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Kommentare zu:
Schweiz: Mehrheit für Verbot der Ehe für Schwule und Lesben


#19 stromboliProfil
  • 19.02.2016, 12:30hberlin
  • eine "initiative " die sich der steuergerechtigkeit widmet und dabei ein "eherecht für schwule" sabotieren will...
    liegt das an der unverständlichkeit des schwyzerdütsch, das inhaltliche unterscheidung der ziele nicht mehr erkennen lässt, oder ist es die perfide ausnützung eines volksentscheides unter ausnützung der dummheit seiner mitmenschen, die einem am verstand seiner mitmenschen zweifeln lässt..
    tinnitus du steurberatender apostel der homomittigkeitsgesellschaft.. klär uns auf.
    Ist da deren vorstellung von steuergerechtigkeit die selbe grundlage für gleichstellung, die du uns in unseren landen versprichst..
    oder fehlt der schweiz nur eine fdp?
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#18 -hw-Anonym
#17 Reto77
  • 19.02.2016, 11:10h
  • Antwort auf #7 von Marc
  • Ein vom Volk beschlossener Verfassungstext auf Bundesebene kann vom Schweizerischen Bundesgericht nicht für ungültig erklärt werden. Die Schweiz besitzt nur eine eingeschränkte Verfassungsgerichtsbarkeit. Entscheide im Bereich Menschenrechtsverletzung können am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg zur Beurteilung unterbreitet werden. Leider wurde dort schon entschieden, die gleichgeschlechtliche Ehe sei kein Menschenrecht.

    Die parlamentarische Initiative der Grünliberalen zur Verfassungsänderung zu unseren Gunsten ist im Moment der beste Weg, in absehbarer Zeit die Ehe zu öffnen, unabhängig vom Ausgang des bevorstehenden Urnengangs.
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#16 alpinesAnonym
#15 BlubbAnonym
  • 19.02.2016, 03:03h
  • Antwort auf #13 von DavidJacob
  • Arschlochmenschen an der Macht bedeuten Chaos.

    Arschlochmenschen werden von Arschlochmenschen bzw. dummen Menschen verehrt und gewählt.

    Sagt viel über große Teile der Gesellschaft aus.

    Wir steuern eh wieder auf unsicherere Zeiten zu. Mit Putin und Co sind ja genug psychisch Kranke an der Macht. Für einen dritten Weltkrieg fehlt eigentlich nur noch ein republikanischer US Präsident...

    Achja. und religiotie bleibt ein dauerbrenner als ursache für viel Leid.
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#14 Homonklin44Profil
#13 DavidJacobEhemaliges Profil
#12 Alte TunteAnonym
  • 18.02.2016, 23:32h
  • Klar, als Schwuler oder Lesbe möchte man natürlich lieber in Bosnien-Herzegowina oder in Georgien leben als in der Schweiz. Ich sehe schon den Strom von Flüchtlingen, der sich aus der Eidgenossenschaft nach Rumänien ergießt.
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#11 lucdfProfil
  • 18.02.2016, 19:37hköln
  • Menschenrechte sollte man nicht als Gegenstand eines Referendum sein und sie sind nicht verhandelbar. In Irland ist es gut gelaufen aber dass hätte auch schief gehen können, weil man weiß, dass Menschen sehr manipulierbar sind, je nach dem wie die Kirche propagandistisch geschickt und potent ist oder nicht. Die Skandale in der irischen Kirche hatten sie völlig diskreditiert und sie war nicht mehr glaubwürdig. Ob das für die Schweiz gilt, bezweifle ich.
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#10 m123Anonym
  • 18.02.2016, 19:21h
  • Das Wichtigste ist jetzt bis zum 28. Februar möglichst viele Schweizer über die tatsächliche Intention des durch die CVP herbeigeführten Volksentscheids aufzuklären.
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#9 Reto77
  • 18.02.2016, 19:08h
  • Es wird knapp! Das heißt konkret, ALLE Schweizer Schwulen und Lesben müssen an der Abstimmung teilnehmen. Vielleicht schaffen wir dann doch noch 50,1 Prozent Nein-Stimmen. Vor allem konservative Wähler werden bestimmt zur Urne gehen, denn parallel zur homophoben "Heiratsstrafe" steht noch eine "Ausländer raus"-Durchsetzungsinitiative der SVP zur Abstimmung. Diese wird die berüchtigten Stammtische in ländlichen Gegenden mobilisieren. Also kann es wirklich auf jede Stimme ankommen. Wichtig ist auch, dass kein einziges gleichgeschlechtliches Paar mit eingetragener Partnerschaft der hinterlistigen CVP glaubt, die Steuererleichterung würde auch für sie gelten.

    Auch bei einem Nein würde die Ehe noch nicht geöffnet. Aber die parlamentarischen Initiative "Ehe für alle" der Grünliberalen Fraktion wurde bereits von den Kommissionen beider Kammern gutgeheißen. Nun kann die Nationalratskomission einen Erlass ausarbeiten, über den dann das Parlament befinden wird. Die Zustimmung des Parlaments vorausgesetzt, hat dann in ein paar Jahren das Volk das letzte Wort. Hoffentlich gibt es wenigstens dann die 71% Zustimmung zur Ehe für alle auch an der Urne und nicht nur in Umfragen.
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#8 Tom1983Anonym
  • 18.02.2016, 19:03h
  • Die Überschrift ist ein wenig irreführend. Die Mehrheit ist nicht für das Eheverbot, sondern für die Abschaffung der Heiratsstrafe. Die CVP will einfach nur irreleiten...
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#7 MarcAnonym
  • 18.02.2016, 17:45h

  • In Deutschland wäre eine solche Verfassungsänderung durch die Hintertür nicht möglich, die Verfassung darf nur ganz 'ausdrücklich' geändert werden. Gibt es in der Schweiz eigentlich ein Verfassungsgericht, das so eine klammheimliche Diskriminierung höchstinstanzlich rückgängig machen könnte/würde? Weiß das jemand?
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#6 J-eyeAnonym
  • 18.02.2016, 16:17h

  • "Die Befürworter der Initiative, neben der CVP auch die mächtige rechts­po­pu­lis­tische SVP, bleiben im Wahlkampf bei ihrer Aussage, dass die Initiative rein steuer­po­li­tischer Natur sei. Der Satz zum Ehe-Verbot ("Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebens­ge­mein­schaft von Mann und Frau") sei nur ein "Nebenschauplatz", sagte etwa CVP-Parteichef Christophe Darbellay."

    Das ist eine glatte Lüge. Wenn es so ein kleiner unbedeutender Nebenschauplatz wäre, hätte man das Problem doch ganz einfach ausbügeln können, indem man den Passus streicht...
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#5 Linu86Profil
  • 18.02.2016, 15:35h Aachen

  • PS: Das Plakat gegen die Initiative gefällt mir SEHR gut. Selbstbewusst, aber auch verletzlich: "Ihr Heteros habt es in der Hand uns zu schaden oder uns davor zu bewahren." Mehr davon!
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#4 Mister-TwisterAnonym
  • 18.02.2016, 15:27h
  • Liebe Quer-Mitmenschen und alle liberaldenkende Mitbürger! Außer Sex gibt es auch Politik, von der wir alle abhängig sind. Demnächst finden in drei Bundesländer Wahlen. Wer , wie Afd, Homosexuellen(nicht direkt, sondern unterm Vorwand "Homosexuellen-Lobbyismus") ablehnt, der gehört für ja zum rechten Rand.
    So verliert, hoffe ich, Afd zusätzich 3-5% Homos+Liberaldenker, ihre potenzielle Wähler, die vor ihr noch mehr Angst haben als vor homophoben Islamisten, die, im Unterschied von der leider etablierten Afd , noch keinen Einfluss auf die Politik haben. Dumm von afd oder? -noch ein Grund, ihr keine Stimme zu geben
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#3 Linu86Profil
  • 18.02.2016, 15:18h Aachen

  • Wenn die Initiative wenigstens ehrlich wäre: "Homos wird das Heiraten verfassungsrechtlich verboten." Stattdessen: "Hier ist das Leckerli, komm hol dir das Leckerli... ach das andere brauchst du eh nicht zu lesen. Brav!" Die Schweizer wissen also gar nicht worüber sie abstimmen und sicher liest nicht jeder die Zeitung immer so gründlich. Und dann gibt es natürlich noch die, die zwar indifferent bis leicht positiv einer Eheöffnung gegenüberstehen, dies aber nun mit dem ökonomischen Sofortnutzen im eigenen Leben abwiegen müssen und darum vielleicht sogar der Initiative zustimmen, obwohl sie gar nichts gegen die Homo-Ehe haben (gerade wenn man keine Schwulen/Lesben im Freundeskreis hat fällt diese Abwägung leider meist gegen die Gleichberechtigung aus). Nur so lässt sich diese Diskrepanz zwischen Zustimmung zur Ehe-Öffnung bei gleichzeitig hoher Zustimmung zum Ehe-Verbot erklären. Ein raffinierter Schachzug der Homo-Feinde, die wissen dass sie keine gesellschaftliche Mehrheit mehr für ihre diskriminierende Haltung hinter sich haben. Kann man nur hoffen, dass sich bis zur Abstimmung die wahre Bedeutung der Initiative weiter rumspricht. Aber mir schwant trotzdem Übles. :-/
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#2 kuesschen11Profil
  • 18.02.2016, 14:51hFrankfurt
  • In der Schweiz sollte die CVP endlich einmal von ihrem hohen Ross heruntersteigen und es unterlassen, LGBTs zu diskriminieren, also als Menschen zweiter Klasse zu behandeln.

    Diskriminierung über die Verfassung als Hintertür auszuführen, ist eine ganz schlechte Menschenrechtspolitik, wieder mal beeinflusst von den Dogmen der Kirche, die das Ehe-Verbot für gleichgeschlechtliche Paare als Rechtfertigung auslegt.

    Wenn sich 71 Prozent der Schweizer für die Ehe gleichgeschlechtlicher Paare ausgesprochen haben,
    muss die Regierung darauf reagieren und sollte nicht ins Mittelalter verfallen.
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#1 LucaAnonym
  • 18.02.2016, 14:26h

  • Das ist ein ganz mieser Trick der Homohasser:
    Man kombiniert die Frage der Eheöffnung mit anderen Fragen, wo man viele Wähler auf seiner Seite glaubt. Am besten so formuliert, dass viele das wahre Ausmaß gar nicht erkennen. Und schon kann man seine Ideen durch die Hintertür umsetzen.

    Wenn man Volksentscheide macht, sollte man immer nur über einzelne Fragen abstimmen lassen. Wie will man seriös über ein ganzes Maßnahmenbündel entscheiden, wenn man zu den einzelnen Bestandteilen unterschiedliche Meinungen hat?!

    Ich kann nur hoffen, dass die Mehrheit das durchschaut und verhindert. Egal, wie man in den einzelnen Fragen denkt: man muss zeigen, dass man solche schmutzigen Tricks durchschaut und nicht akzeptiert. Das wäre sonst ein Dammbruch für miese Tricks, wenn man damit Erfolg hätte.
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