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Kommentare zu:
Sollten wir in Karlsruhe auf Öffnung der Ehe klagen?


#41 TimJohannesWatchAnonym
  • 23.02.2016, 11:31h
  • Antwort auf #38 von Johannes45
  • "Seit Jahren mahne ich dies an und habe dies intern im LSVD thematisiert."
    Und wieso schmückst du dann mit den Verdienstes des BvfG die FDP?

    Wer hat denn noch damals beim BvfG gegen die ELP geklagt?

    "Manfred Bruns und LSVD-Vorstand betreiben ein politisches Roulettespiel; sie setzen darauf, dass die SPD in der kommenden Legislaturperiode die Eheöffnung durchsetzt. Woher sie hier ihre politische Einschätzung nehmen, das bleibt mir ein Rätzel."

    --> Wunderbare Beschreibung deines eigenen Verhaltens, der darauf setzt, dass die FDP (zwischendurch mal die Grünen, aber die sind ja wieder passé) dies gegen die CDU durchsetzt, was JEDEM anderen eine Pretzel, ähm Rätsel bleibt, wo du hier deine politische Einschätung nimmst.
    Politisches Roulettespiel? So wie auf die FDP setzen, am Ende in JEDEM FALL eine CDU-geführte rauskriegen, und dann darauf naiv hoffen, dass sich der kleine Partner gegen den größten Blockierer durchsetzt, und froh sein, dass eine andere Konstellation nicht zustande kommt, mit der die Eheöffnung längst durch wäre? ("Wenigstens kommt dank der AFD kein rot-rot-grün zustande" --> obwohl das doch die präferierten Parteien auf 2, 4 und 5 sind...haha...)
    Ja, DAS nenne ich mal wahrlich politisches Roulette!
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#42 Johannes45Anonym
  • 23.02.2016, 11:32h
  • Antwort auf #40 von Laurent
  • @Laurent
    "Ich kann mir bei der Person von Manfred Bruns nicht vorstellen - mir fehlt da allerdings der Einblick von Johannes45 - , dass er die Sache lediglich aus parteitaktischen Gründen verzögern
    wollte."

    --> Dazu muss ich sagen: nach meiner Einschätzung schlagen hier "zwei Herzen" bei MB. Natürlich will er die Eheöffnung und wenn es nach ihm gegangen wäre, dann wäre dies bereits 2001 oder noch viel früher in den 1990er geschehen: das steht ausser Frage für mich.

    Aber MB ist auch ein Realist und da er in all den Jahrzehnten nie eine Mehrheit für eine Eheöffnung politisch gesehen hat, hat er sich immer am weiteren Ausbau des Lebenspartnerschaftsinstitutes ausgerichtet und diesbezüglich war er auch sehr erfolgreich, wie ich es sehe.

    Aber gleichwohl in den letzten Jahren ("so seit 2010 ab Mitte der CDU/FDP-Koalition oder auch spätestens mit dem desaströsen SPD/CDU Koalitionsvertrages im Herbst 2013") hätte er erkennen müssen, das es an der Zeit ist, gerichtlich nunmehr durch die Instanzen den Klageweg zu beschreiten.

    MB wollte dies aber in den letzten Jahren nicht und hat weiter darauf gesetzt, dass "seine" SPD im Bundestag schon die Eheöffnung durchsetzen wird.

    UND diesbezüglich hat er vielleicht auch mehr interne Kenntnisse von der SPD und den dortigen Protagonisten...vielleicht verfügt er in der Tat über mehr Kenntnisse, wie die SPD-Politiker sich 2017verhalten werden, da er in all den Jahren viel näher an "seiner" SPD dran war, als dies bei mir der Fall ist.

    Ich jedenfalls kann derzeit nicht erkennen, warum die SPD 2017/2018 die Eheöffnung im Bundestag durchsetzen sollte; sie macht es derzeit doch auch nicht.

    Und ab 2017 wird die politische Zusammensetzung im Bundestag viel, viel schwieriger, weil dann leider die Partei AFD im Bundestag sitzen wird. Und warum sollte ausgerechnet dann die CDU/CSU bereit sein, der SPD nachzugeben, wenn die Partei AfD ihr "im Nacken sitzt".

    *
    www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
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#43 TimJohannesWatchAnonym
  • 23.02.2016, 12:01h
  • Antwort auf #42 von Johannes45
  • "Und warum sollte ausgerechnet dann die CDU/CSU bereit sein, der SPD nachzugeben, wenn die Partei AfD ihr "im Nacken sitzt".

    Das ist ja nett, dass du mich zitierst, wenn, dann aber bitte richtig mit Quellenangabe.
    PS.
    Warum sollte die CDU/CSU der FDP nachgeben, wenn ihr die AFD im Nacken sitzt?
    Oder welche Partei und welche Konstellation wolltest du nochmal wählen?
    Etwa eine Links-Piraten-Grüne-Alfa-FPD-Regierungskoalition mit der 5%FDP als führende Partei?
    Auf DIE Koalition bin ich mal gespannt!
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#44 SebiAnonym
  • 23.02.2016, 12:13h
  • Da die SPD eigentlich bereits für diese Wahlperiode "100% Gleichstellung" versprochen hatte (also auch Eheöffnung, Volladoption, AGG ohne Ausnahmen) hasse ich den Gedanken, auch nur noch ein Jahr länger warten zu müssen.

    Erst recht wenn man sieht, dass immer mehr andere Staaten längst viel weiter sind als das trutschige Deutschland.

    Aber dennoch hat die Argumentation des LSVD natürlich auch was:
    wenn die SPD nun mal Wahlbetrug begangen hat und da eine Klage mit dem Gang durch die Instanzen und der Zeit in allen Instanzen Jahre dauern wird, wo die Politik dann mit Verweis auf laufende Verfahren nicht handeln wird, ist es vielleicht trotz des Wahlbetrugs der SPD am besten, noch bis nach der nächsten Wahl zu warten.

    Ich hasse den Gedanken, aber dank des Wahlbetrugs der SPD wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben.

    Aber eines ist auch klar:
    wenn nicht spätestens in der nächsten Legislaturperiode (egal bei welcher Regierungskoalition) im Koalitionsvertrag volle, 100%-ige Gleichstellung schwarz auf weiß und ohne Interpretationsspielraum im Koalitionsvertrag verankert wird und schnellstmöglich umgesetzt wird (inkl. Eheöffnung, Volladoption und AGG ohne Ausnahmen) MUSS es den Klageweg geben.
  • Antworten » | Direktlink »
#45 Johannes45Anonym
  • 23.02.2016, 13:02h
  • Antwort auf #43 von TimJohannesWatch
  • @TimJohannesWatch
    "Auf DIE Koalition bin ich mal gespannt"

    --> Du machst hier wie immer seit Jahren "nur billige durchschaubare" Politikpropaganda und zielst auf die FDP, weil Du diese Partei nicht magst. Aber sei es drum, ich lasse Dir deinen Spass, denn den habe ich seit Jahren nunmehr auch an der Versagerpartei-SPD, die zum Laufburschen von Merkel "verkommen" ist.

    ABER neben diesem Parteiegeplänkel, den Du hier wieder in deinem Posting betreibst, verkennst Du schlichtweg wie immer, WORUM es in dem Artikel geht.

    Da lobe ich doch eher Autoren wie userer, Petrillo, Laurent, m123, usw., die alle ebenso wie ich der Meinung sind, dass es besser (gewesen) wäre, wenn seit 2010 oder seit 2013 und selbst jetzt noch eine KLAGE auf Eheöffnung im Instanzenweg erhoben wird.

    UND während also hier eine Reihe von Autoren im Forum ebenso es besser finden/gefunden hätten, wenn LSVD-Vorstand und Manfred Bruns eine fundierte Klage auf Eheöffnung durch die Gerichtsinstanzen umgesetzt hätten/umsetzen, geht es DIR "nur" um Parteiengeplänkel; mir und anderen Autoren im Forum geht es aber darum, dass wir NICHT 2017 vor einem "Scherbenhaufen" stehen, falls es im Bundestag einen massiven Rechtsruck gibt und dann die SPD erneut "versagt" bzw. die CDU/CSU schlichtweg blockiert.

    Eine Reihe von Autoren wie ich sehen diese politische Gefahr, die 2017/2018 eintreten könnten, wenn sich die Wahlumfragen 2017 bei der Bundestagswahl bestätigen sollten.

    *
    www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
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#46 TimJohannesWatchAnonym
  • 23.02.2016, 13:29h
  • Antwort auf #45 von Johannes45
  • "--> Du machst hier wie immer seit Jahren "nur billige durchschaubare" Politikpropaganda und zielst auf die FDP, weil Du diese Partei nicht magst. Aber sei es drum, ich lasse Dir deinen Spass, denn den habe ich seit Jahren nunmehr auch an der Versagerpartei-SPD, die zum Laufburschen von Merkel "verkommen" ist."

    Mimimimimimi...
    Sagt der Richtige...
    Ach komm, du hast doch ständig schon in sovielen Beiträgen gegen das rumgespammt und gestänkert, was links von der Tigerentenkoaltion ist...auch wenn es offtopic war...

    "mir und anderen Autoren im Forum geht es aber darum, dass wir NICHT 2017 vor einem "Scherbenhaufen" stehen, falls es im Bundestag einen massiven Rechtsruck gibt"

    Ich erinnere nochmal:

    "aber so sehr ich das Auftauchen der AfD nicht gut finde, so bin ich doch sehr froh, dass Rot.Rot-Grün damit rechnerisch im Bundestag nicht mehr stattfinden kann."

    SO sieht also deine Sorge über den Rechtsruck und den Scherbenhaufen aus!!!

    www.queer.de/detail.php?article_id=24990&antwort_zeigen=
    ja#c134


    Insgeheim freust du dich doch irgendwo...
    Hauptsache die Konstellation, die die von dir geforderte Eheöffnung problemlos umsetzen kann, ist nicht dran.
    Wie gesagt:
    GRO-KOdilstränen...
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#47 Peter SingerAnonym
  • 23.02.2016, 14:03h
  • Liebe Deutsche,

    Ich weiss nicht, ob eine Klage beim Bundesgericht erfolgreich sein wird. Beim Europäischen Rechtssystem ist das eher unwahrscheinlich. Eine Gesetzesinitiative wird wohl auch blockiert von den Parteien im Parlament, vielleicht noch für Jahrzehnte.

    Der beste Weg, die gleichgeschlechtliche Ehe einzuführen, wäre eine Volksabstimmung. Ich bin mir sicher, dass Deutschland mit sehr grosser Mehrheit Ja sagen würde.

    Die symbolische Wirkung einer Volksabstimmung ist enorm gross. Damit könnte Deutschland für die ganze Welt ein Zeichen gegen Homphobie setzen.
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#48 TheDadProfil
  • 23.02.2016, 14:20hHannover
  • Antwort auf #16 von Laurent
  • ""Wenn das Gericht keine Diskriminierung feststellen würde""..

    Wie kommt man auf eine solche Idee ?

    Die UNTERSCHIEDE (lat. discriminare) sind deutlich zu sehen, und vor allem auch Richtern am BVG bekannt..
    Sie stehen in diversen Begründungen von Urteilen, zuletzt zum Ehegattensplitting, aufgelistet..

    Der gruppenmäßig größten Diskriminierung unterliegen in diesem Fall sogar die Heten, die eine ELP gar nicht eingehen können..

    ""Eine Umsetzung der Eheöffnung wäre dann nur möglich, wenn CDU/CSU/(AfD) in der Opposition wären.""..

    Dann muß man sie dorthin wählen !
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#49 EkeligAnonym
  • 23.02.2016, 19:59h

  • Lieber Manfred Bruns.
    Ich schaeme mich für einige der Kommentarschreiber! Unser Teil der Gesellschaft verdankt Dir sehr viel und die tippgeilen Sesselfurzer, die sich hier mit klugscheisserischen Besserwissereien ergiessen wuedern mich an! Bitte bleib noch lange, lange fur uns und mit uns am Ball!
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#50 TheDadProfil
  • 23.02.2016, 20:32hHannover
  • Antwort auf #47 von Peter Singer
  • ""Der beste Weg, die gleichgeschlechtliche Ehe einzuführen, wäre eine Volksabstimmung. Ich bin mir sicher, dass Deutschland mit sehr grosser Mehrheit Ja sagen würde.""..

    Menschenrechte zur Frage eine Plebiszites zu machen, ist der falsche Weg !

    Das kann gut gehen, wie in Irland im letztem Jahr..
    Das kann aber auch schief gehen..

    Außerdem gibt es für Plebiszite auf Bundesebene in der Republik ungeahnte Hürden :
    Sie sind gar nicht erlaubt..

    Man könnte die Frage auf Bundesebene also nur über die Bundestagswahl entscheiden..
    Das geht auch ohne die Frage explizit zu formulieren, indem man einfach die richtigen Parteien wählt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »

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