt offiziell?

    ich kann das mit dem Knaben bestaetigen,

    ich besass eine Hausbibel des Julius-Echter-Verlages in Wuerzburg,Gedruckt im Jahr 1872.
    Dort stand auch ...dem Manne der bei dem Knabe liege ,wie bei einem Weibe...

    Weshalb das heute Mann beim Manne heisst ...??.

    Ich denke ,dass die Aenderung durch den Einfluss der Paedo-Pfaffen statt fand.
    Das war denen sicher ein Dorn im Auge.
    (Sind sie doch immernoch die "Schuetzlinge" des Stellvertreters vom Opa auf der Wolke))
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#16 HonestAbeProfil
  • 18.02.2016, 17:05hBonn
  • Antwort auf #15 von Fredinbkk
  • Es gibt keine offizielle Bibel. Allein bibelserver.com kennt beinahe 50 Übersetzungen und das ist nur die Spitze des Eisbergs.

    Tatsächlich geht der plötzliche Wechsel von Knaben zu Männern in besagtem Vers auf die King James Bibel von 1611 zurück. Dort heißt es erstmals explizit: "Thou shalt not lie with mankind, as with womankind: it is abomination."

    Frühere Bibelübersetzung ließen dahingegen keinen Zweifel daran, dass von Knaben die Rede war. Etwas anderes können die ursprünglichen Bibelschreiberlinge auch gar nicht gemeint haben, denn es gab zu damaliger Zeit nicht mal ein Wort für das, was wir heutzutage als eine schwule Beziehung unter Erwachsenen bezeichnen würden. Das einzige was bekannt war, war die Päderastie nach griechischem Vorbild. Das griechische Wort hierfür findet sich dann auch folgerichtig in der ersten griechischen Übersetzung des AT.

    Die viel viel später erschienene King James Bibel wurde leider dennoch zur einflussreichsten Bibel im englischsprachigen Raum. Damit wurde die Ansicht, dass selbst einvernehmliches homosexuelles Verhalten unter Erwachsenen zu verdammen sei, über die amerikanische Erweckungsbewegung wieder nach Europa re-importiert und bildet heutzutage einen wesentlichen Glaubenssatz der Evangelikalen. Diese haben ihre eigene Lieblingsübersetzung der Bibel, die NIV, mehrfach verschärft um klar zu machen, dass es in besagtem und anderen Versen nicht wie ursprünglich gemeint darum ging den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in institutionalisierter Form (z. B. Tempelprostitution) zu brandmarken, sondern alle Formen homosexuellen Verhaltens zu verdammen - auch die einvernehmlichen.

    Das ist aber solchen Leuten einfach nicht begreiflich zu machen und die scheren sich auch einen Dreck darum, wenn man versucht es ihnen zu erklären. Sie wollen unbedingt ihren HASS erhalten und über die Welt bringen, denn gemeinsame Feindbilder stärken deren Gemeinschaften.

    So gesehen sind derartige religiöse Vereinigungen sehr urweltliche und primitive Formen des menschlichen Gruppenlebens. Solange es dem eigenen Gruppenzusammenhalt dienlich ist nehmen diese Gruppen die Unterdrückung und Vernichtung anderer Gruppen nur allzu billigend in Kauf.

    Wer glaubt "die Moslems" oder gar die katholische Kirche seien die größte Gefahr für uns, der unterschätzt die evangelikale Bewegung maßlos. Zwar werden von diesen keine Schwulen von Häuserdächern gestürzt, aber was macht das schon für eine Unterschied, wenn schwule Jugendliche dies unter der Herrschaft solcher Schreckensgestalten selbst erledigen?
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#17 Homonklin44Profil
  • 19.02.2016, 02:22hTauroa Point
  • Antwort auf #7 von JarJar
  • ...und bitte gleich eine Erklärung nachliefern, wieso denn bloß die biblischen Texte als Sammlung christlicher Mythen für uns im Jahr 2016 irgend eine Weisung beinhalten sollen, dazu, wie wir unser Leben einzurichten, oder unsere Menschlichkeit zu werten haben.

    Und dann möge er damit leben, dass es Menschen gibt, für die das gleich viel bedeutet, wie der Schöpfungsmythos der Indios oder der Realitätsgehalt der nordischen Göttersagas.

    ... oder StarWars. May the force kick his ass!
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