Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=25610
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Papst: Mische mich nicht in Homo-Ehen-Debatte ein


#1 lucdfProfil
  • 18.02.2016, 21:50hköln
  • Naja, einen Schritt nach vorne und zwei Schritte zurück, das haben wir verstanden.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 PFriedrichProfil
  • 18.02.2016, 22:06hTrier
  • Manchmal habe ich die kleine Hoffnung, daß bei Franziskus der Haß auf nichtheterosexuelle Menschen nicht so ein perverses Maß erreicht hat wie bei Klerikalfascho-Ratze. Jede kleine Verbesserung der wahnsinnigmachenden kirchlichen Sexualmoral wäre ein Gewinn für die Menschlichkeit schlechthin.
    Ob allerdings Bergoglio wirklich was bewegt - das weiß nur das Fliegende Spaghettimonster.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 LarsAnonym
  • 18.02.2016, 22:58h
  • Man sollte von Papst Franziskus lernen und ihn für sein moderates Statement einmal kräftig umarmen. Auch ein Papst braucht das hin und wieder.

    Und da ich gerade vor Güte überquelle: Ich sehe das Problem darin, dass "Ehe" und "Familie" mehrdeutige Begriffe sind. Ein Heteropaar, das keine Kinder zeugen will /kann , geht eine Ehe ein. Ein Schwuler, der mit einem Mann zusammenlebt, geht eine Beziehung ein, die einer solchen Verbindung in jeder Hinsicht gleicht. Wie man das nennt, ist im Grunde genommen wurscht. Beiden ist gemeinsam, dass sie zusammen keine biologische Familie gründen, was nicht heißt, dass sie familienähnliche Strukturen (über angenommene Kinder) bilden können. Im Grunde sind beides Partnerschaften.

    Ich halte es für einen Fehler der Hombewegung, sich auf den mehrdeutigen Namen Ehe zu fixieren, anstatt eine Partnerschaft zu fordern, die rechtlich der Ehe absolut gleich gestellt ist (inklusive des Adoptionsrechts), aber eben einen anderen Namen trägt. Was ist an dem Begriff Partnerschaft auszusetzen, wenn man ihn selbstbewusst verwendet? Es wäre der katholischen Kirche auch leichter, eine Partnerschaft zu segnen. Sie segnet auch Kanonen und Autohäuser, das ist nicht das Problem.

    Sollte aber einer der Partner einer solchen Verbindung ein Kind außerhalb einer Ehe / Partnerschaft zeugen, ist es nachvollziehbar,, wie ich meine, dass diese biologische Elternschaft unabhängig von der rechtlichen Situation in irgend einer Weise gewürdigt werden sollte und mit einer Form der genetischen Verbundenheit und Verantwortung verbunden ist, der man/frau sich nicht entziehen kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Mausmops64Profil
#5 TheDadProfil
  • 19.02.2016, 01:31hHannover
  • Antwort auf #3 von Lars
  • ""Man sollte von Papst Franziskus lernen und ihn für sein moderates Statement einmal kräftig umarmen. Auch ein Papst braucht das hin und wieder.""..

    Wurde er doch erst..
    Die haben sich sogar geküsst..
    Offenbar noch etwas, was auch der Papst mal hin und wieder braucht :

    www.queer.de/detail.php?article_id=25576

    Da es sich um die beiden homophobsten und verdummbibeltsten Männer handelt die die Welt kennt, ist dabei wahrscheinlich nicht einmal so ungewöhnlich..

    ""Ich halte es für einen Fehler der Hombewegung, sich auf den mehrdeutigen Namen Ehe zu fixieren,""..

    Ich halte es für einen Fehler darüber diskutieren zu wollen, ob Gleichstellung und Gleichberechtigung plötzlich andere Begriffe braucht, um damit deutlich zu machen, daß man wohl eher auf die "eigene Tradition" verzichten würde, als zu begreifen, daß es um Menschenrechte IM STAAT geht !

    ""Was ist an dem Begriff Partnerschaft auszusetzen, wenn man ihn selbstbewusst verwendet?""..

    Wozu muß man GLEICHES, nämlich Ehe und Familie unterschiedlich benennen, nur weil unterschiedliche Personen beteiligt sind ?

    ""Es wäre der katholischen Kirche auch leichter, eine Partnerschaft zu segnen. Sie segnet auch Kanonen und Autohäuser, das ist nicht das Problem.""..

    Interessantes "Argument"..

    Menschen sind aber eben keine Kanonen und keine Autohäuser !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#6 FredinbkkProfil
  • 19.02.2016, 02:29hBangkok
  • Antwort auf #3 von Lars
  • ich sehe keinen Grund vor den Forderungen einer Gross-Sekte einzuknicken,

    Der Begriffe "Eheoeffnung" oder Gleichgeschlechtliche Ehe,ist eine zivilrechtliche Bezeichnung und hat nichts mit der Sekte zu tuen.Fuer sich selber koennen die das halten wie sie wollen,.

    Sie koennen gerne Regel fuer ihre "Glaeubigen" vorgeben,von denen und nur von denen sollten sie auch finanziell "leben" und die zivile Seite geht die einen feuchten Dreck an...

    Wenn dieser Papst "milde Worte" sagt ist das gleich dem "Zaehnezeigen einer Kobra"

    nur Narren halten das fuer ein Laechel.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#7 JadugharProfil
  • 19.02.2016, 02:48hHamburg
  • Antwort auf #2 von PFriedrich
  • Der Papst und die katholische Kirche wird da kaum etwas bewegen. Ihr Bemühen ist stets, ihre Lehre zu bewahren oder wenn es geht, ins Mittelalter wieder zurückzukehren. Das Einzige was sich dabei verändert, ist deren Sprache, wie man mit Totschlagargumenten konservieren kann.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#8 xHaraldxProfil
  • 19.02.2016, 09:09hWiesbaden
  • "Papst: Mische mich nicht in Homo-Ehen-Debatte ein"

    Nein, das tut er nicht. Für sowas hat er seine "Schergen"
  • Antworten » | Direktlink »
#9 puschelchenProfil
#10 MariposaAnonym
  • 19.02.2016, 09:40h
  • Meine Güte, was soll dieses Gelabere von "Homo-Ehe" in Italien ??? Die ist doch nämlich gar nicht vorgesehen, sondern lediglich eine sehr "lighte" Version. Jetzt sollten sich die Gemüter endlich mal beruhigen. Und: Richtig, lieber Franziskus - in solche Sachen sollte sich die Kirche nicht einmischen, denn es handelt sich um zivile Gesetzgebung.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 ZIkaAnonym
  • 19.02.2016, 11:25h

  • Ein befreundeter Biologe meinte der Zika Virus wird wohl sowas wie Aidsepidemie für Heteros werden.
    Natürlich war/ist auch Aids nicht nur ein schwules, sondern genauso heterosexuelles Thema, in Afrika sogar vorwiegend. Aber trotzdem assoziiert man HIV in Deutschland mit der Schwulenszene.
    Beim Zika ist die Heteroszene betroffen. Es gibt wohl auch eine sexuelle Ansteckungsgefahr wobei die Mückenstiche die Hauptursache sind. Richtig gefährlich würde es aber bei Mutationen des Virus ( oder der Mücke) werden.)
    Nunja, auch wenn der Papst in diesem Sinne Verhütungsmittel erlaubt, gilt das nur für Heteros um Schwangerschaften zu vehindern. Warum hat die katholische Kirche nicht auch das Interesse HIV und co zu verhindern indem man verhüten darf...egal ob hetero oder homo
  • Antworten » | Direktlink »
#12 stromboliProfil
  • 19.02.2016, 12:45hberlin
  • hier sei mal dank an eine bislang unbekannte fliege gesagt.. sie hilft den christlich kleinmütigen, endlich sich ihre planung und sicherheitsbefindlichkeit im sexuellen umgang miteinander nicht mehr von irgendwelchen theologisch übereifrigen vermiesen zu lassen, sondern liefert nun eine generelle ausrede zur hand, wenns um verhinderung von missbildung und so womöglich zukünftig der religiot auch relative selbstbestimmung durch abtreibung erhält.

    Wenn dann tatsächlich über krankheitsformen gesprochen wird , die durch abtreibung zu verhindern wäre.. das vergewaltigungskind nicht mehr gottes wille ist...; es langt eine zika-tröpfcheninfussion, um den eigenen willen durchzusetzen...
  • Antworten » | Direktlink »
#13 userer
#14 ursus
  • 19.02.2016, 15:01h
  • Antwort auf #3 von Lars
  • >"Was ist an dem Begriff Partnerschaft auszusetzen, wenn man ihn selbstbewusst verwendet?"

    was hat die schwarzen in den usa eigentlich so furchtbar daran gestört, in den bussen hinten sitzen zu müssen? sie hätten sich doch nur aufrecht genug hinsetzen und stolz dreinschauen müssen, und schon wäre mit ihrer menschenwürde alles paletti gewesen.

    aber nein, sie mussten ja unbedingt die armen überforderten weißen mit ihrem überzogenen gleichheitsgetue provozieren.

    dabei wollten die bestimmt auch nur einfach mal dankbar in den arm genommen werden, wenn sie ihre schwarzen haushälterinnen nicht schlugen oder vergewaltigten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#15 Fox NewsAnonym
  • 19.02.2016, 15:30h
  • Man konnte es ja von Anfang an wissen:

    Dieser Anführer eines kriminellen, parasitären Weltkonzerns hat besonders gerissene PR-Berater!

    Die massenmedialen Sprachrohre des Kapitals und der Vermögenden lieben ihn!
  • Antworten » | Direktlink »
#16 Shinkaishi
  • 19.02.2016, 19:57h
  • Also wenn die katholische Kirche sich wirklich dazu durchringt, sich nicht in die Angelegenheiten anderer einzumischen wäre das ja mal wirklich ein groß(artiger) Schritt...^^

    Ich hoffe diese Linie setzt sich tatsächlich durch, wenn sie dann auch noch aktzeptieren, dass Promiskuität mit Verhütung besser is als Promsikuität ohne (und vielleicht auch dass es moralischer ist zu verhüten als Kinder in die Wlet zu setzen, die man nicht versorgen kann...), könnte man eigentlich wunderbar mit der Kirche leben (solange sie nicht von nicht Mitgliedern finanziell zwangsunterstützt wird).

    Es bleibt zu hoffen, dass sich ein solcher Kurs als prfofiatbler heraustellt, als das ewige Wettern gegen dieses und jenes...
  • Antworten » | Direktlink »
#17 PFriedrichProfil
#18 Homonklin44Profil
  • 19.02.2016, 23:36hTauroa Point
  • Der mit der Cobra passt ja fein.
    Schlange spricht mit gespaltener Zunge, sagten die Indianer bei Lucky Luke, auch das passt zum Oberpopen bestens.

    Der wird mir dann sympathisch, wenn seine Kindergrapscherbande das endlich auch mal einhält, mit der Nicht-Einmischung.
    Ob es da ums italienische Zivilrecht geht, oder ums Privatleben und überhaupt das Leben von Menschen.

    Steh zu deinem Wort, Christen-Chef!

    Oh? Hat er Pastariarch Kyrill geküsst? Imperator meets Darth Vader...sei die Nudel mit ihnen.
  • Antworten » | Direktlink »
#19 KommentatorAnonym
  • 20.02.2016, 09:54h
  • Antwort auf #3 von Lars

  • Ist richtig schön mal eine differenzierte Meinung zu lesen. Dieses Ehegestreite nervt sowieso. Einerseits hätte ich auch eine Ehe zwischen zwei beliebigen nicht nahe verwandten erwachsen Menschen definiert, andrerseits hat der Gesetzgeber einen Gestaltungsspielraum und kann eine Verbindung aus der typischerweise - wenn auch nicht immer - biologisch verwandte Abkömmlinge hervorgehen bevorzugen. Die meisten sehen das nur nicht ein.

    Außerdem kann sich ein Papst auch nur in seinem kirchlichen Rahmen bewegen, um auch von unterentwickelten Ländern ernstgenommen zu werden. Die Bibel hat nun einmal etwas gegen Homosexuelle und da kann auch ein Papst nur langsam dran vorbei. Außerdem muss ja keiner Kirchenmitglied sein. Franziskus ist meiner Meinung nach das beste, was der Kirche passieren konnte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#20 KatholibanWatchAnonym
  • 20.02.2016, 10:15h
  • Antwort auf #19 von Kommentator
  • "Außerdem muss ja keiner Kirchenmitglied sein. "

    Die übliche Entschuldigung...
    Erzähl das mal den ungefragt getauften Kindern!
    Und warum mischt sich die Kirche dann in Gesetze ein und fordert, dass Verordnungen gefälligst auch für Nicht-Mitglieder zu gelten haben?
    Und warum haben kirchliche Angestellte gefälligst verheiratet zu sein?
    Eine Partnerschaft tut es doch auch...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#21 PeerAnonym
  • 20.02.2016, 10:27h
  • Vor der Presse hat der immer Kreide gefressen. Der hetzt lieber hintenrum. Ist ja auch ein viel raffinierteres Vorgehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 stromboliProfil
#23 userer
  • 21.02.2016, 10:53h
  • Antwort auf #19 von Kommentator
  • Kommentator: "kann sich ein Papst auch nur in seinem kirchlichen Rahmen bewegen"

    Das ist dreist gelogen.

    Der Vatikan, wie auch andere religiotische Vereine, nimmt täglich über seine Schafe, die Abgeordnete und Minister sind, direkt Einfluss auf säkulare Belange - bis hin zur Androhung, Politiker/innen zu exkommunizieren, wenn sie für die Öffnung der Ehe stimmen.

    Das können sie problemlos in seriösen Quellen nachlesen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »

» zurück zum Artikel