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Einzelkommentar zu:
Sollten wir in Karlsruhe auf Öffnung der Ehe klagen?


#35 Johannes45Anonym
  • 23.02.2016, 07:56h
  • Antwort auf #20 von Petrillo
  • @Petrillo
    "Sicher ist es richtig, dass eine falsch formulierte Klage und deren Abweisung den Gegnern in die Hände spielen könnte - aber was sprach dagegen, dass Manfred Bruns die Kläger mit seinem großen Wissen unterstützt?"

    --> Vollkommen richtig erkannt, Petrillo. Mit Unterstützung durch das fachliche Wissen von Manfred Bruns wäre die Klageerhebung sicherlich gut und ordentlich formuliert und begründet worden. Seit 2010 zu Zeiten von CDU/FDP als auch in dieser Legislaturperiode seit 2013, als klar war, dass die SPD in der GroKo versagt, hätte der gerichtliche Klageweg über die Instanzen begonnen werden müssen. Leider aber war Manfred Bruns als SPD-Sympathisant dazu nicht bereit. Er will, dass dieses LGBT-Ziel von "seiner" SPD im Bundestag erreicht wird.

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    " MB ist ja auch nicht mehr der Jüngste und wird in absehbarer Zeit wahrscheinlich nicht mehr in der Lage sein, einen langen und aufreibenden Prozess zu begleiten - deshalb ist es schon richtig, dass dieser bereits laufen müsste. "

    --> Genauso ist es, Petrillo. Wir hätte im Instanzenweg bereits nunmehr beim OLG angelangt sein können. MB zieht sich auch aufgrund seines Alters nunmehr im Frühling vom Vorstandsposten des LSVD zurück.

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    "Erstarken Kräfte wie die AfD weiter, können wir die Gleichberechtigung bzw. Eheöffnung für die nächsten Jahrzehnte wahrscheinlich vergessen."

    --> Auch das ist richtig erkannt. Falls die Partei AfD 2017 zweistellig in den Bundestag einziehen sollte, wonach es derzeit nach allen Meinungsumfrageinstituten ausschaut, werden die Mehrheitsverhältnisse für eine Eheöffnung ab 2017 schwieriger und knapper.

    *
    www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm

    WENN die SPD "Eier in den Hosen" hätte, dann müßten JETZT homosexuelle Politiker in der SPD wie Johannes Kahrs und Barbara Hendricks darauf bestehen, dass die Abstimmung zur Eheöffnung ohne Fraktionszwang freigegeben wird. Soll dies erst nach 2017 geschehen , dann kann es auch sein, dass es keine Mehrheit mehr dort im Bundestag gibt, falls es 2017 einen massiven Rechtsruck bei den Bundestagswahlen geben sollte.

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    "es sei denn, es kommt was von der EU, sofern es die bis dahin noch gibt."

    ---> Von der EU kommt dort NICHTS; das Thema "Eheöffnung" wird den einzelnen Nationalstaaten als Politikfeld überlassen und wird nicht in Brüssel/Strassburg entschieden.
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